Posts Tagged ‘Erfolg’

Anker im Alltag

Anker sind ein Konzept im NLP. Das dahinterliegende Prinzip stammt aus der Psychologie und nennt sich Konditionierung. Anker sind Dinge, die automatisch eine bestimmte Reaktion auslösen, ohne dass man sich dessen bewusst zu sein braucht bzw. ohne dass man es verhindern kann.

Wir alle haben jede Menge Anker. Denke zum Beispiel an ein Musikstück, das du während einer bestimmten Zeit in deinem Leben oft gehört hast. Bemerkst du, wie die Gefühle von damals in dir aufsteigen? In diesem Beispiel sind die Gefühle an das Musikstück geankert. Schon die rein innerliche Vorstellung des Musikstücks löst die gleichen Gefühle aus, die du damals gehabt hast.

Anker können zum Beispiel Gerüche sein, oder der Geschmack von etwas. Es kann sich um ein Geräusch handeln oder Tätigkeit.

Anker im Alltag erkennst du an der Formulierung “Immer wenn ich…”.

Zum Beispiel:

“Immer wenn ich an dem Geschäft vorbei laufe, muss ich an meine Ex-Freundin denken.”
“Immer wenn ich daran denke, wie er sich verhalten hat, werde ich wütend.”
“Immer wenn ich an meinem Fitnessstudio vorbeifahre, bekomme ich ein schlechtes Gewissen.”

Anker können positiv oder negativ besetzt sein. Im NLP setzt man sich auch ganz bewusst Anker, um ressourcenreiche Zustände jederzeit wieder hervorrufen zu können. “Macken” bei Spitzensportler (z.B. das Berühren des Rasens vor dem Spiel oder eine bestimmte Schuhbindetechnik) können als Anker dienen, um sich in einen mentalen Zustand der Spitzenleistung zu bringen.

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3. August 2010 von admin

Interview mit Ralf Senftleben

Über Ralf Senftleben werden viele von euch schon gestolpert sein, vielleicht ohne es zu wissen. Ihm gehört nämlich die Website Zeit-zu-leben.de, eine unerreicht umfangreiche Quelle an Artikeln, Checklisten und Downloads (die erhält man bei Anmeldung zum spannenden Newsletter). Wir haben Ralf für ein Interview gewinnen können. Viel Spaß.

1. Hallo Ralf. Stell’ dich doch bitte sich und deine Seite unseren Lesern kurz vor.

Hallo an alle Leser hier. Ich freue mich, dass ich für dieses Interview eingeladen wurde und das ich hier sein darf. Mein Name ist Ralf Senftleben und ich betreibe seit 11 Jahren – zusammen mit meiner Frau Tania Konnerth – einen Online-Ratgeber zum Thema Persönlichkeitsentwicklung: http://www.zeitzuleben.de

Ich bin 42 Jahre alt, eigentlich Informatiker, habe aber mein Hobby zum Beruf gemacht und das war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Heute verbringe ich meine Tage damit, zu schreiben, zu planen oder Produkte zu entwickeln. Wer noch mehr über mich erfahren möchte, kann das hier tun: http://www.zeitzuleben.de/profile/ralfsenftleben.html

2. Deine Seite ist ja zu einer der umfang- und einflussreichsten deutschsprachigen Informationsquellen zu den Themen Zeit- und Selbstmanagement, persönlicher Erfolg etc. geworden. Welche Themen werden von Lesern häufig an dich herangetragen? Gibt es Häufungen
bei den Problemen, die die Menschen beschäftigen?

Es gibt tatsächlich einige Kernthemen, die unsere Besucher übergreifend beschäftigen. Diese Themen sind unter anderem:

  • Selbstwert,
  • Angst vs. Mut,
  • Klarheit/Sinn,
  • Einsamkeit vs. Gemeinsamkeit und
  • Sattheit vs. Entschlossenheit.

Die meisten Probleme, die an uns herangetragen werden, sind Ausprägungen dieser Grundthemen.

Wenn jemand sich nicht traut, für sich einzustehen oder wenn jemand sich selbst immer wieder sabotiert, dann steckt oft ein ausbaufähiges Selbstwertgefühl dahinter.

Oder wenn jemand weiß, was er möchte, sich aber nicht traut auch etwas in dieser Richtung zu unternehmen, dann ist das Grundthema oft Angst. Genauso, wenn man in einer Beziehung bleibt, die einem nicht gut tut (Angst, alleine zu sein). Angst ist das Meta-Thema.

Dann irren viele Menschen durchs Leben, ohne eine klare Richtung zu haben. Die heutige Zeit erschlägt einen ja mit Möglichkeiten. Deswegen sind die Fragen “Was will ich?” oder “Wo will ich hin?” oder “Wozu bin ich auf dieser Welt?” ein Riesenthema für viele.

Einsamkeit ist nach meiner Erfahrung ein weiterer, großer Frustfaktor für die Menschen, in unserer Zeit, in der die einzelnen immer unabhängiger voneinander werden. Früher brauche man einander zum Überleben. Heute sind wir alle, kleine, unabhängige Wirtschaftseinheiten geworden, die sich immer weiter einigeln und voneinander wegbewegen. Die meisten Menschen haben aber das Bedürfnis, Teil von etwas zu sein, Gemeinschaft zu erleben und nicht alleine durchs Leben zu gehen. Teil von etwas Größerem zu sein ist ein Riesenbedürfnis vieler Menschen, das aber heute immer öfter unerfüllt bleibt.

Zuletzt mein Lieblingsthema: Fehlende Entschlossenheit. Unglaublich viele Menschen bewegen sich im Spannungsfeld zwischen “Ich würde ja gerne etwas ändern” und “Das Alte ist ja doch gar nicht so schlecht.”

Wir sind unzufrieden und die vielen Möglichkeiten dieser Welt locken. Aber wir haben eben auch unsere bequemen und ängstlichen Anteile. Und für die meisten Menschen gilt: Solange mich die Umstände nicht zwingen, träume ich erst mal weiter. Ich mal mir aus, wie es wäre. Aber den ersten Schritt mache ich dann morgen. Also meistens nie.

Wenn einem das Wasser bin zum Hals steht, ist es einfacher in die Gänge zu kommen. Wir leben aber in einer relativ sicheren behüteten Zeit (was ja auch gut ist). Und das führt dazu, dass viele von einem noch besseren Leben träumen, ohne sich zu bewegen und dann werden sie unzufrieden mit sich. Die meisten von uns sind zu satt. Es fehlt uns der Biss, der Drive und die Entschlossenheit dazu, das einigermaßen Gute für etwas Besseres aufs Spiel zu setzen.

Das sind die Themen, die uns auf unserer Seite am häufigsten begegnen.

3. Wenn jemand dich um 3 einfache Ratschläge fragt, um sein Leben glücklicher zu gestalten, was rätst du ihm? Und was, wenn es ihm um beruflichen Erfolg geht?

Hui. Knifflich. Weil es ja auch immer auf den jeweiligen Menschen ankommt und seine Situation. Aber wenn ich generische Tipps für den persönlichen Erfolg formulieren sollte, dann vieleicht einige Dinge, die wahrscheinlich jeder schon 1000 mal gehört hat:

1. Lerne dich selbst besser kennen. Verstehe dich besser. Finde heraus, wer du bist, was du kannst, was du nicht so gut kannst. Finde heraus, was dir wichtig ist. Finde heraus, was du brauchst, um glücklich und zufrieden zu sein.

2. Mach dein Ding. Hör nicht so sehr auf die anderen. Glaub auch nicht alles, was du hörst. Hab auch den Mut deine Fehler zu machen und daraus zu lernen. Versuch nicht jemand anderes zu werden sondern der beste “Du” zu werden.

3. Erkenne und überwinde deine Ängste. Ängste sind ein ziemlich guter Wegweiser für das persönliche Wachstum und meistens geht der Weg durch die Angst hindurch.

Und für den beruflichen Erfolg:

1. Siehe “Nr. 1″ vom persönlichen Erfolg :-)

2. Das Berufsleben ist ein Markt mit Angebot und Nachfrage. Und wenn ich einen hohen Preis auf diesem Markt erzielen wil (Gehalt) und wenn ich mir den Ort meines Wirkens aussuchen will (Firma, Arbeitsplatz, Aufgabe), dann muss das Produkt “Meine Arbeit” einen hohen Wert haben. Und einen hohen Wert hat das, was man nicht überall bekommt, was also selten ist. So wie Gold. Deswegen wäre mein Tipp hier, immmer weiter zu schauen, was meine Wunschunternehmen brauchen, bei und bei welchen gefragten Kenntnissen / Fähigkeiten ein wirklicher Mangel besteht. Was also Unternehmen als Gold betrachten. Und dann lerne und trainiere ich mich selbst, bis ich auf diesem Gold-Gebiet so richtig gut geworden bin, so dass ich mir meinen Arbeitgeber aussuchen kann. Es geht darum, was die eigene Arbeitskraft angeht, von einem Käufer- in einen Verkäufermarkt zu kommen, so dass man seine eigenen Bedingungen diktieren kann.

3. Das Berufsleben besteht in vielen Fällen zu einem Großteil in zwischenmenschlicher Kommunikation. Deswegen würde ich jedem empfehlen, in diesem Bereich (noch) besser zu werden. Also zum Beispiel zuhören zu lernen, gewaltfrei zu kommunizieren, seinen Punkt in wenigen Worten rüberzubringen usw.

Das wären meine Tipps für den Erfolg, aber wie gesagt, sie sind eher allgemein.

4. Was ist der größte Hemmschuh bei der persönlichen Produktivität der Menschen und wie lässt sich diese verbessern?

Auch das kann man so nicht allgemein sagen, weil ja jeder anders tickt.

Aber ganz oft steckt hinter einer schlechten Produktivität irgendeine Art von innerem Konflikt.

  • Ich will! Aber ich will auch nicht.
  • Ich sollte eigentlich! Aber ich komme damit durch, es nicht zu tun!
  • Ich sollte es tun! Aber ich habe Angst zu versagen!
  • Wenn ich es nicht tue, gibt es Ärger! Aber ich will es nicht tun!

Hier hilft es meistens, wenn man innere Konflikte erkennt, den Konflikt aus dem Halbbewussten hervorholt und dann anfängt mit sich selbst zu verhandeln.

“Ja, ich will das jetzt nicht tun … aber wenn ich es tue, dann hat es den Vorteil, dass …”

“Ok, die Aufgabe ist anstrengend und uncool… aber willst du deswegen jeden Tag ein schlechtes Gewissen haben oder willst du jetzt lieber 20 Minuten investieren und die Sache hinter dich bringen?”

Mit sich selbst reden hilft manchmal :-)

Oft haben wir auch nicht gelernt, Frust und Druck auszuhalten, die manchmal damit einher gehen, wenn man produktiv sein will. Viele tragen noch die kindliche Vorstellung mit sich rum, dass alles Spaß machen muss, damit ich es tue. Manche Dinge machen keinen Spaß. Oder sie machen zumindest am Anfang keinen Spaß. Wer lernt, diese Hürde zu überwinden, der wird automatisch produktiver. Das kann man gut trainieren, indem man jeden Tag ritualmäßig eine kleine, unangenehme Aufgabe erledigt.

Auch ganz wichtig: Die produktivsten Menschen, die ich kenne, beherschen meistens eine Sache: Die Kunst anzufangen. Anfangen ist oft das Schwerste und gleichzeitig schon 50% des Erfolgs. Das heisst, wer sich selbst routiniert dazu bringen kann, mit seinen Aufgaben zügig anzufangen, der hat das Spiel Produktivität schon beinahe gewonnen.

5. Welche drei Veränderungen würden unsere Gesellschaft am stärksten positiv verändern, wenn sie jeder umsetzen würde?

Wow, das nenne ich eine Frage! Ich habe natürlich überhaupt keine Ahnung. Einzelne Menschen sind ja schon kompliziert und wenn man 80 Millionen Menschen nimmt (also unsere Gesellschaft), macht es die Sache nicht einfacher.

Aber ich glaube, dass die Idee, bei sich selbst anzufangen, transformierende Wirkung haben könnte. Also wenn sich jeder bei einem Konflikt, Problem oder einem Missstand immer zuerst fragen würde:

  • “Was ist mein Anteil daran?”
  • “Was habe ich getan oder unterlassen, so dass es dazu kommen konnte?”
  • “Was kann ich tun, um einen kleinen Teil dazu beizutragen, diesen Missstand zu beheben?”

Es geht letzlich um das Thema Verantwortung. Zu erkennen, dass wir Teil eines großen Ganzen sind und dass jeder von uns Einfluss auf die Gesellschaft nehmen kann, wenn er will und wenn er die Energie dazu aufbringt.

Vielleicht brauchen wir ein 11. Gebot: Fang immer bei dir an.

Etwas anderes fällt mir in diesem Zusammenhang leider nicht ein. Die Frage ist mir zu groß :-)

So… prima… Felix, ich danke dir für die Einladung zu diesem Interview. Es hat mir Spaß gemacht, deine Fragen zu beantworten.

Herzlichen Dank, Ralf, für die spannenden Antworten auf die – zugegebenermaßen – schwierigen Fragen. Ich dachte mir einfach, einen Mann deines Kallibers kann man schon mal mit “großen” Fragen herausfordern. Deine Antworten bestätigen meine These :-)

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29. Juli 2010 von admin

Zwei Arten der Zielplanung

Ziele erreichen mit NLPHin und wieder beschäftigen wir uns hier im Neuro-Blog mit dem Thema Ziele. Denn ihr wisst bereits: Nur wer sich (richtig) Ziele steckt, kann sein Potenzial voll ausschöpfen und wirklich Großes erreichen. Für gute Ziele gibt es wichtige Kriterien wie zum Beispiel die SMART-Formel. Diese Kriterien helfen, dass man das Ziel auch wirklich erreicht.

Es gibt jedoch noch ein anderes Merkmal, anhand dessen sich Ziele unterscheiden lassen: die Richtung!

Grundsätzlich gibt es zwei Arten der Zielsetzung:

  1. Von der aktuellen Situation ausgehend: man kann sich hinsetzen, sich die aktuelle Situation anschauen und dann planen, was realistisch zu erreichen ist. Hat man heute z.B. ein Monatseinkommen von 3.000€, wäre es ein realistisches Ziel, dieses innerhalb eines Jahres auf 3.500€ zu erhöhen. Diese Art der Zielsetzung (von der Ist-Situation ausgehend) lernt man in der Schule bzw. auf der Uni, das ist die “normale” Art, sich Ziele zu setzen.
  2. Von der Wunschsituation ausgehend: Richtig große Ziele werden aber nur erreicht, wenn man sich von der Ist-Situation löst und die Ziele dort hinlegt, wo man wirklich hinmöchte. Solche Ziele sind zwangsläufig größer als bei der ersten Variante, und damit auch schwerer zu erreichen. Aber sie motivieren auch sehr viel stärker und ermöglichen größere Erfolge. So kann das Ziel zum Beispiel lauten, innerhalb eines Jahres das Monatseinkommen auf 6.000€ zu erhöhen. Dieses Ziel ist sehr hoch gesteckt, eine Verdoppelung von 100%. Mit Sicherheit schwer zu erreichen, aber nur solch ein hohes Ziel weckt wirklich Energien und motiviert, um auch wirklich ins Handeln zu kommen.

Arnold Schwarzenegger hat die zweite Methode verwendet. Er hat sich jedes Jahr an Sylvester hingesetzt und sich 5 große Ziele fürs nächste Jahr überlegt. Von der Ist-Situation sahen diese Ziele wohl unmöglich aus, aber er hat sie Jahr für Jahr erreicht.

Und selbst wenn man die großen, unrealistischen Ziele nicht erreicht: die Ergebnisse werden in jedem Fall besser ausfallen als bei den “realistischen”, kleineren Zielen.

Wie setzt ihr euch Ziele? Welche Methode verwendet ihr?

Fotoquelle: Stefan Rajewski – Fotolia.com

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23. Juli 2010 von admin

Interview mit Tobias Knoof

Heute hat sich Tobias Knoof für ein Interview zur Verfügung gestellt. Tobias ist mir noch aus den Anfangszeiten dieser Website bekannt (2006). Damals hat Tobias gerade eine Community für Lerntechniken aufgebaut. Mittlerweile ist er einer der erfolgreichsten deutschen Internet-Marketer geworden. Er hat sich bereit erklärt, ein paar Fragen zu den Themen Lernen, Erfolg usw. zu beantworten. Viel Spaß!

1. Stell doch bitte dich und deinen Werdegang kurz vor.

Hallo Felix, vielen Dank für das Interview. Gerade das Thema Lernen macht mir sehr viel Spaß, da ich mich ja jahrelang intensiv damit beschäftigt habe. Früher war ich überhaupt nicht gut in der Schule, ich hatte es gehasst zu lernen. Heute liebe ich es, weil Lernen mit den richtigen Methoden immer spielend ist. Solange etwas schwer fällt und kompliziert ist, solange man keinen Flowzustand bei einer Aktivität erreicht und sich eher verkrampft, sind die Lerneffekte sehr gering.

Vor vielen Jahren hatte ich das Projekt Superlearn.de ins Leben gerufen und hatte mich intensiv mit Superlearning, Suggestopädie, NLP, Psychologie, Neurologie und Mindtools beschäftigt. Das war eine super spannende Zeit und ich habe viel gelernt über das menschliche Gehirn, über Konditionierungen und Glaubenssätze. Diese Erkenntnisse helfen mir heute noch und haben mein Leben auf großartige Art und Weise bereichert.

Zur Zeit braue ich das Projekt http://www.digitale-infoprodukte.de auf, welches sich in den letzten Monaten super entwickelt hat. Privat beschäftige ich mich jedoch nach wie vor sehr intensiv mit psychologischen Themen und NLP im allgemeinen. NLP ist für mich ein sehr mächtiges Werkzeug, besonders was die Bereiche Modelling und Reframing angeht. Wer diese Dinge wirklich versteht, kann aus seinem Leben ein Meisterwerk machen, und das ist nichtmal übertrieben. Viele erfolgreiche Menschen beschäftigen sich mit NLP, es hat die Macht zum Umprägen der eigenen Glaubenssätze und Überzeugungen. Und diese Dinge sind letztendlich alles, was eine Person ausmacht. „Design your Life“ könnte man sagen, wenn man über NLP spricht…

2. Du hast gerade die Lernplattform Superlearn.de erwähnt. Welche drei Tipps kannst du den Lesern geben, mit denen das Lernen sofort erfolgreicher wird?

Lernen wird als allererstes durch Wiederholung leichter. Je öfter man eine Sache wiederholt, desto stärker wird natürlich eine neuronale Bahn im Gehirn angelegt. Immer wenn man denkt, funken die Synapsen und je stärker und je öfter sie funken – je mehr man also eine bestimmte Information wiederholt – desto kräftiger ist die neuronale Ausprägung im Gehirn und es fällt einem leichter zu Erinnern bzw. die Information abzurufen.

Ein weiterer guter Tipp beim Lernen wäre das Lernen mit allen Sinnen, also über alle oder zumindest mehrere Sinneskanäle. Diese Art des Lernens ist auch unter dem Namen Suggestopädie oder Superlearning bekannt und oftmals sind hier erheblich weniger Wiederholungen beim Lernen notwendig als normalerweise. Ich kenne einige Hochleistungslerner, welche praktisch nur durch einmalige Aufnahme des Lernstoffes diesen sicher und ausführlich wiedergeben können. Der Zusammenhang ist hier folgender:

Jede Wahrnehmung über einen der 5 Sinne wird in einem bestimmten Bereich des Gehirns abgelegt. Nutzt man nun beim Lernen mehrere Sinne, z.B. Sehen, Hören und Kinästhetik, wird die neue Information in 3 verschiedenen Gehirnbereichen abgespeichert und kann sich untereinander neuronal vernetzen. Dies führt dazu, dass die gelernte Information viel eher abgerufen und erinnert werden kann, denn es stehen gedanklich gesehen 3 verschiedene „Einstiegspunkte“ in die Erinnerung zur Verfügung. Anders wenn man nur durch hören oder nur durch sehen lernt, hier steht nur ein „Einstiegspunkt“ zur Verfügung und die Information kann schwerer abgerufen und erinnert werden.

Das bedeutet praktisch, dass man beispielsweise beim Pauken vor einer Prüfung einen Pfirsich-Duftbaum auf deinem Schreibtisch legen sollte – der Lernstoff wird nun auch über den Geruchssinn im Gehirn neuronal verankert. Zur Prüfung legt man sich dann einfach ein Pfirsich-Duftbaum unter den Schreibblock. Dies mag verrückt klingen aber es funktioniert zweifelsfrei und ganze pädagogische und wissenschaftliche Fachrichtungen beschäftigen sich mit diesen Zusammenhängen.

Der dritte wichtige Lerntipp, den ich geben kann ist Technologie beim Lernen einzusetzen. Es gibt hervorragende, tiefgründig wirkende und vor allem nachhaltige Lerntechnologien… ich meine damit richtig Hardware oder Software… Allerdings keine herkömmliche Lernsoftware, ich rede von Biofeedbacksoftware, von Neurofeedbacktools, Brainmaschines, Mindtools oder der Neuro-Programmer-Software, die du ja selber vertreibst. All diese Technologien sind vor Jahren kaum denkbar gewesen und auch heute noch schaut der Großteil der Menschen skeptisch auf diese Technologien, wenn sie überhaupt bekannt sind. Ich selbst nutze beispielsweise das Neurophone von Dr. Patrick Flanagan, einem der größten Genies und Wissenschaftler der USA, welcher bereits mit 13 Jahren Projekte für die NASA durchgeführt hat. Solche Menschen sind natürlich absolute Ausnahmen, doch sie haben bestimmte geistige Prinzipien derart klar verstanden, dass es ihnen möglich ist, diese in Technologien für Hochleistungslernen und Lernbeschleunigung umzuformen. Überaus bemerkenswert…

3. Was ist die wichtigste Lektion, die du bisher in deinem Leben gelernt hast, bezüglich a) Beruf/Karriere, b) Beziehungen, c) Geld und d) persönliche Entwicklung?

Der wichtigste Punkt in Bezug auf Beruf und Karriere ist der Umgang mit Problemen und Fehlern. Früher bin ich Problemen und Fehlern ausgewichen und wenn sie doch mal unvermeidbar waren, habe ich sie noch bei anderen gesucht. Ich habe es immer als schlimm und schlecht empfunden, Fehler zu machen. Fehler galt es in jedem Fall zu vermeiden. Der Witz an der Sache war, das genau diese Geisteshaltung der größte Fehler von allen war, denn erfolgreich wird man nur, wenn man besonders viele Fehler gelöst und Probleme überwunden hat. Leider hat hierzulande die „Kultur der Fehler“ eine sehr negative Assoziation, alles was falsch läuft, Probleme verursacht und Fehler erzeugt ist schlecht. Heutzutage betrachte ich das ganze genau anders herum, denn Fehler zeigen doch nur, wo das eigene Potential noch nicht auf dem Level ist, wie man das gern möchte. Es ist also ein Hinweis nach dem Motto „…hier musst du noch lernen, hier musst du noch etwas tun…“. Natürlich erzeuge ich nicht absichtlich Fehler und Probleme für mich, aber die innere Einstellung ist anders… Probleme sind ok, sie zeigen mir, was ich noch zu tun habe, wo noch Potenzial gehoben werden muss, was man noch verbessern kann…

In Bezug auf Beziehungen habe ich gelernt, dass man immer zuerst geben muss, ebenso wie in Bezug auf Geld. Man kann kein Geld verdienen, wenn man vorher nicht investiert hat und ebenso kann man keine Beziehung aufbauen oder führen, wenn man vorher nicht etwas gibt und sich bemüht. Es scheint eine universelle Tatsache zu sein, dass erst das Geben kommt wenn man erfolgreich sein will, denn alles muss sich wieder ausgleichen. Wer nur nimmt, wird zum Geben gezwungen bis es sich ausgleicht. Wer laufend gibt, wird die gewünschten Dinge zwangsläufig bekommen, bis es sich ausgleicht. Daher bekommt man umso mehr, je mehr man gibt. Dieser Grundtenor ist in allen spirituellen und religiösen Lehren und Büchern zu finden, von der Antike bis heute.

4. Welche Methoden aus dem NLP setzt du bei dir selber ein und wie haben sie dein Leben bereichert?

Seit Jahren visualisiere ich regelmäßig über neue Ideen, Projekte, Lebensumstände und vieles mehr. Das geht soweit, dass ich im Denken die Sachen nicht nur sehen, sondern auch fühlen, riechen und schmecken kann. Ich sehe glasklar die Bilder, die Kontraste, höre die Töne und schaue mir das Lebensgesamtbild an. Es ist wie eine virtuelle Stadt die man sich in Gedanken aufbaut. Es gibt zwar Leute, die dies kopfschüttelnd als „Realitätsflucht“ beschreiben würden, doch sie verstehen nicht, dass die Realität durch Denken und Visualisieren doch erst erzeugt wird. Regelmäßig über den eigenen Traumurlaub zu visualisieren steigert die Wahrscheinlichkeit des objektiven Erlebens ganz erheblich. Schöpferisches Denken und Visualisieren ist sehr mächtig und hat tiefgreifenden Einfluss auf das eigene Unterbewusstsein. Menschen, welche die Prinzipien des Visualisierens und NLPs wirklich verinnerlicht haben, werden freiwillig täglich visualisieren, denn es ist die einzige Möglichkeit überhaupt, sein Leben zu steuern.

Übrigens wird auch im Hochleistungssport das Visualisieren – und allgemein auch Mentaltraining, wo auch viele NLP-Skills dazugehören – angewandt. Bobfahrer stellen sich vor, wie sie sauber die Bobbahn hinunter kommen. Skispringer visualisieren vor dem Sprung, wie sie optimal in der Luft fliegen. Leichtathleten visualisieren vor dem Start, wie sie fehlerfrei über alle Hürden springen. Das Visualisieren ist im Spitzensport praktisch Tagesgeschäft. Der Punkt dabei ist, dass die innerlich visualisierten Bilder den selben Trainingseffekt haben, wie ein Trainingssprint auf der 100m-Bahn selbst. Und zwar auf die Muskeln, die Zellen, das komplette Gewebe, das Gehirn, die Knochen, das Blut… einfach auf alles. Dies wurde seit Jahrzehnten zweifelsfrei in Tausenden Versuchen wissenschaftlich belegt und dokumentiert. Und wer nicht visualisiert, verpasst somit eine sehr effektive Möglichkeit, sein Leben positiv zu beeinflussen und zu steuern. Denn letztendlich brauch man ja immer nur an das zu denken und zu visualisieren, was sein soll im eigenen Leben. Träumer sind daher die wahren Realisten!

5. Welche Erfahrungen hast du mit Selbsthypnose und Mentaltraining gemacht?

Mentaltraining betreibe ich seit Jahren sehr intensiv, einfach nur durch Visualisieren oder Meditation oder mit Hilfe von Technologie wie Hardware (Neurophone) oder Software (Neuro-Programmer). Es gibt dabei so viele hilfreiche Tools, dass man ein Buch damit füllen könnte… Felix, vielleicht hast du ja Lust (lacht)… lass uns ein Buch über Mindtools schreiben!

Am meisten habe ich bisher das Neurophone benutzt, welches die beiden Gehirnhälften snychronisiert und einen damit in eine Art Flowzustand versetzt. Dadurch entstehen mehr und mehr Alphawellen im Gehirn, welche für das Lernen sehr zuträglich sind. Viele Technologien arbeiten damit und bringen den Anwender zuerst in den Alphazustand, da hier die „Pforten zum Unterbewusstsein“ – und damit die Möglichkeiten zur gezielten Umprägung von Einstellungen, Überzeugungen und Glaubenssätzen – am weitesten geöffnet sind. Besonders gut funktioniert daher Lernen kurz vor dem einschlafen und kurz nach dem aufwachen.

Ich nutze z.B. regelmäßig ein Kopfkissen mit einer kleinen eingebauten Box. Diese ist so groß wie ein Pfennigstück und tief im Kopfkissen eingewoben. Solche „Soundkissen“ kann man im Internet käuflich erwerben. Dann verbindet man das Kopfkissen mit einem Kabel zur Musikanlage, mit welcher man sich jeden früh wecken lassen kann. Natürlich nicht mit destruktiven Radio-Nachrichten, sondern mit eigenen CD´s, vorzugsweise Hörbüchern zu dem Thema, welches man lernen will. Dieser Mechanismus ist so einfach und so simpel und trotzdem nutzen es kaum Leute. Dabei ist der Lerneffekt enorm und die Umprägung oder bewusste Konditionierung auf die eigenen Glaubenssätze ebenfalls. So lässt man sich jeden früh eine Stunde berieseln, ohne das man angestrengt pauken muss.

6. Gibt es noch einen Rat, den du unseren Lesern mit auf den Weg geben willst?

Ja, habt keine Angst vor Lerntechnologie wie dem Neurophone, Biofeedbacksoftware, dem Neuro-Programmer oder anderen Lernstimulationsgeräten. Wir leben in einer technologischen Hochkultur und es gibt Technologien, welche das Gehirn praktisch auf Knopfdruck in einen äußerst lernfähigen und aufnahmefähigen Zustand versetzen kann. Die Wissenschaft ist hier schon sehr, sehr weit. Diese Dinge abzulehnen ist zu kurzsichtig gedacht. Es ist vollkommen natürlich, Mentaltraining zu betreiben und wird das eigene Leben auf vielfache und bedeutsame Weise bereichern. Tools wie den Neuro-Programmer oder das Neurophone kann ich nur wärmstens empfehlen!

Tobias, vielen vielen Dank für das tolle Interview und besonders für die vielen Tipps! Weiterhin viel Erfolg bei deinen Projekten und vielleicht ergibt sich ja nochmal die Gelegenheit zu einer Zusammenarbeit.

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20. Juni 2010 von admin

Trainingseinheiten für die Seele

Vor einigen Jahren erschien im Focus ein Artikel zum Thema “Positive Psychologie”. Darin ging es um die Frage, ob der eigene Charakter gezielt entwickelt werden kann.

Besonders spannend war aber ein “Trainingsprogramm” für den Charakter. Mit einfachen Schritten kann man an seinen Charaktereigenschaften arbeiten und bestimmte Züge ändern.

Auszug:

Aktuelle Forschungsergebnisse legen den Schluss nahe, dass sich der Charakter durch bestimmtes Verhalten formen, ja verbessern lässt. Die Persönlichkeitspsychologen der Universität Zürich entwickelten dazu jetzt erste Lernprogramme.

Beispiele:

Neugier: Essen Sie jede Woche etwas Neues, das Sie ansonsten nie probiert hätten.

Dankbarkeit: Schreiben Sie einer Ihnen nahe stehendenPerson einen Dankesbrief, und zählen Sie darin alles auf, was die Person schon alles Gutes für Sie getan hat. Der Effekt verstärkt sich, wenn Sie diesen Brief tatsächlich abschicken. Am besten besuchen Sei die betreffende Person überraschend und lesen ihr den Brief persönlich vor.

Tapferkeit: Setzen Sie sich für einen Menschen ein – auch wenn Sie eine andere Meinung als dieser vertreten.

Selbstregulation: Fassen Sie den Entschluss, über andere nicht mehr hinter ihrem Rücken zu sprechen. Ertappen Sie sich doch einmal dabei, verbieten Sie es sich erneut.

Der ganze Artikel ist auf jeden Fall sehr lesenswert. Darin enthalten sind noch viele weitere Tipps und Denkanstöße. Oft sind es ja die kleinen Sachen, die einen großen Unterschied machen.

Viel Spaß beim Verändern! :-)

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18. Juni 2010 von admin

Welche mentalen Programmierungen helfen dir?

Bitte ganz durchlesen, Gewinnspiel unten!

In der neuen Ausgabe des Magazins “Noch erfolgreicher” aus dem Rusch-Verlag ist ein interessanter Artikel vom Mentaltrainer Thomas Frei. Er führt darin aus, wie mentale Programmierungen Menschen an ihrem Erfolg hindern können (sie wirken wie eine Handbremse), aber auch zu den höchsten Spitzen des Erfolgs beflügeln können (dann wirken sie wie ein Raketenantrieb).

Je nach dem, welche Programmierungen sich in unserem Kopf befinden, profitieren wir davon oder leiden darunter. Das lässt sich an vielen kleinen Dingen des Lebens erkennen. Wenn jemand glaubt, er sei unfassbar hässlich, wird er sich kaum auf die Straße trauen und jeden Blick eines anderen Menschen entsprechend werten. Und das auch dann, wenn er eigentlich völlig normal oder sogar gut aussieht. Seine mentale Programmierung verhindert, dass er mit sich selbst zufrieden und damit glücklich sein kann.

In dem Artikel sind einige häufig anzutreffende Beispiele sowie bessere, erfolgversprechende mentale Programme erwähnt, z.B.:

Geht nicht! –> Geht nicht, gibt’s nicht! Wenn man auf den Mond fliegen kann, muss es auch eine Lösung geben.

Haben Sie sich das mal überlegt? Die Menschheit ist zu unglaublichen Leistungen fähig, fast jeder Mensch kann unfassbar viel erreichen. Und dann stehen ausgerechnet wir so oft vor Problemen, für die es keine Lösung gibt? Ziemlich unwahrscheinlich, oder?

Man kann doch nicht /darf doch nicht! –> Wer sagt das? Warum nicht? Deshalb mache ich es erst recht!

Was könnten andere darüber denken? –> Es geht nicht um die anderen, sondern um mich! Die anderen reden immer, egal was man tut.

Da ist viel Wahres dran. Wie oft haben wir uns schon Dinge entgehen lassen, nur weil wir Angst davor hatten, was andere darüber sagen? Dinge, die wir wirklich gern getan hätten.

Mein Vorschlag

Tun Sie dieses Wochenende etwas, dass Sie schon lange tun wollten, von dem Sie aber immer zurückgeschreckt sind, weil Sie Angst hatten, was andere dazu sagen. Tun Sie es jetzt! Verlassen Sie Ihre Komfortzone! Keine Ausreden mehr, Sie leben nur einmal! Das kann etwas Kleines sein,  wie sich ein Kleidungsstück zu kaufen, von dem andere immer sagen, so etwas könne man doch nicht tragen. Oder etwas Großes, wie endlich den Wunschpartner einzuladen, von dem das Umfeld immer gesagt hat, so einen könne man doch nicht als Partner haben. Wenn Sie es wirklich tun wollen, tun Sie es! Können Sie sich auf diese Herausforderung einlassen?Dann überlegen Sie sich JETZT SOFORT etwas und tun es noch an diesem Wochenende!

Gewinnen Sie ein Buch und eine CD

Nehmen Sie die Herausforderung an, es lohnt sich. Alle, die bis Montag, 29.03.2010, 20:00 hier im Kommentarfeld erzählen, welche Herausforderung sie sich für das Wochenende gesteckt haben und wie das Ergebnis war, nehmen an einer Verlosung teil: Es geht um ein Paket aus dem Buch “Das universelle Erfolgsgeheimnis” und einer Hemi-Sync-CD aus dem Shop nach Wunsch (bei Verfügbarkeit). Also, überlegen Sie sich etwas, tun Sie’s und schreiben Sie es hier und mit etwas Glück gewinnen Sie zwei tolle Produkte!

Übrigens, im Hörbuch “Beweg deinen Arsch” von Frank Wilde geht es genau um dieses Thema: Die Komfortzone verlassen und endlich das tun, was man schon lange will.

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26. März 2010 von admin

SMARTe Ziele setzen

Den meisten wird das S.M.A.R.T.-Schema zur Zielsetzung schon hinreichend bekannt sein – immer wieder stellen wir aber fest, dass Menschen noch nie davon gehört haben. Deswegen möchten wir es hier noch einmal vorstellen, möge es dem einen oder anderen helfen :-)

Wünsche werden nur dann zu Zielen, wenn sie gewissen Anforderungen entsprechen. “Ich hätte so gerne mehr Geld” ist genauso wenig ein Ziel wie “Ich will endlich abnehmen”.

Das SMART-Schema hilft dabei, richtige Ziele zu setzen, deren Chance auf Erreichung auch gleich um einiges höher ist. Das Akronym SMART steht für:

  • Spezifisch: das Ziel muss SPEZIFISCH aussagen, was Sie erreichen wollen. Seien Sie so genau wie möglich.
  • Messbar: Nennen Sie Zahlen, Daten, Fakten. Also lieber “5kg abnehmen” oder “50.000€ pro Jahr verdienen” als “weniger wiegen” oder “mehr verdienen”.
  • Attraktiv: das Ziel muss groß genug sein, damit es Sie auch anspornt, es zu erreichen. Das erreichte Ziel sollte einen großen Unterschied in Ihrem Leben machen. Ängstliche Zwergenziele werden Sie nicht motivieren, sich wirklich zu verändern.
  • Realistisch: trotz allem muss das Ziel auch erreichbar sein. Finden Sie einen Mittelweg zwischen groß bzw. attraktiv und realistisch
  • Terminiert: setzen Sie eine Deadline. Erst durch eine Deadline wird ein Wunsch zum Ziel.

SMARTE Ziele können zum Beispiel sein:

  • bis zum 31.12.2010 habe ich ein Vermögen von 15.000€ angespart
  • Am 01.08.2010 habe ich einen durchtrainierten 85kg-Körper mit einem Bauchumfang von 80cm.
  • Am 31.12.2015 besitze ich meine erste vermietete Eigentumswohnung, die mir monatlich einen Cashflow von 500€ einbringt.

Solche Ziele entfalten eine große Anziehungskraft und senden eine Energie aus, die es uns leichter macht, sie auch zu erreichen.

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21. Januar 2010 von admin

Die 3 wichtigsten Erfolgsbücher aller Zeiten

Bücher über Erfolg, Motivation usw. gibt es wie Sand am Meer. Da fällt es oft schwer, gute von schlechten Büchern zu unterscheiden, insbesondere da sich im Feld des Erfolgstrainings doch der eine oder andere Scharlatan herumtreibt :-)

Aus diesem Grund möchte ich euch in diesem Beitrag die aus meiner Sicht besten und wichtigsten Erfolgsbücher aller Zeiten vorstellen. Mit diesen Büchern macht ihr auf keinen Fall einen Fehler. Sie haben den Test der Zeit bestanden, sich hunderttausendfach oder sogar millionenfach verkauft worden und haben ganze Generationen von Menschen beeinflusst.

1. Denke nach und werde reich

Der “Urvater” der Erfolgsliteratur – Napoleon Hill – hat dieses Werk verfasst. Es basiert auf seiner 25-jährigen Untersuchung erfolgreicher Menschen. Im Auftrag des Stahlmagnaten Andrew Carnegie hat er 25.000 Fallbeispiele menschlichen Misserfolgs und, noch viel wichtiger, die 500 erfolgreichsten Menschen der Welt untersucht und befragt. Während dieser Zeit hat Hill keinen Cent Entlohnung erhalten! Was dabei herausgekommen ist, ist jedoch DER Klassiker der Erfolgsliteratur. Hill hat 13 Erfolgsgesetze identifiziert, deren Beachtung Erfolg in jedem Lebensbereich – egal ob Finanzen, Beruf, Selbstständigkeit, Partnerschaft oder Gesundheit – garantiert. Das Buch stammt aus dem Jahre 1966, ist also noch nicht von der Esoterik-Welle beeinflusst, die teilweise sehr unseriöse und gradezu groteske Formen annimmt.

Achtung: es gibt das Buch als sehr stark zusammengefasstes Taschenbüchlein – vom Kauf ist dringend abzuraten! Hier geht der Großteil der wertvollen Tipps verloren. Beim Amazon erhalten Sie die aktuellste Auflage im vollständigem Umfang – der kleine Mehrpreis lohnt sich auf jeden Fall!

Wer lieber die Hörbuchversion habe möchte und etwas mehr Geld investieren kann, wird beim Rusch-Verlag fündig. Das Tolle daran: Jedes Kapitel ist um ein Zusatzkapitel eines bekannten Trainers oder Bestseller-Autoren ergänzt. Unter den Autoren finden sich Alex S. Rusch, Brian Tracy, Lothar J. Seiwert oder Nikolaus B. Enkelmann.

2. Die 7 Wege zur Effektivität

Auch dieses Buch hat einen Platz ganz oben auf jeder Erfolgsliste und in jedem Bücherregal verdient. Es hebt sich wohltuend von der oft oberflächlichen Erfolgsliteratur ab. Steven Covey deckt 7 Prinzipien auf, die als eine Richtschnur des Erfolgs dienen können. Es handelt sich bei diesem Werk übrigens um das meistverkaufte Managementbuch aller Zeiten, eignet sich aber nicht nur für den klassischen Manager, sondern für jeden, der etwas managen muss – seinen Job, seine Familie, seine Gemeinde oder einfach nur sein Leben. Stark strapazierte Schlagworte wie “Proaktivität” oder “die Säge schärfen” entstammen diesem Klassiker. Wer also Prinzipien für ein erfolgreiches und glückliches Leben sucht, ist mit diesem Buch bestens bedient.

3. Die Gesetze für Gewinner

Man kann von Bodo Schäfer halten, was man will – seine Bücher sind gut. In diesem hier fasst er 30 Erfolgsgesetze zusammen, die einen Menschen erfolgreich machen. Dabei soll der Leser jeden Tag ein Erfolgsgesetz abarbeiten (es sind auch konkrete Aufgaben für diesen Tag enthalten) und dann das ganze so oft wiederholen, bis sich die Gesetze im Leben des Lesers etabliert haben. Dabei geht das Buch auf jeden Bereich des Lebens ein – nicht nur die Finanzen, wie man es bei Bodo Schäfer erwarten könnte, sondern auch Gesundheit, Beziehung usw. Die 30 Erfolgsgesetze sind natürlich keine brandneu erfundenen Wundermittel, vieles wird man schon mal gehört haben oder sogar schon unbewusst tun. Trotzdem handelt es sich zweifellos um äußerst hilfreiche, sogar unverzichtbare Bestandteile auf dem Weg zum Erfolg. Und da jede Lektion mit zahlreichen praxisrelevanten Tipps gespickt ist, lohnt sich die Anschaffung dieses Taschenbuches allemal!

Diese drei Bücher solltet ihr im Regal stehen haben (und natürlich auch lesen *g*), wenn ihr euch in eurem Leben mehr Erfolg wünscht – was immer das für euch heißen mag. Natürlich gibt es zahlreiche weitere, gute Bücher zu diesem Thema, aber diese drei sind für mich die besten. Wenn ihr andere Vorschläge habt, die Kommentare dürfen gern benutzt werden :-)

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8. Januar 2010 von admin

Das Millionen-Dollar-Experiment

Wer sich mit Persönlichkeitsentwicklung und dem Gesetz der Anziehung beschäftigt, sollte unbedingt mal auf die Website von Steve Pavlina schauen: www.stevepavlina.com.

Steve hat auf seiner Website eine wahre Fundgrube an kostenlosen Informationen geschaffen: unzählige Artikel, Audio-Podcasts, einen Blog und viele weitere Quellen der Inspiration. Wirklich eine großartige Seite!

Interessant ist auch das Millionen-Dollar-Experiment. Gemäß dem Gesetz der Anziehung wird hier der Versuch gestartet, durch die bloße Absicht Geld in sein Leben zu ziehen (nicht in Steves, sondern in das jeweilige Leben des Teilnehmers *g*). Wer am Experiment teilnehmen möchte, kann dies entweder still für sich tun oder sich anmelden und regelmäßig den Status veröffentlichen. Aktuell haben sich fast 1.600 Teilnehmer angemeldet und ca. 5,6 Millionen Dollar manifestiert. Wie genau das alles funktioniert sowie hilfreiche Tools und eine tolle Audio-Datei findet ihr auf der Website. Natürlich alles völlig kostenlos.

Besonders positiv finde ich, dass Steve schreibt, dass es völlig egal sei, ob das Gesetz der Anziehung wirke oder nur eine unterbewusste Programmierung. Wichtig ist, dass es funktioniert. So können auch Skeptiker von dem Experiment profitieren, die nichts vom Gesetz der Anziehung halten.

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16. November 2009 von admin

Noch 2 Monate zum Erreichen Ihrer Ziele

Heute ist der 1. November 2009. Damit bleiben Ihnen noch genau zwei Monate oder 60 Tage, um Ihre Jahresziele für 2009 zu erreichen.

Haben Sie Ihre Ziele bereits erreicht? Wo besteht noch Handlungsbedarf? Sind Sie auf einem guten Kurs?

Ich gehe davon aus, dass Sie sich Ihre Ziele zu Jahresbeginn schriftlich und nach der SMART-Formel gesetzt haben. Dann sehen Sie jetzt auch, wie sich Ihre Vorhaben entwickelt haben. Vielleicht sind einige Ziele bereits eingetreten, während Sie sich von anderen eher wegbewegt haben? Vielleicht sind manche Ziele im Laufe des Jahres unwichtig geworden? Bei mir selber war es so. Einige Ziele hatte ich bereits im Oktober erreicht, für andere muss ich mich noch ziemlich strecken, um sie bis Ende des Jahres zu schaffen. Wieder andere haben im Laufe des Jahres ihre Bedeutung verloren, deswegen habe ich sie von der Liste gestrichen. Als Ausgleich sind neue Ziele hinzugekommen.

Setzen Sie sich am Besten jetzt gleich einmal fünf Minuten hin und überprüfen Sie, was Ihnen noch zum Erreichen Ihrer Jahresziele fehlt.

Zum Thema SMARTe Ziele werde ich demnächst einen eigenen Blogbeitrag schreiben. Tipps zum Thema Zielerreichung finden Sie immer wieder auch im NeuroLetter.

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1. November 2009 von admin