Posts Tagged ‘NLP’

Ein kompletter NLP-Tag fast geschenkt

Einer der bekanntesten NLP-Trainer Deutschlands, Julian Wolf, feiert Geburtstag – und das auf eine ganz besondere Art. “Julian & Friends” heißt das Event am 31. Juli 2010 in Köln, zu dem er 7 hochkarätige Trainer eingeladen hat, u.a.

  • Benedikt Ahlfeld, in der Pick Up Szene bekannt wie ein bunter Hund und einer der jüngsten NLP-Trainer überhaupt
  • Tom Krause, seines Zeichens Hypnose-Ausbilder
  • Eva Thiel, Leiterin der Kölner Impro-Schule
  • Danny Adams, ebenfalls eine Größe der PU-Szene
  • und weitere Top-Referenten.

An diesem nächsten Samstag erwarten uns also sieben interessante und mitreissende Vorträge, aus denen jeder Teilnehmer viel für sich mitnehmen wird, soviel kann man glaube ich im Voraus schon sagen.

Und was kostet der Spaß jetzt?

Da gib es zwei Varianten: wer vor Ort essen möchte, kann die Version mit Buffet oder Mehrgang-Menü wählen (in der Version ist auch eine DVD mit allen Vorträgen des Tages enthalten). Diese kostet 129,00 €.

Wer sich selber verpflegen möchte (z.B. in einem der umliegenden “Fast Food”-Restaurants), der ist schon mit 49,00 € dabei!

Aber es kommt noch besser!

Für meine Blog- und Newsletter-Leser habe ich Gutscheine von Julian bekommen. Mit diesen Gutscheinen zahlt ihr nur 29,00 € bzw. 109,00€ (inkl. Verpflegung und DVD) für den ganzen Tag! So günstig kommt ihr mit Sicherheit nie wieder an ein Event dieser Klasse!

Wenn ihr zu diesem Sonderpreis teilnehmen wollt, meldet euch beim NeuroLetter an. Die Bestätigungsmail nach der erfolgreichen Anmeldung enthält den Gutscheincode, dee ihr bei der Anmeldung angeben müsst, um 20 Euro zu sparen.

Zum NeuroLetter anmelden und den 20-€-Rabatt bekommen

Durch die Anmeldung zum NeuroLetter geht ihr selbstverständlich noch keinerlei Verpflichtung ein und ihr könnt euch auch jederzeit wieder abmelden.

Also, wir sehen uns am Samstag bei Julian & Friends!

Post to Twitter Auf Twitter posten

23. Juli 2010 von admin

Interview mit Tobias Knoof

Heute hat sich Tobias Knoof für ein Interview zur Verfügung gestellt. Tobias ist mir noch aus den Anfangszeiten dieser Website bekannt (2006). Damals hat Tobias gerade eine Community für Lerntechniken aufgebaut. Mittlerweile ist er einer der erfolgreichsten deutschen Internet-Marketer geworden. Er hat sich bereit erklärt, ein paar Fragen zu den Themen Lernen, Erfolg usw. zu beantworten. Viel Spaß!

1. Stell doch bitte dich und deinen Werdegang kurz vor.

Hallo Felix, vielen Dank für das Interview. Gerade das Thema Lernen macht mir sehr viel Spaß, da ich mich ja jahrelang intensiv damit beschäftigt habe. Früher war ich überhaupt nicht gut in der Schule, ich hatte es gehasst zu lernen. Heute liebe ich es, weil Lernen mit den richtigen Methoden immer spielend ist. Solange etwas schwer fällt und kompliziert ist, solange man keinen Flowzustand bei einer Aktivität erreicht und sich eher verkrampft, sind die Lerneffekte sehr gering.

Vor vielen Jahren hatte ich das Projekt Superlearn.de ins Leben gerufen und hatte mich intensiv mit Superlearning, Suggestopädie, NLP, Psychologie, Neurologie und Mindtools beschäftigt. Das war eine super spannende Zeit und ich habe viel gelernt über das menschliche Gehirn, über Konditionierungen und Glaubenssätze. Diese Erkenntnisse helfen mir heute noch und haben mein Leben auf großartige Art und Weise bereichert.

Zur Zeit braue ich das Projekt http://www.digitale-infoprodukte.de auf, welches sich in den letzten Monaten super entwickelt hat. Privat beschäftige ich mich jedoch nach wie vor sehr intensiv mit psychologischen Themen und NLP im allgemeinen. NLP ist für mich ein sehr mächtiges Werkzeug, besonders was die Bereiche Modelling und Reframing angeht. Wer diese Dinge wirklich versteht, kann aus seinem Leben ein Meisterwerk machen, und das ist nichtmal übertrieben. Viele erfolgreiche Menschen beschäftigen sich mit NLP, es hat die Macht zum Umprägen der eigenen Glaubenssätze und Überzeugungen. Und diese Dinge sind letztendlich alles, was eine Person ausmacht. „Design your Life“ könnte man sagen, wenn man über NLP spricht…

2. Du hast gerade die Lernplattform Superlearn.de erwähnt. Welche drei Tipps kannst du den Lesern geben, mit denen das Lernen sofort erfolgreicher wird?

Lernen wird als allererstes durch Wiederholung leichter. Je öfter man eine Sache wiederholt, desto stärker wird natürlich eine neuronale Bahn im Gehirn angelegt. Immer wenn man denkt, funken die Synapsen und je stärker und je öfter sie funken – je mehr man also eine bestimmte Information wiederholt – desto kräftiger ist die neuronale Ausprägung im Gehirn und es fällt einem leichter zu Erinnern bzw. die Information abzurufen.

Ein weiterer guter Tipp beim Lernen wäre das Lernen mit allen Sinnen, also über alle oder zumindest mehrere Sinneskanäle. Diese Art des Lernens ist auch unter dem Namen Suggestopädie oder Superlearning bekannt und oftmals sind hier erheblich weniger Wiederholungen beim Lernen notwendig als normalerweise. Ich kenne einige Hochleistungslerner, welche praktisch nur durch einmalige Aufnahme des Lernstoffes diesen sicher und ausführlich wiedergeben können. Der Zusammenhang ist hier folgender:

Jede Wahrnehmung über einen der 5 Sinne wird in einem bestimmten Bereich des Gehirns abgelegt. Nutzt man nun beim Lernen mehrere Sinne, z.B. Sehen, Hören und Kinästhetik, wird die neue Information in 3 verschiedenen Gehirnbereichen abgespeichert und kann sich untereinander neuronal vernetzen. Dies führt dazu, dass die gelernte Information viel eher abgerufen und erinnert werden kann, denn es stehen gedanklich gesehen 3 verschiedene „Einstiegspunkte“ in die Erinnerung zur Verfügung. Anders wenn man nur durch hören oder nur durch sehen lernt, hier steht nur ein „Einstiegspunkt“ zur Verfügung und die Information kann schwerer abgerufen und erinnert werden.

Das bedeutet praktisch, dass man beispielsweise beim Pauken vor einer Prüfung einen Pfirsich-Duftbaum auf deinem Schreibtisch legen sollte – der Lernstoff wird nun auch über den Geruchssinn im Gehirn neuronal verankert. Zur Prüfung legt man sich dann einfach ein Pfirsich-Duftbaum unter den Schreibblock. Dies mag verrückt klingen aber es funktioniert zweifelsfrei und ganze pädagogische und wissenschaftliche Fachrichtungen beschäftigen sich mit diesen Zusammenhängen.

Der dritte wichtige Lerntipp, den ich geben kann ist Technologie beim Lernen einzusetzen. Es gibt hervorragende, tiefgründig wirkende und vor allem nachhaltige Lerntechnologien… ich meine damit richtig Hardware oder Software… Allerdings keine herkömmliche Lernsoftware, ich rede von Biofeedbacksoftware, von Neurofeedbacktools, Brainmaschines, Mindtools oder der Neuro-Programmer-Software, die du ja selber vertreibst. All diese Technologien sind vor Jahren kaum denkbar gewesen und auch heute noch schaut der Großteil der Menschen skeptisch auf diese Technologien, wenn sie überhaupt bekannt sind. Ich selbst nutze beispielsweise das Neurophone von Dr. Patrick Flanagan, einem der größten Genies und Wissenschaftler der USA, welcher bereits mit 13 Jahren Projekte für die NASA durchgeführt hat. Solche Menschen sind natürlich absolute Ausnahmen, doch sie haben bestimmte geistige Prinzipien derart klar verstanden, dass es ihnen möglich ist, diese in Technologien für Hochleistungslernen und Lernbeschleunigung umzuformen. Überaus bemerkenswert…

3. Was ist die wichtigste Lektion, die du bisher in deinem Leben gelernt hast, bezüglich a) Beruf/Karriere, b) Beziehungen, c) Geld und d) persönliche Entwicklung?

Der wichtigste Punkt in Bezug auf Beruf und Karriere ist der Umgang mit Problemen und Fehlern. Früher bin ich Problemen und Fehlern ausgewichen und wenn sie doch mal unvermeidbar waren, habe ich sie noch bei anderen gesucht. Ich habe es immer als schlimm und schlecht empfunden, Fehler zu machen. Fehler galt es in jedem Fall zu vermeiden. Der Witz an der Sache war, das genau diese Geisteshaltung der größte Fehler von allen war, denn erfolgreich wird man nur, wenn man besonders viele Fehler gelöst und Probleme überwunden hat. Leider hat hierzulande die „Kultur der Fehler“ eine sehr negative Assoziation, alles was falsch läuft, Probleme verursacht und Fehler erzeugt ist schlecht. Heutzutage betrachte ich das ganze genau anders herum, denn Fehler zeigen doch nur, wo das eigene Potential noch nicht auf dem Level ist, wie man das gern möchte. Es ist also ein Hinweis nach dem Motto „…hier musst du noch lernen, hier musst du noch etwas tun…“. Natürlich erzeuge ich nicht absichtlich Fehler und Probleme für mich, aber die innere Einstellung ist anders… Probleme sind ok, sie zeigen mir, was ich noch zu tun habe, wo noch Potenzial gehoben werden muss, was man noch verbessern kann…

In Bezug auf Beziehungen habe ich gelernt, dass man immer zuerst geben muss, ebenso wie in Bezug auf Geld. Man kann kein Geld verdienen, wenn man vorher nicht investiert hat und ebenso kann man keine Beziehung aufbauen oder führen, wenn man vorher nicht etwas gibt und sich bemüht. Es scheint eine universelle Tatsache zu sein, dass erst das Geben kommt wenn man erfolgreich sein will, denn alles muss sich wieder ausgleichen. Wer nur nimmt, wird zum Geben gezwungen bis es sich ausgleicht. Wer laufend gibt, wird die gewünschten Dinge zwangsläufig bekommen, bis es sich ausgleicht. Daher bekommt man umso mehr, je mehr man gibt. Dieser Grundtenor ist in allen spirituellen und religiösen Lehren und Büchern zu finden, von der Antike bis heute.

4. Welche Methoden aus dem NLP setzt du bei dir selber ein und wie haben sie dein Leben bereichert?

Seit Jahren visualisiere ich regelmäßig über neue Ideen, Projekte, Lebensumstände und vieles mehr. Das geht soweit, dass ich im Denken die Sachen nicht nur sehen, sondern auch fühlen, riechen und schmecken kann. Ich sehe glasklar die Bilder, die Kontraste, höre die Töne und schaue mir das Lebensgesamtbild an. Es ist wie eine virtuelle Stadt die man sich in Gedanken aufbaut. Es gibt zwar Leute, die dies kopfschüttelnd als „Realitätsflucht“ beschreiben würden, doch sie verstehen nicht, dass die Realität durch Denken und Visualisieren doch erst erzeugt wird. Regelmäßig über den eigenen Traumurlaub zu visualisieren steigert die Wahrscheinlichkeit des objektiven Erlebens ganz erheblich. Schöpferisches Denken und Visualisieren ist sehr mächtig und hat tiefgreifenden Einfluss auf das eigene Unterbewusstsein. Menschen, welche die Prinzipien des Visualisierens und NLPs wirklich verinnerlicht haben, werden freiwillig täglich visualisieren, denn es ist die einzige Möglichkeit überhaupt, sein Leben zu steuern.

Übrigens wird auch im Hochleistungssport das Visualisieren – und allgemein auch Mentaltraining, wo auch viele NLP-Skills dazugehören – angewandt. Bobfahrer stellen sich vor, wie sie sauber die Bobbahn hinunter kommen. Skispringer visualisieren vor dem Sprung, wie sie optimal in der Luft fliegen. Leichtathleten visualisieren vor dem Start, wie sie fehlerfrei über alle Hürden springen. Das Visualisieren ist im Spitzensport praktisch Tagesgeschäft. Der Punkt dabei ist, dass die innerlich visualisierten Bilder den selben Trainingseffekt haben, wie ein Trainingssprint auf der 100m-Bahn selbst. Und zwar auf die Muskeln, die Zellen, das komplette Gewebe, das Gehirn, die Knochen, das Blut… einfach auf alles. Dies wurde seit Jahrzehnten zweifelsfrei in Tausenden Versuchen wissenschaftlich belegt und dokumentiert. Und wer nicht visualisiert, verpasst somit eine sehr effektive Möglichkeit, sein Leben positiv zu beeinflussen und zu steuern. Denn letztendlich brauch man ja immer nur an das zu denken und zu visualisieren, was sein soll im eigenen Leben. Träumer sind daher die wahren Realisten!

5. Welche Erfahrungen hast du mit Selbsthypnose und Mentaltraining gemacht?

Mentaltraining betreibe ich seit Jahren sehr intensiv, einfach nur durch Visualisieren oder Meditation oder mit Hilfe von Technologie wie Hardware (Neurophone) oder Software (Neuro-Programmer). Es gibt dabei so viele hilfreiche Tools, dass man ein Buch damit füllen könnte… Felix, vielleicht hast du ja Lust (lacht)… lass uns ein Buch über Mindtools schreiben!

Am meisten habe ich bisher das Neurophone benutzt, welches die beiden Gehirnhälften snychronisiert und einen damit in eine Art Flowzustand versetzt. Dadurch entstehen mehr und mehr Alphawellen im Gehirn, welche für das Lernen sehr zuträglich sind. Viele Technologien arbeiten damit und bringen den Anwender zuerst in den Alphazustand, da hier die „Pforten zum Unterbewusstsein“ – und damit die Möglichkeiten zur gezielten Umprägung von Einstellungen, Überzeugungen und Glaubenssätzen – am weitesten geöffnet sind. Besonders gut funktioniert daher Lernen kurz vor dem einschlafen und kurz nach dem aufwachen.

Ich nutze z.B. regelmäßig ein Kopfkissen mit einer kleinen eingebauten Box. Diese ist so groß wie ein Pfennigstück und tief im Kopfkissen eingewoben. Solche „Soundkissen“ kann man im Internet käuflich erwerben. Dann verbindet man das Kopfkissen mit einem Kabel zur Musikanlage, mit welcher man sich jeden früh wecken lassen kann. Natürlich nicht mit destruktiven Radio-Nachrichten, sondern mit eigenen CD´s, vorzugsweise Hörbüchern zu dem Thema, welches man lernen will. Dieser Mechanismus ist so einfach und so simpel und trotzdem nutzen es kaum Leute. Dabei ist der Lerneffekt enorm und die Umprägung oder bewusste Konditionierung auf die eigenen Glaubenssätze ebenfalls. So lässt man sich jeden früh eine Stunde berieseln, ohne das man angestrengt pauken muss.

6. Gibt es noch einen Rat, den du unseren Lesern mit auf den Weg geben willst?

Ja, habt keine Angst vor Lerntechnologie wie dem Neurophone, Biofeedbacksoftware, dem Neuro-Programmer oder anderen Lernstimulationsgeräten. Wir leben in einer technologischen Hochkultur und es gibt Technologien, welche das Gehirn praktisch auf Knopfdruck in einen äußerst lernfähigen und aufnahmefähigen Zustand versetzen kann. Die Wissenschaft ist hier schon sehr, sehr weit. Diese Dinge abzulehnen ist zu kurzsichtig gedacht. Es ist vollkommen natürlich, Mentaltraining zu betreiben und wird das eigene Leben auf vielfache und bedeutsame Weise bereichern. Tools wie den Neuro-Programmer oder das Neurophone kann ich nur wärmstens empfehlen!

Tobias, vielen vielen Dank für das tolle Interview und besonders für die vielen Tipps! Weiterhin viel Erfolg bei deinen Projekten und vielleicht ergibt sich ja nochmal die Gelegenheit zu einer Zusammenarbeit.

Post to Twitter Auf Twitter posten

20. Juni 2010 von admin

Interview mit Maximilian Pütz

Heute haben wir wieder ein besonders interessantes Interview für euch (insbesondere für die Männer :-) ). Maximilian Pütz ist der wohl bekannteste Flirt-Coach Deutschlands, er hatte Auftritte in zahlreichen TV-Sendungen und ist in der Flirtszene bekannt wie ein bunter Hund (Spitzname “Joker”). In diesem Interview verrät er uns, was er in Bezug auf mentale Strategien empfiehlt.

1. Hi Maximilian, stell doch bitte kurz dich und deinen Werdegang vor.

Ich bin 32 Jahre alt,  gelernter Erzieher und Schauspieler sowie NLP-Master. Durch eigene Schwierigkeiten mit Frauen wurde ich 2004 auf die Pickup-Community aufmerksam und habe sie seitdem verfolgt. Mittlerweile könnte man sagen, dass ich sie fast hinter mir gelassen habe und meine Persönlichkeit mir die arbeit abnimmt :-)

Ich habe der Community aber viel zu verdanken und durch sie viel gelernt. Wer sich in Deutschland  ein wenig mit der Materie auskennt, wird früher oder später auf meinen Namen stossen. Man könnte mich sozusagen den Vater der deutschen Seduction Community nennen :-)

2. Welche Fehler machen Männer und Frauen am Häufigsten, wenn es um den Umgang mit dem anderen Geschlecht geht?

Nun, ich könnte hier Tausend Taktiken aufführen oder die ganzen tollen Tipps aus den Verführungsratgebern, aber ich merke immer wieder auch in der Beratung von Leuten: den meisten mangelt es in erster Linie an “Ehrlichkeit” und sie sind viel zu bedürftig.

Das sind die beiden Grundeigenschaften, die fast jede Beziehung zerstören oder gar nicht erst entstehen lassen. Seit einigen Jahren
lebe ich beziehungstechnisch im Paradies. Ich habe eigentlich immer Frauen in meinem Leben und das ohne Arbeit und ohne Stress
und diese “erlauben” mir Dinge, wie Sex mit anderen Frauen, von denen andere Männer nur träumen.

Probleme gibt es eigentlich keine. Wenn man immer ehrlich ist und bei sich bleibt, dann lösen sich die meisten Dinge sehr schnell von selbst.

3. Welche mentalen Techniken sind für dich am effektivsten zur Überwindung von Schüchternheit bzw. mehr Selbstbewusstsein?

Ich bin ja NLP-Master und habe diesbezüglich auch vieles gelernt (z.B. Hypnose), aber ganz ehrlich halte ich in Bezug auf das Frauen Ansprechen nicht so viel von Gedankenakrobatik. Ich meine, wir reden hier von Frauen ansprechen. Nicht Angst vor Höhen oder Spinnen. Also Frauen sind weder gefährlich noch eklig, deswegen brauchst Du keine mentalen Techniken, sondern musst es einfach tun und wenn du das alleine nicht schaffst, such Dir einen Coach, der Dich dazu bringt.

4. Was ist die wichtigste Lektion, die du bisher in deinem Leben gelernt hast?

Ich könnte hier Tyler Durden zitieren: Du bist nicht Dein Auto, Du bist nicht Dein Haus.
Ich habe in meinem Leben so ziemlich jede Untiefe mitgemacht, die man sich vorstellen kann. Richtig Geld hatte ich eigentlich auch nie bis vor ein paar Jahren, aber da hat mir ein Ex-Geschäftspartner alles genommen und ich war wieder bei Null.

Trotzdem bin ich über die Maßen zufrieden und gehe aus jeder dieser “Krisen” gestärkt heraus. Wenn ich jetzt Leute coache, dann können sie davon ausgehen, dass ich ihr Leid verstehe, weil ich meistens selber da schon war.

5. In 3 Sätzen: Wie wird man im Leben erfolgreich?

Hier möchte ich gerne Robert Betz zitieren: “Erfolgreich ist man nur wenn man glücklich ist. Glücklich ist man wenn man den Blick von aussen nach innen richtet und einen ordenltlichen Frühjahrsputz durchführt.”

Vielen Dank, Maximilian, für die ehrlichen Antworten.

Wer Maximilian Pütz kontaktieren möchte, kann dies über seine Website www.casanovacode.de tun. Dort bietet Maximilian auch Flirt-Workshops und Einzelcoachings an.

Ganz neu ist auch das Erfolgsforum UCount.de. Dort könnt ihr euch kostenlos anmelden und euch zum Thema Erfolg austauschen. Maximilian gibt dort auch Tipps und hilft mit seinen Erfahrungen weiter.

Post to Twitter Auf Twitter posten

19. Mai 2010 von admin

Die 3 besten NLP-Bücher

Bücher zum Thema NLP gibt es unzählige. Da fällt es dem Beginner schonmal schwer, die richtigen Bücher auszuwählen. Dieser Blogpost soll euch dabei unterstützen, wenn ihr noch auf der Suche nach einem guten Grundlagenwerk zum NLP seid. Die Bücher unterscheiden sich teilweise erheblich, was die Art der Informationsvermittlung, die Zielgruppe oder die Verständlichkeit angeht. Sucht euch aus den 3 Büchern das für euch passende aus.

1. Das NLP-Workbook

Vielen von euch ist das NLP-Workbook mit Sicherheit schon bekannt. Es gehört auf jeden Fall zu den meist verkauften NLP-Büchern auf dem Markt. Und das zu recht. Es erklärt wunderbar die Grundlagen des Neurolinguistischen Programmierens, kombiniert mit vielen Übungen.

Ein besonderer Leckerbissen: Das Buch stellt einige Filme vor, in denen NLP-Sichtweisen vorkommen bzw. die man mal mit der NLP-Brille anschauen sollte. So macht der DVD-Abend gleich doppelt Spaß :-) . Von der Lesbarkeit her ist das Buch auf jeden Fall für NLP’ler aller Stufen zu empfehlen. Auf Englisch soll es wohl noch besser sein, das kann ich aber nicht beurteilen.

2. Praxiskurs NLP

Mindestens genauso gut wie das Workbook, aber dicker und meiner Erachtens noch leichter verständlich ist der Praxiskurs NLP.

Das Besondere an diesem Buch: der 21-Tage-Praxiskurs am Ende. Hier werden die gelernten Inhalte über einen Zeitraum von drei Wochen systematisch eingeübt. So lernen die Leser ganz einfach, NLP auch im Alltag anzuwenden. Eine klare Empfehlung von uns.

3. Der Zauberlehrling

Dieses Buch ist mit Sicherheit das Anspruchsvollste der Drei. Dafür auch am tiefesten und fundiertesten. Das Buch versteht sich als Begleitbuch zur Practitioner-Ausbildung.

Insofern sind auch alle Inhalte abgedeckt, die im NLP Practitioner behandelt werden. Für Fortgeschrittene und alle, die noch tiefer ins NLP einsteigen wollen, auf jeden Fall zu empfehlen.

Post to Twitter Auf Twitter posten

15. Mai 2010 von admin

“Jetzt erfolgreich” – das neue Magazin von Stefan Landsiedel

Heute kam die kostenlose Test-Ausgabe des neuen Magazins “Jetzt erfolgreich!” von Stephan Landsiedel an. Stephan ist vielen von euch schon als hervorragender NLP-Trainer bekannt, vielleicht habt ihr auch das Interview hier im Blog gelesen. Außerdem bietet Stefan viele kostenlose Produkte und Dienstleistungen an, dazu unten mehr.

Und jetzt, ganz neu im Portfolio, sein Magazin “Jetzt erfolgreich!” Der erste Eindruck: Hui, ist das aber klein. Es besteht aus nur knapp über 20 Seiten im Din A5-Format. Der normale Preis für das Heft: 5€. Erscheint erst einmal relativ viel.

Aaaaber:

Der Inhalt ist wirklich gut! Die Themen gehen von Erfolgswissen allgemein über Zeitmanagement und Work-Life-Balance bis hin zu sozialer Verantwortung. Jede Seite bzw. Doppelseite beinhaltet einen abgeschlossenen Artikel. Dazu viele Tipps, einige Übungen und wertvolle Schaubilder.

Kann ich das Heft empfehlen! Auf jeden Fall! Ich habe es mir sogar gerade abonniert. Pro Jahr erscheinen 4 Ausgaben, die 20€ kosten. Das halte ich für eine sehr gute Investition. Ein paar Seiten mehr könnte das Heft durchaus vertragen, aber das kommt bestimmt mit der Zeit. Inhaltlich ist es auf jeden Fall Top! Es gibt übrigens auch eine Hör-Version, gesprochen von einer professionellen Sprecherin.

Wenn ihr euch ein kostenloses Exemplar bestellen wollt, könnt ihr das auf der Website www.jetzt-erfolgreich.com tun.

Stephan Landsiedel bietet auf seiner Website www.landsiedel-seminare.de außerdem noch ein kostenloses NLP E-Mail-Training, eine kostenlose NLP-Bibliothek, einen Audio-POdcast und kostenlose NLP-Abendseminare an. Der Mann ist einfach nicht zu toppen :-)

Post to Twitter Auf Twitter posten

9. April 2010 von admin

Interview mit NLP-Mastertrainer Julian Wolf

Heute haben wir einen ganz besonderen Interviewpartner für euch an Land gezogen: Julian Wolf. Julian war nicht nur der erste NLP Master Trainer, von Richard Bandler persönlich ernannt; eine Ehre, die bis heute nur einer Handvoll Menschen weltweit zuteil wurde. Er ist auch der Erfinder des Studentenpractitioners und der Mann, der auf jedem Bild komplett anders aussieht :-)

1. Hallo Julian. Vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst, unsere Fragen zu beantworten. Stell dich doch bitte kurz vor (falls dich jemand noch nicht kennen sollte).

Puh … bis ich 29 Jahre alt war wusste ich nicht so recht, was ich auf diesem Planeten tun soll. Vier Jahre bei der Bundeswehr, eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten und jahrelange Tätigkeit im Kundenservice für eine Softwarefirma waren der verzweifelte Versuch, etwas „sinnvolles“ zu finden. NLP habe ich zu der Zeit rein privat kennen- und lieben gelernt. Es war stets sehr leidenschaftlich, immer präsent, und daß ich heute dafür bezahlt werde ist ein Sahnehäubchen. Es ist meine Berufung, meine Leidenschaft und, ganz nebenbei, auch mein Beruf.

2. Wie unterscheiden sich deine NLP-Ausbildungen von anderen (der Society oder anderer Verbände)?

Jede Ausbildung wird von dem entsprechenden Trainer geprägt. Die Verbände geben den Rahmen, viel entscheidender ist aber der Trainer. Da meiner Meinung nach kein einzelner Trainer das gesamte Spektrum von NLP abdecken kann sind meine Ausbildungen von sehr viel Zusammenarbeit geprägt: Als erstes kam Eva Thiel dazu, Deutschlands führende Trainerin für Statusarbeit, Körperstatus und natürlich auch Körpersprache. Mit Tom Krause fand ich etwas später einen Vollprofi der das Thema „Hypnose“ abdeckt und unser jüngster Zugewinn ist Jürgen Schmid, einer der wenigen zugelassenen Therapeuten, die NLP sehr hoch einschätzen und einsetzen. Die Bereiche „Business“ und „Coaching“ werden von Axel Wehner, Ilja Grzeskowitz und phasenweise Benedikt Ahlfeld abgedeckt, und natürlich bin ich als „Master-Trainer“ selbst auch mit dabei.

Der NLP-Studentenpractitioner

In unseren Ausbildungen arbeiten diese Trainer sehr eng zusammen und es geht immer wieder darum, sich gegenseitig zu fördern und zu unterstützen. Dies prägt die Ausbildungen natürlich deutlich: So einige Seminartage gehen bis spät in die Nacht, einfach weil es viele Trainer gibt, die viel zu sagen haben, und auch die verschiedenen Interessensgebiete, sei es mehr Business- und Karriere-Orientiert oder sei es der Wunsch, später mit einer Heilpraktiker-Ausbildung eher im therapeutischen zu arbeiten, werden alle gut und harmonisch ergänzt, da es eben zu jedem Bereich Spezialisten gibt.

3. Was ist die wichtigste Lektion, die du bisher in deinem Leben gelernt hast?

Probleme sind nur vorrübergehende Erscheinungen, Lebensfreude dagegen ist ein Begleiter, der auf Wunsch für immer bleibt. Es lohnt sich nicht, mit der Lebensfreude zu warten, bis Probleme zuende gehen. Es lohnt sich vielmehr, die Lebensfreude zu nutzen, um dann motiviert und fröhlich, Probleme anzugehen. Zumal Probleme ja auch was positives sind. Wären Probleme was negatives, dann müssten sie ja „Kontra-Bleme“ heißen anstatt „PRO-Bleme“.

Unter´m Strich: Laß Dir von einem Problem nicht die gute Laune verderben, dann wird es auch lösbar bleiben!

4. Welche Methoden sind generell gesprochen die besten, wenn es darum geht, ungewünschte Verhaltensweisen dauerhaft zu ändern?

Die, die funktionieren.

Egal, wie „gut“ eine Methode ist: Wen sie für Dich nicht funktioniert, dann taugt sie nichts. Und egal, wie seltsam die Methode scheint: Wenn sie Dich weiterbringt, dann ist sie gut!

5. Was kannst du Menschen raten, denen es schwer fällt, zu visualisieren?

Normalerweise „lege ich sie rein“. In der Tag: Jeder kann visualisieren, das ist eine essentielle Überlebensstrategie. Wenn jemand meint, er könne nicht visualisieren, dann ist es normalerweise ein Perfektionist, der es nicht „greifen“ kann, oder jemand, der das Wort „visualisieren“ so lange hinterfragt, bis nichts mehr übrig bleibt. Es gibt ganz einfache Fragen, mit denen man jemandem bewusst machen kann, daß er sich eben doch „innere Bilder macht“. Du brauchst ihn z.B. nur nach seinem Traumauto, nach seinem Traumpartner oder nach der Wunschfarbe seiner Wohnung befragen, sobald er Dir eine Antwort gibt, hat er sich ein Bild gemacht. Auch mit „Bildern aus der Erinnerung“ funktioniert das: Wenn er den Ort seines letzten Urlaubs beschreibt … wie kann er das, ohne „innere Bilder“?

6. Wenn du unseren Lesern einen letzten Tipp mitgeben könntest, den sie sofort umsetzen können, um eine positive Veränderung in ihrem Leben zu bewirken, was wäre das?

Nicht auf „positive Veränderungen“ zu warten, sondern so zu tun, als wären sie schon passiert. Dann zurückblicken und überlegen: Was hat sich verändert, damit es positiver wurde? Die Antwort ist die Antwort. ;-)

Vielen lieben Dank, Julian, für die spannenden Antworten und weiterhin viel Erfolg mit deinen NLP-Ausbildungen. Wir sehen uns nächstes oder übernächstes Jahr beim Master :-)

Julian Wolf ist übrigens auch Initiator der größten NLP Community Deutschlands sowie Inhaber eines umfangreichen NLP Online Shops.

Post to Twitter Auf Twitter posten

7. April 2010 von admin

Neue Buchrezension: Der Zauberlehrling

Wir haben für euch ein neues NLP-Buch rezensiert: Der Zauberlehrling von Alexa Mohl.

Wer sich ernsthaft mit NLP beschäftigen und einige, wichtige Inhalte selbst lernen möchte, sollte sich dieses Buch besorgen. Es deckt quasi den gesamten Practitioner-Stoff ab und eignet sich deshalb toll zur Vorbereitung oder Begleitung des NLP-Practitioners oder einfach zum Selbstlernen.

Hier gehts zur Rezension

Und hier zu den anderen Rezensionen

Post to Twitter Auf Twitter posten

2. April 2010 von admin

Interview mit Stephan Landsiedel

Heute haben wir einen weiteren, sehr interessanten Interview-Partner: den NLP-Trainer Stephan Landsiedel.

1. Stell dich doch bitte kurz meinen Lesern vor.

Ich bin Stephan Landsiedel, 36 Jahre und Diplom-Psychologe. Seit vielen Jahren bilde ich in meinem Seminarhaus und inzwischen mit meinem Trainer-Team in ganz Deutschland in NLP aus. Vor etwa 18 Jahren hatte ich eine persönliche Krise und bin dadurch auf NLP gestoßen. Der pragmatische und lösungsorientierte Ansatz hat mir sehr gut gefallen und mich seitdem nicht mehr losgelassen. Mit 23 Jahren habe ich mein erstes NLP-Buch veröffentlicht. Inzwischen verstehe ich mich vor allem als Trainer-Trainer und verhelfe anderen Trainern dazu erfolgreiche NLP-Trainer zu werden.

2. Welche Methoden benutzt du (persönlich bzw. in Seminaren/Coachings), um in den Alpha-Zustand zu kommen?

Während meinem Psychologie-Studium habe ich eine Ausbildung zum Kursleiter für Entspannungsverfahren gemacht. Dort ging es vor allem um Autogenes Training und Progressive Muskelrelaxation. Seit ich 16 bin, habe ich immer wieder Audio-Programme genutzt. Besonders geprägt hat mich sicher auch meine Trainertätigkeit für brainLight, die ja auch MindMachines entwickeln und vertreiben. Für brainLight habe ich in einer Ausbildung zum Fitness-Mental-Trainer unterrichtet und das Messe-Vertriebsteam trainiert. Dabei kamen zahlreiche verschiedene Verfahren zum Einsatz. Je mehr ich mich auf NLP konzentriert habe, umso mehr habe ich natürlich auch selbst NLP-Methoden angewendet. Besonders wirkungsvoll, um einen Alpha-Zustand oder andere „erleuchtet Zustände“ zu erreichen, finde ich die Core-Transformation aus dem NLP. Nur ein paar Schritte, wenige Minuten und ich sehe die Welt mit ganz anderen Augen, viel wacher, viel klarer und gleichzeitig tief in mir selbst ruhend. Es ist als würde man Weisheit durchdrungen sein, ohne Überheblichkeit, ein in sich selbst Ruhen und gleichzeitig in harmonischer Beziehung zu allem um einen herum.

Am einfachsten funktioniert für mich folgende Methode: Ich schließe meine Augen und visualisiere, dass von oben kommend Licht durch meinen Scheitel in mich hineinfließt. Das ist eine ganz besondere Verbindung. Während meiner ersten Reiki-Weihung war die Meisterin ganz erstaunt, was da plötzlich ab geht und musste innerlich schmunzeln, weil ich es ganz genau wusste. Ein anderes Mal hat ein Teilnehmer so ein Messgerät mitgebracht und meinte, dass nur ZEN-Mönche so extreme Ausprägungen auf dem Gerät haben könnten. Als ich ins Zimmer rein kam, wo sie abends damit experimentierten, wollten sie gleich, dass ich das Gerät auch mal ausprobieren. Also haben sie mich angeschlossen. Sie verbanden Energiekontakte mit meinen Fingerspitzen und um den Kopf herum. Dann haben sie gewartet. Ich wußte erst nicht so richtig, was sie jetzt erwarten, aber dann habe ich mich innerlich mit dieser Quelle verbunden und ab ging die Post auf dem Messgerät für alle sichtbar. Bisher habe ich mich noch nicht so dafür interessiert, das anderen beizubringen – vielleicht später.

3. Welche NLP-Techniken, die der einzelne für sich selbst anwenden kann, sind deiner Meinung nach am effektivsten für persönliche Veränderungen und Persönlichkeitsentwicklung?

Im Grunde finde ich 80% der NLP-Techniken herausragend gut. Es fällt mir schwer einzelne herauszuheben. Ich versuche es dennoch: Die Core-Transformation. Das Arbeiten mit der Zeitlinie. Die Dilts Pyramide, weil sie neue Horizonte eröffnet und Glaubenssätze und Werte beinhaltet. Die Diamond-Technik finde ich sehr wertvoll um neue Perspektiven zu bekommen. In den letzten Jahren habe ich auch immer mehr Gefallen am Graves-Modell (in letzter Zeit bekannter als Spiral Dynamics) gefunden, weil es bewusst macht dafür wo wir stehen und wie sich die Menschheit als Ganzes entwickelt oder eben nicht entwickelt. Die Teile-Modelle im NLP finde ich sehr wirkungsvoll.

4. Was kann man aus dem NLP in die Selbsthypnose einbauen?

Die Arbeit von Milton Erickson hat ja einen ganz breiten Einfluss im NLP hinterlassen. Ich habe oft für mich selbst Trancen geschrieben und dabei bevorzugt das Milton-Modell der Sprache verwendet. Milton lädt ein, indirekt zu sein, kunstvoll vage, so dass man selbst innerlich immer wieder neue Eindrücke und Bilder haben kann. Darüber hinaus lebt eine Selbsthypnose von den inneren Bildern, Klängen und Gefühlen. Hierzu gibt es im NLP ja sehr viele Techniken, insbesondere die Arbeit mit den Submodalitäten. Es ist längst bekannt, dass wir uns auf das zubewegen, was wir uns innerlich vorstellen. Durch NLP wissen wir, dass es nicht nur entscheidend ist, was wir uns vorstellen, sondern auch wie wir das tun. Nicht nur der Inhalt ist entscheidend, sondern auch die Art wie. Stelle Dir vor, Du würdest an einem riesigen Mischpult sitzen und darüber Deine inneren Vorstellungen beeinflussen können. Schlüpfe in die Rolle von Steven Spielberg und dann gestalte Deine innere Vorstellung. Mach die Bilder größer, die Farben kräftiger, spiele Sound in den Hintergrund ein, schöpfe Deinen Sinnesreichtum voll aus. In Deinem inneren können Deine kühnsten Träume Wirklichkeit werden und das beeinflusst ganz nachhaltig langfristig unsere innere Einstellung die Art und Weise, wie wir die Dinge in unserem Leben angehen.

5. Kannst du unseren Lesern noch ein paar Tipps mitgeben, wie sie ihr Mentaltraining effektiver gestalten können?

Beim Mentaltraining alle Sinne mit einbeziehen. Mach Dir Bilder davon, was Du wirklich willst. Verändere die Bildeinstellungen wie oben beschrieben. Nimm auch den auditiven Kanal dazu und den kinästhetischen. Versuche mit allen Sinnen zu spüren, wie Du Dein Ziel erreichst, Dein Vorhaben realisierst oder die persönliche Eigenschaft entwickelst, die Du entwickeln möchtest.

Wenn Du mit CDs arbeitest, dann bleibe für länger Zeit bei der gleichen CD. Gib Dir und Deinem Unbewussten Zeit für die Suggestionen. Arbeit für 30 Tage mit einem Programm, dann erst wechsle das Programm.

Nimm Dir am besten jedoch Tag 5 Minuten und visualisiere Deine Träume und Ziele. Trage dabei ruhig dick auf – Deine Träume und Zielen sollten Dich total begeistern und Energie für den Alltag in Dir frei setzen.

Man sagt, eine halbe Stunde Entspannung am Tag ersetzt zwei Stunden Schlaf pro Nacht. Gönne Dir selbst diese Zeit, um mehr aus Dir und Deinem Leben zu machen.

Fang einfach an. Vergiss alle Ausreden: „Ich habe kein Zeit für Mentaltraining. Ich kann nicht gut visualisieren.“ Ganz egal. Fang einfach an und mach es so gut Du kannst!

Viele Vergnügen beim TUN

Stephan

Vielen herzlichen Dank, Stephan, für das tolle Interview! Wer mehr über Stephan Landsiedel erfahren möchte, kann das auf seiner Website tun (NLP Ausbildung Landsiedel) oder bei einem der vielen Videos auf Youtube, zum Beispiel:

Post to Twitter Auf Twitter posten

14. März 2010 von admin

Gewonnen und verloren wird zwischen den Ohren

Dieses Zitat beschreibt, wie wichtig die mentale Vorbereitung bzw. das Gehirn beim Erreichen von Erfolgen aller Art ist.

Ursprünglich stammt der Ausspruch aus dem Sport. Dort ist Mentaltraining schon lange fest etabliert. Nahezu kein Spitzensportler verzichtet auf dieses Element in der Wettkampfvorbereitung. Egal, ob alleine oder zusammen mit der Mannschaft: mental wird fast genauso intensiv trainiert wie körperlich.

Man kann diese Aussage aber auch auf alle anderen Lebensbereiche übertragen:

  • ein Verkäufer, der nicht an sein Produkt und seine verkäuferischen Fähigkeiten glaubt, wird niemals erfolgreich verkaufen
  • ein Mensch, der einen Partner finden, aber ein negatives Selbst- und Weltbild hat, wird sich sehr schwer tun
  • ein Angestellter, der mit Angst und schlecht vorbereitet in die Gehaltsverhandlung geht, wird einen schweren Stand haben
  • der Student, der von Prüfungsangst geplagt in die Klausur geht, wird vermutlich keine Top-Leistung bringen können

Gewonnen und verloren wird zwischen den Ohren – das gilt für jeden Bereich des Lebens.  Zum Glück kennen wir mittlerweile viele Wege, um dieses “zwischen den Ohren” so zu beeinflussen bzw. zu programmieren, dass es uns deutlich leichter fällt, Erfolge zu erreichen.  Das Unterbewusstsein ist entweder der beste Freund oder der größte Feind eines Menschen. Mit Techniken wie NLP, Selbsthypnose, Mentaltraining, Brainwave Entrainment, Meditation, Visualisierungen, Affirmationen/Suggestionen usw. machen Sie das Unterbewusstsein zu Ihrem Verbündeten.

Post to Twitter Auf Twitter posten

12. März 2010 von admin

Interview mit Bernhard Tille

Meine NLP-Master-Ausbildung mache ich bei Bernhard Tille und habe ihn auf ein kleines Interview eingeladen. Bernhard ist ein sehr kompetenter und einfühlsamer Trainer, der darüber hinaus auch menschlich sehr sympathisch ist und auf eine lange NLP-Laufbahn zurückblicken kann. Sind wir also gespannt, was er uns zu berichten hat :-)

1. Stell doch bitte dich und deine Arbeit kurz vor.

Nach 20-jähriger Tätigkeit im Personalwesen bildete ich mich 1985 – 1995 im Bereich Kommunikationspsychologie und NLP berufsbegleitend weiter und startete 1995 meine freiberufliche NLP-Ausbildungs- und -Coachingtätigkeit durch die Gründung des Instituts für Kommunikation und Gesundheit. In Zusammenarbeit mit Medizinern, Tiefenpsychologen, Verhaltenstherapeuten erweiterte ich das Ausbildungsangebot 1999 um Aus- und Weiterbildungen zum Heilpraktiker Psychotherapie.

2. Welche Vorteile hat eine NLP-Ausbildung im Gegensatz zum Selbstlernen durch Bücher etc.?

Da NLP sich auf eigene Selbsterfahrungsprozesse sowie Interventionen mit anderen Menschen bezieht und im Bereich Coaching und Psychotherapie als berufliche Qualifizierung dient, ist nachvollziehbar, dass dies nicht autodidaktisch geschehen kann. Wer andere Menschen in Veränderungsprozessen professionell begleiten will, sollte diese Veränderungsprozesse vorher an sich selbst erlebt haben, und das ist meiner Erfahrung nach nur im Gruppenprozess möglich.

3. Welche NLP-Techniken sind aus deiner Sicht am effektivsten, um eigene Verhaltensweisen zu ändern?

In meiner 16-jährigen Tätigkeit war die kombinierte Anwendung von Timeline, Dilts (logische) Ebenen, Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen sowie Wahrnehmungspositionen (Ich-Du-Meta) am effektivsten.

Ankertechniken, Meta- sowie Milton-Modell, Reframing und Submodalitätentechniken sind hilfreiche Basistechniken, die bei allen Veränderungsprozessen zusätzlich sinnvoll einsetzbar sind, aber meiner Meinung nach in der nachhaltigen Veränderungsarbeit nicht den eigenständugen Stellenwert haben, wie die vorher genannten Anwendungen.

4. Du hast sehr lange Aikido trainiert und bist auch Aikido-Meister. Welche Parallelen siehst du zwischen Aikido und NLP?

Aikodo wird häufig als geistiges NLP bezeichnet. Viele Parallelen sind deutlich erkennbar. Grundlegende Übereinstimmung ist, dass man in beiden Disziplinen mit der Energie des Gegenübers arbeitet und nicht gegen sie (kein kämpfen bzw. Recht haben wollen. Weiterhin durch den Einsatz von unerwarteten Interventionen in Form von paradoxen Reaktionen die kreative Lücke such und Impulse zur Einsicht/Lösung setzt.

Wer mehr dazu lesen möchte ist herzlich eingeladen unter:
http://www.nlp-trainings-tille.de/nlp/blog/nlp-und-aikido-als-modelle-fuer-konfliktmanagement-397.html

5. Kannst du unseren Lesern noch ein paar Tipps mit auf den Weg geben, wie sie ihr Leben erfolgreich, glücklich und selbstbestimmt gestalten können?

Aus meiner eigenen Selbsterfahrung und langjährigen Lehrtätigkeit kann ich nur das Zitat von Heinz v. Förster unterstreichen: “Handele stets so, dass die Anzahl Deiner Möglichkeiten wächst.
Weiterhin: Versuche alternative Blickwinkel einzunehmen, anstatt an Dogmen festzuhalten. Versöhne Dich mit denen, die Dir wichtig sind (z.B Ursprungsfamilie, Gegenwartsfamilie), einschließlich Dir selbst. Gehe das aktiv an, was in Deiner Macht steht zu ändern (Ziele) und akzeptiere/integriere das in Deinen Lebensweg, was schicksalhaft gegeben ist.

Vielen Dank für das interessante Interview. Wir sehn uns im März in Wiesbaden :-)

Bei Youtube gibt es eine ganze Reihe an Videos von Bernhard Tille. Ein interessantes Video mit einem weiteren Interview stellen wir euch hier vor:

Post to Twitter Auf Twitter posten

24. Februar 2010 von admin