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Interview mit Teodora Ungureanu

Es macht einfach Spaß, die Transformation treuer Kunden zu beobachten. Manche Kunden gestalten ihr Leben komplett um. Ähnliches hat auch Teodora Ungureanu vor. Sie zählt zu den treuen Stammkunden und hat auch bereits mehrere Ausbildungen in Hypnose, Coaching etc. durchlaufen. Wir freuen uns sehr, dass sie uns für ein Interview zur Verfügung stand. Sie hat gerade die Ausbildung zum Hypnose- und Regressionscoach bei Friedbert Becker durchlaufen und berichtet über ihre Erfahrungen.

1. Hallo Frau Ungureanu, Sie haben vor Kurzem die Hypnose-Ausbildung bei Friedbert Becker besucht. Was hat Ihre Entscheidung, gerade diese Ausbildung zu buchen, beeinflusst?

Hallo Herr Beilharz, Sie waren nicht ganz unbeteiligt daran. In Ihrem Sonder-Neuroletter vom 1. März 2010 haben Sie uns auf die Studie von Friedbert Becker über die Wirksamkeit von Silent Subliminals aufmerksam gemacht. Da ich mich selbst schon seit Oktober 2009 mit diesem Thema befasst hatte, habe ich mich anschließend auf der Homepage von Herrn Becker umgesehen und war sofort von seinem Gedankengut beeindruckt, insbesondere zu den Themen Hypnose und Mentaltraining.

Nachdem ich schon früher mit dem Gedanken gespielt hatte, eine Hypnoseausbildung zu machen, habe ich mich zunächst bei Herrn Becker für den kostenlosen Hypnose-Kurs angemeldet, der 10 einführende e-mail Lektionen zum Thema “Hypnose, Regression und Mentaltraining” umfasst, und habe gleichzeitig den ebenfalls kostenlosen Onlinekurs “Gestaltung der persönlichen Realität” belegt.

Durch diese Kurse bin ich nicht nur mit Herrn Beckers Theorien und seinem immensen Wissen konfrontiert worden, sondern auch in meiner Überzeugung bestärkt worden, dass ich meinen idealen Hypnoselehrer gefunden hatte. Auf der Grundlage dieser Erfahrungen habe ich mich dann zu dem Fernkurs “Hypnose, Reinkarnation, Regression” angemeldet und bin gleichzeitig Mitglied bei der IGFH (Internationale Gesellschaft zur Förderung der Hypnose) geworden.

2. Können Sie einmal skizzieren, wie die Ausbildung abläuft?

Die Teilnehmer des Fernkurses erhalten 10 Lernmodule, die insgesamt ca. 400 Seiten Theorie umfassen, verschiedene DVDs zur Demonstration von Hypnose- und Rückführungstechniken, sowie mehrere CDs mit Audiomaterialien zu den Kursinhalten. Der Lernerfolg wird nach jedem Modul durch die Beantwortung eines Fragebogens nachgewiesen, der zur Korrektur an Herrn Becker geschickt wird. Integraler Bestandteil der Vollausbildung ist ein 3-tägiges Praxisseminar, das in verschiedenen Städten Deutschlands absolviert werden kann. Der Erfolg der gesamten Ausbildung wird dann durch ein Zertifikat bestätigt.

3. Was hat Ihnen an der Ausbildung besonders gefallen?

Als ich diese Ausbildung gebucht habe, war für mich die Person und das fachliche Ansehen des Lehrers sehr wichtig, aber auch die Tatsache, dass ich mir die üblichen Kosten für auswärtige Seminarbesuche sparen und zu Hause lernen konnte. Die theoretischen Module des Kurses sind klar aufgebaut und sehr verständlich geschrieben und die zur Verfügung gestellten DVDs und CDs haben sich als äußerst hilfreich erwiesen. Von besonderem Nutzen sind für mich die CDs, weil ich persönlich auch die Möglichkeit habe, den darauf enthaltenen Lernstoff mit geeigneten Gehirnwellen zum leichteren Lernen und Memorieren zu unterlegen. Zusätzlich zur Qualität der Lehrmaterialien hat mich auch die Tatsache beeindruckt, dass es Herrn Becker vorzüglich gelingt, die Kursteilnehmer während der ganzen Ausbildung über e-mail, Telefon, icq oder Skype persönliche Betreuung zukommen zu lassen. Besonders nützlich empfinde ich auch den sogenannten “Gründungsplaner”, den Herr Becker als 11. Modul gratis zur Verfügung stellt. Dabei handelt es sich um einen Report für eine erfolgreiche Existenzgründung.

Das Praxis-Seminar in der Nähe von München, bei dem auch Frau Angelika Ebersbach und Herr Herbert Schiffmann dabei waren, habe ich als große Bereicherung empfunden. Die intensive Übungsarbeit in Zweiergruppen war äußerst effektiv und wir waren alle von der ruhigen, bescheidenen und professionellen Art begeistert, mit der uns Herr Becker über drei Tage hinweg bei der praktischen Arbeit angeleitet hat und uns gleichzeitig Einblick in sein umfassendes Wissen auf den Gebieten der Hypnose, Regression, Reinkarnation, des Mentaltrainings und der Direkten Kommunikation mit dem Unbewussten (DK-Verfahren) gewährt hat.

4. Wie planen Sie, das Gelernte einzusetzen?

Ich habe mit der Ausbildung erst im April dieses Jahres begonnen und möchte, wenn ich sie abgeschlossen habe, als Hypnose-Coach arbeiten. Der oben genannte Gründungsplaner wird mir dabei sicherlich auch von großem Nutzen sein.

5. Können Sie die Ausbildung weiterempfehlen?

Ganz klar JA – und zwar wärmstens und uneingeschränkt!

Vielen Dank Frau Ungureanu für die ausführlichen Antworten. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg auf Ihrem Weg!

Die nächsten Termine der Hypnose-Ausbildung bei Friedbert Becker finden im Oktober und November in der Nähe von Hamburg, Frankfurt und München statt. Es gibt noch offene Plätze. Alle, die sich über den Mind Programming Shop anmelden, erhalten dauerhaft 10% Rabatt auf alle Produkte im Shop.

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1. August 2010 von admin

Interview mit Ralf Senftleben

Über Ralf Senftleben werden viele von euch schon gestolpert sein, vielleicht ohne es zu wissen. Ihm gehört nämlich die Website Zeit-zu-leben.de, eine unerreicht umfangreiche Quelle an Artikeln, Checklisten und Downloads (die erhält man bei Anmeldung zum spannenden Newsletter). Wir haben Ralf für ein Interview gewinnen können. Viel Spaß.

1. Hallo Ralf. Stell’ dich doch bitte sich und deine Seite unseren Lesern kurz vor.

Hallo an alle Leser hier. Ich freue mich, dass ich für dieses Interview eingeladen wurde und das ich hier sein darf. Mein Name ist Ralf Senftleben und ich betreibe seit 11 Jahren – zusammen mit meiner Frau Tania Konnerth – einen Online-Ratgeber zum Thema Persönlichkeitsentwicklung: http://www.zeitzuleben.de

Ich bin 42 Jahre alt, eigentlich Informatiker, habe aber mein Hobby zum Beruf gemacht und das war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Heute verbringe ich meine Tage damit, zu schreiben, zu planen oder Produkte zu entwickeln. Wer noch mehr über mich erfahren möchte, kann das hier tun: http://www.zeitzuleben.de/profile/ralfsenftleben.html

2. Deine Seite ist ja zu einer der umfang- und einflussreichsten deutschsprachigen Informationsquellen zu den Themen Zeit- und Selbstmanagement, persönlicher Erfolg etc. geworden. Welche Themen werden von Lesern häufig an dich herangetragen? Gibt es Häufungen
bei den Problemen, die die Menschen beschäftigen?

Es gibt tatsächlich einige Kernthemen, die unsere Besucher übergreifend beschäftigen. Diese Themen sind unter anderem:

  • Selbstwert,
  • Angst vs. Mut,
  • Klarheit/Sinn,
  • Einsamkeit vs. Gemeinsamkeit und
  • Sattheit vs. Entschlossenheit.

Die meisten Probleme, die an uns herangetragen werden, sind Ausprägungen dieser Grundthemen.

Wenn jemand sich nicht traut, für sich einzustehen oder wenn jemand sich selbst immer wieder sabotiert, dann steckt oft ein ausbaufähiges Selbstwertgefühl dahinter.

Oder wenn jemand weiß, was er möchte, sich aber nicht traut auch etwas in dieser Richtung zu unternehmen, dann ist das Grundthema oft Angst. Genauso, wenn man in einer Beziehung bleibt, die einem nicht gut tut (Angst, alleine zu sein). Angst ist das Meta-Thema.

Dann irren viele Menschen durchs Leben, ohne eine klare Richtung zu haben. Die heutige Zeit erschlägt einen ja mit Möglichkeiten. Deswegen sind die Fragen “Was will ich?” oder “Wo will ich hin?” oder “Wozu bin ich auf dieser Welt?” ein Riesenthema für viele.

Einsamkeit ist nach meiner Erfahrung ein weiterer, großer Frustfaktor für die Menschen, in unserer Zeit, in der die einzelnen immer unabhängiger voneinander werden. Früher brauche man einander zum Überleben. Heute sind wir alle, kleine, unabhängige Wirtschaftseinheiten geworden, die sich immer weiter einigeln und voneinander wegbewegen. Die meisten Menschen haben aber das Bedürfnis, Teil von etwas zu sein, Gemeinschaft zu erleben und nicht alleine durchs Leben zu gehen. Teil von etwas Größerem zu sein ist ein Riesenbedürfnis vieler Menschen, das aber heute immer öfter unerfüllt bleibt.

Zuletzt mein Lieblingsthema: Fehlende Entschlossenheit. Unglaublich viele Menschen bewegen sich im Spannungsfeld zwischen “Ich würde ja gerne etwas ändern” und “Das Alte ist ja doch gar nicht so schlecht.”

Wir sind unzufrieden und die vielen Möglichkeiten dieser Welt locken. Aber wir haben eben auch unsere bequemen und ängstlichen Anteile. Und für die meisten Menschen gilt: Solange mich die Umstände nicht zwingen, träume ich erst mal weiter. Ich mal mir aus, wie es wäre. Aber den ersten Schritt mache ich dann morgen. Also meistens nie.

Wenn einem das Wasser bin zum Hals steht, ist es einfacher in die Gänge zu kommen. Wir leben aber in einer relativ sicheren behüteten Zeit (was ja auch gut ist). Und das führt dazu, dass viele von einem noch besseren Leben träumen, ohne sich zu bewegen und dann werden sie unzufrieden mit sich. Die meisten von uns sind zu satt. Es fehlt uns der Biss, der Drive und die Entschlossenheit dazu, das einigermaßen Gute für etwas Besseres aufs Spiel zu setzen.

Das sind die Themen, die uns auf unserer Seite am häufigsten begegnen.

3. Wenn jemand dich um 3 einfache Ratschläge fragt, um sein Leben glücklicher zu gestalten, was rätst du ihm? Und was, wenn es ihm um beruflichen Erfolg geht?

Hui. Knifflich. Weil es ja auch immer auf den jeweiligen Menschen ankommt und seine Situation. Aber wenn ich generische Tipps für den persönlichen Erfolg formulieren sollte, dann vieleicht einige Dinge, die wahrscheinlich jeder schon 1000 mal gehört hat:

1. Lerne dich selbst besser kennen. Verstehe dich besser. Finde heraus, wer du bist, was du kannst, was du nicht so gut kannst. Finde heraus, was dir wichtig ist. Finde heraus, was du brauchst, um glücklich und zufrieden zu sein.

2. Mach dein Ding. Hör nicht so sehr auf die anderen. Glaub auch nicht alles, was du hörst. Hab auch den Mut deine Fehler zu machen und daraus zu lernen. Versuch nicht jemand anderes zu werden sondern der beste “Du” zu werden.

3. Erkenne und überwinde deine Ängste. Ängste sind ein ziemlich guter Wegweiser für das persönliche Wachstum und meistens geht der Weg durch die Angst hindurch.

Und für den beruflichen Erfolg:

1. Siehe “Nr. 1″ vom persönlichen Erfolg :-)

2. Das Berufsleben ist ein Markt mit Angebot und Nachfrage. Und wenn ich einen hohen Preis auf diesem Markt erzielen wil (Gehalt) und wenn ich mir den Ort meines Wirkens aussuchen will (Firma, Arbeitsplatz, Aufgabe), dann muss das Produkt “Meine Arbeit” einen hohen Wert haben. Und einen hohen Wert hat das, was man nicht überall bekommt, was also selten ist. So wie Gold. Deswegen wäre mein Tipp hier, immmer weiter zu schauen, was meine Wunschunternehmen brauchen, bei und bei welchen gefragten Kenntnissen / Fähigkeiten ein wirklicher Mangel besteht. Was also Unternehmen als Gold betrachten. Und dann lerne und trainiere ich mich selbst, bis ich auf diesem Gold-Gebiet so richtig gut geworden bin, so dass ich mir meinen Arbeitgeber aussuchen kann. Es geht darum, was die eigene Arbeitskraft angeht, von einem Käufer- in einen Verkäufermarkt zu kommen, so dass man seine eigenen Bedingungen diktieren kann.

3. Das Berufsleben besteht in vielen Fällen zu einem Großteil in zwischenmenschlicher Kommunikation. Deswegen würde ich jedem empfehlen, in diesem Bereich (noch) besser zu werden. Also zum Beispiel zuhören zu lernen, gewaltfrei zu kommunizieren, seinen Punkt in wenigen Worten rüberzubringen usw.

Das wären meine Tipps für den Erfolg, aber wie gesagt, sie sind eher allgemein.

4. Was ist der größte Hemmschuh bei der persönlichen Produktivität der Menschen und wie lässt sich diese verbessern?

Auch das kann man so nicht allgemein sagen, weil ja jeder anders tickt.

Aber ganz oft steckt hinter einer schlechten Produktivität irgendeine Art von innerem Konflikt.

  • Ich will! Aber ich will auch nicht.
  • Ich sollte eigentlich! Aber ich komme damit durch, es nicht zu tun!
  • Ich sollte es tun! Aber ich habe Angst zu versagen!
  • Wenn ich es nicht tue, gibt es Ärger! Aber ich will es nicht tun!

Hier hilft es meistens, wenn man innere Konflikte erkennt, den Konflikt aus dem Halbbewussten hervorholt und dann anfängt mit sich selbst zu verhandeln.

“Ja, ich will das jetzt nicht tun … aber wenn ich es tue, dann hat es den Vorteil, dass …”

“Ok, die Aufgabe ist anstrengend und uncool… aber willst du deswegen jeden Tag ein schlechtes Gewissen haben oder willst du jetzt lieber 20 Minuten investieren und die Sache hinter dich bringen?”

Mit sich selbst reden hilft manchmal :-)

Oft haben wir auch nicht gelernt, Frust und Druck auszuhalten, die manchmal damit einher gehen, wenn man produktiv sein will. Viele tragen noch die kindliche Vorstellung mit sich rum, dass alles Spaß machen muss, damit ich es tue. Manche Dinge machen keinen Spaß. Oder sie machen zumindest am Anfang keinen Spaß. Wer lernt, diese Hürde zu überwinden, der wird automatisch produktiver. Das kann man gut trainieren, indem man jeden Tag ritualmäßig eine kleine, unangenehme Aufgabe erledigt.

Auch ganz wichtig: Die produktivsten Menschen, die ich kenne, beherschen meistens eine Sache: Die Kunst anzufangen. Anfangen ist oft das Schwerste und gleichzeitig schon 50% des Erfolgs. Das heisst, wer sich selbst routiniert dazu bringen kann, mit seinen Aufgaben zügig anzufangen, der hat das Spiel Produktivität schon beinahe gewonnen.

5. Welche drei Veränderungen würden unsere Gesellschaft am stärksten positiv verändern, wenn sie jeder umsetzen würde?

Wow, das nenne ich eine Frage! Ich habe natürlich überhaupt keine Ahnung. Einzelne Menschen sind ja schon kompliziert und wenn man 80 Millionen Menschen nimmt (also unsere Gesellschaft), macht es die Sache nicht einfacher.

Aber ich glaube, dass die Idee, bei sich selbst anzufangen, transformierende Wirkung haben könnte. Also wenn sich jeder bei einem Konflikt, Problem oder einem Missstand immer zuerst fragen würde:

  • “Was ist mein Anteil daran?”
  • “Was habe ich getan oder unterlassen, so dass es dazu kommen konnte?”
  • “Was kann ich tun, um einen kleinen Teil dazu beizutragen, diesen Missstand zu beheben?”

Es geht letzlich um das Thema Verantwortung. Zu erkennen, dass wir Teil eines großen Ganzen sind und dass jeder von uns Einfluss auf die Gesellschaft nehmen kann, wenn er will und wenn er die Energie dazu aufbringt.

Vielleicht brauchen wir ein 11. Gebot: Fang immer bei dir an.

Etwas anderes fällt mir in diesem Zusammenhang leider nicht ein. Die Frage ist mir zu groß :-)

So… prima… Felix, ich danke dir für die Einladung zu diesem Interview. Es hat mir Spaß gemacht, deine Fragen zu beantworten.

Herzlichen Dank, Ralf, für die spannenden Antworten auf die – zugegebenermaßen – schwierigen Fragen. Ich dachte mir einfach, einen Mann deines Kallibers kann man schon mal mit “großen” Fragen herausfordern. Deine Antworten bestätigen meine These :-)

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29. Juli 2010 von admin

Interview mit Tobias Knoof

Heute hat sich Tobias Knoof für ein Interview zur Verfügung gestellt. Tobias ist mir noch aus den Anfangszeiten dieser Website bekannt (2006). Damals hat Tobias gerade eine Community für Lerntechniken aufgebaut. Mittlerweile ist er einer der erfolgreichsten deutschen Internet-Marketer geworden. Er hat sich bereit erklärt, ein paar Fragen zu den Themen Lernen, Erfolg usw. zu beantworten. Viel Spaß!

1. Stell doch bitte dich und deinen Werdegang kurz vor.

Hallo Felix, vielen Dank für das Interview. Gerade das Thema Lernen macht mir sehr viel Spaß, da ich mich ja jahrelang intensiv damit beschäftigt habe. Früher war ich überhaupt nicht gut in der Schule, ich hatte es gehasst zu lernen. Heute liebe ich es, weil Lernen mit den richtigen Methoden immer spielend ist. Solange etwas schwer fällt und kompliziert ist, solange man keinen Flowzustand bei einer Aktivität erreicht und sich eher verkrampft, sind die Lerneffekte sehr gering.

Vor vielen Jahren hatte ich das Projekt Superlearn.de ins Leben gerufen und hatte mich intensiv mit Superlearning, Suggestopädie, NLP, Psychologie, Neurologie und Mindtools beschäftigt. Das war eine super spannende Zeit und ich habe viel gelernt über das menschliche Gehirn, über Konditionierungen und Glaubenssätze. Diese Erkenntnisse helfen mir heute noch und haben mein Leben auf großartige Art und Weise bereichert.

Zur Zeit braue ich das Projekt http://www.digitale-infoprodukte.de auf, welches sich in den letzten Monaten super entwickelt hat. Privat beschäftige ich mich jedoch nach wie vor sehr intensiv mit psychologischen Themen und NLP im allgemeinen. NLP ist für mich ein sehr mächtiges Werkzeug, besonders was die Bereiche Modelling und Reframing angeht. Wer diese Dinge wirklich versteht, kann aus seinem Leben ein Meisterwerk machen, und das ist nichtmal übertrieben. Viele erfolgreiche Menschen beschäftigen sich mit NLP, es hat die Macht zum Umprägen der eigenen Glaubenssätze und Überzeugungen. Und diese Dinge sind letztendlich alles, was eine Person ausmacht. „Design your Life“ könnte man sagen, wenn man über NLP spricht…

2. Du hast gerade die Lernplattform Superlearn.de erwähnt. Welche drei Tipps kannst du den Lesern geben, mit denen das Lernen sofort erfolgreicher wird?

Lernen wird als allererstes durch Wiederholung leichter. Je öfter man eine Sache wiederholt, desto stärker wird natürlich eine neuronale Bahn im Gehirn angelegt. Immer wenn man denkt, funken die Synapsen und je stärker und je öfter sie funken – je mehr man also eine bestimmte Information wiederholt – desto kräftiger ist die neuronale Ausprägung im Gehirn und es fällt einem leichter zu Erinnern bzw. die Information abzurufen.

Ein weiterer guter Tipp beim Lernen wäre das Lernen mit allen Sinnen, also über alle oder zumindest mehrere Sinneskanäle. Diese Art des Lernens ist auch unter dem Namen Suggestopädie oder Superlearning bekannt und oftmals sind hier erheblich weniger Wiederholungen beim Lernen notwendig als normalerweise. Ich kenne einige Hochleistungslerner, welche praktisch nur durch einmalige Aufnahme des Lernstoffes diesen sicher und ausführlich wiedergeben können. Der Zusammenhang ist hier folgender:

Jede Wahrnehmung über einen der 5 Sinne wird in einem bestimmten Bereich des Gehirns abgelegt. Nutzt man nun beim Lernen mehrere Sinne, z.B. Sehen, Hören und Kinästhetik, wird die neue Information in 3 verschiedenen Gehirnbereichen abgespeichert und kann sich untereinander neuronal vernetzen. Dies führt dazu, dass die gelernte Information viel eher abgerufen und erinnert werden kann, denn es stehen gedanklich gesehen 3 verschiedene „Einstiegspunkte“ in die Erinnerung zur Verfügung. Anders wenn man nur durch hören oder nur durch sehen lernt, hier steht nur ein „Einstiegspunkt“ zur Verfügung und die Information kann schwerer abgerufen und erinnert werden.

Das bedeutet praktisch, dass man beispielsweise beim Pauken vor einer Prüfung einen Pfirsich-Duftbaum auf deinem Schreibtisch legen sollte – der Lernstoff wird nun auch über den Geruchssinn im Gehirn neuronal verankert. Zur Prüfung legt man sich dann einfach ein Pfirsich-Duftbaum unter den Schreibblock. Dies mag verrückt klingen aber es funktioniert zweifelsfrei und ganze pädagogische und wissenschaftliche Fachrichtungen beschäftigen sich mit diesen Zusammenhängen.

Der dritte wichtige Lerntipp, den ich geben kann ist Technologie beim Lernen einzusetzen. Es gibt hervorragende, tiefgründig wirkende und vor allem nachhaltige Lerntechnologien… ich meine damit richtig Hardware oder Software… Allerdings keine herkömmliche Lernsoftware, ich rede von Biofeedbacksoftware, von Neurofeedbacktools, Brainmaschines, Mindtools oder der Neuro-Programmer-Software, die du ja selber vertreibst. All diese Technologien sind vor Jahren kaum denkbar gewesen und auch heute noch schaut der Großteil der Menschen skeptisch auf diese Technologien, wenn sie überhaupt bekannt sind. Ich selbst nutze beispielsweise das Neurophone von Dr. Patrick Flanagan, einem der größten Genies und Wissenschaftler der USA, welcher bereits mit 13 Jahren Projekte für die NASA durchgeführt hat. Solche Menschen sind natürlich absolute Ausnahmen, doch sie haben bestimmte geistige Prinzipien derart klar verstanden, dass es ihnen möglich ist, diese in Technologien für Hochleistungslernen und Lernbeschleunigung umzuformen. Überaus bemerkenswert…

3. Was ist die wichtigste Lektion, die du bisher in deinem Leben gelernt hast, bezüglich a) Beruf/Karriere, b) Beziehungen, c) Geld und d) persönliche Entwicklung?

Der wichtigste Punkt in Bezug auf Beruf und Karriere ist der Umgang mit Problemen und Fehlern. Früher bin ich Problemen und Fehlern ausgewichen und wenn sie doch mal unvermeidbar waren, habe ich sie noch bei anderen gesucht. Ich habe es immer als schlimm und schlecht empfunden, Fehler zu machen. Fehler galt es in jedem Fall zu vermeiden. Der Witz an der Sache war, das genau diese Geisteshaltung der größte Fehler von allen war, denn erfolgreich wird man nur, wenn man besonders viele Fehler gelöst und Probleme überwunden hat. Leider hat hierzulande die „Kultur der Fehler“ eine sehr negative Assoziation, alles was falsch läuft, Probleme verursacht und Fehler erzeugt ist schlecht. Heutzutage betrachte ich das ganze genau anders herum, denn Fehler zeigen doch nur, wo das eigene Potential noch nicht auf dem Level ist, wie man das gern möchte. Es ist also ein Hinweis nach dem Motto „…hier musst du noch lernen, hier musst du noch etwas tun…“. Natürlich erzeuge ich nicht absichtlich Fehler und Probleme für mich, aber die innere Einstellung ist anders… Probleme sind ok, sie zeigen mir, was ich noch zu tun habe, wo noch Potenzial gehoben werden muss, was man noch verbessern kann…

In Bezug auf Beziehungen habe ich gelernt, dass man immer zuerst geben muss, ebenso wie in Bezug auf Geld. Man kann kein Geld verdienen, wenn man vorher nicht investiert hat und ebenso kann man keine Beziehung aufbauen oder führen, wenn man vorher nicht etwas gibt und sich bemüht. Es scheint eine universelle Tatsache zu sein, dass erst das Geben kommt wenn man erfolgreich sein will, denn alles muss sich wieder ausgleichen. Wer nur nimmt, wird zum Geben gezwungen bis es sich ausgleicht. Wer laufend gibt, wird die gewünschten Dinge zwangsläufig bekommen, bis es sich ausgleicht. Daher bekommt man umso mehr, je mehr man gibt. Dieser Grundtenor ist in allen spirituellen und religiösen Lehren und Büchern zu finden, von der Antike bis heute.

4. Welche Methoden aus dem NLP setzt du bei dir selber ein und wie haben sie dein Leben bereichert?

Seit Jahren visualisiere ich regelmäßig über neue Ideen, Projekte, Lebensumstände und vieles mehr. Das geht soweit, dass ich im Denken die Sachen nicht nur sehen, sondern auch fühlen, riechen und schmecken kann. Ich sehe glasklar die Bilder, die Kontraste, höre die Töne und schaue mir das Lebensgesamtbild an. Es ist wie eine virtuelle Stadt die man sich in Gedanken aufbaut. Es gibt zwar Leute, die dies kopfschüttelnd als „Realitätsflucht“ beschreiben würden, doch sie verstehen nicht, dass die Realität durch Denken und Visualisieren doch erst erzeugt wird. Regelmäßig über den eigenen Traumurlaub zu visualisieren steigert die Wahrscheinlichkeit des objektiven Erlebens ganz erheblich. Schöpferisches Denken und Visualisieren ist sehr mächtig und hat tiefgreifenden Einfluss auf das eigene Unterbewusstsein. Menschen, welche die Prinzipien des Visualisierens und NLPs wirklich verinnerlicht haben, werden freiwillig täglich visualisieren, denn es ist die einzige Möglichkeit überhaupt, sein Leben zu steuern.

Übrigens wird auch im Hochleistungssport das Visualisieren – und allgemein auch Mentaltraining, wo auch viele NLP-Skills dazugehören – angewandt. Bobfahrer stellen sich vor, wie sie sauber die Bobbahn hinunter kommen. Skispringer visualisieren vor dem Sprung, wie sie optimal in der Luft fliegen. Leichtathleten visualisieren vor dem Start, wie sie fehlerfrei über alle Hürden springen. Das Visualisieren ist im Spitzensport praktisch Tagesgeschäft. Der Punkt dabei ist, dass die innerlich visualisierten Bilder den selben Trainingseffekt haben, wie ein Trainingssprint auf der 100m-Bahn selbst. Und zwar auf die Muskeln, die Zellen, das komplette Gewebe, das Gehirn, die Knochen, das Blut… einfach auf alles. Dies wurde seit Jahrzehnten zweifelsfrei in Tausenden Versuchen wissenschaftlich belegt und dokumentiert. Und wer nicht visualisiert, verpasst somit eine sehr effektive Möglichkeit, sein Leben positiv zu beeinflussen und zu steuern. Denn letztendlich brauch man ja immer nur an das zu denken und zu visualisieren, was sein soll im eigenen Leben. Träumer sind daher die wahren Realisten!

5. Welche Erfahrungen hast du mit Selbsthypnose und Mentaltraining gemacht?

Mentaltraining betreibe ich seit Jahren sehr intensiv, einfach nur durch Visualisieren oder Meditation oder mit Hilfe von Technologie wie Hardware (Neurophone) oder Software (Neuro-Programmer). Es gibt dabei so viele hilfreiche Tools, dass man ein Buch damit füllen könnte… Felix, vielleicht hast du ja Lust (lacht)… lass uns ein Buch über Mindtools schreiben!

Am meisten habe ich bisher das Neurophone benutzt, welches die beiden Gehirnhälften snychronisiert und einen damit in eine Art Flowzustand versetzt. Dadurch entstehen mehr und mehr Alphawellen im Gehirn, welche für das Lernen sehr zuträglich sind. Viele Technologien arbeiten damit und bringen den Anwender zuerst in den Alphazustand, da hier die „Pforten zum Unterbewusstsein“ – und damit die Möglichkeiten zur gezielten Umprägung von Einstellungen, Überzeugungen und Glaubenssätzen – am weitesten geöffnet sind. Besonders gut funktioniert daher Lernen kurz vor dem einschlafen und kurz nach dem aufwachen.

Ich nutze z.B. regelmäßig ein Kopfkissen mit einer kleinen eingebauten Box. Diese ist so groß wie ein Pfennigstück und tief im Kopfkissen eingewoben. Solche „Soundkissen“ kann man im Internet käuflich erwerben. Dann verbindet man das Kopfkissen mit einem Kabel zur Musikanlage, mit welcher man sich jeden früh wecken lassen kann. Natürlich nicht mit destruktiven Radio-Nachrichten, sondern mit eigenen CD´s, vorzugsweise Hörbüchern zu dem Thema, welches man lernen will. Dieser Mechanismus ist so einfach und so simpel und trotzdem nutzen es kaum Leute. Dabei ist der Lerneffekt enorm und die Umprägung oder bewusste Konditionierung auf die eigenen Glaubenssätze ebenfalls. So lässt man sich jeden früh eine Stunde berieseln, ohne das man angestrengt pauken muss.

6. Gibt es noch einen Rat, den du unseren Lesern mit auf den Weg geben willst?

Ja, habt keine Angst vor Lerntechnologie wie dem Neurophone, Biofeedbacksoftware, dem Neuro-Programmer oder anderen Lernstimulationsgeräten. Wir leben in einer technologischen Hochkultur und es gibt Technologien, welche das Gehirn praktisch auf Knopfdruck in einen äußerst lernfähigen und aufnahmefähigen Zustand versetzen kann. Die Wissenschaft ist hier schon sehr, sehr weit. Diese Dinge abzulehnen ist zu kurzsichtig gedacht. Es ist vollkommen natürlich, Mentaltraining zu betreiben und wird das eigene Leben auf vielfache und bedeutsame Weise bereichern. Tools wie den Neuro-Programmer oder das Neurophone kann ich nur wärmstens empfehlen!

Tobias, vielen vielen Dank für das tolle Interview und besonders für die vielen Tipps! Weiterhin viel Erfolg bei deinen Projekten und vielleicht ergibt sich ja nochmal die Gelegenheit zu einer Zusammenarbeit.

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20. Juni 2010 von admin

Interview mit NLP-Mastertrainer Julian Wolf

Heute haben wir einen ganz besonderen Interviewpartner für euch an Land gezogen: Julian Wolf. Julian war nicht nur der erste NLP Master Trainer, von Richard Bandler persönlich ernannt; eine Ehre, die bis heute nur einer Handvoll Menschen weltweit zuteil wurde. Er ist auch der Erfinder des Studentenpractitioners und der Mann, der auf jedem Bild komplett anders aussieht :-)

1. Hallo Julian. Vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst, unsere Fragen zu beantworten. Stell dich doch bitte kurz vor (falls dich jemand noch nicht kennen sollte).

Puh … bis ich 29 Jahre alt war wusste ich nicht so recht, was ich auf diesem Planeten tun soll. Vier Jahre bei der Bundeswehr, eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten und jahrelange Tätigkeit im Kundenservice für eine Softwarefirma waren der verzweifelte Versuch, etwas „sinnvolles“ zu finden. NLP habe ich zu der Zeit rein privat kennen- und lieben gelernt. Es war stets sehr leidenschaftlich, immer präsent, und daß ich heute dafür bezahlt werde ist ein Sahnehäubchen. Es ist meine Berufung, meine Leidenschaft und, ganz nebenbei, auch mein Beruf.

2. Wie unterscheiden sich deine NLP-Ausbildungen von anderen (der Society oder anderer Verbände)?

Jede Ausbildung wird von dem entsprechenden Trainer geprägt. Die Verbände geben den Rahmen, viel entscheidender ist aber der Trainer. Da meiner Meinung nach kein einzelner Trainer das gesamte Spektrum von NLP abdecken kann sind meine Ausbildungen von sehr viel Zusammenarbeit geprägt: Als erstes kam Eva Thiel dazu, Deutschlands führende Trainerin für Statusarbeit, Körperstatus und natürlich auch Körpersprache. Mit Tom Krause fand ich etwas später einen Vollprofi der das Thema „Hypnose“ abdeckt und unser jüngster Zugewinn ist Jürgen Schmid, einer der wenigen zugelassenen Therapeuten, die NLP sehr hoch einschätzen und einsetzen. Die Bereiche „Business“ und „Coaching“ werden von Axel Wehner, Ilja Grzeskowitz und phasenweise Benedikt Ahlfeld abgedeckt, und natürlich bin ich als „Master-Trainer“ selbst auch mit dabei.

Der NLP-Studentenpractitioner

In unseren Ausbildungen arbeiten diese Trainer sehr eng zusammen und es geht immer wieder darum, sich gegenseitig zu fördern und zu unterstützen. Dies prägt die Ausbildungen natürlich deutlich: So einige Seminartage gehen bis spät in die Nacht, einfach weil es viele Trainer gibt, die viel zu sagen haben, und auch die verschiedenen Interessensgebiete, sei es mehr Business- und Karriere-Orientiert oder sei es der Wunsch, später mit einer Heilpraktiker-Ausbildung eher im therapeutischen zu arbeiten, werden alle gut und harmonisch ergänzt, da es eben zu jedem Bereich Spezialisten gibt.

3. Was ist die wichtigste Lektion, die du bisher in deinem Leben gelernt hast?

Probleme sind nur vorrübergehende Erscheinungen, Lebensfreude dagegen ist ein Begleiter, der auf Wunsch für immer bleibt. Es lohnt sich nicht, mit der Lebensfreude zu warten, bis Probleme zuende gehen. Es lohnt sich vielmehr, die Lebensfreude zu nutzen, um dann motiviert und fröhlich, Probleme anzugehen. Zumal Probleme ja auch was positives sind. Wären Probleme was negatives, dann müssten sie ja „Kontra-Bleme“ heißen anstatt „PRO-Bleme“.

Unter´m Strich: Laß Dir von einem Problem nicht die gute Laune verderben, dann wird es auch lösbar bleiben!

4. Welche Methoden sind generell gesprochen die besten, wenn es darum geht, ungewünschte Verhaltensweisen dauerhaft zu ändern?

Die, die funktionieren.

Egal, wie „gut“ eine Methode ist: Wen sie für Dich nicht funktioniert, dann taugt sie nichts. Und egal, wie seltsam die Methode scheint: Wenn sie Dich weiterbringt, dann ist sie gut!

5. Was kannst du Menschen raten, denen es schwer fällt, zu visualisieren?

Normalerweise „lege ich sie rein“. In der Tag: Jeder kann visualisieren, das ist eine essentielle Überlebensstrategie. Wenn jemand meint, er könne nicht visualisieren, dann ist es normalerweise ein Perfektionist, der es nicht „greifen“ kann, oder jemand, der das Wort „visualisieren“ so lange hinterfragt, bis nichts mehr übrig bleibt. Es gibt ganz einfache Fragen, mit denen man jemandem bewusst machen kann, daß er sich eben doch „innere Bilder macht“. Du brauchst ihn z.B. nur nach seinem Traumauto, nach seinem Traumpartner oder nach der Wunschfarbe seiner Wohnung befragen, sobald er Dir eine Antwort gibt, hat er sich ein Bild gemacht. Auch mit „Bildern aus der Erinnerung“ funktioniert das: Wenn er den Ort seines letzten Urlaubs beschreibt … wie kann er das, ohne „innere Bilder“?

6. Wenn du unseren Lesern einen letzten Tipp mitgeben könntest, den sie sofort umsetzen können, um eine positive Veränderung in ihrem Leben zu bewirken, was wäre das?

Nicht auf „positive Veränderungen“ zu warten, sondern so zu tun, als wären sie schon passiert. Dann zurückblicken und überlegen: Was hat sich verändert, damit es positiver wurde? Die Antwort ist die Antwort. ;-)

Vielen lieben Dank, Julian, für die spannenden Antworten und weiterhin viel Erfolg mit deinen NLP-Ausbildungen. Wir sehen uns nächstes oder übernächstes Jahr beim Master :-)

Julian Wolf ist übrigens auch Initiator der größten NLP Community Deutschlands sowie Inhaber eines umfangreichen NLP Online Shops.

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7. April 2010 von admin

Interview mit Stephan Landsiedel

Heute haben wir einen weiteren, sehr interessanten Interview-Partner: den NLP-Trainer Stephan Landsiedel.

1. Stell dich doch bitte kurz meinen Lesern vor.

Ich bin Stephan Landsiedel, 36 Jahre und Diplom-Psychologe. Seit vielen Jahren bilde ich in meinem Seminarhaus und inzwischen mit meinem Trainer-Team in ganz Deutschland in NLP aus. Vor etwa 18 Jahren hatte ich eine persönliche Krise und bin dadurch auf NLP gestoßen. Der pragmatische und lösungsorientierte Ansatz hat mir sehr gut gefallen und mich seitdem nicht mehr losgelassen. Mit 23 Jahren habe ich mein erstes NLP-Buch veröffentlicht. Inzwischen verstehe ich mich vor allem als Trainer-Trainer und verhelfe anderen Trainern dazu erfolgreiche NLP-Trainer zu werden.

2. Welche Methoden benutzt du (persönlich bzw. in Seminaren/Coachings), um in den Alpha-Zustand zu kommen?

Während meinem Psychologie-Studium habe ich eine Ausbildung zum Kursleiter für Entspannungsverfahren gemacht. Dort ging es vor allem um Autogenes Training und Progressive Muskelrelaxation. Seit ich 16 bin, habe ich immer wieder Audio-Programme genutzt. Besonders geprägt hat mich sicher auch meine Trainertätigkeit für brainLight, die ja auch MindMachines entwickeln und vertreiben. Für brainLight habe ich in einer Ausbildung zum Fitness-Mental-Trainer unterrichtet und das Messe-Vertriebsteam trainiert. Dabei kamen zahlreiche verschiedene Verfahren zum Einsatz. Je mehr ich mich auf NLP konzentriert habe, umso mehr habe ich natürlich auch selbst NLP-Methoden angewendet. Besonders wirkungsvoll, um einen Alpha-Zustand oder andere „erleuchtet Zustände“ zu erreichen, finde ich die Core-Transformation aus dem NLP. Nur ein paar Schritte, wenige Minuten und ich sehe die Welt mit ganz anderen Augen, viel wacher, viel klarer und gleichzeitig tief in mir selbst ruhend. Es ist als würde man Weisheit durchdrungen sein, ohne Überheblichkeit, ein in sich selbst Ruhen und gleichzeitig in harmonischer Beziehung zu allem um einen herum.

Am einfachsten funktioniert für mich folgende Methode: Ich schließe meine Augen und visualisiere, dass von oben kommend Licht durch meinen Scheitel in mich hineinfließt. Das ist eine ganz besondere Verbindung. Während meiner ersten Reiki-Weihung war die Meisterin ganz erstaunt, was da plötzlich ab geht und musste innerlich schmunzeln, weil ich es ganz genau wusste. Ein anderes Mal hat ein Teilnehmer so ein Messgerät mitgebracht und meinte, dass nur ZEN-Mönche so extreme Ausprägungen auf dem Gerät haben könnten. Als ich ins Zimmer rein kam, wo sie abends damit experimentierten, wollten sie gleich, dass ich das Gerät auch mal ausprobieren. Also haben sie mich angeschlossen. Sie verbanden Energiekontakte mit meinen Fingerspitzen und um den Kopf herum. Dann haben sie gewartet. Ich wußte erst nicht so richtig, was sie jetzt erwarten, aber dann habe ich mich innerlich mit dieser Quelle verbunden und ab ging die Post auf dem Messgerät für alle sichtbar. Bisher habe ich mich noch nicht so dafür interessiert, das anderen beizubringen – vielleicht später.

3. Welche NLP-Techniken, die der einzelne für sich selbst anwenden kann, sind deiner Meinung nach am effektivsten für persönliche Veränderungen und Persönlichkeitsentwicklung?

Im Grunde finde ich 80% der NLP-Techniken herausragend gut. Es fällt mir schwer einzelne herauszuheben. Ich versuche es dennoch: Die Core-Transformation. Das Arbeiten mit der Zeitlinie. Die Dilts Pyramide, weil sie neue Horizonte eröffnet und Glaubenssätze und Werte beinhaltet. Die Diamond-Technik finde ich sehr wertvoll um neue Perspektiven zu bekommen. In den letzten Jahren habe ich auch immer mehr Gefallen am Graves-Modell (in letzter Zeit bekannter als Spiral Dynamics) gefunden, weil es bewusst macht dafür wo wir stehen und wie sich die Menschheit als Ganzes entwickelt oder eben nicht entwickelt. Die Teile-Modelle im NLP finde ich sehr wirkungsvoll.

4. Was kann man aus dem NLP in die Selbsthypnose einbauen?

Die Arbeit von Milton Erickson hat ja einen ganz breiten Einfluss im NLP hinterlassen. Ich habe oft für mich selbst Trancen geschrieben und dabei bevorzugt das Milton-Modell der Sprache verwendet. Milton lädt ein, indirekt zu sein, kunstvoll vage, so dass man selbst innerlich immer wieder neue Eindrücke und Bilder haben kann. Darüber hinaus lebt eine Selbsthypnose von den inneren Bildern, Klängen und Gefühlen. Hierzu gibt es im NLP ja sehr viele Techniken, insbesondere die Arbeit mit den Submodalitäten. Es ist längst bekannt, dass wir uns auf das zubewegen, was wir uns innerlich vorstellen. Durch NLP wissen wir, dass es nicht nur entscheidend ist, was wir uns vorstellen, sondern auch wie wir das tun. Nicht nur der Inhalt ist entscheidend, sondern auch die Art wie. Stelle Dir vor, Du würdest an einem riesigen Mischpult sitzen und darüber Deine inneren Vorstellungen beeinflussen können. Schlüpfe in die Rolle von Steven Spielberg und dann gestalte Deine innere Vorstellung. Mach die Bilder größer, die Farben kräftiger, spiele Sound in den Hintergrund ein, schöpfe Deinen Sinnesreichtum voll aus. In Deinem inneren können Deine kühnsten Träume Wirklichkeit werden und das beeinflusst ganz nachhaltig langfristig unsere innere Einstellung die Art und Weise, wie wir die Dinge in unserem Leben angehen.

5. Kannst du unseren Lesern noch ein paar Tipps mitgeben, wie sie ihr Mentaltraining effektiver gestalten können?

Beim Mentaltraining alle Sinne mit einbeziehen. Mach Dir Bilder davon, was Du wirklich willst. Verändere die Bildeinstellungen wie oben beschrieben. Nimm auch den auditiven Kanal dazu und den kinästhetischen. Versuche mit allen Sinnen zu spüren, wie Du Dein Ziel erreichst, Dein Vorhaben realisierst oder die persönliche Eigenschaft entwickelst, die Du entwickeln möchtest.

Wenn Du mit CDs arbeitest, dann bleibe für länger Zeit bei der gleichen CD. Gib Dir und Deinem Unbewussten Zeit für die Suggestionen. Arbeit für 30 Tage mit einem Programm, dann erst wechsle das Programm.

Nimm Dir am besten jedoch Tag 5 Minuten und visualisiere Deine Träume und Ziele. Trage dabei ruhig dick auf – Deine Träume und Zielen sollten Dich total begeistern und Energie für den Alltag in Dir frei setzen.

Man sagt, eine halbe Stunde Entspannung am Tag ersetzt zwei Stunden Schlaf pro Nacht. Gönne Dir selbst diese Zeit, um mehr aus Dir und Deinem Leben zu machen.

Fang einfach an. Vergiss alle Ausreden: „Ich habe kein Zeit für Mentaltraining. Ich kann nicht gut visualisieren.“ Ganz egal. Fang einfach an und mach es so gut Du kannst!

Viele Vergnügen beim TUN

Stephan

Vielen herzlichen Dank, Stephan, für das tolle Interview! Wer mehr über Stephan Landsiedel erfahren möchte, kann das auf seiner Website tun (NLP Ausbildung Landsiedel) oder bei einem der vielen Videos auf Youtube, zum Beispiel:

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14. März 2010 von admin

Interview mit Bernhard Tille

Meine NLP-Master-Ausbildung mache ich bei Bernhard Tille und habe ihn auf ein kleines Interview eingeladen. Bernhard ist ein sehr kompetenter und einfühlsamer Trainer, der darüber hinaus auch menschlich sehr sympathisch ist und auf eine lange NLP-Laufbahn zurückblicken kann. Sind wir also gespannt, was er uns zu berichten hat :-)

1. Stell doch bitte dich und deine Arbeit kurz vor.

Nach 20-jähriger Tätigkeit im Personalwesen bildete ich mich 1985 – 1995 im Bereich Kommunikationspsychologie und NLP berufsbegleitend weiter und startete 1995 meine freiberufliche NLP-Ausbildungs- und -Coachingtätigkeit durch die Gründung des Instituts für Kommunikation und Gesundheit. In Zusammenarbeit mit Medizinern, Tiefenpsychologen, Verhaltenstherapeuten erweiterte ich das Ausbildungsangebot 1999 um Aus- und Weiterbildungen zum Heilpraktiker Psychotherapie.

2. Welche Vorteile hat eine NLP-Ausbildung im Gegensatz zum Selbstlernen durch Bücher etc.?

Da NLP sich auf eigene Selbsterfahrungsprozesse sowie Interventionen mit anderen Menschen bezieht und im Bereich Coaching und Psychotherapie als berufliche Qualifizierung dient, ist nachvollziehbar, dass dies nicht autodidaktisch geschehen kann. Wer andere Menschen in Veränderungsprozessen professionell begleiten will, sollte diese Veränderungsprozesse vorher an sich selbst erlebt haben, und das ist meiner Erfahrung nach nur im Gruppenprozess möglich.

3. Welche NLP-Techniken sind aus deiner Sicht am effektivsten, um eigene Verhaltensweisen zu ändern?

In meiner 16-jährigen Tätigkeit war die kombinierte Anwendung von Timeline, Dilts (logische) Ebenen, Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen sowie Wahrnehmungspositionen (Ich-Du-Meta) am effektivsten.

Ankertechniken, Meta- sowie Milton-Modell, Reframing und Submodalitätentechniken sind hilfreiche Basistechniken, die bei allen Veränderungsprozessen zusätzlich sinnvoll einsetzbar sind, aber meiner Meinung nach in der nachhaltigen Veränderungsarbeit nicht den eigenständugen Stellenwert haben, wie die vorher genannten Anwendungen.

4. Du hast sehr lange Aikido trainiert und bist auch Aikido-Meister. Welche Parallelen siehst du zwischen Aikido und NLP?

Aikodo wird häufig als geistiges NLP bezeichnet. Viele Parallelen sind deutlich erkennbar. Grundlegende Übereinstimmung ist, dass man in beiden Disziplinen mit der Energie des Gegenübers arbeitet und nicht gegen sie (kein kämpfen bzw. Recht haben wollen. Weiterhin durch den Einsatz von unerwarteten Interventionen in Form von paradoxen Reaktionen die kreative Lücke such und Impulse zur Einsicht/Lösung setzt.

Wer mehr dazu lesen möchte ist herzlich eingeladen unter:
http://www.nlp-trainings-tille.de/nlp/blog/nlp-und-aikido-als-modelle-fuer-konfliktmanagement-397.html

5. Kannst du unseren Lesern noch ein paar Tipps mit auf den Weg geben, wie sie ihr Leben erfolgreich, glücklich und selbstbestimmt gestalten können?

Aus meiner eigenen Selbsterfahrung und langjährigen Lehrtätigkeit kann ich nur das Zitat von Heinz v. Förster unterstreichen: “Handele stets so, dass die Anzahl Deiner Möglichkeiten wächst.
Weiterhin: Versuche alternative Blickwinkel einzunehmen, anstatt an Dogmen festzuhalten. Versöhne Dich mit denen, die Dir wichtig sind (z.B Ursprungsfamilie, Gegenwartsfamilie), einschließlich Dir selbst. Gehe das aktiv an, was in Deiner Macht steht zu ändern (Ziele) und akzeptiere/integriere das in Deinen Lebensweg, was schicksalhaft gegeben ist.

Vielen Dank für das interessante Interview. Wir sehn uns im März in Wiesbaden :-)

Bei Youtube gibt es eine ganze Reihe an Videos von Bernhard Tille. Ein interessantes Video mit einem weiteren Interview stellen wir euch hier vor:

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24. Februar 2010 von admin

Interview mit Mike Wetzel

Um die neue Blog-Kategorie “Interviews” gleich mal etwas zu füllen, kommt hier schon das nächste Interview. Heute habe ich einen Kunden interviewt, der sich seit vielen Jahren mit Gehirnwellen, aber auch mit therapeutischer Arbeit beschäftigt: Mike Wetzel. Er hat einige sehr interessante Dinge zu sagen, wie ihr selber feststellen werdet.

1. Stell doch dich, deinen Werdegang und deine Tätigkeit kurz vor.

Mein Name ist Mike, ich bin gelernter Landmaschinenmechaniker und Metallbauer (Fachrichtung Konstruktion). Momentan arbeite ich hauptberuflich in der Sicherheitsbranche. Durch postnatal selbst erfahrene schwere Traumata bedingt, habe ich vor Jahren begonnen, mich mit Alternativen (Hypnotherapie, Regressionstherapie, Atemtherapie) theoretisch auseinanderzusetzen. Wer sich einmal ernsthaft mit Erickson auseinandergesetzt hat, wird leicht verstehen, dass man von dieser Thematik nicht mehr loskommt, denn neben der Schulmedizin gibt es auch noch ein Links und ein Rechts. Während meiner theoretischen Phase habe ich immer mehr erkennen dürfen, wie man in “Abhängigkeiten” gehalten wird, wenn man nicht die Kraft aufbringt, Dinge zu hinterfragen und selbst aktiv zu werden. Über 10 Jahre habe ich schließlich benötigt, den Schritt zu wagen, und eine Ausbildung zum Hypnose- und Regressionscoach zu absolvieren. Derzeitig bereite ich mich nebenberuflich auf die Prüfung zum HP vor.
Neben anfänglichen Erfolgen beschäftigte ich mich auch intensiv mit Frequenzen, die neuronal spezifische Effekte bewirken, dazu aber später mehr.

2. Wo liegen die Schwerpunkte deiner Tätigkeit? Welche Methoden setzt du ein?

Die Schwerpunkte meiner Tätigkeit sind individuell sehr verschieden, da ich mit meinen Klienten intensive Vorgespräche führe. Wichtig finde ich, dass keine sogenannten zudeckenden Methoden eindesetzt werden, welche zwar kurzfistig eine unglaubliche Erleichterung bringen, aber langfristig zu Symptomverschiebungen führen. Ich persönlich finde es sehr wichtig, die exakte Ursache einer “Störung” (Ängste, Selbstwert, Süchte usw.) herauszufinden, diese dann kognitiv, emotional und vor allem auch auf der unterbewussten Ebene zu lösen (bitte nicht mit dem viel propagiertem “Loslassen” verwechseln!).
Auch meine angewandten Methoden sind äußerst individuell, da jeder Mensch verschieden auf Außenreize reagiert. So kommen bei mir auch völlig unspezifische Methoden zum Einsatz. Sagt mir ein Klient z.B., dass er sich auf keinen Fall entspannen kann, versichere ich ihm, dass ich das auch gar nicht möchte. Im Gegenteil, ich brauche seine gesamte Konzentration, deshalb ist es mir auch lieber, wenn er erst mal einen starken Mokka trinkt….
Dann habe ich Klienten, die ich aufgrund der Entfernung nicht persönlich betreuen kann. Hier kommen wir zur 3. Frage.

3. Wie hast du vom Neuro Programmer bzw. dem Brainwave Entrainment erfahren und wie nutzt du die Technologie?

Wenn man die Augen offen hält, kommt man doch irhgendwann unweigerlich zu Anbietern, die z.B. CD’s mit Brainwavetechnologie verkaufen. Selbst habe ich sehr viel Geld investiert und wurde zu 98% enttäuscht. Schließlich fragte ich mich, ob ich derartige Dateien nicht selbst erstellen kann, so kam ich dann zum Neuro Programmer und MindWorkStation. Auch hier machte ich große Fehler und zahlte Lehrgeld, da ich mich mich auf bekannte Frequenztabellen verlassen, dabei aber die Individualität des Menschen vergessen habe. Wieder ein Reinfall? Nein, denn auch mit Frequenzen muss man m.M. nach Klientzentriert umgehen können, um Erfolge zu erzielen. Natürlich ist das ein Mehraufwand, aber der lohnt sich. Der Neuro Programmer und die Mind WorkStation sind für meine therapeutische Arbeit eine unbezahlbare Bereicherung, auf die ich nicht mehr verzichten möchte!
Das hört sich zwar etwas theatralisch an, entspricht aber den Tatsachen.

4. Welche Erfahrungen hast du gesammelt?

Diese Frage beantworte ich mit gemischten Gefühlen. Ich habe z.B. eine Klientin mit massiven Migräneattacken. Die laut Frequenztabelle beschriebene Frequenz hat nichts gebracht, außer einer leichten Entspannung. Erst intensive Tests haben ergeben, dass sie eine Frequenz (unabhängig vom Hintergrund) benötigte, welche den gängigen Aussagen absolut widersprach. Innerhalb von 5 Minuten gehörte die Migräne der Vergangenheit an, die erstellte Datei hatte aber eine Länge von 45 Minuten. Klientin hörte diese regelmäßig über einen Zeitraum von 3 Wochen, seit dem sind 2 Monate vergangen, die angebliche chronische Migräne ist nicht mehr aufgetreten.
Ich möchte damit folgendes sagen: Glaubt nicht – prüft! Für Euren Eigenbedarf könnt Ihr machen, was Ihr wollt, aber wenn Ihr Dateien für andere Menschen erstellen wollt, nehmt Euch bitte die Zeit und schaut, was ihnen wirklich gut tut. Selbst die Händigkeit (Hirnigkeit) beeinflusst die Effekte bestimmter Frequenzen.

5. Was würdest du Menschen raten, die sich und ihr Leben verändern wollen?

Da es hier hauptsächlich um auditive Stimulationen geht, kann ich in dieser Hinsicht nur folgendes empfehlen: Spielt mit der Software, bis Ihr etwas gefunden habt, was Euch wirklich nach vorn spült. Habt Ihr Eure momentan effektive Frequenz ausfindig gemacht, hinterlegt sie mit verschiedenen Hintergründen und hört sie eine Zeit lang regelmäßig! Gebt Euch Zeit und seid nicht zu ungeduldig. Wenn Ihr nach einiger Zeit meint, dass Euch das nichts mehr bringt, testet andere Frequenzen. Ich konnte oft beobachten, dass binaural, isochron oder dissoziative Frequenzen völlig unterschiedlich aufgenommen werden. Abschließend möchte ich sagen, dass die zur Verfügung gestellte Software eine riesengroße Hilfe zur (wenigstens) Selbsthilfe ist, allerdings sollte man sich wirklich Zeit nehmen, um zu erforschen, was neurobiologisch abläuft. Denn man kann auch das Gegenteil von dem erreichen, was man eigentlich möchte.

Abschließend möchte ich mich ganz herzlich bei Felix und seinem Team für die große Hilfe bedanken, die mir so professionell zuteil wird!

Vielen Dank, Mike. Besonders für die Hinweise zur Individualität der Menschen. Da hast du vollkommen recht. Zwar wirken die meisten Frequenzen bei vielen Menschen gleich, aber oft gibt es auch starke Abweichungen. Um das Testen und Ausprobieren kommt man nicht herum. Deswegen sollen unsere Kunden die Software vor dem Kauf auch 14 Tage lang testen, damit sie nicht die Katze im Sack kaufen.

Wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg bei deiner Arbeit!

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15. Januar 2010 von admin

Interview mit Hypnose-Ausbilder Friedbert Becker

Hypnose-Ausbilder Friedbert BeckerHeute möchte ich euch einen besonderen Menschen vorstellen: meinen ersten Hypnose-Ausbilder Friedbert Becker. Ich habe vor einigen Jahren bei ihm meine erste Hypnose-Ausbildung besucht, die mein weiteres Leben maßgeblich beeinflusst hat. Friedbert ist ein durch und durch korrekter Mensch, äußerst hilfbereit, großzügig und ehrlich. Wer eine Ausbildung in Hypnose mitmachen möchte, ist in seinem Institut hervorragend aufgehoben!

Hier ein kleines Interview, das mir Friedbert für unseren Blog gegeben hat. Es sind einige spannende Tipps auch zum Thema Selbsthypnose dabei, also viel Spaß:

1. Stell doch bitte dich und deine Tätigkeit vor.

Ich bilde seit über 30 Jahren Ärzte, Heilpraktiker, Psychotherapeuten und
interessierte Menschen in Hypnose und Regressionstechniken aus. Außdem bin ich Autor mehrerer Bücher,
Lehrfilme und Fernkurse. Auf meiner Website http://www.hypnose-institut-phoenix.de habe ich sehr viel Material zum Thema Hypnose und einen kostenlosen E-Mail-Kurs zusammengesestellt, um meinen Besuchern den größtmöglichen Nutzen zu bieten.

2. Bei welchen Einsatzgebieten ist Mentaltraining deiner Meinung nach am effektivsten?

Effektiv im Sinne von, “wo sind die Ergebnisse am schnellsten objektiv wahr zu nehmen,“ eindeutig auf der körperlichen Ebene. Das kann jeder an einem kleinen Experiment sofort erfahren.

Stellen Sie sich aufrecht hin und heben Sie Ihren rechten Arm waagerecht an.
Schließen Sie ein Auge, und peilen Sie am gestreckten rechten Arm und Zeigefinger entlang, so als
wollten Sie etwas anvisieren. Nun drehen Sie Ihren Oberkörper soweit es geht nach rechts – die
Füße bleiben in der Grundstellung stehen. Merken Sie sich den weitesten Punkt, den Sie anvisieren
konnten, und kommen Sie in die Ausgangsstellung zurück.
Nun schließen Sie kurz die Augen, und stellen Sie sich vor, daß Sie sich noch um einen halben
Meter weiter nach rechts drehen können. Es reicht, diese Vorstellung etwa eine Sekunde innerlich
zu erleben!

Jetzt wiederholen Sie die körperliche Übung!

Diese kleine Experiment zeigt deutlich welche Möglichkeiten jedem Menschen zur Verfügung stehen, durch den gezielten Einsatz seiner Vorstellungskräfte.

Wenn man bedenkt das die eigentliche mentale Arbeit bei dieser Übung im normalen Bewusstseinszustand nur 1 Sekunde dauert, bekommt man eine Vorstellung davon, was gezieltes Mentaltraining in Trance bewirken kann.

Meiner Meinung nach sollte man sein gesamtes Leben einem mentalen Training unterziehen. Das kann zum Beispiel so aussehen, dass man feste Zeiten einplant in denen man ganz gezielt mentale Übungen vollzieht. Aber auch in der übrigen Zeit sollte man sein Leben zielorientiert und bewusst leben.

Ein Leistungssportler wird nach seinem täglichen Trainingspensum wahrscheinlich auch nicht rauchend und trinkend durch die Kneipen ziehen, in diversen Fast Food Restaurants essen und Cola trinken.

Das heißt, richtiges Mentaltraining geht weit über zeitlich begrenzte tägliche Trainingseinheiten hinaus, es umfasst alle Lebensbereiche. Für mich ist effektives Mentaltraining untrennbar mit der Kontrolle meiner Gedanken und Aufmerksamkeit verbunden.

3. Welche Techniken aus der Hypnose, dem Mentaltraining und dem NLP schätzt du als die besten ein?

Die besten Techniken sind die, die den Anwender auf den kürzsten Weg zu seinem Ziel bringen und obendrein noch Spaß machen.

Auf dem Gebiet der Hypnose, des NLP und dem Mentaltraining gibt es mittlerweile unzählige Techniken und Methoden und mit Sicherheit sind sie alle wirksam, sonst hätten sie wahrscheinlich nicht überlebt. Die Kunst besteht darin, die richtige Methode für sich oder seinen Klienten zu finden.
Wenn es allein an der Technik oder Methode liegen würde, wären alle Menschen erfolgreich, gesund und glücklich.
Es gibt Menschen denen man nur in die Augen schauen braucht und sagt „alles wird gut, du schaffst das“ und sie meistern Ihr Leben mit Bravour. Es gibt andere Menschen denen selbst der liebe Gott nicht helfen kann.

Das Problem in unserer Gesellschaft ist, dass wir von kleinauf auf Regeln, Anleitungen, Vorschriften, Klassifizierungen und ähnlichen Unsinn konditioniert werden und uns selbst dabei aus dem Auge verlieren. Wir werden darauf trainiert Anforderungen gerecht zu werden. Zu diesen Anforderungen gehört unter anderem auch, was wir schön finden müssen, was wir besitzen müssen und wer wir sein müssen.

Um es kurz zu machen. Jede Technik die dazu führt, der Fremdbestimmung Einhalt zu gebieten, Fremdprogrammierungen aufzulösen und zu uns selbst zurück zu finden, halte ich für einen guten Anfang.
Auf dem Gebiet der Hypnose wären das die analytischen Verfahren wie Regression, Reinkarnation, direkte Kommunikation mit dem Unbewussten und im NLP die Timeline Verfahren und Glaubensarbeit. Dies alles zusammen flexibel angewendet, sehe ich als wirksamstes Mentaltraining. Vieles davon kann man auch ohne Coach im Alleingang bewältigen.

4. Was sollte man bei Affirmationen und Suggestionen beachten?

Die wirksamsten Suggestionen und Affirmationen sind die, die nicht auf Lügen aufgebaut sind. Unser System, unser Unterbewusstsein kennt keine Lügen, es kennt nur die IST-Zustände seiner subjektiven Realität. Und, das ist wichtig, es reagiert auf Unwahrheiten mit Stress. Dieses Phänomen kann man mit einem kinesiologischen Muskeltest sehr gut veranschaulichen. Testen Sie einen depremierten Menschen, lassen Sie ihn sagen „ich bin traurig,“ der Muskel wird stark bleiben. Lassen Sie ihn sagen „ich bin glücklich,“ der Muskel wird schwach. Das gleiche geschieht bei Suggestionen oder Affirmationen wie zum Beispiel „ich bin erfolgreich und erreiche meine Ziele.“ Ist die Person innerlich nicht davon überzeugt, dass es wirklich so ist, entsteht Stress, der Muskel wird schwach. Besser ist es daher wenn man diesen Aussagen etwas modifiziert, wie zum Beispiel, „wie wäre es wenn ich glücklich und froh wäre?“
„Was für ein Leben würde ich führen, wenn ich erfolgreich wäre und all meine Ziele spielend erreichen würde?“ Und dann gibt man sich all diesen guten Gefühlen hin die zwangsläufig entstehen. Den Rest besorgt das Unbewusste.


5. Was kann jemand tun, der sich sehr häufig Dinge vornimmt, aber es nie schafft, auch alles durchzuziehen?

Das deutet auf Inkongruenzen hin. Der eine Teil will etwas, der andere sabotiert oder schlimmer noch, viele Teile und jeder Teil will etwas anderes.

Das beste Mittel ist eine Teile-Arbeit, wie wir es auch aus dem NLP kennen. Das schlechteste Mittel sind plumpe Affirmationen oder Suggestionen. Dies soll nun nicht heißen, dass diese suggestiven Verfahren keine Wirkung hätten, aber sie wären eine Vergewaltigung der Seele.

Wenn ein Mensch etwas erreichen will und es dann schließlich erreicht hat, sollte er sich auch wohl fühlen damit und das geht nicht wenn er irgendwelche Anteile in sich unterdrückt. Das erzeugt nur Gegendruck und bedrückt. Das ist wie ein köstlicher Wein der nach alten Korken schmeckt.

Nach einer erfolgreichen Teilearbeit sind in der Regel auch keine besonderen Motivationsmaßnahmen mehr nötig, denn dann handelt dieser Mensch ganzheitlich, dann tut er alles was getan werden muss mit Freude und Begeisterung.


6. Welche Ratschläge kannst du Menschen geben, die Selbsthypnose schnell lernen wollen?

Wenn sie einen guten Hypnotiseur kennen, hypnotisieren lassen und den Zustand mittels eines Auslöser/Anker übertragen lassen. Hier besteht allerdings das Risiko, das eine einzige Sitzung nicht die Wirkung zeigt die erwartet wird. Das kann an dem Hypnotiseur als auch an dem Klienten liegen.
Eine sichere und schnelle Methode ist, mit Hilfe einer Mind Machine zu arbeiten, die muss man nur einmal bezahlen und bietet zudem viele Möglichkeiten zum Experimentieren.

„Menschen sind in einem Gefängnis von Worten gefangen. Durch geschickte Formulierungen kann
man jemanden bis an das Tor zur Freiheit führen. Öffnen lässt sich das Tor von jedem Einzelnen nur
selbst, durch Schweigen, durch absolute Stille.“

Vielen Dank, Friedbert, für das interessante Interview!

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11. Januar 2010 von admin