Posts Tagged ‘Erfolg’

Arbeite weniger und habe mehr Erfolg

Der heutige Gastartikel stammt von Maximilian Pütz, den wir bereits im Blog vorgestellt haben. Maximilian ist einer von Deutschlands führenden Flirt- und Persönlichkeitscoaches und betreibt die Plattform Ucount.de. Meldet euch auf jeden Fall zu Maximilians Newsletter an, dort erhaltet ihr jede Menge tolle Tipps zum Flirten, zum Umgang mit dem anderen Geschlecht, zur Persönlichkeitsentwicklung usw. Also, Maximilian hat das Wort:

Es ist für viele Menschen unvorstellbar, aber man kann einen vollen ausgefüllten Tag haben, ohne zu arbeiten. Die meisten Menschen wissen nichts mit sich anzufangen, deswege freuen sie sich, wenn sie den ganzen Tag auf der Arbeit sind und bekommen eine Krise, wenn sie in Rente gehen. Ich weiß nicht, wie ich all die Interessen in die kurze Zeit meines Lebens unterbringen soll.

Ein kleiner Auszug:
Ich singe, ich spiele Gitarre, ich lese jeden Tag, ich liebe Musik, schaue viele Serien und Filme, ich reise gerne, ich spiele gerne Brettspiele, ich mache Sport, ich mache Live Rollenspiele, ich spiele gerne mal am PC……

Ich könnte die Liste ewig weiterführen und darüber hinaus gibt es dann zahlreiche Sachen die ich gerne machen würde, wenn ich nur mehr Zeit hätte.

Bei vielen Menschen ist diese Liste so gut wie leer, weil sie gelernt haben, zu funktionieren und erfolgreich zu sein, um irgendwann von den Früchten ihres Erfolges zu leben.

Merke Dir bitte einen Satz :
Erfolgreich ist nur der der glücklich ist!

Frage dich also:
Warum arbeitest Du so viel. Wem möchtest Du etwas beweisen? Was willst Du mit all dem Geld und den Besitztümern?

Zeit ist das kostbarste Gut der Welt und wer dem Tod wie ich schon mal ins Auge geguckt hat, weiß, das er keine Zeit zu verlieren hat. Nicht einen Tag. Denke bitte immer daran, dass es morgen vorbei sein könnte. Vielleicht sogar heute noch. Du klappst nach dem Lesen dieses Artikels Deinen Laptop zu, möchtest Dir nur kurz einen Kaffe holen beim Bäcker auf der anderen Straßenseite und buuuum . Es ist vorbei.

Ich sage Dir das nicht, um Dich zu ängstigen. Ich bin auch alles andere als ein Pessimist. Ich sage es, um Dich aufzuwecken.

Ich habe oft Kunden die mir sagen. Ja wann soll ich denn diese Übungen alle machen?
Ich habe keine Zeit, ich arbeite X Stunden in der Woche.

Jeder Mensch hat die gleiche Zeit- es ist nur die Frage wie man sie aufteilt. Wenn es Dir wichtig ist, die neuste S-Klasse zu fahren, dann bezahlst Du das mit Deiner Zeit, nicht mit Geld.

Es bleibt Dir überlassen, zu entscheiden, was Dich glücklicher macht. Morgens aufzuwachen mit einer schönen Frau im Arm, mit ihr rumalbern, kuscheln, Sex haben und dann irgendwann aufzustehen und Dich an den Schreibtisch zu setzen um etwas zu arbeiten oder von morgens bis abends in einem Büro zu sitzen und für einen Chef oder eine Firma zu arbeiten, die Dir eigentlich nichts bedeutet.

Ich habe ersteres für mich gewählt. Ich lebe sehr bescheiden. Wohne in einer WG. Habe kein Auto. Gehe nicht teuer essen. Kaufe keine teuren Markenklamotten.

Deswegen habe ich mehr als genug Geld, auch wenn ich mir rausnehme, so zu arbeiten wie es mir gefällt.

Also mach Dir bitte Gedanken, was Dir wichtiger ist: Du oder Deine Karriere. Die Jahre kommen niemals zurück, was bringt es Dir, wenn Du mit 60 steinreich bist und dafür das ganze Leben gearbeitet hast.

Euer Maximilian

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21. Oktober 2011 von admin

Vier Regeln für finanziellen Erfolg

Neulich habe ich das hervorragende Buch „Four Laws of Financial Prosperity“ als Hörbuch gehört (leider nur auf Englisch verfügbar, aber wer des Englischen mächtig ist, sollte sich das Hörbuch auf jeden Fall hören. Es ist leicht zu verstehen, relativ kurz und sehr anschaulich dargestellt).

In einer kurzen Geschichte werden, wie der Titel schon vermuten lässt, vier Regeln für finanziellen Erfolg vorgestellt. Die Regeln sind leicht umzusetzen und allgemein verständlich. Ich freue mich, sie euch hier vorzustellen. Die Regeln bestehen aus englischen Wörtern, die der Einfachheit halber alle mit „T“ anfangen. Ich behalte die englischen Begriffe daher bei.

Regel 1: Tracking

Die erste Regel legt die Grundlage für den gesamten Erfolg. Alle nachfolgenden Regeln basieren auf dieser ersten Regel. Mit „Tracking“ ist das genaue Erfassen aller Geldein- und Ausgänge gemeint. Nur wenn man genau weiß, wie viel Geld man wofür ausgibt, kann man Einsparpotenziale erkennen. Häufig fließt nämlich an vielen Stellen ab, ohne dass man das noch bewusst mitbekommt: alte Fitnessstudio-Verträge, doppelte Versicherungen, Handyverträge, Ausgaben für Kleinigkeiten nebenbei usw.

Das Buch empfiehlt, sich jeden Abend kurz Zeit zu nehmen und alle Ausgaben des Tages aufzuschreiben. Ich selber mache das schon seit 4 Jahren in einer Excel-Liste. Das dauert wirklich nur ein paar Minuten am Tag und lohnt sich auf jeden Fall.

Regel 2: Targeting

Die zweite Regel besagt, dass man sich finanzielle Ziele setzen muss. Und zwar schriftlich definiert und klar terminiert. Über das Thema Zielsetzung haben wir hier im Blog schon oft geschrieben. Auch über die Notwendigkeit schriftlicher Ziele muss eigentlich nicht mehr viel gesagt werden, außer: Tut es einfach! Schreibt euch eure finanziellen Ziele jeden Tag neu auf.

Zum Targeting gehören natürlich auch Affirmationen und VAKS. Mit diesen Methoden werden die Ziele im Bewusstsein und Unterbewusstsein verankert und beginnen zu wirken.

Regel 3: Trimming

Ohne einige Einschränkungen wird es in diesem System leider nicht funktionieren. Alle überflüssigen Ausgaben müssen gestrichen werden. Zum Trimming bietet sich ideal das Jars-System von T. Harv Eker an. Mit diesem Moneymanagement-System bleibt eine Balance gewahrt zwischen Ausgeben, Sparen, Investieren und Vergnügen. So fällt auch das Trimming viel leichter.

Regel 4: Training

Die letzte Regel besagt: ständige Weiterbildung in finanziellen Dingen führt zum Erfolg. Das kann in Form von Seminaren und Kursen geschehen, durch Bücher oder Audioprogramme oder alle weiteren Weiterbildungsarten. Aktivität an der Börse kann man zum Beispiel gut mit einem Musterdepot trainieren. Robert T. Kiyosaki empfiehlt in seinen Büchern, sich regelmäßig Immobilien anzuschauen, auch wenn man gar kein Geld hat, diese zu kaufen. So lernt man Schritt für Schritt, den Wert von Immobilien einzuschätzen, lernt die Sprache der Makler und worauf man beim Immobilienkauf achten muss. All das gehört zum Training, der vierten Regel zum finanziellen Erfolg. Wer Regel 3 befolgt und das Jars-Modell umgesetzt hat, hat ja ohnehin Geld zur Weiterbildung zur Seite gelegt.

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26. Mai 2011 von admin

VAKS – eine Methode, um Affirmationen wirksamer zu machen

Eines der Dinge, die ich aus dem Millionaire Mind Intensive-Seminar mitgenommen habe, sind die VAKS. Das Prinzip war mir bisher nicht bekannt, klingt aber sehr einleuchtend und lässt sich einfach in das tägliche Leben einbauen.

Das Akronym VAKS steht für

  • Visuell
  • Auditiv
  • Kinästhetisch
  • Spirituell

Diese Bezeichnungen sind euch vielleicht schon aus dem NLP bekannt. Die ersten drei bezeichnen die primären Sinneskanäle bzw. Repräsentationssysteme des Menschen (sehen, hören, fühlen). Der vierte Begriff bezieht eine metaphysische Ebene mit ein, um das System abzurunden.

VAKS sind Übungen, die man täglich in Verbindung mit den persönlichen Affirmationen ausführen soll. Durch die Einbeziehung aller Sinne verankern sich die neuen Glaubenssätze stärker, schneller und tiefer und können so besser wirken.

Wie genau funktionieren VAKS?

Am Anfang könnte man sich etwas komisch dabei vorkommen, die VAKS durchzuführen. Das legt sich aber schnell wieder, also nur Mut.

Schritt 1: Affirmationen auswählen

Im ersten Schritt sucht man sich 1-2 Affirmationen aus dem persönlichen Reportoire heraus. Es sollte sich dabei um spezifische, positive Sätze handeln, am Besten für ein kurzfristiges, ein mittel- und ein langfristiges Ziel. Wie genau die Affirmationen gestaltet sein sollten, könnt ihr hier nachlesen.

Schritt 2: Visuell

Die erste Übung ist die visuelle. Man faltet die Hände und streckt die Arme mit nach oben gerichteten Daumen vor dem Körper aus. Mit den Daumen führt man nun vor dem Körper eine liegende Acht aus. Erst nach links oben, dann links unten, dann rechts oben und rechts unten.

Mit den Augen verfolgt man diese liegende Acht nach, ohne dabei den Kopf zu bewegen.

Während man das tut, sagt man die erste Affirmation auf. Einige Male hintereinander, ca. 20-30 Sekunden lang.

Schritt 3: Auditiv

Dann geht man zum auditiven Teil über. Hierbei wird eine Technik der Ohr-Akupressur angewendet: mit dem Daumen und Zeigefinder wird der äußere Teil der Ohren massiert, von oben nach unten und zurück. Auch dabei sagt man die Affirmation immer wieder auf. Dauer ebensolange wie bei Schritt 2. Die Augen sind dabei geschlossen.

Schritt 4: Kinästhetisch

In diesem Schritt wird der ganze Körper mit einbezogen. Während man die Affirmation weiter aufsagt, bringt man das rechte Knie nach links vor den Körper und gleichzeitig die Hände nach rechts (wenn ihr das nicht nachvollziehen könnt, unten findet ihr ein Video. Ist etwas schwer zu beschreiben *g*). Dann in die andere Richtung. Wichtig ist, dass sich das Bein und die Arme immer gegengleich bewegen. Dieser Prozess fördert gleichzeitig die Zusammenarbeit der beiden Gehirnhälften, was die Affirmation noch tiefer im Gehirn verankert. In diesem Schritt ist der Blick auf den Boden gerichtet.

Schritt 5: Spirituell

Im letzten Schritt wird die Affirmation aufgesagt, während man sich auf das Gefühl und die Vibration der Stimme konzentriert. Dazu legt man die Hände übereinander auf die Brust und spürt, wie der Brustkorb beim Sprechen leicht vibriert. Die Augen sind geschlossen. Auch dieser Schritt wird etwa. 30 Sekunden lang durchgeführt.

Danach wird der gesamte Prozess (Schritte 2-5) mit den anderen Affirmationen wiederholt. Ein Durchgang dauert ca. 1,5-3 Minuten, bei zwei Affirmationen also 3-6 Minuten. Das lässt sich leicht morgens und abends im Tagesablauf unterbringen. Morgens profitiert ihr von der positiven Programmierung für den Tag, abends kann das Unterbewusstsein dann im Schlaf weiter an den Affirmationen arbeiten.

In diesem Video ist der Prozess noch einmal (auf Englisch) erklärt. Wenn ihr nicht so gut englisch sprecht kein Problem. Schaut euch einfach an, wie die Übungen gemacht werden, alles andere habt ihr oben bereits gelesen.

Ach ja, empfohlen wird, die VAKS mindestens 30-90 Tage durchzuführen. Die Anwender sprechen davon, dass dann “Wunder” geschehen sollen. Wir dürfen gespannt sein…

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17. April 2011 von admin

Morgen- und Abendroutinen

Wir haben schon öfter darüber geschrieben, dass die Zeit vor dem Einschlafen extrem wichtig ist, weil das Unterbewusstsein dort am empfänglichsten für positive Gedanken und Botschaften ist.

Diese Idee habe ich nun im Hörbuch “The Compound Effect” von Darren Hardy wiederentdeckt. Er hat das Konzept sogar noch ausgebaut und für sich selbst eine regelmäßige Morgen- und Abendroutine entwickelt.

Ich finde sein Vorgehen so gut, dass ich das hier wiedergeben möchte.

Morgenroutine

Nachdem der Wecker klingelt, drückt er den Snooze-Button und bleibt im Bett liegen. Er denkt nun bewusst an Dinge, für die er dankbar ist. Danach schickt er jemanden im Geist Liebe, zum Beispiel jemandem aus der Familie oder einfach einer Person, die er gern hat. Das ist im Prinzip ein Segenswunsch oder ein Gebet, wirkt sich aber auch enorm auf die eigenen Gefühle aus.

Anschließend denkt er an sein wichtigstes Ziel und überlegt sich, welche drei Dinge er an diesem Tag tun wird, um seinem Ziel näher zu kommen.

Nach dem Aufstehen setzt er Kaffee auf und dehnt sich für ca. 10 Minuten, bevor er sich einen 30-Minuten-Wecker stellt und eine halbe Stunde lang etwas Lehrreiches oder Inspirierendes liest.

Im Anschluss daran beginnt er, an seinem wichtigsten Projekt zu arbeiten. Eine Stunde lang ohne jede Ablenkung.

Danach nimmt er sich 15 Minuten Zeit, um an seiner Zielplanung zu arbeiten (Wochen-, Monats-, Quartals-, Jahres- und 3-Jahresziele).

Wenn der Tag so startet, hat er das Wichtigste bereits abgearbeitet, egal was kommt. Seine E-Mails checkt er nicht, bevor diese Routine durchgezogen ist.

Abendroutine

Abends überprüft er das, was er an dem Tag geleistet hat und vergleicht es mit dem, was er sich morgens vorgenommen hat. Wenn er etwas nicht geschafft hat, überträgt er es auf den nächsten Tagesplan. Was sich inzwischen als unwichtig herausgestellt hat, streicht er weg.

Er schreibt sich auch die Ideen und Einfälle auf, die er im Laufe des Tages hatte und liest sie sich noch einmal durch. So kann das Unterbewusstsein im Schlaf weiter an den Ideen arbeiten.

Im Bett liest er dann noch mindestens 10 Seiten eines inspirierenden Buches.

Was haltet ihr von diesen Routinen? Geht ihr ähnlich vor? Habt ihr ein besseres System?

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17. März 2011 von admin

Anker im Alltag

Anker sind ein Konzept im NLP. Das dahinterliegende Prinzip stammt aus der Psychologie und nennt sich Konditionierung. Anker sind Dinge, die automatisch eine bestimmte Reaktion auslösen, ohne dass man sich dessen bewusst zu sein braucht bzw. ohne dass man es verhindern kann.

Wir alle haben jede Menge Anker. Denke zum Beispiel an ein Musikstück, das du während einer bestimmten Zeit in deinem Leben oft gehört hast. Bemerkst du, wie die Gefühle von damals in dir aufsteigen? In diesem Beispiel sind die Gefühle an das Musikstück geankert. Schon die rein innerliche Vorstellung des Musikstücks löst die gleichen Gefühle aus, die du damals gehabt hast.

Anker können zum Beispiel Gerüche sein, oder der Geschmack von etwas. Es kann sich um ein Geräusch handeln oder Tätigkeit.

Anker im Alltag erkennst du an der Formulierung “Immer wenn ich…”.

Zum Beispiel:

“Immer wenn ich an dem Geschäft vorbei laufe, muss ich an meine Ex-Freundin denken.”
“Immer wenn ich daran denke, wie er sich verhalten hat, werde ich wütend.”
“Immer wenn ich an meinem Fitnessstudio vorbeifahre, bekomme ich ein schlechtes Gewissen.”

Anker können positiv oder negativ besetzt sein. Im NLP setzt man sich auch ganz bewusst Anker, um ressourcenreiche Zustände jederzeit wieder hervorrufen zu können. “Macken” bei Spitzensportler (z.B. das Berühren des Rasens vor dem Spiel oder eine bestimmte Schuhbindetechnik) können als Anker dienen, um sich in einen mentalen Zustand der Spitzenleistung zu bringen.

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3. August 2010 von admin

Interview mit Ralf Senftleben

Über Ralf Senftleben werden viele von euch schon gestolpert sein, vielleicht ohne es zu wissen. Ihm gehört nämlich die Website Zeit-zu-leben.de, eine unerreicht umfangreiche Quelle an Artikeln, Checklisten und Downloads (die erhält man bei Anmeldung zum spannenden Newsletter). Wir haben Ralf für ein Interview gewinnen können. Viel Spaß.

1. Hallo Ralf. Stell’ dich doch bitte sich und deine Seite unseren Lesern kurz vor.

Hallo an alle Leser hier. Ich freue mich, dass ich für dieses Interview eingeladen wurde und das ich hier sein darf. Mein Name ist Ralf Senftleben und ich betreibe seit 11 Jahren – zusammen mit meiner Frau Tania Konnerth – einen Online-Ratgeber zum Thema Persönlichkeitsentwicklung: http://www.zeitzuleben.de

Ich bin 42 Jahre alt, eigentlich Informatiker, habe aber mein Hobby zum Beruf gemacht und das war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Heute verbringe ich meine Tage damit, zu schreiben, zu planen oder Produkte zu entwickeln. Wer noch mehr über mich erfahren möchte, kann das hier tun: http://www.zeitzuleben.de/profile/ralfsenftleben.html

2. Deine Seite ist ja zu einer der umfang- und einflussreichsten deutschsprachigen Informationsquellen zu den Themen Zeit- und Selbstmanagement, persönlicher Erfolg etc. geworden. Welche Themen werden von Lesern häufig an dich herangetragen? Gibt es Häufungen
bei den Problemen, die die Menschen beschäftigen?

Es gibt tatsächlich einige Kernthemen, die unsere Besucher übergreifend beschäftigen. Diese Themen sind unter anderem:

  • Selbstwert,
  • Angst vs. Mut,
  • Klarheit/Sinn,
  • Einsamkeit vs. Gemeinsamkeit und
  • Sattheit vs. Entschlossenheit.

Die meisten Probleme, die an uns herangetragen werden, sind Ausprägungen dieser Grundthemen.

Wenn jemand sich nicht traut, für sich einzustehen oder wenn jemand sich selbst immer wieder sabotiert, dann steckt oft ein ausbaufähiges Selbstwertgefühl dahinter.

Oder wenn jemand weiß, was er möchte, sich aber nicht traut auch etwas in dieser Richtung zu unternehmen, dann ist das Grundthema oft Angst. Genauso, wenn man in einer Beziehung bleibt, die einem nicht gut tut (Angst, alleine zu sein). Angst ist das Meta-Thema.

Dann irren viele Menschen durchs Leben, ohne eine klare Richtung zu haben. Die heutige Zeit erschlägt einen ja mit Möglichkeiten. Deswegen sind die Fragen “Was will ich?” oder “Wo will ich hin?” oder “Wozu bin ich auf dieser Welt?” ein Riesenthema für viele.

Einsamkeit ist nach meiner Erfahrung ein weiterer, großer Frustfaktor für die Menschen, in unserer Zeit, in der die einzelnen immer unabhängiger voneinander werden. Früher brauche man einander zum Überleben. Heute sind wir alle, kleine, unabhängige Wirtschaftseinheiten geworden, die sich immer weiter einigeln und voneinander wegbewegen. Die meisten Menschen haben aber das Bedürfnis, Teil von etwas zu sein, Gemeinschaft zu erleben und nicht alleine durchs Leben zu gehen. Teil von etwas Größerem zu sein ist ein Riesenbedürfnis vieler Menschen, das aber heute immer öfter unerfüllt bleibt.

Zuletzt mein Lieblingsthema: Fehlende Entschlossenheit. Unglaublich viele Menschen bewegen sich im Spannungsfeld zwischen “Ich würde ja gerne etwas ändern” und “Das Alte ist ja doch gar nicht so schlecht.”

Wir sind unzufrieden und die vielen Möglichkeiten dieser Welt locken. Aber wir haben eben auch unsere bequemen und ängstlichen Anteile. Und für die meisten Menschen gilt: Solange mich die Umstände nicht zwingen, träume ich erst mal weiter. Ich mal mir aus, wie es wäre. Aber den ersten Schritt mache ich dann morgen. Also meistens nie.

Wenn einem das Wasser bin zum Hals steht, ist es einfacher in die Gänge zu kommen. Wir leben aber in einer relativ sicheren behüteten Zeit (was ja auch gut ist). Und das führt dazu, dass viele von einem noch besseren Leben träumen, ohne sich zu bewegen und dann werden sie unzufrieden mit sich. Die meisten von uns sind zu satt. Es fehlt uns der Biss, der Drive und die Entschlossenheit dazu, das einigermaßen Gute für etwas Besseres aufs Spiel zu setzen.

Das sind die Themen, die uns auf unserer Seite am häufigsten begegnen.

3. Wenn jemand dich um 3 einfache Ratschläge fragt, um sein Leben glücklicher zu gestalten, was rätst du ihm? Und was, wenn es ihm um beruflichen Erfolg geht?

Hui. Knifflich. Weil es ja auch immer auf den jeweiligen Menschen ankommt und seine Situation. Aber wenn ich generische Tipps für den persönlichen Erfolg formulieren sollte, dann vieleicht einige Dinge, die wahrscheinlich jeder schon 1000 mal gehört hat:

1. Lerne dich selbst besser kennen. Verstehe dich besser. Finde heraus, wer du bist, was du kannst, was du nicht so gut kannst. Finde heraus, was dir wichtig ist. Finde heraus, was du brauchst, um glücklich und zufrieden zu sein.

2. Mach dein Ding. Hör nicht so sehr auf die anderen. Glaub auch nicht alles, was du hörst. Hab auch den Mut deine Fehler zu machen und daraus zu lernen. Versuch nicht jemand anderes zu werden sondern der beste “Du” zu werden.

3. Erkenne und überwinde deine Ängste. Ängste sind ein ziemlich guter Wegweiser für das persönliche Wachstum und meistens geht der Weg durch die Angst hindurch.

Und für den beruflichen Erfolg:

1. Siehe “Nr. 1″ vom persönlichen Erfolg :-)

2. Das Berufsleben ist ein Markt mit Angebot und Nachfrage. Und wenn ich einen hohen Preis auf diesem Markt erzielen wil (Gehalt) und wenn ich mir den Ort meines Wirkens aussuchen will (Firma, Arbeitsplatz, Aufgabe), dann muss das Produkt “Meine Arbeit” einen hohen Wert haben. Und einen hohen Wert hat das, was man nicht überall bekommt, was also selten ist. So wie Gold. Deswegen wäre mein Tipp hier, immmer weiter zu schauen, was meine Wunschunternehmen brauchen, bei und bei welchen gefragten Kenntnissen / Fähigkeiten ein wirklicher Mangel besteht. Was also Unternehmen als Gold betrachten. Und dann lerne und trainiere ich mich selbst, bis ich auf diesem Gold-Gebiet so richtig gut geworden bin, so dass ich mir meinen Arbeitgeber aussuchen kann. Es geht darum, was die eigene Arbeitskraft angeht, von einem Käufer- in einen Verkäufermarkt zu kommen, so dass man seine eigenen Bedingungen diktieren kann.

3. Das Berufsleben besteht in vielen Fällen zu einem Großteil in zwischenmenschlicher Kommunikation. Deswegen würde ich jedem empfehlen, in diesem Bereich (noch) besser zu werden. Also zum Beispiel zuhören zu lernen, gewaltfrei zu kommunizieren, seinen Punkt in wenigen Worten rüberzubringen usw.

Das wären meine Tipps für den Erfolg, aber wie gesagt, sie sind eher allgemein.

4. Was ist der größte Hemmschuh bei der persönlichen Produktivität der Menschen und wie lässt sich diese verbessern?

Auch das kann man so nicht allgemein sagen, weil ja jeder anders tickt.

Aber ganz oft steckt hinter einer schlechten Produktivität irgendeine Art von innerem Konflikt.

  • Ich will! Aber ich will auch nicht.
  • Ich sollte eigentlich! Aber ich komme damit durch, es nicht zu tun!
  • Ich sollte es tun! Aber ich habe Angst zu versagen!
  • Wenn ich es nicht tue, gibt es Ärger! Aber ich will es nicht tun!

Hier hilft es meistens, wenn man innere Konflikte erkennt, den Konflikt aus dem Halbbewussten hervorholt und dann anfängt mit sich selbst zu verhandeln.

“Ja, ich will das jetzt nicht tun … aber wenn ich es tue, dann hat es den Vorteil, dass …”

“Ok, die Aufgabe ist anstrengend und uncool… aber willst du deswegen jeden Tag ein schlechtes Gewissen haben oder willst du jetzt lieber 20 Minuten investieren und die Sache hinter dich bringen?”

Mit sich selbst reden hilft manchmal :-)

Oft haben wir auch nicht gelernt, Frust und Druck auszuhalten, die manchmal damit einher gehen, wenn man produktiv sein will. Viele tragen noch die kindliche Vorstellung mit sich rum, dass alles Spaß machen muss, damit ich es tue. Manche Dinge machen keinen Spaß. Oder sie machen zumindest am Anfang keinen Spaß. Wer lernt, diese Hürde zu überwinden, der wird automatisch produktiver. Das kann man gut trainieren, indem man jeden Tag ritualmäßig eine kleine, unangenehme Aufgabe erledigt.

Auch ganz wichtig: Die produktivsten Menschen, die ich kenne, beherschen meistens eine Sache: Die Kunst anzufangen. Anfangen ist oft das Schwerste und gleichzeitig schon 50% des Erfolgs. Das heisst, wer sich selbst routiniert dazu bringen kann, mit seinen Aufgaben zügig anzufangen, der hat das Spiel Produktivität schon beinahe gewonnen.

5. Welche drei Veränderungen würden unsere Gesellschaft am stärksten positiv verändern, wenn sie jeder umsetzen würde?

Wow, das nenne ich eine Frage! Ich habe natürlich überhaupt keine Ahnung. Einzelne Menschen sind ja schon kompliziert und wenn man 80 Millionen Menschen nimmt (also unsere Gesellschaft), macht es die Sache nicht einfacher.

Aber ich glaube, dass die Idee, bei sich selbst anzufangen, transformierende Wirkung haben könnte. Also wenn sich jeder bei einem Konflikt, Problem oder einem Missstand immer zuerst fragen würde:

  • “Was ist mein Anteil daran?”
  • “Was habe ich getan oder unterlassen, so dass es dazu kommen konnte?”
  • “Was kann ich tun, um einen kleinen Teil dazu beizutragen, diesen Missstand zu beheben?”

Es geht letzlich um das Thema Verantwortung. Zu erkennen, dass wir Teil eines großen Ganzen sind und dass jeder von uns Einfluss auf die Gesellschaft nehmen kann, wenn er will und wenn er die Energie dazu aufbringt.

Vielleicht brauchen wir ein 11. Gebot: Fang immer bei dir an.

Etwas anderes fällt mir in diesem Zusammenhang leider nicht ein. Die Frage ist mir zu groß :-)

So… prima… Felix, ich danke dir für die Einladung zu diesem Interview. Es hat mir Spaß gemacht, deine Fragen zu beantworten.

Herzlichen Dank, Ralf, für die spannenden Antworten auf die – zugegebenermaßen – schwierigen Fragen. Ich dachte mir einfach, einen Mann deines Kallibers kann man schon mal mit “großen” Fragen herausfordern. Deine Antworten bestätigen meine These :-)

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29. Juli 2010 von admin

Zwei Arten der Zielplanung

Ziele erreichen mit NLPHin und wieder beschäftigen wir uns hier im Neuro-Blog mit dem Thema Ziele. Denn ihr wisst bereits: Nur wer sich (richtig) Ziele steckt, kann sein Potenzial voll ausschöpfen und wirklich Großes erreichen. Für gute Ziele gibt es wichtige Kriterien wie zum Beispiel die SMART-Formel. Diese Kriterien helfen, dass man das Ziel auch wirklich erreicht.

Es gibt jedoch noch ein anderes Merkmal, anhand dessen sich Ziele unterscheiden lassen: die Richtung!

Grundsätzlich gibt es zwei Arten der Zielsetzung:

  1. Von der aktuellen Situation ausgehend: man kann sich hinsetzen, sich die aktuelle Situation anschauen und dann planen, was realistisch zu erreichen ist. Hat man heute z.B. ein Monatseinkommen von 3.000€, wäre es ein realistisches Ziel, dieses innerhalb eines Jahres auf 3.500€ zu erhöhen. Diese Art der Zielsetzung (von der Ist-Situation ausgehend) lernt man in der Schule bzw. auf der Uni, das ist die “normale” Art, sich Ziele zu setzen.
  2. Von der Wunschsituation ausgehend: Richtig große Ziele werden aber nur erreicht, wenn man sich von der Ist-Situation löst und die Ziele dort hinlegt, wo man wirklich hinmöchte. Solche Ziele sind zwangsläufig größer als bei der ersten Variante, und damit auch schwerer zu erreichen. Aber sie motivieren auch sehr viel stärker und ermöglichen größere Erfolge. So kann das Ziel zum Beispiel lauten, innerhalb eines Jahres das Monatseinkommen auf 6.000€ zu erhöhen. Dieses Ziel ist sehr hoch gesteckt, eine Verdoppelung von 100%. Mit Sicherheit schwer zu erreichen, aber nur solch ein hohes Ziel weckt wirklich Energien und motiviert, um auch wirklich ins Handeln zu kommen.

Arnold Schwarzenegger hat die zweite Methode verwendet. Er hat sich jedes Jahr an Sylvester hingesetzt und sich 5 große Ziele fürs nächste Jahr überlegt. Von der Ist-Situation sahen diese Ziele wohl unmöglich aus, aber er hat sie Jahr für Jahr erreicht.

Und selbst wenn man die großen, unrealistischen Ziele nicht erreicht: die Ergebnisse werden in jedem Fall besser ausfallen als bei den “realistischen”, kleineren Zielen.

Wie setzt ihr euch Ziele? Welche Methode verwendet ihr?

Fotoquelle: Stefan Rajewski – Fotolia.com

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23. Juli 2010 von admin

Interview mit Tobias Knoof

Heute hat sich Tobias Knoof für ein Interview zur Verfügung gestellt. Tobias ist mir noch aus den Anfangszeiten dieser Website bekannt (2006). Damals hat Tobias gerade eine Community für Lerntechniken aufgebaut. Mittlerweile ist er einer der erfolgreichsten deutschen Internet-Marketer geworden. Er hat sich bereit erklärt, ein paar Fragen zu den Themen Lernen, Erfolg usw. zu beantworten. Viel Spaß!

1. Stell doch bitte dich und deinen Werdegang kurz vor.

Hallo Felix, vielen Dank für das Interview. Gerade das Thema Lernen macht mir sehr viel Spaß, da ich mich ja jahrelang intensiv damit beschäftigt habe. Früher war ich überhaupt nicht gut in der Schule, ich hatte es gehasst zu lernen. Heute liebe ich es, weil Lernen mit den richtigen Methoden immer spielend ist. Solange etwas schwer fällt und kompliziert ist, solange man keinen Flowzustand bei einer Aktivität erreicht und sich eher verkrampft, sind die Lerneffekte sehr gering.

Vor vielen Jahren hatte ich das Projekt Superlearn.de ins Leben gerufen und hatte mich intensiv mit Superlearning, Suggestopädie, NLP, Psychologie, Neurologie und Mindtools beschäftigt. Das war eine super spannende Zeit und ich habe viel gelernt über das menschliche Gehirn, über Konditionierungen und Glaubenssätze. Diese Erkenntnisse helfen mir heute noch und haben mein Leben auf großartige Art und Weise bereichert.

Zur Zeit braue ich das Projekt http://www.digitale-infoprodukte.de auf, welches sich in den letzten Monaten super entwickelt hat. Privat beschäftige ich mich jedoch nach wie vor sehr intensiv mit psychologischen Themen und NLP im allgemeinen. NLP ist für mich ein sehr mächtiges Werkzeug, besonders was die Bereiche Modelling und Reframing angeht. Wer diese Dinge wirklich versteht, kann aus seinem Leben ein Meisterwerk machen, und das ist nichtmal übertrieben. Viele erfolgreiche Menschen beschäftigen sich mit NLP, es hat die Macht zum Umprägen der eigenen Glaubenssätze und Überzeugungen. Und diese Dinge sind letztendlich alles, was eine Person ausmacht. „Design your Life“ könnte man sagen, wenn man über NLP spricht…

2. Du hast gerade die Lernplattform Superlearn.de erwähnt. Welche drei Tipps kannst du den Lesern geben, mit denen das Lernen sofort erfolgreicher wird?

Lernen wird als allererstes durch Wiederholung leichter. Je öfter man eine Sache wiederholt, desto stärker wird natürlich eine neuronale Bahn im Gehirn angelegt. Immer wenn man denkt, funken die Synapsen und je stärker und je öfter sie funken – je mehr man also eine bestimmte Information wiederholt – desto kräftiger ist die neuronale Ausprägung im Gehirn und es fällt einem leichter zu Erinnern bzw. die Information abzurufen.

Ein weiterer guter Tipp beim Lernen wäre das Lernen mit allen Sinnen, also über alle oder zumindest mehrere Sinneskanäle. Diese Art des Lernens ist auch unter dem Namen Suggestopädie oder Superlearning bekannt und oftmals sind hier erheblich weniger Wiederholungen beim Lernen notwendig als normalerweise. Ich kenne einige Hochleistungslerner, welche praktisch nur durch einmalige Aufnahme des Lernstoffes diesen sicher und ausführlich wiedergeben können. Der Zusammenhang ist hier folgender:

Jede Wahrnehmung über einen der 5 Sinne wird in einem bestimmten Bereich des Gehirns abgelegt. Nutzt man nun beim Lernen mehrere Sinne, z.B. Sehen, Hören und Kinästhetik, wird die neue Information in 3 verschiedenen Gehirnbereichen abgespeichert und kann sich untereinander neuronal vernetzen. Dies führt dazu, dass die gelernte Information viel eher abgerufen und erinnert werden kann, denn es stehen gedanklich gesehen 3 verschiedene „Einstiegspunkte“ in die Erinnerung zur Verfügung. Anders wenn man nur durch hören oder nur durch sehen lernt, hier steht nur ein „Einstiegspunkt“ zur Verfügung und die Information kann schwerer abgerufen und erinnert werden.

Das bedeutet praktisch, dass man beispielsweise beim Pauken vor einer Prüfung einen Pfirsich-Duftbaum auf deinem Schreibtisch legen sollte – der Lernstoff wird nun auch über den Geruchssinn im Gehirn neuronal verankert. Zur Prüfung legt man sich dann einfach ein Pfirsich-Duftbaum unter den Schreibblock. Dies mag verrückt klingen aber es funktioniert zweifelsfrei und ganze pädagogische und wissenschaftliche Fachrichtungen beschäftigen sich mit diesen Zusammenhängen.

Der dritte wichtige Lerntipp, den ich geben kann ist Technologie beim Lernen einzusetzen. Es gibt hervorragende, tiefgründig wirkende und vor allem nachhaltige Lerntechnologien… ich meine damit richtig Hardware oder Software… Allerdings keine herkömmliche Lernsoftware, ich rede von Biofeedbacksoftware, von Neurofeedbacktools, Brainmaschines, Mindtools oder der Neuro-Programmer-Software, die du ja selber vertreibst. All diese Technologien sind vor Jahren kaum denkbar gewesen und auch heute noch schaut der Großteil der Menschen skeptisch auf diese Technologien, wenn sie überhaupt bekannt sind. Ich selbst nutze beispielsweise das Neurophone von Dr. Patrick Flanagan, einem der größten Genies und Wissenschaftler der USA, welcher bereits mit 13 Jahren Projekte für die NASA durchgeführt hat. Solche Menschen sind natürlich absolute Ausnahmen, doch sie haben bestimmte geistige Prinzipien derart klar verstanden, dass es ihnen möglich ist, diese in Technologien für Hochleistungslernen und Lernbeschleunigung umzuformen. Überaus bemerkenswert…

3. Was ist die wichtigste Lektion, die du bisher in deinem Leben gelernt hast, bezüglich a) Beruf/Karriere, b) Beziehungen, c) Geld und d) persönliche Entwicklung?

Der wichtigste Punkt in Bezug auf Beruf und Karriere ist der Umgang mit Problemen und Fehlern. Früher bin ich Problemen und Fehlern ausgewichen und wenn sie doch mal unvermeidbar waren, habe ich sie noch bei anderen gesucht. Ich habe es immer als schlimm und schlecht empfunden, Fehler zu machen. Fehler galt es in jedem Fall zu vermeiden. Der Witz an der Sache war, das genau diese Geisteshaltung der größte Fehler von allen war, denn erfolgreich wird man nur, wenn man besonders viele Fehler gelöst und Probleme überwunden hat. Leider hat hierzulande die „Kultur der Fehler“ eine sehr negative Assoziation, alles was falsch läuft, Probleme verursacht und Fehler erzeugt ist schlecht. Heutzutage betrachte ich das ganze genau anders herum, denn Fehler zeigen doch nur, wo das eigene Potential noch nicht auf dem Level ist, wie man das gern möchte. Es ist also ein Hinweis nach dem Motto „…hier musst du noch lernen, hier musst du noch etwas tun…“. Natürlich erzeuge ich nicht absichtlich Fehler und Probleme für mich, aber die innere Einstellung ist anders… Probleme sind ok, sie zeigen mir, was ich noch zu tun habe, wo noch Potenzial gehoben werden muss, was man noch verbessern kann…

In Bezug auf Beziehungen habe ich gelernt, dass man immer zuerst geben muss, ebenso wie in Bezug auf Geld. Man kann kein Geld verdienen, wenn man vorher nicht investiert hat und ebenso kann man keine Beziehung aufbauen oder führen, wenn man vorher nicht etwas gibt und sich bemüht. Es scheint eine universelle Tatsache zu sein, dass erst das Geben kommt wenn man erfolgreich sein will, denn alles muss sich wieder ausgleichen. Wer nur nimmt, wird zum Geben gezwungen bis es sich ausgleicht. Wer laufend gibt, wird die gewünschten Dinge zwangsläufig bekommen, bis es sich ausgleicht. Daher bekommt man umso mehr, je mehr man gibt. Dieser Grundtenor ist in allen spirituellen und religiösen Lehren und Büchern zu finden, von der Antike bis heute.

4. Welche Methoden aus dem NLP setzt du bei dir selber ein und wie haben sie dein Leben bereichert?

Seit Jahren visualisiere ich regelmäßig über neue Ideen, Projekte, Lebensumstände und vieles mehr. Das geht soweit, dass ich im Denken die Sachen nicht nur sehen, sondern auch fühlen, riechen und schmecken kann. Ich sehe glasklar die Bilder, die Kontraste, höre die Töne und schaue mir das Lebensgesamtbild an. Es ist wie eine virtuelle Stadt die man sich in Gedanken aufbaut. Es gibt zwar Leute, die dies kopfschüttelnd als „Realitätsflucht“ beschreiben würden, doch sie verstehen nicht, dass die Realität durch Denken und Visualisieren doch erst erzeugt wird. Regelmäßig über den eigenen Traumurlaub zu visualisieren steigert die Wahrscheinlichkeit des objektiven Erlebens ganz erheblich. Schöpferisches Denken und Visualisieren ist sehr mächtig und hat tiefgreifenden Einfluss auf das eigene Unterbewusstsein. Menschen, welche die Prinzipien des Visualisierens und NLPs wirklich verinnerlicht haben, werden freiwillig täglich visualisieren, denn es ist die einzige Möglichkeit überhaupt, sein Leben zu steuern.

Übrigens wird auch im Hochleistungssport das Visualisieren – und allgemein auch Mentaltraining, wo auch viele NLP-Skills dazugehören – angewandt. Bobfahrer stellen sich vor, wie sie sauber die Bobbahn hinunter kommen. Skispringer visualisieren vor dem Sprung, wie sie optimal in der Luft fliegen. Leichtathleten visualisieren vor dem Start, wie sie fehlerfrei über alle Hürden springen. Das Visualisieren ist im Spitzensport praktisch Tagesgeschäft. Der Punkt dabei ist, dass die innerlich visualisierten Bilder den selben Trainingseffekt haben, wie ein Trainingssprint auf der 100m-Bahn selbst. Und zwar auf die Muskeln, die Zellen, das komplette Gewebe, das Gehirn, die Knochen, das Blut… einfach auf alles. Dies wurde seit Jahrzehnten zweifelsfrei in Tausenden Versuchen wissenschaftlich belegt und dokumentiert. Und wer nicht visualisiert, verpasst somit eine sehr effektive Möglichkeit, sein Leben positiv zu beeinflussen und zu steuern. Denn letztendlich brauch man ja immer nur an das zu denken und zu visualisieren, was sein soll im eigenen Leben. Träumer sind daher die wahren Realisten!

5. Welche Erfahrungen hast du mit Selbsthypnose und Mentaltraining gemacht?

Mentaltraining betreibe ich seit Jahren sehr intensiv, einfach nur durch Visualisieren oder Meditation oder mit Hilfe von Technologie wie Hardware (Neurophone) oder Software (Neuro-Programmer). Es gibt dabei so viele hilfreiche Tools, dass man ein Buch damit füllen könnte… Felix, vielleicht hast du ja Lust (lacht)… lass uns ein Buch über Mindtools schreiben!

Am meisten habe ich bisher das Neurophone benutzt, welches die beiden Gehirnhälften snychronisiert und einen damit in eine Art Flowzustand versetzt. Dadurch entstehen mehr und mehr Alphawellen im Gehirn, welche für das Lernen sehr zuträglich sind. Viele Technologien arbeiten damit und bringen den Anwender zuerst in den Alphazustand, da hier die „Pforten zum Unterbewusstsein“ – und damit die Möglichkeiten zur gezielten Umprägung von Einstellungen, Überzeugungen und Glaubenssätzen – am weitesten geöffnet sind. Besonders gut funktioniert daher Lernen kurz vor dem einschlafen und kurz nach dem aufwachen.

Ich nutze z.B. regelmäßig ein Kopfkissen mit einer kleinen eingebauten Box. Diese ist so groß wie ein Pfennigstück und tief im Kopfkissen eingewoben. Solche „Soundkissen“ kann man im Internet käuflich erwerben. Dann verbindet man das Kopfkissen mit einem Kabel zur Musikanlage, mit welcher man sich jeden früh wecken lassen kann. Natürlich nicht mit destruktiven Radio-Nachrichten, sondern mit eigenen CD´s, vorzugsweise Hörbüchern zu dem Thema, welches man lernen will. Dieser Mechanismus ist so einfach und so simpel und trotzdem nutzen es kaum Leute. Dabei ist der Lerneffekt enorm und die Umprägung oder bewusste Konditionierung auf die eigenen Glaubenssätze ebenfalls. So lässt man sich jeden früh eine Stunde berieseln, ohne das man angestrengt pauken muss.

6. Gibt es noch einen Rat, den du unseren Lesern mit auf den Weg geben willst?

Ja, habt keine Angst vor Lerntechnologie wie dem Neurophone, Biofeedbacksoftware, dem Neuro-Programmer oder anderen Lernstimulationsgeräten. Wir leben in einer technologischen Hochkultur und es gibt Technologien, welche das Gehirn praktisch auf Knopfdruck in einen äußerst lernfähigen und aufnahmefähigen Zustand versetzen kann. Die Wissenschaft ist hier schon sehr, sehr weit. Diese Dinge abzulehnen ist zu kurzsichtig gedacht. Es ist vollkommen natürlich, Mentaltraining zu betreiben und wird das eigene Leben auf vielfache und bedeutsame Weise bereichern. Tools wie den Neuro-Programmer oder das Neurophone kann ich nur wärmstens empfehlen!

Tobias, vielen vielen Dank für das tolle Interview und besonders für die vielen Tipps! Weiterhin viel Erfolg bei deinen Projekten und vielleicht ergibt sich ja nochmal die Gelegenheit zu einer Zusammenarbeit.

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20. Juni 2010 von admin

Trainingseinheiten für die Seele

Vor einigen Jahren erschien im Focus ein Artikel zum Thema “Positive Psychologie”. Darin ging es um die Frage, ob der eigene Charakter gezielt entwickelt werden kann.

Besonders spannend war aber ein “Trainingsprogramm” für den Charakter. Mit einfachen Schritten kann man an seinen Charaktereigenschaften arbeiten und bestimmte Züge ändern.

Auszug:

Aktuelle Forschungsergebnisse legen den Schluss nahe, dass sich der Charakter durch bestimmtes Verhalten formen, ja verbessern lässt. Die Persönlichkeitspsychologen der Universität Zürich entwickelten dazu jetzt erste Lernprogramme.

Beispiele:

Neugier: Essen Sie jede Woche etwas Neues, das Sie ansonsten nie probiert hätten.

Dankbarkeit: Schreiben Sie einer Ihnen nahe stehendenPerson einen Dankesbrief, und zählen Sie darin alles auf, was die Person schon alles Gutes für Sie getan hat. Der Effekt verstärkt sich, wenn Sie diesen Brief tatsächlich abschicken. Am besten besuchen Sei die betreffende Person überraschend und lesen ihr den Brief persönlich vor.

Tapferkeit: Setzen Sie sich für einen Menschen ein – auch wenn Sie eine andere Meinung als dieser vertreten.

Selbstregulation: Fassen Sie den Entschluss, über andere nicht mehr hinter ihrem Rücken zu sprechen. Ertappen Sie sich doch einmal dabei, verbieten Sie es sich erneut.

Der ganze Artikel ist auf jeden Fall sehr lesenswert. Darin enthalten sind noch viele weitere Tipps und Denkanstöße. Oft sind es ja die kleinen Sachen, die einen großen Unterschied machen.

Viel Spaß beim Verändern! :-)

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18. Juni 2010 von admin

Welche mentalen Programmierungen helfen dir?

Bitte ganz durchlesen, Gewinnspiel unten!

In der neuen Ausgabe des Magazins “Noch erfolgreicher” aus dem Rusch-Verlag ist ein interessanter Artikel vom Mentaltrainer Thomas Frei. Er führt darin aus, wie mentale Programmierungen Menschen an ihrem Erfolg hindern können (sie wirken wie eine Handbremse), aber auch zu den höchsten Spitzen des Erfolgs beflügeln können (dann wirken sie wie ein Raketenantrieb).

Je nach dem, welche Programmierungen sich in unserem Kopf befinden, profitieren wir davon oder leiden darunter. Das lässt sich an vielen kleinen Dingen des Lebens erkennen. Wenn jemand glaubt, er sei unfassbar hässlich, wird er sich kaum auf die Straße trauen und jeden Blick eines anderen Menschen entsprechend werten. Und das auch dann, wenn er eigentlich völlig normal oder sogar gut aussieht. Seine mentale Programmierung verhindert, dass er mit sich selbst zufrieden und damit glücklich sein kann.

In dem Artikel sind einige häufig anzutreffende Beispiele sowie bessere, erfolgversprechende mentale Programme erwähnt, z.B.:

Geht nicht! –> Geht nicht, gibt’s nicht! Wenn man auf den Mond fliegen kann, muss es auch eine Lösung geben.

Haben Sie sich das mal überlegt? Die Menschheit ist zu unglaublichen Leistungen fähig, fast jeder Mensch kann unfassbar viel erreichen. Und dann stehen ausgerechnet wir so oft vor Problemen, für die es keine Lösung gibt? Ziemlich unwahrscheinlich, oder?

Man kann doch nicht /darf doch nicht! –> Wer sagt das? Warum nicht? Deshalb mache ich es erst recht!

Was könnten andere darüber denken? –> Es geht nicht um die anderen, sondern um mich! Die anderen reden immer, egal was man tut.

Da ist viel Wahres dran. Wie oft haben wir uns schon Dinge entgehen lassen, nur weil wir Angst davor hatten, was andere darüber sagen? Dinge, die wir wirklich gern getan hätten.

Mein Vorschlag

Tun Sie dieses Wochenende etwas, dass Sie schon lange tun wollten, von dem Sie aber immer zurückgeschreckt sind, weil Sie Angst hatten, was andere dazu sagen. Tun Sie es jetzt! Verlassen Sie Ihre Komfortzone! Keine Ausreden mehr, Sie leben nur einmal! Das kann etwas Kleines sein,  wie sich ein Kleidungsstück zu kaufen, von dem andere immer sagen, so etwas könne man doch nicht tragen. Oder etwas Großes, wie endlich den Wunschpartner einzuladen, von dem das Umfeld immer gesagt hat, so einen könne man doch nicht als Partner haben. Wenn Sie es wirklich tun wollen, tun Sie es! Können Sie sich auf diese Herausforderung einlassen?Dann überlegen Sie sich JETZT SOFORT etwas und tun es noch an diesem Wochenende!

Gewinnen Sie ein Buch und eine CD

Nehmen Sie die Herausforderung an, es lohnt sich. Alle, die bis Montag, 29.03.2010, 20:00 hier im Kommentarfeld erzählen, welche Herausforderung sie sich für das Wochenende gesteckt haben und wie das Ergebnis war, nehmen an einer Verlosung teil: Es geht um ein Paket aus dem Buch “Das universelle Erfolgsgeheimnis” und einer Hemi-Sync-CD aus dem Shop nach Wunsch (bei Verfügbarkeit). Also, überlegen Sie sich etwas, tun Sie’s und schreiben Sie es hier und mit etwas Glück gewinnen Sie zwei tolle Produkte!

Übrigens, im Hörbuch “Beweg deinen Arsch” von Frank Wilde geht es genau um dieses Thema: Die Komfortzone verlassen und endlich das tun, was man schon lange will.

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26. März 2010 von admin