Interview mit Dr. Jürgen Lang

Mentaltrainer Dr. Jürgen LangDer heutige Interviewpartner ist ein absoluter Profi im Bereich Neurofeedback und Mentaltraining. Ich habe ihn bei meiner Coaching-Ausbildung kennen gelernt und er hat sich bereit erklärt, uns ein Interview zu geben. Viel Spaß :-)

1. Hi Jürgen. Stell dich doch bitte unseren Lesern kurz vor (Werdegang, Tätigkeit etc.).

Ich habe nach dem Abi erst mal eine ausgesprochen öde Banklehre hinter mich gebracht und dann Wirtschaftspädagogik, BWL und Psycho studiert. Neben meinem Grundstudium habe ich u.a. als Barkeeper, Fish’n Chips Cook, Margarinepacker, Kameramann, Kirmesboxer, Möbelpacker und Finanzvertriebler gearbeitet. Im Hauptstudium bekam ich dann erst einige Dozentenjobs, dann schon sehr früh Lehraufträge und dann habe ich meine erste Beratungs- und Trainingsfirma gegründet. Seither bin ich selbständig. Mein Schwerpunkt hat sich dabei von der HR-Beratung und großen Vertriebs- und Changeprojekten erst mehr ins Prozess-Coaching entwickelt, dann – im Zusammenhang mit meiner berufsbegleitenden Promotion in Psychologie – hin zu meinen heutigen Seminaren und Vorträgen und meiner Praxis für Neurofeedbacktherapie und Mentaltraining.

2. Du hast dich intensiv mit dem Thema Emotionen beschäftigt. Welche Rolle spielen Emotionen beim persönlichen Erfolg?

Die ganz zentrale überhaupt. Während meiner Forschungsarbeit wollte ich mit graphentheoretischen Verfahren Emotionen in Vertriebs- und Führungssituationen sichtbar machen. Das Ergebnis übertraf in der Stärke der Ausprägungen alle Erwartungen: Die persönliche Langzeit-Entwicklung von Führungskräften ist durch und durch ein hoch-emotionale, Top-Verkäufer zeigen eine besonders hohe emotionale Stabilität und Frustrationstoleranz usw. In meiner Alltagspraxis habe ich das Ganze dazu ganz geballt in Veränderungssituationen erlebt- enorm emotionsgeladene Situationen, bei denen die hausinterne Führungsmannschaft schon mal in die Knie geht. Und für jeden einzelnen gilt: Du kannst alle Deine Ressourcen immer nur so gut nutzen, wie Deine Emotionen es zulassen. Egal, wie obergescheit und megaausgebildet und sophisticated.

3. Was sind denn aus deiner Erfahrung die besten Methoden, negative Emotionen schnell und effektiv zu überwinden bzw. umzuwandeln?

Sobald „das Tier“ in uns die Regie übernommen hat, wird’s schwierig. Davor steht jedoch immer eine Bewertung einer Situation durch uns selbst. Erst diese Bewertung macht die schlechten Gefühle, nicht die Situation selbst. Wenn man Gefühle mal vereinfacht als eher kurzfristige Verfassungen sieht und Emotionen als mehr andauernde, wird schon klar, in welche Richtung es geht: Bei ad hoc Situation muss ich versuchen, die negative „Spirale“ zu unterbrechen: Sofort Körperhaltung verändern, positive Anker nutzen und – der Tipp überhaupt: Stimme bewusst verändern. Dazu in eine positive Bewertung der Situation gehen. Mir als knallrotem Typ mit sizilianischem Temperament gelingt das manchmal nur, indem ich mich bewusst für einen Moment selbst verarsche und mir eine möglichst bescheuerte, absurde und witzige Deutung der Situation ausdenke. Ich weiß in dem Moment, dass das Quatsch ist und das die Möglichkeit, einen echten Idioten vor mir zu haben groß ist, aber es hilft mir, mich bewusst zu steuern, statt in den Affekt abzudriften.

Was Emotionen, also länger andauernde Gefühlszustände angeht, hilft freilich oft „raus zu kommen“ aus der alltäglichen Dauersituation, Sport usw. Schwerwiegendere emotionale Probleme sollten aber therapeutisch abgeklärt werden, weil sie sich letztlich in defizitären Hirnfunktionen manifestieren. Depressionen und Traumata betreffen als psychische Schmerzen z.B. die Schmerzzentren des Gehirns genau so, wie physische.

4. Du machst ja mittlerweile auch viel mit Neurofeedback. Kannst du kurz erklären, was das ist und wie du es einsetzt?

Neurofeedback funktioniert mittels EEG-gestützter Messung der Hirmströme und visuelles Feedback quasi in Form von Computerspielfrequenzen in Echtzeit. Als unmittelbares Gehirnwellentraining, hilft es dem Hirn, in seine jeweils optimalen Frequenzen zu finden und so zu lernen, selbst in optimale, gesunde und hoch leistungsfähige psychische Zustände hinein zu kommen. Das lässt sich therapeutisch bei einer enormen Bandbreite von sonst oft nur schwer therapierbaren Problemen und Krankheitsbildern äußerst erfolgreich einsetzen, wie Migräne und chronische Schmerzen, AD(H)S, Schlaganfall-Reha, Burn-out, Tinnitus usw. In letzte Zeit gibt es vielversprechende Anzeichen, dass auch Parkinson und MS mit NFB gut therapierbar sein könnten und vieles mehr. Der zweite Bereich ist das Peak Performance Training, einmal natürlich für Sportler (Golf, Tennis, Marathon…) zum anderen die Executive Performance für Manager aber auch z.B. die Auftrittsperformance von Politkern im Wahlkampf usw. und der militärische Einsatz. Ein dritter Bereich wird m.E. sein, NFB als Lifestyle-Element zu nutzen, um sich ein dauerhaft optimales Wohlbefinden, hohe Belastbarkeit, schnelle Erholung usw. im Alltag zu gönnen. Schon 5-10 NFB Sitzungen können zu einem meditativen Niveau führen, das Du sonst nur nach 10 Jahren Kloster in Tibet erreichst. Bisher gibt’s noch kaum Forschung in dem Bereich, aber es ist sogar vorstellbar, dass NFB auch einige Problemchen beim Lifestyle-Lieblingshema Sex lösen könnte…

Konkret habe ich im therapeutischen Bereich aktuell v.a. Klienten mit AD(H)S, post-traumatischen Belastungsstörungen und Burn-out. Im PPT Golfer und im Lifestyle-Bereich v.a. mich selber J

5. Kannst du unseren Lesern noch etwas mit auf den Weg geben: Was sind die drei wichtigsten Lektionen, die du in deinem Leben gelernt hast?

Erst Haben-wollen, dann Geben klappt nicht
Verteidige nie eine Verlustposition
Erst die Hose, dann die Schuhe

Vielen Dank, Jürgen. Ich freue mich auf die Veranstaltung, die du gerade planst. Mehr wird noch nicht verraten :-)

Wer mehr über die Rolle von Emotionen erfahren möchte, findet auf Jürgens Website jede Menge Material: www.businessfeeling.de

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19. April 2011 von admin

VAKS – eine Methode, um Affirmationen wirksamer zu machen

Eines der Dinge, die ich aus dem Millionaire Mind Intensive-Seminar mitgenommen habe, sind die VAKS. Das Prinzip war mir bisher nicht bekannt, klingt aber sehr einleuchtend und lässt sich einfach in das tägliche Leben einbauen.

Das Akronym VAKS steht für

  • Visuell
  • Auditiv
  • Kinästhetisch
  • Spirituell

Diese Bezeichnungen sind euch vielleicht schon aus dem NLP bekannt. Die ersten drei bezeichnen die primären Sinneskanäle bzw. Repräsentationssysteme des Menschen (sehen, hören, fühlen). Der vierte Begriff bezieht eine metaphysische Ebene mit ein, um das System abzurunden.

VAKS sind Übungen, die man täglich in Verbindung mit den persönlichen Affirmationen ausführen soll. Durch die Einbeziehung aller Sinne verankern sich die neuen Glaubenssätze stärker, schneller und tiefer und können so besser wirken.

Wie genau funktionieren VAKS?

Am Anfang könnte man sich etwas komisch dabei vorkommen, die VAKS durchzuführen. Das legt sich aber schnell wieder, also nur Mut.

Schritt 1: Affirmationen auswählen

Im ersten Schritt sucht man sich 1-2 Affirmationen aus dem persönlichen Reportoire heraus. Es sollte sich dabei um spezifische, positive Sätze handeln, am Besten für ein kurzfristiges, ein mittel- und ein langfristiges Ziel. Wie genau die Affirmationen gestaltet sein sollten, könnt ihr hier nachlesen.

Schritt 2: Visuell

Die erste Übung ist die visuelle. Man faltet die Hände und streckt die Arme mit nach oben gerichteten Daumen vor dem Körper aus. Mit den Daumen führt man nun vor dem Körper eine liegende Acht aus. Erst nach links oben, dann links unten, dann rechts oben und rechts unten.

Mit den Augen verfolgt man diese liegende Acht nach, ohne dabei den Kopf zu bewegen.

Während man das tut, sagt man die erste Affirmation auf. Einige Male hintereinander, ca. 20-30 Sekunden lang.

Schritt 3: Auditiv

Dann geht man zum auditiven Teil über. Hierbei wird eine Technik der Ohr-Akupressur angewendet: mit dem Daumen und Zeigefinder wird der äußere Teil der Ohren massiert, von oben nach unten und zurück. Auch dabei sagt man die Affirmation immer wieder auf. Dauer ebensolange wie bei Schritt 2. Die Augen sind dabei geschlossen.

Schritt 4: Kinästhetisch

In diesem Schritt wird der ganze Körper mit einbezogen. Während man die Affirmation weiter aufsagt, bringt man das rechte Knie nach links vor den Körper und gleichzeitig die Hände nach rechts (wenn ihr das nicht nachvollziehen könnt, unten findet ihr ein Video. Ist etwas schwer zu beschreiben *g*). Dann in die andere Richtung. Wichtig ist, dass sich das Bein und die Arme immer gegengleich bewegen. Dieser Prozess fördert gleichzeitig die Zusammenarbeit der beiden Gehirnhälften, was die Affirmation noch tiefer im Gehirn verankert. In diesem Schritt ist der Blick auf den Boden gerichtet.

Schritt 5: Spirituell

Im letzten Schritt wird die Affirmation aufgesagt, während man sich auf das Gefühl und die Vibration der Stimme konzentriert. Dazu legt man die Hände übereinander auf die Brust und spürt, wie der Brustkorb beim Sprechen leicht vibriert. Die Augen sind geschlossen. Auch dieser Schritt wird etwa. 30 Sekunden lang durchgeführt.

Danach wird der gesamte Prozess (Schritte 2-5) mit den anderen Affirmationen wiederholt. Ein Durchgang dauert ca. 1,5-3 Minuten, bei zwei Affirmationen also 3-6 Minuten. Das lässt sich leicht morgens und abends im Tagesablauf unterbringen. Morgens profitiert ihr von der positiven Programmierung für den Tag, abends kann das Unterbewusstsein dann im Schlaf weiter an den Affirmationen arbeiten.

In diesem Video ist der Prozess noch einmal (auf Englisch) erklärt. Wenn ihr nicht so gut englisch sprecht kein Problem. Schaut euch einfach an, wie die Übungen gemacht werden, alles andere habt ihr oben bereits gelesen.

Ach ja, empfohlen wird, die VAKS mindestens 30-90 Tage durchzuführen. Die Anwender sprechen davon, dass dann “Wunder” geschehen sollen. Wir dürfen gespannt sein…

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17. April 2011 von admin

T. Harv Ekers “Millionaires Mind Intensive” – mein Fazit

Wie angekündigt war ich die letzten Tage in Berlin. Multi-Millionär und Erfolgstrainer T. Harv Eker hielt dort sein allererstes Seminar überhaupt  in Deutschland, das Millionaire Mind Intensive. Da mein guter Kumpel und Geschäftspartner Tim  mich dorthin eingeladen hat, konnte ich mir die Reise in die Hauptstadt natürlich nicht entgehen lassen. Ohne genau zu wissen, was mich dort erwartet, trat ich also den Weg nach Berlin an.

Vorab muss ich sagen: ich habe vor einigen Jahren Ekers Buch “So denken Millionäre” gelesen. Inhaltlich gut, aber mich haben die vielen Verweise auf seine Seminare gestört. Insgesamt enthält das Buch über 30 Mal den Hinweis darauf, wie toll doch die Seminare seien und wie wichtig es doch sei, dort teilzunehmen. Bei mir blieb das Gefühl zurück, nur “angeködert” worden zu sein, das wirkliche Wissen aber erst im Seminar zu erhalten. Trotzdem enthält das Buch gute Hinweise, wer es günstig bekommen kann, sollte es durchaus lesen.

Der Anfang

Das Seminar fand in einer Veranstaltungshalle statt. Ca. 1.300-1.400 (laut Aussage der Trainer) Personen nahmen teil. Die Tickets kosteten zwischen 99€ für die günstige Variante (ohne Übersetzung, normale Pläze) bis zu 400€ (inkl. Übersetzung und VIP-Package). Im Preis enthalten ist ein Workbook und ein DVD/CD-Paket. Vom Preis her also absolut in Ordnung. Mir war natürlich klar, dass wir damit rechnen mussten, dass das Seminar (auch) dem Abverkauf der weiteren Eker-Produkte dient. Ganz so blauäugig ist man dann ja doch nicht…

Pünktlich um 9 Uhr ging es also los. Die erste Stunde wurde von Ekers Trainer Marcus gestaltet. Es ging direkt sehr amerikanisch los, mit Gejubel, High Fives, Musik usw. Das erinnert stark an die Fernsehprediger in den USA, aber ok. Damit komme ich klar. Die Trainer lassen die Teilnehmer auch immer wieder einzelne Worte wiederholen. Als Grund dafür wurde der verbesserte Lerneffekt angegeben, der entsteht, wenn man die Lücken auffüllt und die letzten Worte selbst wiederholt. Klingt für mich einleuchtend.

Gegen 10 kam dann Eker persönlich auf die Bühne. Satin-Hemd bis fast zum Bauchnabel aufgeknöpft, dicke Goldkette, gegelte Haare. Aber trotz dieses Latino-Outfits sehr sympatisch, mitreissend, mit einem ansteckenden schelmischen Lachen. Auch Eker lässt die Teilnehmer ständig Worte wiederholen und holt sich die Bestätigung des Publikums ein (“Right or right?”, “Good or good?”).

Der erste Tag

Tag 1 war den eigenen Glaubenssätzen über Geld und Reichtum gewidmet. Durch das Vervollständigen von Sätzen wie “Money is…” oder “Rich people are…” findet man heraus, wie man eigentlich über Geld denkt. Diese Übungen fand ich sehr wertvoll, da auch für mich einige neue Erkenntnisse dabei herauskamen.

Im Laufe des Tages ging es auch mit dem Upselling los. Zuerst ein Buch, das zum absoluten Sonderpreis angeboten wurde und im Paket noch viel billiger. War auch ziemlich schnell ausverkauft. Mittags wurde dann das erste Seminar angepriesen (Mission 2 Millions). Der Pitch dafür dauerte ca. 30 Minuten, wenn ich mich recht erinnere und war hervorragend aufgezogen. Das Verkaufen haben die Jungs echt drauf.

Passives Einkommen

Schnell wird klar, worauf das Eker-System basiert: auf passivem Einkommen. Hier stimme ich mit ihm völlig überein. Das oberste Ziel auf dem Weg zum Reichtum muss das Schaffen passiver Einkommensströme sein, aus Business und Investments. Ohne wird es deutlich schwierigier und vor allem stressiger. Gut, das nochmal in Erinnerung gerufen zu bekommen, wenn auch nichts komplett Neues (für viele Teilnehmer aber offenbar schon).

Money Management

Der erste Höhepunkt des Tages 1 war die Einführung eines sehr einfachen Money Management Systems. Man teilt dabei das Geld in 6 Töpfe (bzw. Konten) auf: Financial Freedom Account, Long Term Savings and Spendings, Neccesities, Education, Play und Give. Alles, was man einnimmt, wird prozentual auf diese Töpfe aufgeteilt. So bewahrt man eine Balance, die für den langfristigen Erfolg sehr wichtig ist. Ein tolles Tool, das ich auf jeden Fall umsetzen werden.

Die Declarations

Im Laufe des Tages wurden zwei farbige Zettel verteilt, auf denen positive Affirmationen über Geld stehen. Diese wurden in den nächsten Tagen immer wieder gemeinsam aufgesagt. Auch das kann ich gut für mich mitnehmen, da mich die Sätze ansprechen und auf meine Situation passen.

Die Abendübung

Die Abendübung hat mich echt umgehauen. Ich möchte sie hier nicht im Einzelnen wiedergeben, um anderen, die den Kurs (trotz meiner warnenden Worte am Ende) vielleicht auch einmal besuchen möchten, den Effekt nicht zu verderben. Nur soviel: das war wirklich genial und hat mich emotional ziemlich aufgewühlt. Da ich daber zu den vielleicht 1% derjenigen gehört habe, die sich richtig entschieden hatten, nahm der Abend für mich noch ein gutes Ende. Übrigens: unser alter Bekannter Tobias Knoof und mein Kollege Tim Daugs waren ebenfalls unter den 1%, was mich besonders freut :-)

Tag 2

Am nächsten Tag ging es dann los mit dem Ändern der Glaubenssätze. Durch verschiedene Methoden, die ich teilweise auch schon hier im Blog beschrieben habe, können negative Glaubenssätze abgelegt und durch positive ersetzt werden. Auch Hypnose- und NLP-Techniken wurden dabei stark eingesetzt.

Ganz besonders wichtig war auch die Frage, warum man eigentlich reich werden will. Einfach nur um des Reichwerdens Willen, das wird nix. Gar nicht so einfach, die Frage genau zu beantworten. Eker schlägt vor: wegen des Lifestyles, um anderen zu helfen und wegen der Persönlichkeitsentwicklung.

Lasset das Pitchen beginnen

Und so langsam schlägt meine Stimmung um. Denn am Tag 2 geht es richtig los mit dem Pitchen für die anderen Seminare. Gegen Mittag haut Eker richtig rein – über eine Stunde dauert der Pitch für sein Guerilla Business Marketing-Seminar. Handwerklich perfekt aufgebaut, aber mit m.E. sehr zweifelhaften Maßnahmen. Er baut in seine Vorträge sehr viele NLP-Anker ein, die er nun abruft.

Und genau damit habe ich ein Problem. Wenn er die Techniken nutzt, um eine positive Stimmung in der Gruppe aufzubauen und den Lerneffekt zu erhöhen, ist das super. Aber mittlerweile ist nicht mehr zu unterscheiden, was ein Pitch ist und was Content. Alles geht fließend ineinander über. Er schafft es, dass ihm die Leute sogar während der Verkaufsshow zujubeln. Er pusht die Leute immer wieder, heizt die Stimmung an. Mit Erfolg, die ersten rennen schon mit dem Geldbeutel in der Hand nach hinten, um sich einen der nur 50 reduzierten Seminarplätze (2.500€ statt 12.000€…) zu sichern…

Und er zieht wirklich alle Register. Vergleich seinen Kurs mit der Harvard Business School, spricht die Bibel an, betont, dass man spenden soll. Und spenden kann man nur, wenn man reich ist. Und reich wird man nur, wenn man die Folgeseminare besucht. Wer also Gutes tun will, muss das Seminar besuchen, so einfach ist das.

Die anderen werden einen als Helden ansehen, wenn man jetzt aufsteht und nach hinten geht. Wer wirklich ein Gewinner ist, bucht jetzt das Seminar. Hier trennt sich nämlich die Spreu vom Weizen, hier zeigt sich, wer es wirklich ernst meint usw. Die Parallelen zur Kaffeefahrt und zu gewissen sonstigen Veranstaltungen sind unverkennbar!

Eker schreckt auch nicht davor zurück, die Gruppe zu entzweien. Die, die sich anmelden, sind die wahren Gewinner. Die anderen werden es ohnehin nie schaffen. Moment mal, sollte man es nicht dank dem MMI-Seminar schon schaffen? Offenbar nicht…

Und so geht es weiter. Gegen Abend fängt der Pitch für das Internet-Marketing-Seminar an. Hier bietet Eker “fairerweise” an, dass diejenigen, die das nicht hören wollen, rausgehen können. Er sei da überhaupt nicht böse, absolut kein Problem. Als dann aber einige wirklich gehen (unter anderem auch Tim und ich), fangen seine negativen Suggestionen an. Hier sehe man, wer wirklich reich wird. Die, die jetzt gehen, meinen es ja nicht erst, werden es nie schaffen usw. Sorry, diesen Schuh ziehe ich mir nicht an!

Das hat mich dann auch richtig verägert. Warum wird hier mit diesem “Wir-Die”-Prinzip gearbeitet, das aus Sekten aller Art bekannt ist? Hat er das wirklich nötig? Muss er seine Seminare auf diese Weise verkaufen? Unterste Schublade, Herr Eker…

Das war auch der Grund, warum ich das Seminar an diesem Punkt für mich beendet habe. Ich kann nicht mehr unterscheiden, was wirklicher Inhalt ist und was nur zu Verkaufszwecken dient. Wenn er sagt “Was du beginnst, das bringe auch zu Ende. Gewinner tun alles entweder 0% oder 100%”, ist das dann eine essentielle Erfolgsregel oder dient das nur dazu, zu verhindern, dass die Leute während dem Pitch das Seminar verlassen (was ihn übrigens ziemlich sauer macht…). Wenn er mentale Denkweisen vermittelt oder betont, wie wichtig Weiterbildung ist, ist das dann zu unserm Besten oder dient das nur dem direkt daran anschließenden Pitch? Für mich war das leider nicht mehr zu erkennen, weshalb ich aus dem weiteren Seminar keinen Nutzen mehr gezogen hätte.

Generell habe ich mit Pitchen kein Problem, wenn

  • es klar vom Seminarinhalt getrennt ist (z.B. am Ende eine Session mit “Wer noch mehr lernen möchte, der kann…”)
  • es mit lauteren Methoden passiert (und nicht die erzeugte Gruppendynamik dafür missbraucht wird)
  • es um ein wirklich Mehrwert bietendes Produkt geht.

Und gerade letzteres ist offenbar nicht der Fall. Im Internet sind zahllose Seminarberichte zu lesen, die davon berichten, dass die Follow Up-Seminare ebenfalls nur Verkaufsshows für die weiteren Seminare oder sogar das 40.000€ teure Quantum Leap Programm sind. Und da hört mein Verständnis auf. Wenn ich 8.000€ für ein Seminar zahle, erwarte ich verdammt nochmal alles zu erfahren, was der Trainer zu dem Thema zu sagen hat, und nicht nur einen groben Überblick und ein Bestellformular für die weiteren Seminare zu jedem Thema zu bekommen! Sorry, da gibt es in der Branche andere Namen, die wirklichen Mehrwert liefern (Brian Tracy, Jim Rohn, Tony Robbins etc.). Wie gesagt: Cross-Selling ja, aber bitte nicht so!

Leider habe ich den dritten Tag nun nicht mehr besucht. Ich habe mich Samstag abend entschlossen, meinen Flug umzubuchen und den Sonntag lieber zur Arbeit an meinen Websites zu nutzen. Es wäre sicher interessant gewesen, zu sehen, wie der dritte Tag weitergeht. Der erste Pitch war für ein 10-Euro-Produkt, der zweite knapp 1.000€, der dritte und vierte jeweils über 2.500€. Ob er am Sonntag wohl seine 50.000-Dollar-Trainerausbildung angeboten hat? Eine Steigerung muss auf jeden Fall dringewesen sein…

Die Teilnehmer

Interessant auch, wie sich die Teilnehmer zusammensetzen. Einen großen Teil bildet die Multi-Level-Marketing-Community. Im Vorbeigehen bekommt man so einige Verkaufsversuche mit. Offenbar rechnen sich viele Teilnehmer hier potenzielle Downline-Partner aus… Ansonsten ist die Gruppe bunt gemischt. Vom AWD-Finanzberater über den Tischler aus Magdeburg, der Reiki-Heilerin und den IT-Fachmann, bis hin zu nationalen Internetgrößen ist alles vertreten. Einige fallen meiner Meinung nach ganz klar unter die Kategorie “Spinner” (sorry, aber so ist es leider), andere sind durchaus sympatische Macher-Typen. Auch von den Einkommens- und Altersklassen scheint alles vertreten zu sein. Den Schwerpunkt bilden meines Erachtens aber Männer und Frauen mittleren Alters aus der “unteren bis oberen Mittelschicht”, wenn ich mal die übliche Klassifizierung heranziehen darf.

Die meisten werden es wohl leider trotz der Eker-Seminare nicht schaffen. Auch wenn ihnen dann im Internet-Marketing-Seminar ein passives 100.000€-Jahreseinkommen (das Ziel ist aber mindestens 1 Million im Monat!) ohne technische oder sonstige Fachkenntnisse versprochen wird: so einfach ist es auch mit Ekers “Geheimtipps” nicht. Aber für solche Aussagen wird man in der Gruppe natürlich beinahe gelyncht, als Loser und Negativdenker gebranntmarkt. Ich lasse mich natürlich gerne eines Besseren belehren.

Mein Fazit

Für mich hat sich die Teilnahme aus mehreren Gründen gelohnt:

  • Ich habe einige interessante Persönlichkeiten kennen gelernt, zum Beispiel Alex S. Rusch oder Tobias Knoof
  • Ich konnte mich ausführlich mit Tim austauschen, was mich immer wieder motiviert
  • Einige Inhalte waren für mich sehr wertvoll (das Money Management System zum Beispiel setze ich gerade bereits um)
  • Einige Glaubenssätze und Einflüsse konnte ich aufdecken und kann nun daran arbeiten
  • Auch ein paar weitere Punkte in meiner Persönlichkeit konnte ich identifizieren, an denen ich arbeiten will
  • Das Workbook wird mich weiter begleiten, das ist wirklich gut
  • Die Affirmationen halte ich auch für wertvoll
  • Ich habe einiges über Verkaufspsychologie und Massen-Hypnose gelernt und weiß, wie das auf mich wirkt
  • Ich weiß auch, dass kollektives Massen-”Tschakka” nichts für mich ist
  • Und ich weiß, wie ich mein Business NICHT führen will

Der wirkliche Inhalt des Seminares lässt sich auch an einem Vormittag vermitteln. Der Rest ist Stimmungsmache, Wiederholung und Verkaufseinlagen. Wer sich mit NLP und Hypnose auskennt, sich von diesen Techniken nicht beeinflussen lässt (was nicht möglich ist, wie ich selber an manchen Stellen gemerkt habe…) und die Kreditkarte zu Hause lässt, kann durchaus einige interessante Inhalte mitnehmen. Ob es allerdings 3 Tage (von morgens 9 bis abends um 23 Uhr) wert ist, weiß ich nicht.

Für viele begeisterte Teilnehmer wird das Fazit anders ausfallen. Die Kommentarfunktion steht gerne für abweichende oder auch zustimmende Meinungen offen.

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10. April 2011 von admin

3 Tage T. Harv Eker in Berlin

Damit ihr wisst, warum ihr in den nächsten Tagen nichts von uns hört: ich bin bis Sonntag in Berlin auf dem Seminar von T. Harv Eker. Tim Daugs, der Schöpfer der Silent Subliminals XXL-Software, hat mich eingeladen, das lasse ich mir natürlich nicht zweimal sagen :-)

Ich werde Anfang nächster Woche berichten, wie es auf dem Seminar war. Ich bin jedenfalls sehr gespannt.

Ihr könnt euch schonmal ein Bild machen von dem, was Harv Eker so lehrt:

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7. April 2011 von admin

100 Euro Spendenscheck

Die März-Aktion ist zu Ende. Der gesamte Erlös aller verkauften Hintergrundsounds geht an das Aktionsbündnis ME/CFS zur Unterstützung der Info-Aktionen am 12. Mai (weltweiter ME/ CFS-Tag).

Insgesamt sind knapp unter 100€ zusammengekommen. Wir haben den Betrag auf volle 100 Euro aufgerundet und die Überweisung gerade getätigt.

Wir freuen uns, einen kleinen Beitrag leisten zu können, danken euch für eure Unterstützung und sind unserem Spendenziel für dieses Jahr wieder ein Stückchen näher gekommen.

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2. April 2011 von admin

Morgen- und Abendroutinen

Wir haben schon öfter darüber geschrieben, dass die Zeit vor dem Einschlafen extrem wichtig ist, weil das Unterbewusstsein dort am empfänglichsten für positive Gedanken und Botschaften ist.

Diese Idee habe ich nun im Hörbuch “The Compound Effect” von Darren Hardy wiederentdeckt. Er hat das Konzept sogar noch ausgebaut und für sich selbst eine regelmäßige Morgen- und Abendroutine entwickelt.

Ich finde sein Vorgehen so gut, dass ich das hier wiedergeben möchte.

Morgenroutine

Nachdem der Wecker klingelt, drückt er den Snooze-Button und bleibt im Bett liegen. Er denkt nun bewusst an Dinge, für die er dankbar ist. Danach schickt er jemanden im Geist Liebe, zum Beispiel jemandem aus der Familie oder einfach einer Person, die er gern hat. Das ist im Prinzip ein Segenswunsch oder ein Gebet, wirkt sich aber auch enorm auf die eigenen Gefühle aus.

Anschließend denkt er an sein wichtigstes Ziel und überlegt sich, welche drei Dinge er an diesem Tag tun wird, um seinem Ziel näher zu kommen.

Nach dem Aufstehen setzt er Kaffee auf und dehnt sich für ca. 10 Minuten, bevor er sich einen 30-Minuten-Wecker stellt und eine halbe Stunde lang etwas Lehrreiches oder Inspirierendes liest.

Im Anschluss daran beginnt er, an seinem wichtigsten Projekt zu arbeiten. Eine Stunde lang ohne jede Ablenkung.

Danach nimmt er sich 15 Minuten Zeit, um an seiner Zielplanung zu arbeiten (Wochen-, Monats-, Quartals-, Jahres- und 3-Jahresziele).

Wenn der Tag so startet, hat er das Wichtigste bereits abgearbeitet, egal was kommt. Seine E-Mails checkt er nicht, bevor diese Routine durchgezogen ist.

Abendroutine

Abends überprüft er das, was er an dem Tag geleistet hat und vergleicht es mit dem, was er sich morgens vorgenommen hat. Wenn er etwas nicht geschafft hat, überträgt er es auf den nächsten Tagesplan. Was sich inzwischen als unwichtig herausgestellt hat, streicht er weg.

Er schreibt sich auch die Ideen und Einfälle auf, die er im Laufe des Tages hatte und liest sie sich noch einmal durch. So kann das Unterbewusstsein im Schlaf weiter an den Ideen arbeiten.

Im Bett liest er dann noch mindestens 10 Seiten eines inspirierenden Buches.

Was haltet ihr von diesen Routinen? Geht ihr ähnlich vor? Habt ihr ein besseres System?

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17. März 2011 von admin

Die Gewinner des Lexikons der Mentaltechniken

46 Teilnehmer konnten wir bei der letzten Aktion im Bog gewinnen – das ist ein Rekord. Offenbar stößt das Lexikon der Mentaltechniken auf große Ressonanz.

Die Gewinner wurden per Zufallsprinzip ermittelt. Gewonnen haben:

  • Kommentar Nr. 5: Adrian
  • Kommentar Nr. 26: Samuel
  • Kommentar Nr. 46: Alice

Die Gewinner werden von uns noch einmal per E-Mail benachrichtigt. Bitte schickt uns dann eure Adressdaten zu. Dann erhaltet ihr direkt vom Verlag das Lexikon der Mentaltechniken zugeschickt.

Viel Spaß damit!

Allen anderen danken wir herzlich für die Teilnahme. Keine Angst, die nächste Verlosung kommt bestimmt :-)

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14. März 2011 von admin

Selbstbewusstsein stärken – 7 Wege für mehr Selbstvertrauen

Der Erfolg im Leben hängt in großem Maße vom eigenen Selbstbewusstsein ab. Das gilt sowohl für den finanziellen Erfolg (wenn ich mir mehr zutraue, kann ich größere Projekte angehen und höhere Preise bzw. ein größeres Gehalt verlangen) und für die Partnerschaft (nur wenn ich mir selbst vertraue, kann ich auch dem Partner vertrauen) als auch für jeden anderen Bereich des Lebens.

Leider bekommen wir von unserer Umwelt und unserer Erziehung nur selten ein starkes Selbstbewusstsein „geliefert“. Die meisten Menschen hören im Laufe ihres Lebens immer und immer wieder, was sie alles nicht können, wofür sie zu klein, zu dumm, zu arm oder zu schwach sind. Wohlmeinende Eltern, die ihre Kinder auf dem „Boden der Tatsachen“ halten wollen, zerstören ungewollt das Selbstvertrauen der Kleinen.

Es liegt deshalb an uns, unser Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein zu stärken. Wenn wir es nicht tun, tut es niemand. Es gibt eine ganze Reihe von Techniken und Möglichkeiten, mit denen man das Selbstvertrauen stärken kann.

1. Erfolgstagebuch führen

In vielen Ratgebern liest man den Hinweis, dass man ein Erfolgstagebuch führen solle (z.B. in Bodos Schäfers sehr empfehlenswertem Buch Endlich mehr verdienen). Jeden Tag schreibt man alles hinein, was einem gut gelungen ist. Auch kleinste Erfolge trägt man hier ein. Das Ziel ist es, jeden Tag drei bis fünf Einträge vorzunehmen.

Was das bringt? Durch das Führen eines Erfolgstagebuchs lenkt man die Aufmerksamkeit vom Negativen weg zu den Erfolgen, die man im täglichen Leben hat. Man lernt, auch kleinste Erfolge wahrzunehmen, anzuerkennen und sich daran zu erfreuen. Schon nach kurzer Zeit ändert sich der Fokus und man sieht Erfolge, Chancen und Möglichkeiten, wo man früher nur grauen Alltag gesehen hat. Ein Erfolgstagebuch stellt eine großartige Möglichkeit dar, das Selbstbewusstsein zu stärken.

2. Visualisierung

Visualisierung stellt eine altbekannte Möglichkeit der Persönlichkeitsentwicklung dar. Auch zur Stärkung des Selbstbewusstseins eignet sich diese einfache Methode. Indem man sich immer wieder Situationen vorstellt und innerlich durchlebt, in denen man das gewünschte Selbstbewusstsein bereits hat, lernt das Unterbewusstsein, dieses Ziel zu verinnerlichen und zu verwirklichen.

Das Unterbewusstsein kann nicht zwischen lebhafter Imagination und der Wirklichkeit unterscheiden. Indem man sich also vorstellt, wie man sich in einer schwierigen Situation selbstbewusst verhält und diese Situation meistert, ist es für das Unterbewusstsein so, als ob man diese Situation tatsächlich erlebt hätte. So baut sich das Selbstbewusstsein Schritt für Schritt auf.

3. Suggestionen

Ergänzend zur Visualisierung helfen Suggestionen dabei, das Selbstbewusstsein zu trainieren. Sätze wie „Ich liebe mich und vertraue mir selbst!“ oder „Ich kann alles erreichen, was ich mir vornehme!“ pflanzen sich ins Unterbewusstsein ein und tragen so zu mehr Selbstbewusstsein bei.

Bei den Suggestionen gibt es mehrere Möglichkeiten: man kann sie sich im Laufe des Tages immer wieder bewusst sagen, laut oder leise. Diese Methode sollte nur als Ergänzung dienen, da sie allein nicht sehr stark wirkt.

Man kann sich Suggestionen aber auch in einem Trancezustand geben. Nachdem man sich in Trance gebracht hat (z.B. mit Selbsthypnose, dem Neuro Programmer 3 oder einer Mind Machine), sagt man sich die Suggestionen innerlich vor oder hört sich aufgenommene Suggestionen an. Dadurch, dass sich das Bewusstsein im Alpha-Zustand befindet, gelangen die Suggestionen besonders schnell und einfach ins Unterbewusstsein und können dort wirken. Besonders die Phase vor dem Einschlafen lässt sich gut nutzen, um sich Suggestionen für mehr Selbstvertrauen zu geben.

Eine dritte Möglichkeit bieten Silent Subliminals. Man kann sich aus aufgenommenen Suggestionen Silent Subliminals erstellen und diese einfach während des Tages abspielen. Da sie unhörbar sind, stören sie nicht.

Optimal ist eine Kombination aller drei Methoden: morgens und abends vor dem Spiegel laut und bewusst aufgesagte Suggestionen, einmal täglich während einer Mentaltrainings-Session Suggestionen im Alpha-Zustand und 1-2h Silent Subliminals im Hintergrund führen schnell zu mehr Selbstbewusstsein.

4. Körperhaltung

Selbstbewusstsein stärkenSchon in kleinen Änderungen wie zum Beispiel einer aufrechten Körperhaltung führen zu mehr Selbstbewusstsein. Die Körperhaltung ist eng verknüpft mit dem inneren Zustand. Wenn man leicht gebeugt steht, mit hängenden Schultern, einem gesenkten Blick und heruntergezogenen Mundwinkeln, wird es schwierig sich selbstbewusst zu fühlen.

Stellt man sich jedoch aufrecht hin, Schultern nach hinten, Kopf nach oben, leichtes Lächeln, dann merkt man sofort, wie man Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein ausstrahlt. Solche kleinen Änderungen der Körperhaltung können sofort viel bewirken.

5. Sport

Sport stellt eine weitere großartige Möglichkeit dar, das Selbstbewusstsein aufzubauen. Durch Sport kommt man in Kontakt mit dem eigenen Körper, fühlt sich selbst und lernt, wie der Körper sich unter Belastung verhält. Außerdem trägt Sport zu einer guten Körperhaltung und einer positiven Ausstrahlung bei.

Durch Krafttraining wird ein straffer und muskulöser Körper aufgebaut. Dabei sind Muskelberge wie bei Bodybuildern gar nicht das Ziel. Schon zwei Kilogramm mehr Muskelmasse und zwei Kilogramm weniger Fett können den Körper eines mittelschweren Menschen stark verändern. Dieses Ziel lässt sich gut in einem Jahr erreichen. Die Wirkung, die Sport durch die Veränderung des äußeren Erscheinungsbildes auf das Selbstbewusstsein hat, ist enorm.

6. Selbsterkenntnis

Ganz wichtig für mehr Selbstbewusstsein ist es, sich selbst zu kennen und sich mit all seinen Stärken und Schwächen anzunehmen. Jeder Mensch hat andere Gebiete, auf denen er gut ist, und Bereiche, die ihm nicht liegen. Das ist völlig normal. Je besser man sich selbst kennt, desto leichter kann man sich auch selbst vertrauen.

Folgende Fragen helfen bei der Selbsterkenntnis:

  • Was kann ich gut?
  • Was habe ich bisher erreicht, auf das ich wirklich stolz sein kann?
  • Welche Themen liegen mir überhaupt nicht?
  • Schränken diese mein Leben so sehr ein, dass ich daran arbeiten muss? (wenn nicht, nimm die Schwäche als „liebenswerte Macke“ an)

7. Neues ausprobieren

Nichts hilft so sehr, das Selbstbewusstsein zu stärken, wie ständig und immer wieder etwas Neues zu probieren. Wenn man die alten Grenzen hinter sich lässt, sich in neue Gebiete vorwagt und sich sogar seinen Ängsten stellt, wird man feststellen, wie viel mehr man eigentlich erreichen kann, wie viel einem bisher entgangen ist.

Dabei muss es sich gar nicht um etwas Großes handeln. Schon vermeintlich kleine Dinge wie Stricken lernen, einen Kochkurs machen oder Inline Skaten lernen, erweitern den Horizont und vergrößern den persönlichen Handlungsspielraum.

Hast du bisher Angst davor gehabt, fremde Menschen anzusprechen? Dann geh in eine Stadt, wo dich niemand kennt, kauf einen Strauß Blumen, stell dich in die Fußgängerzone und verteile die Blumen an Passanten. Die Leute werden dich für verrückt halten, aber wen kümmerts? Viele werden sich freuen, und du wirst mit dem Gefühl nach Hause fahren, etwas völlig Neues getan und etwas Bemerkenswertes geleistet zu haben.

Jeden Tag bieten sich Möglichkeiten, Neues zu probieren. Ein neuer Weg zur Arbeit, eine neue Speise, ein neuer Kontakt, neue Kleidung, neues Abendprogramm und und und.

Diese 7 Wege helfen dabei, das Selbstbewusstsein zu stärken. Allerdings nur, wenn man sie wirklich in sein Leben integriert. Nimm dir deshalb jetzt gleich einen Stift und ein Blatt Papier, und schreibe dir drei Dinge auf, die du ab morgen umsetzen willst.

Dann nimm davon eine Sache und tue sie sofort. Jetzt gleich. Das ist der erste Schritt zu mehr Selbstbewusstsein.

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10. März 2011 von admin

Verlosung: Lexikon der Mentaltechniken

Es gibt eine schier unüberschaubare Vielzahl von Mentaltechniken. Einige davon, wie Selbsthypnose, NLP-Techniken oder Biofeedback haben wir auf unserer Website näher erklärt. Trotzdem bleiben hunderte von weiteren Techniken, die zur Verbesserung der Lebensqualität, Leistung und Lebensfreude beitragen können, offen.

Hier setzt das Lexikon der Mentaltechniken an. Das Buch stellt über 300 Mentaltechniken übersichtlich, leicht verständlich und praxisnah vor. Pro Seite wird eine Technik behandelt, inkl. Anwendungshinweise, Dauer und Ablauf der jeweiligen Technik.

In dem Buch wird jede nur denkbare Technik beschrieben, z.B.

  • Visualisierung
  • Mind Machines
  • EEG-Neurofeedback
  • Autogenes Training
  • Freewriting
  • Atemtechniken
  • Dufttherapie
  • Meditation
  • Kurzschlaf
  • Progressive Muskelentspannung
  • Qigong
  • Stresstechniken

und unglaublich viele weitere Methoden.

Wir haben eine ausführliche Rezension erstellt. Wenn euch das Thema interessiert, schaut sie euch an.

Der Autor Michael Draksal, eine Koriphäe im Bereich Mentaltraining, hat uns angeboten, dass wir drei Exemplare des Lexikons verlosen können. Das machen wir doch gerne :-) . Alle Kommentare auf diesen Artikel nehmen an der Verlosung teil und erhalten das Lexikon direkt vom Autor zugeschickt (wir geben eure Adresse dann mit eurem Einverständnis an ihn weiter).

Also, was müsst ihr tun, um teilzunehmen? Beantwortet einfach diese Frage:

Mit welchen Mentalmethoden habt ihr die besten Erfahrungen gemacht?

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5. März 2011 von admin

Aktion: Alle Erlöse aus Hintergrundsounds werden gespendet

Am 12. Mai findet der weltweite ME/CFS-Tag statt. Seit über einem Jahr unterstützen wir ja den Selbsthilfeverband Fatigatio, der Betroffenen dieser schweren Multisystemerkrankung hilft. In Deutschland kämpfen die Erkrankten leider immer noch um die Anerkennung der Krankheit und ein Recht auf angemessene Behandlung (was in anderen Ländern längst Realität ist).

Das besondere Dilemma dabei: die schweren Fälle haben keine Kraft, um auf sich aufmerksam zu machen, von ihnen sieht und hört man also nichts. Und die weniger schwer Erkrankten, die sich öffentlich einsetzen (können), vermitteln das Bild, dass “es so schlimm ja nicht sein kann, wenn man noch demonstrieren und Briefe schreiben kann”.

Um den diesjährigen Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit vom 11.-13.Mai 2011 zu nutzen und Ärtze und Fachbesucher über die Krankheit zu informieren, ist das Bündnis ME/CFS mit einem Informationsstand auf dem Kongress vertreten. Dieses dringend notwendige Vorhaben möchten wir gerne finanziell unterstützen.

Aus diesem Grund werden im März alle Shop-Einnahmen aus der Kategorie Hintergrundsounds an das Bündnis gespendet. Die Spenden werden verwendet für Druckkosten (Info-Flyer etc.), Standgebühren, Presseinformationen etc.

Wenn ihr also eure Neuro-Programmer-Sessions oder allgemein euer Entspannungs- und Mentaltraining etwas abwechslungsreicher gestalten und dabei noch etwas Gutes tun wollt, holt euch die Hintergrundsounds im März. Die Sounds lassen sich übrigens auch ohne Neuro Programmer oder sonstige Tools prima als entspannende Geräuschkulisse im Alltag einsetzen.

Alle Einnahmen rechnen wir Anfang April zusammen, runden sie auf den nächsten Hunderter auf und spenden das Geld unverzüglich. Was die Aktion eingebracht hat, erfahrt ihr natürlich wie immer hier im Blog.

Jetzt Hintergrundsounds bestellen.

Wer mehr über ME/CFS erfahren möchte, findet hier ein Interview mit der Vorsitzenden von Fatigatio e.V.

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5. März 2011 von admin