Posts Tagged ‘Interview’

Stephan Landsiedel beantwortet die Fragen der Blogleser

Vor zwei Wochen haben wir hier im Blog dazu aufgerufen, Fragen an Stephan Landsiedel zu stellen. In kürzester Zeit kamen zahlreiche Fragen zusammen. Wie versprochen habe ich mich mit Stephan zusammengesetzt und ihn auf Video interviewt. Viel Spaß mit dem Video (alle Links, die Stephan im Video erwähnt, findet ihr unter diesem Video):

Teil 1:

Teil 2:

Alle Informationen zum Einsteiger-Seminar “NLP in a week“, die nächsten Termine sowie die Anmeldemöglichkeiten findet ihr hier:
NLP in a Week von Stephan Landsiedel

Die angesprochenen Mind Machines könnt ihr hier kaufen:
2: Mind-Shop 468x60

Und hier die empfohlenen Bücher:

Ich hoffe, ihr hattet mit den Videos viel Spaß!

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30. August 2011 von admin

Interview mit Dr. Jürgen Lang

Mentaltrainer Dr. Jürgen LangDer heutige Interviewpartner ist ein absoluter Profi im Bereich Neurofeedback und Mentaltraining. Ich habe ihn bei meiner Coaching-Ausbildung kennen gelernt und er hat sich bereit erklärt, uns ein Interview zu geben. Viel Spaß :-)

1. Hi Jürgen. Stell dich doch bitte unseren Lesern kurz vor (Werdegang, Tätigkeit etc.).

Ich habe nach dem Abi erst mal eine ausgesprochen öde Banklehre hinter mich gebracht und dann Wirtschaftspädagogik, BWL und Psycho studiert. Neben meinem Grundstudium habe ich u.a. als Barkeeper, Fish’n Chips Cook, Margarinepacker, Kameramann, Kirmesboxer, Möbelpacker und Finanzvertriebler gearbeitet. Im Hauptstudium bekam ich dann erst einige Dozentenjobs, dann schon sehr früh Lehraufträge und dann habe ich meine erste Beratungs- und Trainingsfirma gegründet. Seither bin ich selbständig. Mein Schwerpunkt hat sich dabei von der HR-Beratung und großen Vertriebs- und Changeprojekten erst mehr ins Prozess-Coaching entwickelt, dann – im Zusammenhang mit meiner berufsbegleitenden Promotion in Psychologie – hin zu meinen heutigen Seminaren und Vorträgen und meiner Praxis für Neurofeedbacktherapie und Mentaltraining.

2. Du hast dich intensiv mit dem Thema Emotionen beschäftigt. Welche Rolle spielen Emotionen beim persönlichen Erfolg?

Die ganz zentrale überhaupt. Während meiner Forschungsarbeit wollte ich mit graphentheoretischen Verfahren Emotionen in Vertriebs- und Führungssituationen sichtbar machen. Das Ergebnis übertraf in der Stärke der Ausprägungen alle Erwartungen: Die persönliche Langzeit-Entwicklung von Führungskräften ist durch und durch ein hoch-emotionale, Top-Verkäufer zeigen eine besonders hohe emotionale Stabilität und Frustrationstoleranz usw. In meiner Alltagspraxis habe ich das Ganze dazu ganz geballt in Veränderungssituationen erlebt- enorm emotionsgeladene Situationen, bei denen die hausinterne Führungsmannschaft schon mal in die Knie geht. Und für jeden einzelnen gilt: Du kannst alle Deine Ressourcen immer nur so gut nutzen, wie Deine Emotionen es zulassen. Egal, wie obergescheit und megaausgebildet und sophisticated.

3. Was sind denn aus deiner Erfahrung die besten Methoden, negative Emotionen schnell und effektiv zu überwinden bzw. umzuwandeln?

Sobald „das Tier“ in uns die Regie übernommen hat, wird’s schwierig. Davor steht jedoch immer eine Bewertung einer Situation durch uns selbst. Erst diese Bewertung macht die schlechten Gefühle, nicht die Situation selbst. Wenn man Gefühle mal vereinfacht als eher kurzfristige Verfassungen sieht und Emotionen als mehr andauernde, wird schon klar, in welche Richtung es geht: Bei ad hoc Situation muss ich versuchen, die negative „Spirale“ zu unterbrechen: Sofort Körperhaltung verändern, positive Anker nutzen und – der Tipp überhaupt: Stimme bewusst verändern. Dazu in eine positive Bewertung der Situation gehen. Mir als knallrotem Typ mit sizilianischem Temperament gelingt das manchmal nur, indem ich mich bewusst für einen Moment selbst verarsche und mir eine möglichst bescheuerte, absurde und witzige Deutung der Situation ausdenke. Ich weiß in dem Moment, dass das Quatsch ist und das die Möglichkeit, einen echten Idioten vor mir zu haben groß ist, aber es hilft mir, mich bewusst zu steuern, statt in den Affekt abzudriften.

Was Emotionen, also länger andauernde Gefühlszustände angeht, hilft freilich oft „raus zu kommen“ aus der alltäglichen Dauersituation, Sport usw. Schwerwiegendere emotionale Probleme sollten aber therapeutisch abgeklärt werden, weil sie sich letztlich in defizitären Hirnfunktionen manifestieren. Depressionen und Traumata betreffen als psychische Schmerzen z.B. die Schmerzzentren des Gehirns genau so, wie physische.

4. Du machst ja mittlerweile auch viel mit Neurofeedback. Kannst du kurz erklären, was das ist und wie du es einsetzt?

Neurofeedback funktioniert mittels EEG-gestützter Messung der Hirmströme und visuelles Feedback quasi in Form von Computerspielfrequenzen in Echtzeit. Als unmittelbares Gehirnwellentraining, hilft es dem Hirn, in seine jeweils optimalen Frequenzen zu finden und so zu lernen, selbst in optimale, gesunde und hoch leistungsfähige psychische Zustände hinein zu kommen. Das lässt sich therapeutisch bei einer enormen Bandbreite von sonst oft nur schwer therapierbaren Problemen und Krankheitsbildern äußerst erfolgreich einsetzen, wie Migräne und chronische Schmerzen, AD(H)S, Schlaganfall-Reha, Burn-out, Tinnitus usw. In letzte Zeit gibt es vielversprechende Anzeichen, dass auch Parkinson und MS mit NFB gut therapierbar sein könnten und vieles mehr. Der zweite Bereich ist das Peak Performance Training, einmal natürlich für Sportler (Golf, Tennis, Marathon…) zum anderen die Executive Performance für Manager aber auch z.B. die Auftrittsperformance von Politkern im Wahlkampf usw. und der militärische Einsatz. Ein dritter Bereich wird m.E. sein, NFB als Lifestyle-Element zu nutzen, um sich ein dauerhaft optimales Wohlbefinden, hohe Belastbarkeit, schnelle Erholung usw. im Alltag zu gönnen. Schon 5-10 NFB Sitzungen können zu einem meditativen Niveau führen, das Du sonst nur nach 10 Jahren Kloster in Tibet erreichst. Bisher gibt’s noch kaum Forschung in dem Bereich, aber es ist sogar vorstellbar, dass NFB auch einige Problemchen beim Lifestyle-Lieblingshema Sex lösen könnte…

Konkret habe ich im therapeutischen Bereich aktuell v.a. Klienten mit AD(H)S, post-traumatischen Belastungsstörungen und Burn-out. Im PPT Golfer und im Lifestyle-Bereich v.a. mich selber J

5. Kannst du unseren Lesern noch etwas mit auf den Weg geben: Was sind die drei wichtigsten Lektionen, die du in deinem Leben gelernt hast?

Erst Haben-wollen, dann Geben klappt nicht
Verteidige nie eine Verlustposition
Erst die Hose, dann die Schuhe

Vielen Dank, Jürgen. Ich freue mich auf die Veranstaltung, die du gerade planst. Mehr wird noch nicht verraten :-)

Wer mehr über die Rolle von Emotionen erfahren möchte, findet auf Jürgens Website jede Menge Material: www.businessfeeling.de

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19. April 2011 von admin

Interview mit Clifford Opoku-Afari

Heute haben wir einen ehemaligen Leistungssportler und heutigen Motivations- und Gesundheitstrainer zum Interview geladen. Der eine oder andere von euch kennt Clifford vielleicht aus seinen diversen Fernsehauftritten.

Bitte stell dich und dein Projekt unseren Lesern kurz vor.

BeHealthy Motivation + Fitness ist aus meiner Überzeugung heraus entstanden, dass regelmäßige Bewegung und gesunde Ernährung, das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit erheblich verbessern kann! Bei jedem! In den 25 Jahren in denen ich Sport treibe, habe ich viele Menschen erlebt, denen es durch Fitnesstraining und angepasste Nahrung soviel besser ging, dass sie deutlich weniger Schlaf brauchten, leicht Gewicht verloren haben und ihr Energielevel erheblich anstieg. Was viele Menschen allerdings dringend benötigen ist die entsprechende Motivation und das richtige Wissen. Beides erhalten Interessierte in meinen Vorträgen, Seminaren und Coachings.

Wie hast du dein Wissen erlangt?

Zunächst durch eigene Recherche und dem, was ich aus meiner Leistungssportlerlaufbahn mitnehmen konnte. Weiter habe ich etliche Aus- und Fortbildungen im Fitness-, Ernährungs- und Psychologiebereich absolviert. Schliesslich habe ich an der Universität in Bonn Sportwissenschaft, theoretische Medizin und Erziehungswissenschaft studiert. Heute bilde ich mich regelmäßig über Kongresse, Fachfortbildungen, dem Studium von Literatur und durch Internetrecherche fort.

Wo kann man dich hören?

Am zuverlässigsten ist eine Teilnahme an einem meiner Seminare oder öffentlichen Vorträge. Hin und wieder auch im Fernsehen oder Radio ;-)

Kannst du unseren Lesern noch ein paar Tipps mitgeben, wie sie möglichst schnell zu mehr Motivation und Lebensenergie kommen?

Ein Tipp, der zügig zu mehr Energie führt: Nehmen Sie sich min. 1 mal pro Woche Zeit, um sich ihrer Entspannung und ihrer inneren Balance zu widmen. Denn in unserer heutigen häufig stressigen Zeit, bleibt Zeit für Erholung und Regeneration leider viel zu oft auf der Strecke.

Gönnen Sie sich regelmäßig eine Massage, einen Tag im Spa oder in der Sauna. Tun Sie etwas, dass Ihnen hilft Ihre Seele baumeln zu lassen und tanken Sie dadurch neue Energie.

Vielen Dank für die interessanten Antworten und weiterhin “viel Erfolg” :-)

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29. Januar 2011 von admin

Interview mit Dr. Martin Emrich

Wie ihr vielleicht wisst, habe ich im Januar 2010 meine Ausbildung zum Systemischen Business Coach abgeschlossen. Der Ausbildungsleiter ist Dr. Martin Emrich aus Tübingen. Mit ihm verbindet mich bereits seit einigen Jahren eine gute Beziehung, sowohl geschäftlich als auch privat, weshalb ich mich freue, ihn hier im Blog vorstellen zu können. Martin macht Mentaltraining im Spitzensport, ihr dürft also gespannt sein :-)

1. Hallo Martin, stell dich doch bitte unseren Lesern kurz vor.

Wow, dieser Blog ist eine klasse Fundgrube für mich! Enthält für mich sehr viele wertvolle „News to use“!!

Ich freue mich, dass ich heute die Möglichkeit habe, mich hier vorzustellen. Ich bin Martin aus Tübingen. Bin 36 Jahre alt. Bin seit 20 Jahren Basketballer. Und seit 5 Jahren Hypnothiseur. Und mache heute in der 1. Basketball-Bundesliga eine Arbeit, die diese beiden Bereiche kombiniert!

Und für die Mentalcoachings mit Basketballern hilft es sicher, dass ich selbst knapp 2 Meter groß und promovierter Diplompsychologe bin.

Genauere Infos und auch ein Film zu meiner Arbeit finden sich auf www.emrich-consulting.de.

2. Wie setzt du Hypnose in deiner Arbeit ein?

Mit Führungskräften von Managern aus der Wirtschaft (z.B. HUGO BOSS, DAIMLER, Adidas,…) und mit Spitzensportlern setzte ich die Hypnose immer dann ein, wenn ich das Gefühl haben, dass meine Coaching-Klienten nur dann den Sprung auf ein höheres Leistungsniveau schaffen, wenn sie an ihren inneren Bildern arbeiten.

Zunächst mache ich eine Trance-Induktion. Die dauert ca. 3 Minuten. In Trance verschaffe ich meinen Coachees dann Zugang zu ihrem Unterbewusstsein. So entstehen im Unterbewusstsein meiner Klienten neue Metaphern, die ihnen nützen, Top-Leistung im Sport oder im Wirtschaftsleben zu realisieren. Das dauert circa 20 Minuten. Als Abschluss hole ich die wieder ins „Hier und Jetzt“, was nur ein paar Sekunden benötigt.

3. Wie setzt du die Erkenntnisse, die du durch die NLP- und Hypnose-Ausbildungen gewonnen hast, privat ein?

NLP setzte ich ein, indem ich versuche, schwierige Situationen in meinem Privatleben so zu „reframen“, dass ich auch das Positive daran erkennen kann.

Hypnose setze ich selten meinem privaten Umfeld ein. Gerade Frauen sind aber häufig ganz scharf darauf, von mir mal in Trance versetzt zu werden. Nur in besonders galant begründeten Einzelfällen gebe ich diesem Wunsch nach ;-)

4. Du arbeitest ja auch als Mentaltrainer für Sportvereine in den höchsten Ligen. Kannst du deine Arbeit dort ein bisschen beschreiben? Was machst du mit den Sportlern? Bei welchen Themengebieten bietest du die Hilfe an?

Ich setzte meine hypnotischen Fähigkeiten mit Handballern, Leichtathleten und Basketballern ein. In der 1. Beko BBL coache ich die Spieler der Walter Tigers Tübingen. Toll finde ich, dass meine hypnotherapeutische Arbeit hier logischerweise komplett auf Englisch abläuft, da keiner der Spieler deutsch spricht. Die Ziele an denen wir hier arbeiten sind beispielsweise:

  • Verbesserung der Freiwurfquote der Spieler
  • Spieler wollen weniger Fouls begehen
  • Spieler möchten eine stärkere Führungsrolle im Team einnehmen
  • Spieler möchten sich nicht durch störende Stimuli (z.B. Pfeifkonzert der gegnerischen Fans) ablenken lassen

5. Noch eine Frage zur Coaching-Ausbildung: für wen ist eine solche Ausbildung sinnvoll? Was sind die größten Vorteile einer solchen Ausbildung?

Bei unserer Ausbildung lernen die Teilnehmenden als professioneller Coach im Business-Kontext zu arbeiten.

Was wir im Unterschied zu anderen Anbieter machen:

  • Die Teilnehmer führen schon während der Ausbildung bezahlte Coaches durch
  • Die Teilnehmer bekommen am Ende eine international anerkannte Zertifizierung
  • Wir arbeiten mit 3 Ausbildern, die international als Top-Coaches tätig sind.

Auf meiner Website gibt’s weitere Informationen zur Coaching Ausbildung.

6. Zum Schluss noch etwas Privates: Was sind die drei wichtigsten Erkenntnisse, die du bisher in deinem Leben gewonnen hast?

  1. Wenn du Dich in irgendeinem Metier sicher fühlst, ist es höchste Zeit, was neues zu starten!
  2. Lebe Du selbst die Veränderung, die Du Dir von der Welt wünschst!
  3. Mache nur Arbeit, die Du mit Hingabe und Begeisterung tun kannst!

Vielen Dank, Martin! Dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Coachees und bei deiner Arbeit allgemein. Freu mich schon auf den NLP Trainer nächstes Jahr mit dir :-)

Übrigens, über die Coaching-Ausbildung könnt ihr mehr in meinem Coaching Ausbildung Blog lesen.

Hier noch ein Video, in dem Martin etwas über Mentaltraining erzählt:

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4. Dezember 2010 von admin

Interview mit Dieter Wetzel

Im Rahmen meiner NLP-Master-Ausbildung habe ich Dieter Wetzel kennen gelernt. Dieter ist ein totaler Workaholic und hat mich total beeindruckt, was er alles in seinem Leben macht. Mit über 40 drückt er nochmal die (Uni-)Schulbank, macht verschiedene Fortbildungen, treibt ständig Sport und hat nebenbei auch noch eine Familie UND arbeitet nebenbei als Life- und Hypnose-Coach. Respekt! Grund genug, ihn zum Interview zu bitten.
1. Hallo Dieter. Stell dich doch bitte unseren Lesern kurz vor.

Hallo Felix, erst einmal vielen Dank für deine Einladung mich hier vorzustellen. Ich bin 1964 geboren, verheiratet und habe einen Sohn. Neben meiner Tätigkeit in einem großen deutschen Telekomunikationsunternehmen interessiere ich mich schon einige Jahre für das menschliche Erleben und Verhalten. Im letzten viertel Jahrhundert habe ich im beruflichen Umfeld viele positve und leider auch negative Erfahrungen sammeln können, wie menschliches Erleben und Verhalten sich auf unsere Kommunikation, unsere Beziehungen und dadurch auch auf unsere berufliche und persönliche Entwicklung auswirkt. Durch meine Ausbildung zum
psychologischen Berater/Coach wurde mir sehr schnell klar, dass wir das sind oder werden, was wir denken. Positive Gedanken ziehen Positives an, negatives Denken zieht uns herunter und nimmt uns sogar im Extremfall den Lebensmut.

Durchschnittlich sind nur ca. 3% unserer täglichen Gedanken positiv und zielführend. Was also können wir tun, damit wir diesen Anteil erheblich steigern können, um dadurch mehr Positives in unserem Leben zu erschaffen ? Mit dieser Frage habe ich mich in den letzten Jahren, im Rahmen meines Coaching sehr stark auseinandergesetzt. Mein Coaching im beruflichen Kontext ist vor allem auf die Verbesserung der Kommunikation und dadurch auf die Steigerung der Lern- und Leistungsfähigkeit unter Berücksichtigung der individuellen Ressourcen meiner Klienten ausgerichtet. Über den beruflichen Bereich hinaus begleite ich meine Klienten in der Lebensberatung bei privaten Problemen und Konflikten. Ich fungiere als neutraler Gesprächs- und Interaktionspartner, um den Prozess der individuellen Weiterentwicklung zu eröffnen. Durch meine umfassende Ausbildung und einer kontinuierlichen Weiterbildung biete ich hierzu ein ganzheitliches Konzept. Es scheint mir zu gelingen, meine Klienten sowohl auf einer sachlichen, rationalen wie auch spirituellen Ebene zu erreichen.

Weitere Informationen zu mir und meiner Arbeit erhälst du unter www.bleep-your-brain.de und natürlich auch direkt über mich.

2. Wie setzt du Hypnose in deinen Coachings ein? Welche Erfolge erzielst du damit?

Jeder Mensch kann, wenn er dazu bereit ist, Hypnose erleben. Die Klienten empfinden den hypnotische Trancezustand als Tiefenentspannung. Hypnose lässt sich mit Tagträumen, Meditation usw. vergleichen. Im hypnotischen Zustand ist die Aufmerksamkeit nach innen gerichtet, die äussere Realität tritt in den Hintergrund. In der Trance erleben die Klienten manchmal lebhafte, traumartige innere Bilder oder Gefühle. Suggestionen werden in Trance von den Klienten leichter angenommen und können für Veränderungsprozesse benutzt werden. Mit direkten und indirekten Suggestionen helfe ich meinen Klienten den Zugang zu verborgenen und unbewussten Potentialen zu erhalten. Meine Klienten erfahren in Trance, dass Sie über innere Ressourcen verfügen, von denen Sie vorher nichts wussten. Die Hypnose erleichtert Ihnen den Zugang zu jenen Prozessen, die Lernen, Erinnern und Verändern ermöglichen. Das Hypnose-Coaching ist die perfekte Brücke zwischen klassischer Hypnose und Coaching.  Die Hypnose wird im Sport-Coaching seit über 30 Jahren erfolgreich eingesetzt und immer mehr Profi- aber auch Breitensportler nutzen sie, um ihre Leistung zu optimieren.

3. Was kann jemand selbst tun, der vor einer wichtigen Entscheidung steht, um eine gute Entscheidung zu fällen?

Als Coach und Berater würde ich natürlich sagen, dass jemand der vor einer wichtigen Entscheidung steht mich kontaktieren soll. Auf jeden Fall besitzt jeder Mensch genügend Ressourcen, um die vom Leben gestellten Aufgaben zu meistern. In einigen Fällen kann es aber vorkommen, dass diese Ressourcen nicht bewusst sind und der Mensch sie nicht abrufen kann. Da hilft auch der Ratschlag des österreichischen Satirikers Karl Kraus, “In zweifelhaften Fällen entscheide man sich für das Richtige.”, nicht ! Die psychologische und neurologische Forschung weiß, dass neben dem Verstand, der Fakten sammelt und logisch das Für und Wider abwägt, es auch noch ein zweites, unbewusst arbeitendes Entscheidungssystem, das auf Gefühlen beruht gibt. Dieses Entscheidungssystem ist der kühlen Vernunft teilweise überlegen, wenn es bei einer Entscheidung eine Vielzahl von Variablen zu berücksichtigen gibt und die Gefahr besteht sich zu verzetteln. Das Bauchgefühl, Unterbewusstsein oder die Intuition, lokalisieren Hirnforscher im emotionalen Erfahrungsgedächtnis. Unsere Lebenserfahrungen werden dort in Form von Emotionen und diffusen Körpersignalen gespeichert.

Jedes Erlebnis in unserem Leben haben wir als angenehm oder unangenehm bewertet und zusammen mit dem entsprechenden Gefühl
abgespeichert. Wenn nun eine neue Entscheidung ansteht, erzeugt das Gehirn ganz automatisch Bilder oder kurzen Filme die vor unserem inneren Auge ablaufen und ein mögliches Zukunftsszenario beschreiben. Wir vergleichen diese Vorstellungen in kürzester Zeit und meist völlig unbewusst mit ähnlichen Situationen aus unserem individuellen Erfahrungspool. Das Ergebnis dieses Vergleichs zeigt sich in Form eines Kribbelns im Magen, eines Kloßes im Hals oder einem guten Gefühls in der Brust. Aus heutiger Sicht der Forschung lässt sich ableiten, dass Menschen kluge Entscheidungen treffen, wenn sie sowohl den Verstand als auch ihre Gefühle berücksichtigen und optimal miteinander in Einklang bringen. Wenn wir unsere Gefühle nicht berücksichtigen und ausschließlich den Verstand bemühen, kann es zu chronischer Unentschlossenheit oder der Tendenz zu unbefriedigenden Entschlüssen kommen. Wir verzetteln uns im Abwägen unzähliger Vor- und Nachteile, Argumente und Gegenargumente. Wir machen uns selbst
entscheidungsunfähig.

4. Was hält deiner Erfahrung nach die meisten Menschen davon ab, ein erfülltes Leben zu führen?

Das menschliche Gehirn ist so gebaut, daß es Schmerz unterdrücken kann. Wir bezahlen dafür aber mit verminderter Wahrnehmungsfähigkeit, einem inneren Filter. Es entsteht ein sogenannter blinder Fleck oder eine Lücke in unserer Wahrnehmung. Der Unterdrückungsmechanismus von Angst, Unsicherheit und Schmerz kann z.B. bei einem Unfall hilfreich und sinnvoll sein, wenn wir dadurch Mut bekommen und in der Krisensituationen aufrecht gehalten werden. Geht es aber um Veränderungen, kann der blinde Fleck uns behindern. Er dämpft zwar vorübergehend die Angst und die Unruhe, doch gleichzeitig macht er und uns handlungsunfähig.

Wir glauben, dass alles in Ordnung ist oder wieder in Ordnung kommen wird. Wir stehen uns selbst und vor allem konstruktiven Lösungen und wichtigen Entwicklungsschritten im Weg. Wir halten uns an Vertrautes und Gewohntes und stellen uns das Neue nur noch als bedrohlich vor. Um Stabilität zu erhalten, wollen wir uns wenigstens auf uns selbst und unser Umfeld verlassen können. Weil wir uns für ein Ziel entschieden haben bleiben wir auch dann dabei, wenn es sich als falsch herausstellt. Wir wollen ja schließlich nicht als wankelmütig oder unzuverlässig dastehen. Die Angst, lässt uns passiv bleiben. Wer nichts tut, kann auch nichts falsch machen – nach diesem Motto halten wir an einer einmal getroffenen Entscheidung fest. Die Angst vor der Reue ist aber unbegründet wie Forschungen vom Max-Planck-Institut gezeigt haben. Menschen bereuen nicht ihre Dummheiten und Fehler, sondern das, was sie nicht gemacht haben. Verpasste Chancen belasten uns sehr viel mehr als die Folgen falscher Entscheidungen. Passivität verhindert ein erfülltes Leben. Wenn wir nicht loslassen, leben wir wie unter einer Glasglocke. Es gibt keine Höhen und Tiefen, zu intensiven Gefühlen sind wir nicht fähig, wir fühlen uns unbeweglich und behindert. Schlaflosigkeit, Schmerzen, Depressionen, können ein Zeichen dafür sein, dass wir eine längst fällige Entscheidungen vor uns herschieben.

Das Leben ist anstrengend und gleichzeitig anspruchslos, wenn wir zu starr an getroffenen Entscheidungen festhalten. Wichtige Ressourcen bleiben gebunden, wir fühlen uns nicht frei um Neues in Angriff zu nehmen. Dadurch geht wertvolle Zeit und Energie unwiederbringlich verloren. Wenn wir die blinden Flecke in unserer Wahrnehmung nicht entfernen, bringen wir uns um die Möglichkeit, unserem Leben eine neue, spannende Wendung zu geben. Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach sagen wir uns und bewegen uns nicht vom Fleck.

5. Was sind die drei wichtigsten Erkenntnisse, die du bisher in deinem Leben gewonnen hast?

Ich empfinde ganz tief in meinem Inneren, was wir alle wissen, dass nämlich alles Leben auf dieser Welt miteinander kommuniziert, alles miteinander verbunden ist. Wir Menschen haben leider vergessen, mit allen Sinnen die Welt zu erkennen. Traurigerweise glauben wir nur noch an unsere verbale Sprache. So verkümmern nicht nur unsere Sinne, sondern auch unsere Sicht für das intakte große Ganze. Leider zerstört diese Sichtweise unsere Umwelt und auch uns selbst. Dabei greift doch alles ineinander, die Natur, die Erde, das
Sonnensystem und die Universen. Unsere Leben wären um einiges erfüllter, würden wir uns mehr auf unsere Sinne verlassen. Uns würden sich ganz neue Wege eröffnen, wir würden spüren, dass wir mit allen und allem sehr eng verbunden sind. Die Liebe zueinander und der Respekt voreinander bekämen eine ganz neue Dimension. Das gesamte Universum schwingt, denn alles ist in Bewegung. Fest und ruhend scheint uns die Materie nur aufgrund unserer begrenzten Wahrnehmung.

Nicht nur alle Materie, sondern auch jeder Gedanke, jede Emotion und jeder geistige Zustand haben charakteristische Schwingungen. Wir Menschen haben die Möglichkeit, unseren Geist auf jede beliebige Stufe einzustellen. Wie wir die Außenwelt erleben, ist tatsächlich abhängig von der Frequenz, auf der wir emotional und gedanklich schwingen. Wir sind immer der Urheber unserer eigenen Realität. Mit allem, was wir denken, fühlen, sagen und tun, erzeugen wir ständig Schwingungen und senden diese aus – meist jedoch unbewusst. Da alles mit allem zusammen hängt und energetisch verbunden ist, wird die Schwingung vom Universum aufgenommen und kommt wie ein Bumerang in Form von Ereignissen auf uns und unsere Welt zurück. Die hermetische Philosophie (nach Hermes Trismegistos) besagt: „Wer das Prinzip der Schwingung versteht, hat das Zepter der Macht ergriffen.“

Vielen Dank, Dieter, dass du dir die Zeit für das Interview genommen hast und uns an deiner Sicht der Welt hast teilhaben lassen.

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3. Dezember 2010 von admin

Interview mit Teodora Ungureanu

Es macht einfach Spaß, die Transformation treuer Kunden zu beobachten. Manche Kunden gestalten ihr Leben komplett um. Ähnliches hat auch Teodora Ungureanu vor. Sie zählt zu den treuen Stammkunden und hat auch bereits mehrere Ausbildungen in Hypnose, Coaching etc. durchlaufen. Wir freuen uns sehr, dass sie uns für ein Interview zur Verfügung stand. Sie hat gerade die Ausbildung zum Hypnose- und Regressionscoach bei Friedbert Becker durchlaufen und berichtet über ihre Erfahrungen.

1. Hallo Frau Ungureanu, Sie haben vor Kurzem die Hypnose-Ausbildung bei Friedbert Becker besucht. Was hat Ihre Entscheidung, gerade diese Ausbildung zu buchen, beeinflusst?

Hallo Herr Beilharz, Sie waren nicht ganz unbeteiligt daran. In Ihrem Sonder-Neuroletter vom 1. März 2010 haben Sie uns auf die Studie von Friedbert Becker über die Wirksamkeit von Silent Subliminals aufmerksam gemacht. Da ich mich selbst schon seit Oktober 2009 mit diesem Thema befasst hatte, habe ich mich anschließend auf der Homepage von Herrn Becker umgesehen und war sofort von seinem Gedankengut beeindruckt, insbesondere zu den Themen Hypnose und Mentaltraining.

Nachdem ich schon früher mit dem Gedanken gespielt hatte, eine Hypnoseausbildung zu machen, habe ich mich zunächst bei Herrn Becker für den kostenlosen Hypnose-Kurs angemeldet, der 10 einführende e-mail Lektionen zum Thema “Hypnose, Regression und Mentaltraining” umfasst, und habe gleichzeitig den ebenfalls kostenlosen Onlinekurs “Gestaltung der persönlichen Realität” belegt.

Durch diese Kurse bin ich nicht nur mit Herrn Beckers Theorien und seinem immensen Wissen konfrontiert worden, sondern auch in meiner Überzeugung bestärkt worden, dass ich meinen idealen Hypnoselehrer gefunden hatte. Auf der Grundlage dieser Erfahrungen habe ich mich dann zu dem Fernkurs “Hypnose, Reinkarnation, Regression” angemeldet und bin gleichzeitig Mitglied bei der IGFH (Internationale Gesellschaft zur Förderung der Hypnose) geworden.

2. Können Sie einmal skizzieren, wie die Ausbildung abläuft?

Die Teilnehmer des Fernkurses erhalten 10 Lernmodule, die insgesamt ca. 400 Seiten Theorie umfassen, verschiedene DVDs zur Demonstration von Hypnose- und Rückführungstechniken, sowie mehrere CDs mit Audiomaterialien zu den Kursinhalten. Der Lernerfolg wird nach jedem Modul durch die Beantwortung eines Fragebogens nachgewiesen, der zur Korrektur an Herrn Becker geschickt wird. Integraler Bestandteil der Vollausbildung ist ein 3-tägiges Praxisseminar, das in verschiedenen Städten Deutschlands absolviert werden kann. Der Erfolg der gesamten Ausbildung wird dann durch ein Zertifikat bestätigt.

3. Was hat Ihnen an der Ausbildung besonders gefallen?

Als ich diese Ausbildung gebucht habe, war für mich die Person und das fachliche Ansehen des Lehrers sehr wichtig, aber auch die Tatsache, dass ich mir die üblichen Kosten für auswärtige Seminarbesuche sparen und zu Hause lernen konnte. Die theoretischen Module des Kurses sind klar aufgebaut und sehr verständlich geschrieben und die zur Verfügung gestellten DVDs und CDs haben sich als äußerst hilfreich erwiesen. Von besonderem Nutzen sind für mich die CDs, weil ich persönlich auch die Möglichkeit habe, den darauf enthaltenen Lernstoff mit geeigneten Gehirnwellen zum leichteren Lernen und Memorieren zu unterlegen. Zusätzlich zur Qualität der Lehrmaterialien hat mich auch die Tatsache beeindruckt, dass es Herrn Becker vorzüglich gelingt, die Kursteilnehmer während der ganzen Ausbildung über e-mail, Telefon, icq oder Skype persönliche Betreuung zukommen zu lassen. Besonders nützlich empfinde ich auch den sogenannten “Gründungsplaner”, den Herr Becker als 11. Modul gratis zur Verfügung stellt. Dabei handelt es sich um einen Report für eine erfolgreiche Existenzgründung.

Das Praxis-Seminar in der Nähe von München, bei dem auch Frau Angelika Ebersbach und Herr Herbert Schiffmann dabei waren, habe ich als große Bereicherung empfunden. Die intensive Übungsarbeit in Zweiergruppen war äußerst effektiv und wir waren alle von der ruhigen, bescheidenen und professionellen Art begeistert, mit der uns Herr Becker über drei Tage hinweg bei der praktischen Arbeit angeleitet hat und uns gleichzeitig Einblick in sein umfassendes Wissen auf den Gebieten der Hypnose, Regression, Reinkarnation, des Mentaltrainings und der Direkten Kommunikation mit dem Unbewussten (DK-Verfahren) gewährt hat.

4. Wie planen Sie, das Gelernte einzusetzen?

Ich habe mit der Ausbildung erst im April dieses Jahres begonnen und möchte, wenn ich sie abgeschlossen habe, als Hypnose-Coach arbeiten. Der oben genannte Gründungsplaner wird mir dabei sicherlich auch von großem Nutzen sein.

5. Können Sie die Ausbildung weiterempfehlen?

Ganz klar JA – und zwar wärmstens und uneingeschränkt!

Vielen Dank Frau Ungureanu für die ausführlichen Antworten. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg auf Ihrem Weg!

Die nächsten Termine der Hypnose-Ausbildung bei Friedbert Becker finden im Oktober und November in der Nähe von Hamburg, Frankfurt und München statt. Es gibt noch offene Plätze. Alle, die sich über den Mind Programming Shop anmelden, erhalten dauerhaft 10% Rabatt auf alle Produkte im Shop.

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1. August 2010 von admin

Interview mit Ralf Senftleben

Über Ralf Senftleben werden viele von euch schon gestolpert sein, vielleicht ohne es zu wissen. Ihm gehört nämlich die Website Zeit-zu-leben.de, eine unerreicht umfangreiche Quelle an Artikeln, Checklisten und Downloads (die erhält man bei Anmeldung zum spannenden Newsletter). Wir haben Ralf für ein Interview gewinnen können. Viel Spaß.

1. Hallo Ralf. Stell’ dich doch bitte sich und deine Seite unseren Lesern kurz vor.

Hallo an alle Leser hier. Ich freue mich, dass ich für dieses Interview eingeladen wurde und das ich hier sein darf. Mein Name ist Ralf Senftleben und ich betreibe seit 11 Jahren – zusammen mit meiner Frau Tania Konnerth – einen Online-Ratgeber zum Thema Persönlichkeitsentwicklung: http://www.zeitzuleben.de

Ich bin 42 Jahre alt, eigentlich Informatiker, habe aber mein Hobby zum Beruf gemacht und das war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Heute verbringe ich meine Tage damit, zu schreiben, zu planen oder Produkte zu entwickeln. Wer noch mehr über mich erfahren möchte, kann das hier tun: http://www.zeitzuleben.de/profile/ralfsenftleben.html

2. Deine Seite ist ja zu einer der umfang- und einflussreichsten deutschsprachigen Informationsquellen zu den Themen Zeit- und Selbstmanagement, persönlicher Erfolg etc. geworden. Welche Themen werden von Lesern häufig an dich herangetragen? Gibt es Häufungen
bei den Problemen, die die Menschen beschäftigen?

Es gibt tatsächlich einige Kernthemen, die unsere Besucher übergreifend beschäftigen. Diese Themen sind unter anderem:

  • Selbstwert,
  • Angst vs. Mut,
  • Klarheit/Sinn,
  • Einsamkeit vs. Gemeinsamkeit und
  • Sattheit vs. Entschlossenheit.

Die meisten Probleme, die an uns herangetragen werden, sind Ausprägungen dieser Grundthemen.

Wenn jemand sich nicht traut, für sich einzustehen oder wenn jemand sich selbst immer wieder sabotiert, dann steckt oft ein ausbaufähiges Selbstwertgefühl dahinter.

Oder wenn jemand weiß, was er möchte, sich aber nicht traut auch etwas in dieser Richtung zu unternehmen, dann ist das Grundthema oft Angst. Genauso, wenn man in einer Beziehung bleibt, die einem nicht gut tut (Angst, alleine zu sein). Angst ist das Meta-Thema.

Dann irren viele Menschen durchs Leben, ohne eine klare Richtung zu haben. Die heutige Zeit erschlägt einen ja mit Möglichkeiten. Deswegen sind die Fragen “Was will ich?” oder “Wo will ich hin?” oder “Wozu bin ich auf dieser Welt?” ein Riesenthema für viele.

Einsamkeit ist nach meiner Erfahrung ein weiterer, großer Frustfaktor für die Menschen, in unserer Zeit, in der die einzelnen immer unabhängiger voneinander werden. Früher brauche man einander zum Überleben. Heute sind wir alle, kleine, unabhängige Wirtschaftseinheiten geworden, die sich immer weiter einigeln und voneinander wegbewegen. Die meisten Menschen haben aber das Bedürfnis, Teil von etwas zu sein, Gemeinschaft zu erleben und nicht alleine durchs Leben zu gehen. Teil von etwas Größerem zu sein ist ein Riesenbedürfnis vieler Menschen, das aber heute immer öfter unerfüllt bleibt.

Zuletzt mein Lieblingsthema: Fehlende Entschlossenheit. Unglaublich viele Menschen bewegen sich im Spannungsfeld zwischen “Ich würde ja gerne etwas ändern” und “Das Alte ist ja doch gar nicht so schlecht.”

Wir sind unzufrieden und die vielen Möglichkeiten dieser Welt locken. Aber wir haben eben auch unsere bequemen und ängstlichen Anteile. Und für die meisten Menschen gilt: Solange mich die Umstände nicht zwingen, träume ich erst mal weiter. Ich mal mir aus, wie es wäre. Aber den ersten Schritt mache ich dann morgen. Also meistens nie.

Wenn einem das Wasser bin zum Hals steht, ist es einfacher in die Gänge zu kommen. Wir leben aber in einer relativ sicheren behüteten Zeit (was ja auch gut ist). Und das führt dazu, dass viele von einem noch besseren Leben träumen, ohne sich zu bewegen und dann werden sie unzufrieden mit sich. Die meisten von uns sind zu satt. Es fehlt uns der Biss, der Drive und die Entschlossenheit dazu, das einigermaßen Gute für etwas Besseres aufs Spiel zu setzen.

Das sind die Themen, die uns auf unserer Seite am häufigsten begegnen.

3. Wenn jemand dich um 3 einfache Ratschläge fragt, um sein Leben glücklicher zu gestalten, was rätst du ihm? Und was, wenn es ihm um beruflichen Erfolg geht?

Hui. Knifflich. Weil es ja auch immer auf den jeweiligen Menschen ankommt und seine Situation. Aber wenn ich generische Tipps für den persönlichen Erfolg formulieren sollte, dann vieleicht einige Dinge, die wahrscheinlich jeder schon 1000 mal gehört hat:

1. Lerne dich selbst besser kennen. Verstehe dich besser. Finde heraus, wer du bist, was du kannst, was du nicht so gut kannst. Finde heraus, was dir wichtig ist. Finde heraus, was du brauchst, um glücklich und zufrieden zu sein.

2. Mach dein Ding. Hör nicht so sehr auf die anderen. Glaub auch nicht alles, was du hörst. Hab auch den Mut deine Fehler zu machen und daraus zu lernen. Versuch nicht jemand anderes zu werden sondern der beste “Du” zu werden.

3. Erkenne und überwinde deine Ängste. Ängste sind ein ziemlich guter Wegweiser für das persönliche Wachstum und meistens geht der Weg durch die Angst hindurch.

Und für den beruflichen Erfolg:

1. Siehe “Nr. 1″ vom persönlichen Erfolg :-)

2. Das Berufsleben ist ein Markt mit Angebot und Nachfrage. Und wenn ich einen hohen Preis auf diesem Markt erzielen wil (Gehalt) und wenn ich mir den Ort meines Wirkens aussuchen will (Firma, Arbeitsplatz, Aufgabe), dann muss das Produkt “Meine Arbeit” einen hohen Wert haben. Und einen hohen Wert hat das, was man nicht überall bekommt, was also selten ist. So wie Gold. Deswegen wäre mein Tipp hier, immmer weiter zu schauen, was meine Wunschunternehmen brauchen, bei und bei welchen gefragten Kenntnissen / Fähigkeiten ein wirklicher Mangel besteht. Was also Unternehmen als Gold betrachten. Und dann lerne und trainiere ich mich selbst, bis ich auf diesem Gold-Gebiet so richtig gut geworden bin, so dass ich mir meinen Arbeitgeber aussuchen kann. Es geht darum, was die eigene Arbeitskraft angeht, von einem Käufer- in einen Verkäufermarkt zu kommen, so dass man seine eigenen Bedingungen diktieren kann.

3. Das Berufsleben besteht in vielen Fällen zu einem Großteil in zwischenmenschlicher Kommunikation. Deswegen würde ich jedem empfehlen, in diesem Bereich (noch) besser zu werden. Also zum Beispiel zuhören zu lernen, gewaltfrei zu kommunizieren, seinen Punkt in wenigen Worten rüberzubringen usw.

Das wären meine Tipps für den Erfolg, aber wie gesagt, sie sind eher allgemein.

4. Was ist der größte Hemmschuh bei der persönlichen Produktivität der Menschen und wie lässt sich diese verbessern?

Auch das kann man so nicht allgemein sagen, weil ja jeder anders tickt.

Aber ganz oft steckt hinter einer schlechten Produktivität irgendeine Art von innerem Konflikt.

  • Ich will! Aber ich will auch nicht.
  • Ich sollte eigentlich! Aber ich komme damit durch, es nicht zu tun!
  • Ich sollte es tun! Aber ich habe Angst zu versagen!
  • Wenn ich es nicht tue, gibt es Ärger! Aber ich will es nicht tun!

Hier hilft es meistens, wenn man innere Konflikte erkennt, den Konflikt aus dem Halbbewussten hervorholt und dann anfängt mit sich selbst zu verhandeln.

“Ja, ich will das jetzt nicht tun … aber wenn ich es tue, dann hat es den Vorteil, dass …”

“Ok, die Aufgabe ist anstrengend und uncool… aber willst du deswegen jeden Tag ein schlechtes Gewissen haben oder willst du jetzt lieber 20 Minuten investieren und die Sache hinter dich bringen?”

Mit sich selbst reden hilft manchmal :-)

Oft haben wir auch nicht gelernt, Frust und Druck auszuhalten, die manchmal damit einher gehen, wenn man produktiv sein will. Viele tragen noch die kindliche Vorstellung mit sich rum, dass alles Spaß machen muss, damit ich es tue. Manche Dinge machen keinen Spaß. Oder sie machen zumindest am Anfang keinen Spaß. Wer lernt, diese Hürde zu überwinden, der wird automatisch produktiver. Das kann man gut trainieren, indem man jeden Tag ritualmäßig eine kleine, unangenehme Aufgabe erledigt.

Auch ganz wichtig: Die produktivsten Menschen, die ich kenne, beherschen meistens eine Sache: Die Kunst anzufangen. Anfangen ist oft das Schwerste und gleichzeitig schon 50% des Erfolgs. Das heisst, wer sich selbst routiniert dazu bringen kann, mit seinen Aufgaben zügig anzufangen, der hat das Spiel Produktivität schon beinahe gewonnen.

5. Welche drei Veränderungen würden unsere Gesellschaft am stärksten positiv verändern, wenn sie jeder umsetzen würde?

Wow, das nenne ich eine Frage! Ich habe natürlich überhaupt keine Ahnung. Einzelne Menschen sind ja schon kompliziert und wenn man 80 Millionen Menschen nimmt (also unsere Gesellschaft), macht es die Sache nicht einfacher.

Aber ich glaube, dass die Idee, bei sich selbst anzufangen, transformierende Wirkung haben könnte. Also wenn sich jeder bei einem Konflikt, Problem oder einem Missstand immer zuerst fragen würde:

  • “Was ist mein Anteil daran?”
  • “Was habe ich getan oder unterlassen, so dass es dazu kommen konnte?”
  • “Was kann ich tun, um einen kleinen Teil dazu beizutragen, diesen Missstand zu beheben?”

Es geht letzlich um das Thema Verantwortung. Zu erkennen, dass wir Teil eines großen Ganzen sind und dass jeder von uns Einfluss auf die Gesellschaft nehmen kann, wenn er will und wenn er die Energie dazu aufbringt.

Vielleicht brauchen wir ein 11. Gebot: Fang immer bei dir an.

Etwas anderes fällt mir in diesem Zusammenhang leider nicht ein. Die Frage ist mir zu groß :-)

So… prima… Felix, ich danke dir für die Einladung zu diesem Interview. Es hat mir Spaß gemacht, deine Fragen zu beantworten.

Herzlichen Dank, Ralf, für die spannenden Antworten auf die – zugegebenermaßen – schwierigen Fragen. Ich dachte mir einfach, einen Mann deines Kallibers kann man schon mal mit “großen” Fragen herausfordern. Deine Antworten bestätigen meine These :-)

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29. Juli 2010 von admin

Interview mit Tobias Knoof

Heute hat sich Tobias Knoof für ein Interview zur Verfügung gestellt. Tobias ist mir noch aus den Anfangszeiten dieser Website bekannt (2006). Damals hat Tobias gerade eine Community für Lerntechniken aufgebaut. Mittlerweile ist er einer der erfolgreichsten deutschen Internet-Marketer geworden. Er hat sich bereit erklärt, ein paar Fragen zu den Themen Lernen, Erfolg usw. zu beantworten. Viel Spaß!

1. Stell doch bitte dich und deinen Werdegang kurz vor.

Hallo Felix, vielen Dank für das Interview. Gerade das Thema Lernen macht mir sehr viel Spaß, da ich mich ja jahrelang intensiv damit beschäftigt habe. Früher war ich überhaupt nicht gut in der Schule, ich hatte es gehasst zu lernen. Heute liebe ich es, weil Lernen mit den richtigen Methoden immer spielend ist. Solange etwas schwer fällt und kompliziert ist, solange man keinen Flowzustand bei einer Aktivität erreicht und sich eher verkrampft, sind die Lerneffekte sehr gering.

Vor vielen Jahren hatte ich das Projekt Superlearn.de ins Leben gerufen und hatte mich intensiv mit Superlearning, Suggestopädie, NLP, Psychologie, Neurologie und Mindtools beschäftigt. Das war eine super spannende Zeit und ich habe viel gelernt über das menschliche Gehirn, über Konditionierungen und Glaubenssätze. Diese Erkenntnisse helfen mir heute noch und haben mein Leben auf großartige Art und Weise bereichert.

Zur Zeit braue ich das Projekt http://www.digitale-infoprodukte.de auf, welches sich in den letzten Monaten super entwickelt hat. Privat beschäftige ich mich jedoch nach wie vor sehr intensiv mit psychologischen Themen und NLP im allgemeinen. NLP ist für mich ein sehr mächtiges Werkzeug, besonders was die Bereiche Modelling und Reframing angeht. Wer diese Dinge wirklich versteht, kann aus seinem Leben ein Meisterwerk machen, und das ist nichtmal übertrieben. Viele erfolgreiche Menschen beschäftigen sich mit NLP, es hat die Macht zum Umprägen der eigenen Glaubenssätze und Überzeugungen. Und diese Dinge sind letztendlich alles, was eine Person ausmacht. „Design your Life“ könnte man sagen, wenn man über NLP spricht…

2. Du hast gerade die Lernplattform Superlearn.de erwähnt. Welche drei Tipps kannst du den Lesern geben, mit denen das Lernen sofort erfolgreicher wird?

Lernen wird als allererstes durch Wiederholung leichter. Je öfter man eine Sache wiederholt, desto stärker wird natürlich eine neuronale Bahn im Gehirn angelegt. Immer wenn man denkt, funken die Synapsen und je stärker und je öfter sie funken – je mehr man also eine bestimmte Information wiederholt – desto kräftiger ist die neuronale Ausprägung im Gehirn und es fällt einem leichter zu Erinnern bzw. die Information abzurufen.

Ein weiterer guter Tipp beim Lernen wäre das Lernen mit allen Sinnen, also über alle oder zumindest mehrere Sinneskanäle. Diese Art des Lernens ist auch unter dem Namen Suggestopädie oder Superlearning bekannt und oftmals sind hier erheblich weniger Wiederholungen beim Lernen notwendig als normalerweise. Ich kenne einige Hochleistungslerner, welche praktisch nur durch einmalige Aufnahme des Lernstoffes diesen sicher und ausführlich wiedergeben können. Der Zusammenhang ist hier folgender:

Jede Wahrnehmung über einen der 5 Sinne wird in einem bestimmten Bereich des Gehirns abgelegt. Nutzt man nun beim Lernen mehrere Sinne, z.B. Sehen, Hören und Kinästhetik, wird die neue Information in 3 verschiedenen Gehirnbereichen abgespeichert und kann sich untereinander neuronal vernetzen. Dies führt dazu, dass die gelernte Information viel eher abgerufen und erinnert werden kann, denn es stehen gedanklich gesehen 3 verschiedene „Einstiegspunkte“ in die Erinnerung zur Verfügung. Anders wenn man nur durch hören oder nur durch sehen lernt, hier steht nur ein „Einstiegspunkt“ zur Verfügung und die Information kann schwerer abgerufen und erinnert werden.

Das bedeutet praktisch, dass man beispielsweise beim Pauken vor einer Prüfung einen Pfirsich-Duftbaum auf deinem Schreibtisch legen sollte – der Lernstoff wird nun auch über den Geruchssinn im Gehirn neuronal verankert. Zur Prüfung legt man sich dann einfach ein Pfirsich-Duftbaum unter den Schreibblock. Dies mag verrückt klingen aber es funktioniert zweifelsfrei und ganze pädagogische und wissenschaftliche Fachrichtungen beschäftigen sich mit diesen Zusammenhängen.

Der dritte wichtige Lerntipp, den ich geben kann ist Technologie beim Lernen einzusetzen. Es gibt hervorragende, tiefgründig wirkende und vor allem nachhaltige Lerntechnologien… ich meine damit richtig Hardware oder Software… Allerdings keine herkömmliche Lernsoftware, ich rede von Biofeedbacksoftware, von Neurofeedbacktools, Brainmaschines, Mindtools oder der Neuro-Programmer-Software, die du ja selber vertreibst. All diese Technologien sind vor Jahren kaum denkbar gewesen und auch heute noch schaut der Großteil der Menschen skeptisch auf diese Technologien, wenn sie überhaupt bekannt sind. Ich selbst nutze beispielsweise das Neurophone von Dr. Patrick Flanagan, einem der größten Genies und Wissenschaftler der USA, welcher bereits mit 13 Jahren Projekte für die NASA durchgeführt hat. Solche Menschen sind natürlich absolute Ausnahmen, doch sie haben bestimmte geistige Prinzipien derart klar verstanden, dass es ihnen möglich ist, diese in Technologien für Hochleistungslernen und Lernbeschleunigung umzuformen. Überaus bemerkenswert…

3. Was ist die wichtigste Lektion, die du bisher in deinem Leben gelernt hast, bezüglich a) Beruf/Karriere, b) Beziehungen, c) Geld und d) persönliche Entwicklung?

Der wichtigste Punkt in Bezug auf Beruf und Karriere ist der Umgang mit Problemen und Fehlern. Früher bin ich Problemen und Fehlern ausgewichen und wenn sie doch mal unvermeidbar waren, habe ich sie noch bei anderen gesucht. Ich habe es immer als schlimm und schlecht empfunden, Fehler zu machen. Fehler galt es in jedem Fall zu vermeiden. Der Witz an der Sache war, das genau diese Geisteshaltung der größte Fehler von allen war, denn erfolgreich wird man nur, wenn man besonders viele Fehler gelöst und Probleme überwunden hat. Leider hat hierzulande die „Kultur der Fehler“ eine sehr negative Assoziation, alles was falsch läuft, Probleme verursacht und Fehler erzeugt ist schlecht. Heutzutage betrachte ich das ganze genau anders herum, denn Fehler zeigen doch nur, wo das eigene Potential noch nicht auf dem Level ist, wie man das gern möchte. Es ist also ein Hinweis nach dem Motto „…hier musst du noch lernen, hier musst du noch etwas tun…“. Natürlich erzeuge ich nicht absichtlich Fehler und Probleme für mich, aber die innere Einstellung ist anders… Probleme sind ok, sie zeigen mir, was ich noch zu tun habe, wo noch Potenzial gehoben werden muss, was man noch verbessern kann…

In Bezug auf Beziehungen habe ich gelernt, dass man immer zuerst geben muss, ebenso wie in Bezug auf Geld. Man kann kein Geld verdienen, wenn man vorher nicht investiert hat und ebenso kann man keine Beziehung aufbauen oder führen, wenn man vorher nicht etwas gibt und sich bemüht. Es scheint eine universelle Tatsache zu sein, dass erst das Geben kommt wenn man erfolgreich sein will, denn alles muss sich wieder ausgleichen. Wer nur nimmt, wird zum Geben gezwungen bis es sich ausgleicht. Wer laufend gibt, wird die gewünschten Dinge zwangsläufig bekommen, bis es sich ausgleicht. Daher bekommt man umso mehr, je mehr man gibt. Dieser Grundtenor ist in allen spirituellen und religiösen Lehren und Büchern zu finden, von der Antike bis heute.

4. Welche Methoden aus dem NLP setzt du bei dir selber ein und wie haben sie dein Leben bereichert?

Seit Jahren visualisiere ich regelmäßig über neue Ideen, Projekte, Lebensumstände und vieles mehr. Das geht soweit, dass ich im Denken die Sachen nicht nur sehen, sondern auch fühlen, riechen und schmecken kann. Ich sehe glasklar die Bilder, die Kontraste, höre die Töne und schaue mir das Lebensgesamtbild an. Es ist wie eine virtuelle Stadt die man sich in Gedanken aufbaut. Es gibt zwar Leute, die dies kopfschüttelnd als „Realitätsflucht“ beschreiben würden, doch sie verstehen nicht, dass die Realität durch Denken und Visualisieren doch erst erzeugt wird. Regelmäßig über den eigenen Traumurlaub zu visualisieren steigert die Wahrscheinlichkeit des objektiven Erlebens ganz erheblich. Schöpferisches Denken und Visualisieren ist sehr mächtig und hat tiefgreifenden Einfluss auf das eigene Unterbewusstsein. Menschen, welche die Prinzipien des Visualisierens und NLPs wirklich verinnerlicht haben, werden freiwillig täglich visualisieren, denn es ist die einzige Möglichkeit überhaupt, sein Leben zu steuern.

Übrigens wird auch im Hochleistungssport das Visualisieren – und allgemein auch Mentaltraining, wo auch viele NLP-Skills dazugehören – angewandt. Bobfahrer stellen sich vor, wie sie sauber die Bobbahn hinunter kommen. Skispringer visualisieren vor dem Sprung, wie sie optimal in der Luft fliegen. Leichtathleten visualisieren vor dem Start, wie sie fehlerfrei über alle Hürden springen. Das Visualisieren ist im Spitzensport praktisch Tagesgeschäft. Der Punkt dabei ist, dass die innerlich visualisierten Bilder den selben Trainingseffekt haben, wie ein Trainingssprint auf der 100m-Bahn selbst. Und zwar auf die Muskeln, die Zellen, das komplette Gewebe, das Gehirn, die Knochen, das Blut… einfach auf alles. Dies wurde seit Jahrzehnten zweifelsfrei in Tausenden Versuchen wissenschaftlich belegt und dokumentiert. Und wer nicht visualisiert, verpasst somit eine sehr effektive Möglichkeit, sein Leben positiv zu beeinflussen und zu steuern. Denn letztendlich brauch man ja immer nur an das zu denken und zu visualisieren, was sein soll im eigenen Leben. Träumer sind daher die wahren Realisten!

5. Welche Erfahrungen hast du mit Selbsthypnose und Mentaltraining gemacht?

Mentaltraining betreibe ich seit Jahren sehr intensiv, einfach nur durch Visualisieren oder Meditation oder mit Hilfe von Technologie wie Hardware (Neurophone) oder Software (Neuro-Programmer). Es gibt dabei so viele hilfreiche Tools, dass man ein Buch damit füllen könnte… Felix, vielleicht hast du ja Lust (lacht)… lass uns ein Buch über Mindtools schreiben!

Am meisten habe ich bisher das Neurophone benutzt, welches die beiden Gehirnhälften snychronisiert und einen damit in eine Art Flowzustand versetzt. Dadurch entstehen mehr und mehr Alphawellen im Gehirn, welche für das Lernen sehr zuträglich sind. Viele Technologien arbeiten damit und bringen den Anwender zuerst in den Alphazustand, da hier die „Pforten zum Unterbewusstsein“ – und damit die Möglichkeiten zur gezielten Umprägung von Einstellungen, Überzeugungen und Glaubenssätzen – am weitesten geöffnet sind. Besonders gut funktioniert daher Lernen kurz vor dem einschlafen und kurz nach dem aufwachen.

Ich nutze z.B. regelmäßig ein Kopfkissen mit einer kleinen eingebauten Box. Diese ist so groß wie ein Pfennigstück und tief im Kopfkissen eingewoben. Solche „Soundkissen“ kann man im Internet käuflich erwerben. Dann verbindet man das Kopfkissen mit einem Kabel zur Musikanlage, mit welcher man sich jeden früh wecken lassen kann. Natürlich nicht mit destruktiven Radio-Nachrichten, sondern mit eigenen CD´s, vorzugsweise Hörbüchern zu dem Thema, welches man lernen will. Dieser Mechanismus ist so einfach und so simpel und trotzdem nutzen es kaum Leute. Dabei ist der Lerneffekt enorm und die Umprägung oder bewusste Konditionierung auf die eigenen Glaubenssätze ebenfalls. So lässt man sich jeden früh eine Stunde berieseln, ohne das man angestrengt pauken muss.

6. Gibt es noch einen Rat, den du unseren Lesern mit auf den Weg geben willst?

Ja, habt keine Angst vor Lerntechnologie wie dem Neurophone, Biofeedbacksoftware, dem Neuro-Programmer oder anderen Lernstimulationsgeräten. Wir leben in einer technologischen Hochkultur und es gibt Technologien, welche das Gehirn praktisch auf Knopfdruck in einen äußerst lernfähigen und aufnahmefähigen Zustand versetzen kann. Die Wissenschaft ist hier schon sehr, sehr weit. Diese Dinge abzulehnen ist zu kurzsichtig gedacht. Es ist vollkommen natürlich, Mentaltraining zu betreiben und wird das eigene Leben auf vielfache und bedeutsame Weise bereichern. Tools wie den Neuro-Programmer oder das Neurophone kann ich nur wärmstens empfehlen!

Tobias, vielen vielen Dank für das tolle Interview und besonders für die vielen Tipps! Weiterhin viel Erfolg bei deinen Projekten und vielleicht ergibt sich ja nochmal die Gelegenheit zu einer Zusammenarbeit.

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20. Juni 2010 von admin

Interview mit NLP-Mastertrainer Julian Wolf

Heute haben wir einen ganz besonderen Interviewpartner für euch an Land gezogen: Julian Wolf. Julian war nicht nur der erste NLP Master Trainer, von Richard Bandler persönlich ernannt; eine Ehre, die bis heute nur einer Handvoll Menschen weltweit zuteil wurde. Er ist auch der Erfinder des Studentenpractitioners und der Mann, der auf jedem Bild komplett anders aussieht :-)

1. Hallo Julian. Vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst, unsere Fragen zu beantworten. Stell dich doch bitte kurz vor (falls dich jemand noch nicht kennen sollte).

Puh … bis ich 29 Jahre alt war wusste ich nicht so recht, was ich auf diesem Planeten tun soll. Vier Jahre bei der Bundeswehr, eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten und jahrelange Tätigkeit im Kundenservice für eine Softwarefirma waren der verzweifelte Versuch, etwas „sinnvolles“ zu finden. NLP habe ich zu der Zeit rein privat kennen- und lieben gelernt. Es war stets sehr leidenschaftlich, immer präsent, und daß ich heute dafür bezahlt werde ist ein Sahnehäubchen. Es ist meine Berufung, meine Leidenschaft und, ganz nebenbei, auch mein Beruf.

2. Wie unterscheiden sich deine NLP-Ausbildungen von anderen (der Society oder anderer Verbände)?

Jede Ausbildung wird von dem entsprechenden Trainer geprägt. Die Verbände geben den Rahmen, viel entscheidender ist aber der Trainer. Da meiner Meinung nach kein einzelner Trainer das gesamte Spektrum von NLP abdecken kann sind meine Ausbildungen von sehr viel Zusammenarbeit geprägt: Als erstes kam Eva Thiel dazu, Deutschlands führende Trainerin für Statusarbeit, Körperstatus und natürlich auch Körpersprache. Mit Tom Krause fand ich etwas später einen Vollprofi der das Thema „Hypnose“ abdeckt und unser jüngster Zugewinn ist Jürgen Schmid, einer der wenigen zugelassenen Therapeuten, die NLP sehr hoch einschätzen und einsetzen. Die Bereiche „Business“ und „Coaching“ werden von Axel Wehner, Ilja Grzeskowitz und phasenweise Benedikt Ahlfeld abgedeckt, und natürlich bin ich als „Master-Trainer“ selbst auch mit dabei.

Der NLP-Studentenpractitioner

In unseren Ausbildungen arbeiten diese Trainer sehr eng zusammen und es geht immer wieder darum, sich gegenseitig zu fördern und zu unterstützen. Dies prägt die Ausbildungen natürlich deutlich: So einige Seminartage gehen bis spät in die Nacht, einfach weil es viele Trainer gibt, die viel zu sagen haben, und auch die verschiedenen Interessensgebiete, sei es mehr Business- und Karriere-Orientiert oder sei es der Wunsch, später mit einer Heilpraktiker-Ausbildung eher im therapeutischen zu arbeiten, werden alle gut und harmonisch ergänzt, da es eben zu jedem Bereich Spezialisten gibt.

3. Was ist die wichtigste Lektion, die du bisher in deinem Leben gelernt hast?

Probleme sind nur vorrübergehende Erscheinungen, Lebensfreude dagegen ist ein Begleiter, der auf Wunsch für immer bleibt. Es lohnt sich nicht, mit der Lebensfreude zu warten, bis Probleme zuende gehen. Es lohnt sich vielmehr, die Lebensfreude zu nutzen, um dann motiviert und fröhlich, Probleme anzugehen. Zumal Probleme ja auch was positives sind. Wären Probleme was negatives, dann müssten sie ja „Kontra-Bleme“ heißen anstatt „PRO-Bleme“.

Unter´m Strich: Laß Dir von einem Problem nicht die gute Laune verderben, dann wird es auch lösbar bleiben!

4. Welche Methoden sind generell gesprochen die besten, wenn es darum geht, ungewünschte Verhaltensweisen dauerhaft zu ändern?

Die, die funktionieren.

Egal, wie „gut“ eine Methode ist: Wen sie für Dich nicht funktioniert, dann taugt sie nichts. Und egal, wie seltsam die Methode scheint: Wenn sie Dich weiterbringt, dann ist sie gut!

5. Was kannst du Menschen raten, denen es schwer fällt, zu visualisieren?

Normalerweise „lege ich sie rein“. In der Tag: Jeder kann visualisieren, das ist eine essentielle Überlebensstrategie. Wenn jemand meint, er könne nicht visualisieren, dann ist es normalerweise ein Perfektionist, der es nicht „greifen“ kann, oder jemand, der das Wort „visualisieren“ so lange hinterfragt, bis nichts mehr übrig bleibt. Es gibt ganz einfache Fragen, mit denen man jemandem bewusst machen kann, daß er sich eben doch „innere Bilder macht“. Du brauchst ihn z.B. nur nach seinem Traumauto, nach seinem Traumpartner oder nach der Wunschfarbe seiner Wohnung befragen, sobald er Dir eine Antwort gibt, hat er sich ein Bild gemacht. Auch mit „Bildern aus der Erinnerung“ funktioniert das: Wenn er den Ort seines letzten Urlaubs beschreibt … wie kann er das, ohne „innere Bilder“?

6. Wenn du unseren Lesern einen letzten Tipp mitgeben könntest, den sie sofort umsetzen können, um eine positive Veränderung in ihrem Leben zu bewirken, was wäre das?

Nicht auf „positive Veränderungen“ zu warten, sondern so zu tun, als wären sie schon passiert. Dann zurückblicken und überlegen: Was hat sich verändert, damit es positiver wurde? Die Antwort ist die Antwort. ;-)

Vielen lieben Dank, Julian, für die spannenden Antworten und weiterhin viel Erfolg mit deinen NLP-Ausbildungen. Wir sehen uns nächstes oder übernächstes Jahr beim Master :-)

Julian Wolf ist übrigens auch Initiator der größten NLP Community Deutschlands sowie Inhaber eines umfangreichen NLP Online Shops.

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7. April 2010 von admin

Interview mit Stephan Landsiedel

Heute haben wir einen weiteren, sehr interessanten Interview-Partner: den NLP-Trainer Stephan Landsiedel.

1. Stell dich doch bitte kurz meinen Lesern vor.

Ich bin Stephan Landsiedel, 36 Jahre und Diplom-Psychologe. Seit vielen Jahren bilde ich in meinem Seminarhaus und inzwischen mit meinem Trainer-Team in ganz Deutschland in NLP aus. Vor etwa 18 Jahren hatte ich eine persönliche Krise und bin dadurch auf NLP gestoßen. Der pragmatische und lösungsorientierte Ansatz hat mir sehr gut gefallen und mich seitdem nicht mehr losgelassen. Mit 23 Jahren habe ich mein erstes NLP-Buch veröffentlicht. Inzwischen verstehe ich mich vor allem als Trainer-Trainer und verhelfe anderen Trainern dazu erfolgreiche NLP-Trainer zu werden.

2. Welche Methoden benutzt du (persönlich bzw. in Seminaren/Coachings), um in den Alpha-Zustand zu kommen?

Während meinem Psychologie-Studium habe ich eine Ausbildung zum Kursleiter für Entspannungsverfahren gemacht. Dort ging es vor allem um Autogenes Training und Progressive Muskelrelaxation. Seit ich 16 bin, habe ich immer wieder Audio-Programme genutzt. Besonders geprägt hat mich sicher auch meine Trainertätigkeit für brainLight, die ja auch MindMachines entwickeln und vertreiben. Für brainLight habe ich in einer Ausbildung zum Fitness-Mental-Trainer unterrichtet und das Messe-Vertriebsteam trainiert. Dabei kamen zahlreiche verschiedene Verfahren zum Einsatz. Je mehr ich mich auf NLP konzentriert habe, umso mehr habe ich natürlich auch selbst NLP-Methoden angewendet. Besonders wirkungsvoll, um einen Alpha-Zustand oder andere „erleuchtet Zustände“ zu erreichen, finde ich die Core-Transformation aus dem NLP. Nur ein paar Schritte, wenige Minuten und ich sehe die Welt mit ganz anderen Augen, viel wacher, viel klarer und gleichzeitig tief in mir selbst ruhend. Es ist als würde man Weisheit durchdrungen sein, ohne Überheblichkeit, ein in sich selbst Ruhen und gleichzeitig in harmonischer Beziehung zu allem um einen herum.

Am einfachsten funktioniert für mich folgende Methode: Ich schließe meine Augen und visualisiere, dass von oben kommend Licht durch meinen Scheitel in mich hineinfließt. Das ist eine ganz besondere Verbindung. Während meiner ersten Reiki-Weihung war die Meisterin ganz erstaunt, was da plötzlich ab geht und musste innerlich schmunzeln, weil ich es ganz genau wusste. Ein anderes Mal hat ein Teilnehmer so ein Messgerät mitgebracht und meinte, dass nur ZEN-Mönche so extreme Ausprägungen auf dem Gerät haben könnten. Als ich ins Zimmer rein kam, wo sie abends damit experimentierten, wollten sie gleich, dass ich das Gerät auch mal ausprobieren. Also haben sie mich angeschlossen. Sie verbanden Energiekontakte mit meinen Fingerspitzen und um den Kopf herum. Dann haben sie gewartet. Ich wußte erst nicht so richtig, was sie jetzt erwarten, aber dann habe ich mich innerlich mit dieser Quelle verbunden und ab ging die Post auf dem Messgerät für alle sichtbar. Bisher habe ich mich noch nicht so dafür interessiert, das anderen beizubringen – vielleicht später.

3. Welche NLP-Techniken, die der einzelne für sich selbst anwenden kann, sind deiner Meinung nach am effektivsten für persönliche Veränderungen und Persönlichkeitsentwicklung?

Im Grunde finde ich 80% der NLP-Techniken herausragend gut. Es fällt mir schwer einzelne herauszuheben. Ich versuche es dennoch: Die Core-Transformation. Das Arbeiten mit der Zeitlinie. Die Dilts Pyramide, weil sie neue Horizonte eröffnet und Glaubenssätze und Werte beinhaltet. Die Diamond-Technik finde ich sehr wertvoll um neue Perspektiven zu bekommen. In den letzten Jahren habe ich auch immer mehr Gefallen am Graves-Modell (in letzter Zeit bekannter als Spiral Dynamics) gefunden, weil es bewusst macht dafür wo wir stehen und wie sich die Menschheit als Ganzes entwickelt oder eben nicht entwickelt. Die Teile-Modelle im NLP finde ich sehr wirkungsvoll.

4. Was kann man aus dem NLP in die Selbsthypnose einbauen?

Die Arbeit von Milton Erickson hat ja einen ganz breiten Einfluss im NLP hinterlassen. Ich habe oft für mich selbst Trancen geschrieben und dabei bevorzugt das Milton-Modell der Sprache verwendet. Milton lädt ein, indirekt zu sein, kunstvoll vage, so dass man selbst innerlich immer wieder neue Eindrücke und Bilder haben kann. Darüber hinaus lebt eine Selbsthypnose von den inneren Bildern, Klängen und Gefühlen. Hierzu gibt es im NLP ja sehr viele Techniken, insbesondere die Arbeit mit den Submodalitäten. Es ist längst bekannt, dass wir uns auf das zubewegen, was wir uns innerlich vorstellen. Durch NLP wissen wir, dass es nicht nur entscheidend ist, was wir uns vorstellen, sondern auch wie wir das tun. Nicht nur der Inhalt ist entscheidend, sondern auch die Art wie. Stelle Dir vor, Du würdest an einem riesigen Mischpult sitzen und darüber Deine inneren Vorstellungen beeinflussen können. Schlüpfe in die Rolle von Steven Spielberg und dann gestalte Deine innere Vorstellung. Mach die Bilder größer, die Farben kräftiger, spiele Sound in den Hintergrund ein, schöpfe Deinen Sinnesreichtum voll aus. In Deinem inneren können Deine kühnsten Träume Wirklichkeit werden und das beeinflusst ganz nachhaltig langfristig unsere innere Einstellung die Art und Weise, wie wir die Dinge in unserem Leben angehen.

5. Kannst du unseren Lesern noch ein paar Tipps mitgeben, wie sie ihr Mentaltraining effektiver gestalten können?

Beim Mentaltraining alle Sinne mit einbeziehen. Mach Dir Bilder davon, was Du wirklich willst. Verändere die Bildeinstellungen wie oben beschrieben. Nimm auch den auditiven Kanal dazu und den kinästhetischen. Versuche mit allen Sinnen zu spüren, wie Du Dein Ziel erreichst, Dein Vorhaben realisierst oder die persönliche Eigenschaft entwickelst, die Du entwickeln möchtest.

Wenn Du mit CDs arbeitest, dann bleibe für länger Zeit bei der gleichen CD. Gib Dir und Deinem Unbewussten Zeit für die Suggestionen. Arbeit für 30 Tage mit einem Programm, dann erst wechsle das Programm.

Nimm Dir am besten jedoch Tag 5 Minuten und visualisiere Deine Träume und Ziele. Trage dabei ruhig dick auf – Deine Träume und Zielen sollten Dich total begeistern und Energie für den Alltag in Dir frei setzen.

Man sagt, eine halbe Stunde Entspannung am Tag ersetzt zwei Stunden Schlaf pro Nacht. Gönne Dir selbst diese Zeit, um mehr aus Dir und Deinem Leben zu machen.

Fang einfach an. Vergiss alle Ausreden: „Ich habe kein Zeit für Mentaltraining. Ich kann nicht gut visualisieren.“ Ganz egal. Fang einfach an und mach es so gut Du kannst!

Viele Vergnügen beim TUN

Stephan

Vielen herzlichen Dank, Stephan, für das tolle Interview! Wer mehr über Stephan Landsiedel erfahren möchte, kann das auf seiner Website tun (NLP Ausbildung Landsiedel) oder bei einem der vielen Videos auf Youtube, zum Beispiel:

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14. März 2010 von admin