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Gehirnwellen und Brainwave Entrainment

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Eine kurze Geschichte des Brainwave Entrainment

Brainwave Entrainment wurde zum ersten Mal 1934 angewendet, die Auswirkungen waren aber bereits Claudius Ptolemaeus (griechischer Gelehrter, 90-168 n. Chr.) bekannt.

Kurz nach der Entdeckung der Alphawellen durch Hans Berger im Jahre 1929 fanden Forscher heraus, dass die Stärke der Welle durch flackerndes Licht über ihre normale Stärke hinaus angehoben werden kann. Dies war ein erster Versuch von Stimulierung durch Licht. 1942 entdeckten Dempsey und Morison, dass wiederholte sensorische Stimulation ebenfalls zu Entrainment führen. 1959 beobachtete Dr. Chatrian auditives Entrainment als Antwort auf Klicks mit einer Frequenz von 15 Klicks pro Sekunde.

Gehirn und Brainwave EntrainmentIn den 1960er-Jahren wurde Entrainment erstmals als Werkzeug angewendet und nicht mehr nur als Phänomen des Gehirns angesehen. Stimulierung durch Licht wurde zum Beispiel zur Reduktion der nötigen Betäubungsmittelmenge bei Operationen verwendet. Bernard Margolis veröffentlichte einen Artikel, in dem er eine verringerte Dosis an Betäubungsmitteln, weniger Schmerzen, weniger Blutfluss und eine generelle Reduktion von Angstgefühlen bei Zahnbehandlungen bestätigte.


In einer Ausgabe des Scientific American von 1973 beschrieb Dr. Gerald Oster, wie die Kombination von zwei Tönen in einem rhythmischen Beat resultierte. Er nannte das "Binaurale" und "Monaurale Beats". Im Vergleich zwischen Binauralen und Monauralen Beats stellte Oster fest, dass die Monauralen Beats extrem starke kortikale Antworten hervorriefen; dabei handelt es sich um die elektrische Aktivität, die für Entrainment verantwortlich ist. Oster schloss daraus, dass Binaurale Beats eine sehr geringe neuronale Antwort produzieren (das liegt daran, dass die Tiefe der Binauralen Beats nur 3 db beträgt, was etwa 1/10 eines Flüsterns entspricht), sie jedoch bei der Behandlung bestimmter neurologischer Störungen hilfreich sein können.

Gehirnwellen unter Brainwave Entrainment


In den 80er-Jahren wurden die Studien von Dr. Norman Shealy, Dr. Glen Solomon und anderen Forschern fortgesetzt; sie untersuchten unter anderem Entrainment zur Reduktion von Kopfschmerzen, zur Freisetzung von Serotonin und HGH (menschliches Wachstumshormon) sowie zur generellen Entspannung. 1981 schrieb Michael Hutchison sein bahnbrechendes Buch "MegaBrain", worin er viele mögliche Einsatzgebiete des Brainwave Entrainment aufzeigte, von Meditation bis zum Superlearning. 1980 fand Tsuyoshi Inouye zusammen mit seinen Kollegen am Department of Neuropsychiatry an der Osaka University Medical School in Japan heraus, dass Stimulierung durch Licht eine Synchronisation der Gehirnhälften hervorruft. Dr. Norman Shealy bestätigte diesen Effekt später bei über 5000 Patienten. 1984 analysierte Dr. Brockopp audio-visuelle Stimulation der Gehirnwellen und im besonderen partielle hemisphärische Synchronisation während einer EEG-Aufnahme. Er sagte: "Durch die Abstimmung der Gehirnhälften kann die Maschine dazu beitragen, die intellektuellen Fähigkeiten des Gehirns zu verbessern."

Im Jahre 1981 veröffentliche Arturo Manns eine Studie, die die Effektivität von Isochronen Tönen bewies. Dies wurde später auch durch David Siever und andere bestätigt.

In den 90er-Jahren wurden die Studien durch Dr. Russell, Dr. Carter und andere fortgesetzt. Sie entdeckten dabei ein gigantisches Potential des Entrainments bei ADHS und Lernstörungen. Die Forschung zeigte auch Verbesserungen bei PMS, chronischer Müdigkeit, chronischen Schmerzen, Depressionen, Bluthochdruck und einer Reihe von anderen Störungen. Die Studien werden heute von Dr. Thomas Budzynski, David Siever, dem Psychologen Michael Joyce und vielen anderen fortgesetzt. Die Ergebnisse des Entrainment sind so vielversprechend, dass viele moderne klinische EEG-Einheiten bereits Entrainmentvorrichtungen beinhalten.

Hinter dem Konzept des Brainwave Entrainment stehen über 70 Jahre solider Forschung. Warum ist es also nicht bekannter? Gehirnwellen bestimmen den BewusstseinszustandHauptsächlich dürfte das daran liegen, dass unsere Kultur sehr stark auf Medikamenten basiert und mit Entrainment, im Vergleich zu den Pharmariesen, nicht sehr viel Geld zu machen ist: es ist günstig, einfach zu Hause anzuwenden und kann eine verlässliche Lösung für eine Vielzahl von Problemen darstellen. Darüber hinaus könnte die Idee, dass eine Software oder ein kostengünstiges Stück Hardware die Gehirnwellen direkt beeinflussen kann, anfangs lächerlich klingen, bis man sich mit der Forschung und der Wissenschaft beschäftigt, die hinter dem ganzen steckt. Die meisten Menschen sind wohl skeptisch, bis zu dem Tag, an dem sie die Software selber ausprobieren. Trotz der Kombination aus soliden wissenschaftlichen, empirischen und anekdotischen Beweisen, sind die Menschen immer noch skeptisch bezüglich Entrainment und Gehirntraining. Aber das Blatt wendet sich. Jeden Tag entdecken mehr Psychologen, Kliniken für geistige Gesundheit, Coaches, Lehrer und Berufstätige das Entrainment und profitieren von den bemerkenswerten Eigenschaften dieser Technologie.


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