Informationsdiät – schon mal probiert?

In vielen Erfolgsbüchern liest man davon, dass man sich auf eine “Informationsdiät” setzen soll. Zuletzt ist mir dieses Konzept bei Timothy Ferris in seiner 4 Stunden Woche begegnet.

Unter “Informationsdiät” versteht man das bewusste Von-sich-Fernhalten von Informationen, insbesondere aus den Massenmedien. Zu vermeiden sind

  • Fernsehen
  • Radio
  • Zeitungen und Zeitschriften
  • Internetseiten
  • Werbung jeglicher Art (so gut wie möglich)
  • und alle sonstigen Informationen, die einen nicht direkt weiterbringen.

Der Hintergrund ist folgender: Wir alle werden ständig mit Informationen überschüttet. Die überwiegende Mehrheit davon ist negativer Natur. Wir werden über Kriege und Naturkatastrophen informiert, über Skandale in der Politik oder die Ausschweifungen irgendwelcher Promi-Sternchen. Nichts davon ist für ein erfolgreiches und erfülltes Leben wichtig.

Deshalb raten Ferris und andere dazu, sich einer konsequenten Informationsdiät zu unterziehen. Also kein Fernsehen mehr, keine Zeitungen (auch keine Online-Angebote der Zeitungen), kein Radio mehr beim Autofahren etc. Wichtige Informationen kann man auch beim Gespräch mit Bekannten erfragen (Ferris rät zur Formulierung wie “Ich habe heute noch keine Zeitung gelesen. Ist irgend etwas Wichtiges in der Welt passiert?”).

Das Ganze soll mehrere positive Nutzen haben:

  • man hält negative Dinge, die einen nur belasten, aus seinem Leben fern
  • man steigert die eigene Lebensfreude und denkt positiver
  • man hat deutlich mehr Zeit, weil “verlorene Zeit” wie die vor dem Fernseher wegfällt
  • man nutzt Zeit mit anderen Menschen intensiver, anstatt sich vor dem Fernseher anzuschweigen oder sich hinter der Zeitung zu verkriechen.

Was denkt ihr darüber? Habt ihr so eine Informationsdiät schon einmal ausprobiert? Oder lebt ihr gar schon danach?

Ist das ein lohnenswertes Konzept? Oder gehört es zu den Pflichten eines modernen Menschen, sich über die Geschehnisse auf der Welt zu informieren? Wie ist eure Meinung dazu?

Ist eine Informationsdiät sinnvoll?

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Bildquelle: © frugola @ Pixelio.de

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14. Juli 2010 von admin

Wie Sie Ihre Träume vor der Reizüberflutung des modernen Alltags retten – Teil 3

Hier kommt der letzte Teil des spannenden Artikels zum Luziden Träumen von Jens Thiemann.

Hier geht’s zu Teil 1.
Hier geht’s zu Teil 2.

Nachdem Sie sich ein klares Bild von der ersten Szene, die sich so in Ihrem Kopf wiederholt, gemacht haben, sollten Sie also damit beginnen, die Geschichte des Traumes zu rekonstruieren, indem Sie sich Fragen wie „Was hat zu dieser Situation geführt?“ oder „Wie bin ich an diesem Ort gelandet?“ stellen. Sie sollten mindestens die ersten 10 Minuten Ihres Morgens ganz diesen Nachforschungen widmen. Sie haben während Ihres normalen Morgenrituals noch genug Zeit, sich über den bevorstehenden Tag Gedanken zu machen. Der Versuch, sich an einen Traum zu erinnern, kann zu dieser Zeit jedoch bereits aussichtslos sein.


Sobald Sie entschieden haben, dass Sie sich an keine weiteren Details mehr erinnern können, nehmen Sie Ihr Traumtagebuch zur Hand und verfassen Sie einen kurzen Eintrag. Konzentrieren Sie sich dabei auf die Aspekte, die Ihnen am wichtigsten erscheinen und bauen Sie diese chronologisch in einen groben Umriss der Geschichte des Traumes ein. Es muss kein Meisterwerk der Literaturgeschichte werden. Viel wichtiger ist es, dass Sie grundlegende Informationen wie Orte, Personen, Handlungen, Dialoge und Gefühle in Form einer so weit wie möglich geordneten Chronologie Ihres Traumes niederschreiben.
Wenn Sie diesen Schritten einige Tage lang diszipliniert folgen, werden Sie sehr schnell bemerken, wie viele Erinnerungen Ihnen jeden Morgen verloren gegangen sind und Ihre Träume werden mit jedem Tag klarer und lebendiger, da Sie sich an immer mehr Details erinnern werden. Die hier beschriebene Methode ist so einfach und effektiv, da Sie lediglich eine natürliche Fähigkeit trainiert, die Sie im Laufe Ihres Lebens langsam verlernt haben.
Unsere Träume sind ein Geschenk, das zu wertvoll ist, um es nicht bewusst anzunehmen. Wenn dieser kleine Selbstversuch bei Ihnen Erfolge zeigt, sind Sie bereits auf dem richtigen Weg. Es muss jedoch nicht bei der passiven Betrachtung Ihrer Träume bleiben. Als ich damals mit meiner Schlafparalyse zu kämpfen hatte, wurde mir nämlich bald noch eine ganz neue Möglichkeit offenbart. Ich begann nämlich plötzlich damit, meine Träume oft bei vollem Bewusstsein zu erleben.
Ich war nun „Live“ und mit allen fünf Sinnen dabei, anstelle mich nur rückwirkend zu erinnern. Bald wurde mir klar, dass ich der Herrscher über diese Welt war und ich meine Umgebung und meine eigenen Handlungen beeinflussen konnte. Über Jahre habe ich so die wildesten Abenteuer erlebt, ohne je mein Bett verlassen zu haben und war fest davon überzeugt, übernatürliche Kräfte zu besitzen – bis mir plötzlich Haare an den verrücktesten Stellen wuchsen und ich begann, mich für andere Dinge zu interessieren.
Viele Jahre später, ungefähr zu dem Zeitpunkt, an dem ich endlich herausfand, dass eine ganz natürliche Körperfunktion, die Schlafparalyse, für meine morgendliche Lähmung in meiner Kindheit verantwortlich war, machte ich eine weitere, faszinierende Entdeckung. Meine vermeintlich übernatürlichen Kräfte konnten ebenfalls wissenschaftlich erklärt werden und basierten auf einer gleichermaßen natürlichen Fähigkeit. Die Wissenschaft verwendet für einen Traum, in dem wir uns darüber bewusst werden, zu träumen, den Begriff Klartraum oder luzides Träumen. Die Menschen, die luzides Träumen gelernt, oder, wie in meinem Fall, neu entdeckt haben und es dazu nutzen, die eigene Traumwelt zu erforschen, bezeichnen sich heute stolz als Oneironauten.
Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich diese prägende Erfahrung meiner Kindheit heute wieder erleben darf, wann immer ich will. Als ich erfuhr, dass jeder Mensch luzides Träumen lernen kann und das, ohne dazu jahrelang in tibetanischen Gebirgszügen meditiert haben zu müssen, habe ich alles, was ich zu diesem Thema in die Finger bekommen habe, geradezu verschlungen und schnell herausgefunden, was funktioniert und was nicht. Ich machte es mir zur Aufgabe, ein praxisorientiertes Videoseminar zu erschaffen, das den nötigen Lernprozess so zugänglich wie nie zuvor machen sollte. Das Ergebnis darf ich Ihnen heute stolz in Form von http://www.lebedeinentraum.tv präsentieren.
Besuchen Sie mich doch einmal, wenn Sie mehr über das Thema Klartraum erfahren oder schon bald selbst luzides Träumen lernen möchten. Ich würde mich freuen, Sie bald in meinem Seminar begrüßen zu dürfen…
Bis dahin wünsche ich Ihnen jetzt aber schon einmal hellwache Träume!

Jens Thielmann


Vielen Dank, Jens, für diese spannende Artikelserie zum Luziden Träumen. Wir werden sicher noch von dir hören. Weiterhin viel Erfolg mit dem Online-Seminar!

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10. Juli 2010 von admin

Wie Sie Ihre Träume vor der Reizüberflutung des modernen Alltags retten – Teil 2

Hier folgt der zweite Teil des Artikels “Wie Sie Ihre Träume vor der Reizüberflutung desmodernen Alltags retten”. Den ersten Teil finden Sie hier.

Wie Sie Ihre Träume vor der Reizüberflutung des modernen Alltags retten – Teil 2

Meist reißt uns der Wecker aus dem Schlaf, wir suchen hektisch nach dem großen Knopf, der dem gottlosen Lärm ein Ende bereitet und kurz nachdem wir unser Bewusstsein langsam wieder wachgerüttelt haben, wird es auch schon von den Problemen, Sorgen, Terminen und Pflichten des Alltags in eine Konferenzschaltung berufen. Diese Routine sollte wohl den Morgen eines großen Teiles unserer Bevölkerung treffend beschreiben. Für unsere Träume bedeutet dies jedoch jedes Mal ganz einfach „Datei löschen – Papierkorb leeren!“ Wir geben unserem Unterbewusstsein so nämlich nicht die geringste Chance, die Erinnerungen an die nächtlichen Erlebnisse in Zusammenarbeit mit unserem wachen Bewusstsein zu verarbeiten. Eine treffende Metapher dafür ist ein Kind, das seinem Vater stolz von einem Abenteuer in Nachbars Garten erzählen will, dieser jedoch zu sehr mit den aktuellen Quartalszahlen beschäftigt ist, als das er Zeit für diese Geschichte hätte.


Die ersten, wachen Minuten am Morgen entscheiden darüber, ob und wie Sie sich an Ihre Träume erinnern werden. Wenn Sie dieses Zeitfenster nicht nutzen, werden Sie auch fast immer daran scheitern, sich im Laufe des Tages an einen Traum zu erinnern. Um im Bild zu bleiben: Das Kind wird sich wohl am Wochenende, wenn der Vater endlich ein wenig Zeit für den Nachwuchs übrig hat, nicht mehr daran erinnern, was es Montagmittag zu erzählen gab.
Was können Sie also tun, wenn Sie gern wieder eine gesunde Fähigkeit zur Traumerinnerung aufbauen würden? Die zwei wichtigsten Schritte sind zum einen die Veränderung der persönlichen Einstellung gegenüber Ihren Träumen und Ihrem Schlaf, zum anderen, ein Traumtagebuch, dass Ihnen dabei hilft, Ihr Gedächtnis wieder zu trainieren und empfänglicher für die Inhalte und Situationen Ihrer Traumwelt zu machen. Wenn Sie Lust haben, können Sie in der kommenden Woche einmal einen kleinen Selbstversuch durchführen. Ich kann Ihnen versprechen, dass sich schon nach wenigen Tagen die ersten Erfolge bemerkbar machen werden. Dazu gehen Sie wie folgt vor:

1. Vor dem Einschlafen

Die Vorbereitung ist sehr wichtig und sollte trotz sehr minimalistisch wirkender Maßnahmen auf keinen Fall vernachlässigt werden. Nehmen Sie sich einen Notizblock und einen Stift zur Hand, notieren Sie das aktuelle Datum und die Zeit, zu der Sie voraussichtlich einschlafen werden und legen Sie das Schreibmaterial dann an einen Ort, an dem Sie es am Morgen sofort griffbereit haben.
Bevor Sie einschlafen, sollten Ihre letzten Gedanken voll und ganz auf die Intention gerichtet sein, sich am nächsten Morgen an Ihre Träume erinnern zu wollen. Überzeugen Sie sich selbst davon, dass Sie dieses Ziel problemlos erreichen werden.

2. Nach dem Aufwachen

Die ersten Minuten nach dem Aufwachen bilden ein immens wichtiges Zeitfenster, das sich sehr schnell wieder schließen kann und wie sie sich in diesen frühen Minuten verhalten, wird darüber entscheiden, wie groß Ihre Chancen sind, sich lebhaft an Ihre Träume zu erinnern. Sie müssen sich angewöhnen, nach dem Aufwachen Ihre Augen geschlossen zu halten und absolut still liegen zu bleiben. Ihr erster, klar gefasster Gedanke sollte „Was habe ich geträumt?“ sein. Ihre erste Erinnerung wird sich häufig auf die Situation des Traumes beziehen, die Sie als letztes erlebt haben. Dies gilt insbesondere dann, wenn Sie direkt aus einem Traum heraus aufgewacht sind.

Fortsetzung in Teil 3

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5. Juli 2010 von admin

Wie Sie Ihre Träume vor der Reizüberflutung des modernen Alltags retten – Teil 1

Luzides Träumen ist eines der Themen, mit denen wir uns von Beginn dieser Website an beschäftigt haben. Unser Ziel war es, im deutschsprachigen Raum eine der besten Infoquellen zu schaffen, die es zu diesem Thema gibt.

Im Laufe der letzten 3 Jahre ist dieses Thema etwas in den Hintergrund gerückt. Der Fokus liegt/lag eindeutig mehr auf Selbsthypnose, Mentaltraining und NLP.

Mittlerweile gibt es auf dem deutschsprachigen Markt jedoch tolle Angebote, um Luzides Träumen noch einfacher und schneller zu lernen. Eines davon stammt von Jens Thiemann. Er hat ein wunderbares Online-Seminar geschaffen, um möglichst vielen Menschen das Klarträumen nahe zu bringen. Für uns hat er einen spannenden Gastartikel geschrieben, den wir gerne hier im Blog veröffentlichen. Er enthält tolle Tipps zum Luziden Träumen und bringt Sie mit Sicherheit einen großen Schritt weiter auf Ihrem Weg zum ersten Klartraum. Da der Artikel sehr umfangreich ist, teilen wir ihn in 2 oder 3 Teile auf.  Alle Teile werden hier im Blog veröffentlicht.

Und los geht’s. Jens, die Bühne gehört dir :-)

Wie Sie Ihre Träume vor der Reizüberflutung des modernen Alltags retten

Wann haben Sie sich das letzte Mal wirklich lebhaft an einen Traum erinnert? Wenn Sie über die Antwort erst nachdenken müssen, ist es meiner Meinung nach schon viel zu lange her. Die meisten von uns können sich noch daran erinnern, wie Sie in Ihrer Kindheit scheinbar jede Nacht im Schlaf ein neues, aufregendes Abenteuer erlebt haben. Abenteuer, die uns häufig noch bis weit in den Tag beschäftigten. Doch irgendwann fand all das bei vielen von uns ein abruptes Ende. Ich bin davon überzeugt, dass unser Alltag, der so hektisch und reizüberflutet scheint, wie nie zuvor, einen großen Teil der Schuld daran trägt. Ich möchte an dieser Stelle deshalb eine der wohl eindeutigsten Ursachen für diesen, bei den meisten von uns wohl unerwünschten, Verlust des Traumgedächtnisses untersuchen. Ein guter Freund hat diese Entwicklung einmal, hart aber fair, „Traum-Alzheimer“ getauft. Ich werde versuchen, Ihnen mit diesem Artikel eine wirkungsvolle Medizin zu verabreichen, wenn Sie gerne geheilt werden möchten.

Unser Körper löst jede Nacht im Schlaf die so genannte Schlafparalyse aus. Dabei handelt es sich um einen natürlichen Prozess, der uns davon abhält, die im Traum ausgeführten Bewegungen als Impulse an unsere Muskeln zu senden und verhindert so, dass wir uns ständig selbst aufwecken. Es kann dabei in seltenen Fällen dazu kommen, dass unser Körper nicht rechtzeitig registriert, dass unser Gehirn am Morgen bereits wieder in den Wachzustand umgeschaltet hat und wir wachen bei vollem Bewusstsein innerhalb einer Art Standby-Modus auf.

Ich habe als Kind diese Erfahrung häufig miterlebt und ohne den entsprechenden Kontext war das keine angenehme Erfahrung. Ich konnte keinen Muskel meines Körpers bewegen. Selbst meine Augen wollten sich einfach nicht öffnen. Ich kämpfte mit aller Kraft gegen diese Hilflosigkeit, habe es aber meist erst nach einer knappen Minute geschafft, mich von Ihr zu befreien. Heute weiß ich, dass meine panische Reaktion alleinverantwortlich dafür war, dass ich nach dieser Erfahrung stets vollkommen schweißgebadet und mit rasendem Herzen in den Alltag starten musste. Irgendwann gab ich es auf, Gegenwehr zu leisten, und nach kurzer Zeit habe ich gemerkt, dass ich in dieser Situation über besonders intensive, klare Erinnerungen an meinen vergangenen Traum verfügte. An diesem Tag haben sich meine Ängste in Luft aufgelöst und ich begann eine Reise, die mein bewusstes Leben noch heute bereichert.

Diese Erfahrung hat mir gezeigt, dass die größten Feinde eines ausgeprägten Traumgedächtnisses Stress, Bewegung und Licht sind. Mein Körper hat mich gewissermaßen dazu gezwungen, letztere Faktoren aus meinem Morgen fern zu halten und sobald ich lernte, auch den Stress unter Kontrolle zu bekommen, konnte ich mich in dieser Situation ständig auf eine überwältigend klare Erinnerung an meine nächtlichen Abenteuer freuen. Die meisten von uns machen jedoch den Fehler, jeden Morgen genau das Gegenteil zu tun.

Fortsetzung in Teil 2

Jens hat auch ein interessantes Info-Video erstellt, das wir euch nicht vorenthalten wollen:

Bildquelle: © Valua Vitaly – Fotolia.com

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30. Juni 2010 von admin

Interview mit Tobias Knoof

Heute hat sich Tobias Knoof für ein Interview zur Verfügung gestellt. Tobias ist mir noch aus den Anfangszeiten dieser Website bekannt (2006). Damals hat Tobias gerade eine Community für Lerntechniken aufgebaut. Mittlerweile ist er einer der erfolgreichsten deutschen Internet-Marketer geworden. Er hat sich bereit erklärt, ein paar Fragen zu den Themen Lernen, Erfolg usw. zu beantworten. Viel Spaß!

1. Stell doch bitte dich und deinen Werdegang kurz vor.

Hallo Felix, vielen Dank für das Interview. Gerade das Thema Lernen macht mir sehr viel Spaß, da ich mich ja jahrelang intensiv damit beschäftigt habe. Früher war ich überhaupt nicht gut in der Schule, ich hatte es gehasst zu lernen. Heute liebe ich es, weil Lernen mit den richtigen Methoden immer spielend ist. Solange etwas schwer fällt und kompliziert ist, solange man keinen Flowzustand bei einer Aktivität erreicht und sich eher verkrampft, sind die Lerneffekte sehr gering.

Vor vielen Jahren hatte ich das Projekt Superlearn.de ins Leben gerufen und hatte mich intensiv mit Superlearning, Suggestopädie, NLP, Psychologie, Neurologie und Mindtools beschäftigt. Das war eine super spannende Zeit und ich habe viel gelernt über das menschliche Gehirn, über Konditionierungen und Glaubenssätze. Diese Erkenntnisse helfen mir heute noch und haben mein Leben auf großartige Art und Weise bereichert.

Zur Zeit braue ich das Projekt http://www.digitale-infoprodukte.de auf, welches sich in den letzten Monaten super entwickelt hat. Privat beschäftige ich mich jedoch nach wie vor sehr intensiv mit psychologischen Themen und NLP im allgemeinen. NLP ist für mich ein sehr mächtiges Werkzeug, besonders was die Bereiche Modelling und Reframing angeht. Wer diese Dinge wirklich versteht, kann aus seinem Leben ein Meisterwerk machen, und das ist nichtmal übertrieben. Viele erfolgreiche Menschen beschäftigen sich mit NLP, es hat die Macht zum Umprägen der eigenen Glaubenssätze und Überzeugungen. Und diese Dinge sind letztendlich alles, was eine Person ausmacht. „Design your Life“ könnte man sagen, wenn man über NLP spricht…

2. Du hast gerade die Lernplattform Superlearn.de erwähnt. Welche drei Tipps kannst du den Lesern geben, mit denen das Lernen sofort erfolgreicher wird?

Lernen wird als allererstes durch Wiederholung leichter. Je öfter man eine Sache wiederholt, desto stärker wird natürlich eine neuronale Bahn im Gehirn angelegt. Immer wenn man denkt, funken die Synapsen und je stärker und je öfter sie funken – je mehr man also eine bestimmte Information wiederholt – desto kräftiger ist die neuronale Ausprägung im Gehirn und es fällt einem leichter zu Erinnern bzw. die Information abzurufen.

Ein weiterer guter Tipp beim Lernen wäre das Lernen mit allen Sinnen, also über alle oder zumindest mehrere Sinneskanäle. Diese Art des Lernens ist auch unter dem Namen Suggestopädie oder Superlearning bekannt und oftmals sind hier erheblich weniger Wiederholungen beim Lernen notwendig als normalerweise. Ich kenne einige Hochleistungslerner, welche praktisch nur durch einmalige Aufnahme des Lernstoffes diesen sicher und ausführlich wiedergeben können. Der Zusammenhang ist hier folgender:

Jede Wahrnehmung über einen der 5 Sinne wird in einem bestimmten Bereich des Gehirns abgelegt. Nutzt man nun beim Lernen mehrere Sinne, z.B. Sehen, Hören und Kinästhetik, wird die neue Information in 3 verschiedenen Gehirnbereichen abgespeichert und kann sich untereinander neuronal vernetzen. Dies führt dazu, dass die gelernte Information viel eher abgerufen und erinnert werden kann, denn es stehen gedanklich gesehen 3 verschiedene „Einstiegspunkte“ in die Erinnerung zur Verfügung. Anders wenn man nur durch hören oder nur durch sehen lernt, hier steht nur ein „Einstiegspunkt“ zur Verfügung und die Information kann schwerer abgerufen und erinnert werden.

Das bedeutet praktisch, dass man beispielsweise beim Pauken vor einer Prüfung einen Pfirsich-Duftbaum auf deinem Schreibtisch legen sollte – der Lernstoff wird nun auch über den Geruchssinn im Gehirn neuronal verankert. Zur Prüfung legt man sich dann einfach ein Pfirsich-Duftbaum unter den Schreibblock. Dies mag verrückt klingen aber es funktioniert zweifelsfrei und ganze pädagogische und wissenschaftliche Fachrichtungen beschäftigen sich mit diesen Zusammenhängen.

Der dritte wichtige Lerntipp, den ich geben kann ist Technologie beim Lernen einzusetzen. Es gibt hervorragende, tiefgründig wirkende und vor allem nachhaltige Lerntechnologien… ich meine damit richtig Hardware oder Software… Allerdings keine herkömmliche Lernsoftware, ich rede von Biofeedbacksoftware, von Neurofeedbacktools, Brainmaschines, Mindtools oder der Neuro-Programmer-Software, die du ja selber vertreibst. All diese Technologien sind vor Jahren kaum denkbar gewesen und auch heute noch schaut der Großteil der Menschen skeptisch auf diese Technologien, wenn sie überhaupt bekannt sind. Ich selbst nutze beispielsweise das Neurophone von Dr. Patrick Flanagan, einem der größten Genies und Wissenschaftler der USA, welcher bereits mit 13 Jahren Projekte für die NASA durchgeführt hat. Solche Menschen sind natürlich absolute Ausnahmen, doch sie haben bestimmte geistige Prinzipien derart klar verstanden, dass es ihnen möglich ist, diese in Technologien für Hochleistungslernen und Lernbeschleunigung umzuformen. Überaus bemerkenswert…

3. Was ist die wichtigste Lektion, die du bisher in deinem Leben gelernt hast, bezüglich a) Beruf/Karriere, b) Beziehungen, c) Geld und d) persönliche Entwicklung?

Der wichtigste Punkt in Bezug auf Beruf und Karriere ist der Umgang mit Problemen und Fehlern. Früher bin ich Problemen und Fehlern ausgewichen und wenn sie doch mal unvermeidbar waren, habe ich sie noch bei anderen gesucht. Ich habe es immer als schlimm und schlecht empfunden, Fehler zu machen. Fehler galt es in jedem Fall zu vermeiden. Der Witz an der Sache war, das genau diese Geisteshaltung der größte Fehler von allen war, denn erfolgreich wird man nur, wenn man besonders viele Fehler gelöst und Probleme überwunden hat. Leider hat hierzulande die „Kultur der Fehler“ eine sehr negative Assoziation, alles was falsch läuft, Probleme verursacht und Fehler erzeugt ist schlecht. Heutzutage betrachte ich das ganze genau anders herum, denn Fehler zeigen doch nur, wo das eigene Potential noch nicht auf dem Level ist, wie man das gern möchte. Es ist also ein Hinweis nach dem Motto „…hier musst du noch lernen, hier musst du noch etwas tun…“. Natürlich erzeuge ich nicht absichtlich Fehler und Probleme für mich, aber die innere Einstellung ist anders… Probleme sind ok, sie zeigen mir, was ich noch zu tun habe, wo noch Potenzial gehoben werden muss, was man noch verbessern kann…

In Bezug auf Beziehungen habe ich gelernt, dass man immer zuerst geben muss, ebenso wie in Bezug auf Geld. Man kann kein Geld verdienen, wenn man vorher nicht investiert hat und ebenso kann man keine Beziehung aufbauen oder führen, wenn man vorher nicht etwas gibt und sich bemüht. Es scheint eine universelle Tatsache zu sein, dass erst das Geben kommt wenn man erfolgreich sein will, denn alles muss sich wieder ausgleichen. Wer nur nimmt, wird zum Geben gezwungen bis es sich ausgleicht. Wer laufend gibt, wird die gewünschten Dinge zwangsläufig bekommen, bis es sich ausgleicht. Daher bekommt man umso mehr, je mehr man gibt. Dieser Grundtenor ist in allen spirituellen und religiösen Lehren und Büchern zu finden, von der Antike bis heute.

4. Welche Methoden aus dem NLP setzt du bei dir selber ein und wie haben sie dein Leben bereichert?

Seit Jahren visualisiere ich regelmäßig über neue Ideen, Projekte, Lebensumstände und vieles mehr. Das geht soweit, dass ich im Denken die Sachen nicht nur sehen, sondern auch fühlen, riechen und schmecken kann. Ich sehe glasklar die Bilder, die Kontraste, höre die Töne und schaue mir das Lebensgesamtbild an. Es ist wie eine virtuelle Stadt die man sich in Gedanken aufbaut. Es gibt zwar Leute, die dies kopfschüttelnd als „Realitätsflucht“ beschreiben würden, doch sie verstehen nicht, dass die Realität durch Denken und Visualisieren doch erst erzeugt wird. Regelmäßig über den eigenen Traumurlaub zu visualisieren steigert die Wahrscheinlichkeit des objektiven Erlebens ganz erheblich. Schöpferisches Denken und Visualisieren ist sehr mächtig und hat tiefgreifenden Einfluss auf das eigene Unterbewusstsein. Menschen, welche die Prinzipien des Visualisierens und NLPs wirklich verinnerlicht haben, werden freiwillig täglich visualisieren, denn es ist die einzige Möglichkeit überhaupt, sein Leben zu steuern.

Übrigens wird auch im Hochleistungssport das Visualisieren – und allgemein auch Mentaltraining, wo auch viele NLP-Skills dazugehören – angewandt. Bobfahrer stellen sich vor, wie sie sauber die Bobbahn hinunter kommen. Skispringer visualisieren vor dem Sprung, wie sie optimal in der Luft fliegen. Leichtathleten visualisieren vor dem Start, wie sie fehlerfrei über alle Hürden springen. Das Visualisieren ist im Spitzensport praktisch Tagesgeschäft. Der Punkt dabei ist, dass die innerlich visualisierten Bilder den selben Trainingseffekt haben, wie ein Trainingssprint auf der 100m-Bahn selbst. Und zwar auf die Muskeln, die Zellen, das komplette Gewebe, das Gehirn, die Knochen, das Blut… einfach auf alles. Dies wurde seit Jahrzehnten zweifelsfrei in Tausenden Versuchen wissenschaftlich belegt und dokumentiert. Und wer nicht visualisiert, verpasst somit eine sehr effektive Möglichkeit, sein Leben positiv zu beeinflussen und zu steuern. Denn letztendlich brauch man ja immer nur an das zu denken und zu visualisieren, was sein soll im eigenen Leben. Träumer sind daher die wahren Realisten!

5. Welche Erfahrungen hast du mit Selbsthypnose und Mentaltraining gemacht?

Mentaltraining betreibe ich seit Jahren sehr intensiv, einfach nur durch Visualisieren oder Meditation oder mit Hilfe von Technologie wie Hardware (Neurophone) oder Software (Neuro-Programmer). Es gibt dabei so viele hilfreiche Tools, dass man ein Buch damit füllen könnte… Felix, vielleicht hast du ja Lust (lacht)… lass uns ein Buch über Mindtools schreiben!

Am meisten habe ich bisher das Neurophone benutzt, welches die beiden Gehirnhälften snychronisiert und einen damit in eine Art Flowzustand versetzt. Dadurch entstehen mehr und mehr Alphawellen im Gehirn, welche für das Lernen sehr zuträglich sind. Viele Technologien arbeiten damit und bringen den Anwender zuerst in den Alphazustand, da hier die „Pforten zum Unterbewusstsein“ – und damit die Möglichkeiten zur gezielten Umprägung von Einstellungen, Überzeugungen und Glaubenssätzen – am weitesten geöffnet sind. Besonders gut funktioniert daher Lernen kurz vor dem einschlafen und kurz nach dem aufwachen.

Ich nutze z.B. regelmäßig ein Kopfkissen mit einer kleinen eingebauten Box. Diese ist so groß wie ein Pfennigstück und tief im Kopfkissen eingewoben. Solche „Soundkissen“ kann man im Internet käuflich erwerben. Dann verbindet man das Kopfkissen mit einem Kabel zur Musikanlage, mit welcher man sich jeden früh wecken lassen kann. Natürlich nicht mit destruktiven Radio-Nachrichten, sondern mit eigenen CD´s, vorzugsweise Hörbüchern zu dem Thema, welches man lernen will. Dieser Mechanismus ist so einfach und so simpel und trotzdem nutzen es kaum Leute. Dabei ist der Lerneffekt enorm und die Umprägung oder bewusste Konditionierung auf die eigenen Glaubenssätze ebenfalls. So lässt man sich jeden früh eine Stunde berieseln, ohne das man angestrengt pauken muss.

6. Gibt es noch einen Rat, den du unseren Lesern mit auf den Weg geben willst?

Ja, habt keine Angst vor Lerntechnologie wie dem Neurophone, Biofeedbacksoftware, dem Neuro-Programmer oder anderen Lernstimulationsgeräten. Wir leben in einer technologischen Hochkultur und es gibt Technologien, welche das Gehirn praktisch auf Knopfdruck in einen äußerst lernfähigen und aufnahmefähigen Zustand versetzen kann. Die Wissenschaft ist hier schon sehr, sehr weit. Diese Dinge abzulehnen ist zu kurzsichtig gedacht. Es ist vollkommen natürlich, Mentaltraining zu betreiben und wird das eigene Leben auf vielfache und bedeutsame Weise bereichern. Tools wie den Neuro-Programmer oder das Neurophone kann ich nur wärmstens empfehlen!

Tobias, vielen vielen Dank für das tolle Interview und besonders für die vielen Tipps! Weiterhin viel Erfolg bei deinen Projekten und vielleicht ergibt sich ja nochmal die Gelegenheit zu einer Zusammenarbeit.

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20. Juni 2010 von admin

Trainingseinheiten für die Seele

Vor einigen Jahren erschien im Focus ein Artikel zum Thema “Positive Psychologie”. Darin ging es um die Frage, ob der eigene Charakter gezielt entwickelt werden kann.

Besonders spannend war aber ein “Trainingsprogramm” für den Charakter. Mit einfachen Schritten kann man an seinen Charaktereigenschaften arbeiten und bestimmte Züge ändern.

Auszug:

Aktuelle Forschungsergebnisse legen den Schluss nahe, dass sich der Charakter durch bestimmtes Verhalten formen, ja verbessern lässt. Die Persönlichkeitspsychologen der Universität Zürich entwickelten dazu jetzt erste Lernprogramme.

Beispiele:

Neugier: Essen Sie jede Woche etwas Neues, das Sie ansonsten nie probiert hätten.

Dankbarkeit: Schreiben Sie einer Ihnen nahe stehendenPerson einen Dankesbrief, und zählen Sie darin alles auf, was die Person schon alles Gutes für Sie getan hat. Der Effekt verstärkt sich, wenn Sie diesen Brief tatsächlich abschicken. Am besten besuchen Sei die betreffende Person überraschend und lesen ihr den Brief persönlich vor.

Tapferkeit: Setzen Sie sich für einen Menschen ein – auch wenn Sie eine andere Meinung als dieser vertreten.

Selbstregulation: Fassen Sie den Entschluss, über andere nicht mehr hinter ihrem Rücken zu sprechen. Ertappen Sie sich doch einmal dabei, verbieten Sie es sich erneut.

Der ganze Artikel ist auf jeden Fall sehr lesenswert. Darin enthalten sind noch viele weitere Tipps und Denkanstöße. Oft sind es ja die kleinen Sachen, die einen großen Unterschied machen.

Viel Spaß beim Verändern! :-)

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18. Juni 2010 von admin

Neuro Programmer jetzt auch bei Facebook

Seit heute sind der Mind-Programming.de und der Neuro Programmer auch bei Facebook vertreten. Wir werden dort, wie auch bei Twitter, immer wieder aktuelle Infos, Sonderangebote und Verlosungen online stellen. Wenn ihr also einen Facebook-Account habt, klickt auf den “Gefällt mir”-Button:

Mind-Programming.de bei Facebook

Und das Besondere: Im Juni spenden wir für jeden neuen Fan 0,50€ an Fatigatio e.V. Wenn ihr jetzt also Fan werdet, tut ihr ganz nebenbei auch noch etwas Gutes.

Jetzt Fan werden

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31. Mai 2010 von admin

Lernen im Schlaf Teil II

Neulich haben wir über ein Interview geschrieben, das im Spiegel stand. Darin hat ein Schlafforscher berichtet, wie sich der Schlaf für bessere Lernerfolge nutzen lässt.

Lernen im Schlaf funktioniert nicht

Jetzt hat die Zeitschrift managerSeminare das Thema Lernforschung: Schlau durch Schlaf sogar zur Titelstory gemacht. Die Autoren stellen klar, dass “Lernen im Schlaf”, also durch reines Anhören von Aufnahmen während des Schlafens nicht funktioniert. Die diversen “Sprachenlernen über Nacht”-Programme funktionieren also nicht. Soweit nichts Neues.

Lernen im Schlaf funktioniert doch

Wo der Schlaf allerdings sinnvoll eingesetzt werden kann, ist bei der Wissensverarbeitung. In Studien wurde herausgefunden, dass Probanden, die sich nach Lernphasen schlafen legten, die Lernstoffe besser verinnerlichen konnten. Denn während des Schlafens wandern aufgenommene Informationen vom Hippocampus durch Theta- und Delta-Gehirnwellen nach und nach in die Großhirnrinde, wo sie im Langzeitgedächtnis abgespeichert werden.

Der Schlafforscher hält es für möglich, dass z.B. Vokabeln, die man tagsüber gelernt hat und nachts im Schlaf noch einmal abspielt, besser abgespeichert werden. Damit würde Lernen im Schlaf doch funktionieren – wenn auch nur als Ergänzung zu “normalem” Lernen.

Tiefschlaf ist wichtig

Einig sind sich die Forscher jedenfalls, dass man für möglichst viele Tiefschlafphasen sorgen solle. Dafür kann man einiges tun:

  • Körperliche Aktivtät tagsüber, aber nicht zu spät abends
  • Vor dem Schlafen noch einmal den Lernstoff wiederholen
  • Nicht zu spät schlafen gehen
  • Keine Schlaftabletten, kein Alkohol
  • Tagsüber kurze Schlafpausen einlegen, sofern man keine Einschlafprobleme hat

Der optimale Lernprozess sieht demzufolge so aus: morgens komplexe Aufgabenstellungen bearbeiten und diese dann abends noch einmal wiederholen.

Lernen im Klartraum

Auch Luzide Träume lassen sich zum Lernen nutzen, insbesondere bei Bewegungsabläufen (Sport, Musikinstrumente spielen etc). Sogar Vokabeln soll man sich laut den Experten im Traum einprägen können – als Unterstützung zum normalen Lernen.

Der Neuro Programmer 3 enthält übrigens Sitzungen zum Einleiten von Schlaf und ein Super-Learning-Tool, mit dem Lerninhalte (z.B. Vokabeln oder sonstiger Lernstoff) zwar nicht in Schlafphasen, aber in Phasen intensiver Entspannung ins Langzeitgedächtnis eingebrannt werden können.

Bildquelle: © Valua Vitaly - Fotolia.com

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30. Mai 2010 von admin

Interview mit Maximilian Pütz

Heute haben wir wieder ein besonders interessantes Interview für euch (insbesondere für die Männer :-) ). Maximilian Pütz ist der wohl bekannteste Flirt-Coach Deutschlands, er hatte Auftritte in zahlreichen TV-Sendungen und ist in der Flirtszene bekannt wie ein bunter Hund (Spitzname “Joker”). In diesem Interview verrät er uns, was er in Bezug auf mentale Strategien empfiehlt.

1. Hi Maximilian, stell doch bitte kurz dich und deinen Werdegang vor.

Ich bin 32 Jahre alt,  gelernter Erzieher und Schauspieler sowie NLP-Master. Durch eigene Schwierigkeiten mit Frauen wurde ich 2004 auf die Pickup-Community aufmerksam und habe sie seitdem verfolgt. Mittlerweile könnte man sagen, dass ich sie fast hinter mir gelassen habe und meine Persönlichkeit mir die arbeit abnimmt :-)

Ich habe der Community aber viel zu verdanken und durch sie viel gelernt. Wer sich in Deutschland  ein wenig mit der Materie auskennt, wird früher oder später auf meinen Namen stossen. Man könnte mich sozusagen den Vater der deutschen Seduction Community nennen :-)

2. Welche Fehler machen Männer und Frauen am Häufigsten, wenn es um den Umgang mit dem anderen Geschlecht geht?

Nun, ich könnte hier Tausend Taktiken aufführen oder die ganzen tollen Tipps aus den Verführungsratgebern, aber ich merke immer wieder auch in der Beratung von Leuten: den meisten mangelt es in erster Linie an “Ehrlichkeit” und sie sind viel zu bedürftig.

Das sind die beiden Grundeigenschaften, die fast jede Beziehung zerstören oder gar nicht erst entstehen lassen. Seit einigen Jahren
lebe ich beziehungstechnisch im Paradies. Ich habe eigentlich immer Frauen in meinem Leben und das ohne Arbeit und ohne Stress
und diese “erlauben” mir Dinge, wie Sex mit anderen Frauen, von denen andere Männer nur träumen.

Probleme gibt es eigentlich keine. Wenn man immer ehrlich ist und bei sich bleibt, dann lösen sich die meisten Dinge sehr schnell von selbst.

3. Welche mentalen Techniken sind für dich am effektivsten zur Überwindung von Schüchternheit bzw. mehr Selbstbewusstsein?

Ich bin ja NLP-Master und habe diesbezüglich auch vieles gelernt (z.B. Hypnose), aber ganz ehrlich halte ich in Bezug auf das Frauen Ansprechen nicht so viel von Gedankenakrobatik. Ich meine, wir reden hier von Frauen ansprechen. Nicht Angst vor Höhen oder Spinnen. Also Frauen sind weder gefährlich noch eklig, deswegen brauchst Du keine mentalen Techniken, sondern musst es einfach tun und wenn du das alleine nicht schaffst, such Dir einen Coach, der Dich dazu bringt.

4. Was ist die wichtigste Lektion, die du bisher in deinem Leben gelernt hast?

Ich könnte hier Tyler Durden zitieren: Du bist nicht Dein Auto, Du bist nicht Dein Haus.
Ich habe in meinem Leben so ziemlich jede Untiefe mitgemacht, die man sich vorstellen kann. Richtig Geld hatte ich eigentlich auch nie bis vor ein paar Jahren, aber da hat mir ein Ex-Geschäftspartner alles genommen und ich war wieder bei Null.

Trotzdem bin ich über die Maßen zufrieden und gehe aus jeder dieser “Krisen” gestärkt heraus. Wenn ich jetzt Leute coache, dann können sie davon ausgehen, dass ich ihr Leid verstehe, weil ich meistens selber da schon war.

5. In 3 Sätzen: Wie wird man im Leben erfolgreich?

Hier möchte ich gerne Robert Betz zitieren: “Erfolgreich ist man nur wenn man glücklich ist. Glücklich ist man wenn man den Blick von aussen nach innen richtet und einen ordenltlichen Frühjahrsputz durchführt.”

Vielen Dank, Maximilian, für die ehrlichen Antworten.

Wer Maximilian Pütz kontaktieren möchte, kann dies über seine Website www.casanovacode.de tun. Dort bietet Maximilian auch Flirt-Workshops und Einzelcoachings an.

Ganz neu ist auch das Erfolgsforum UCount.de. Dort könnt ihr euch kostenlos anmelden und euch zum Thema Erfolg austauschen. Maximilian gibt dort auch Tipps und hilft mit seinen Erfahrungen weiter.

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19. Mai 2010 von admin

Klarträumen lässt sich erlernen

Bestimmt habt ihr auf unserer Website bereits über das Thema Luzides Träumen gelesen. Darunter versteht man die Fähigkeit, im Traum “aufzuwachen” und sich bewusst zu werden, dass man träumt. Vielen Menschen passiert das hin und wieder mal, aber beim Luziden Training versucht man, sich diese Fähigkeit bewusst anzueignen. Denn wenn man in der Lage ist, im Traum das Bewusstsein einzuschalten, kann man den Traum auch beliebig steuern und viele Dinge erleben, die im Wachzustand nicht möglich sind.

Im Wissenschaftsmagazin scinexx erschien letztes Jahr ein interessanter Artikel über das luzide Träumen. In Versuchen haben Wissenschaftler bestätigt, dass sich ein Klartraum durch Übung bewusst herbeiführen lässt. Sogar therapeutische Nutzen erhoffen sich die Forscher aus dieser Erkenntnis.

Offenbar ist es so, dass beim Klartraum ein Teil des Gehirns “aufwacht”, während der Rest einfach weiterschläft. Mit Hilfe von Computertomographen messen die Wissenschaftler, was genau bei einem Klartraum im Gehirn passiert.

Luzide Träume haben eine ganze Reihe von Vorteilen. Und nicht zuletzt macht es einfach Spaß, im Traum durch die Luft zu fliegen oder die verrücktesten Abenteuer zu erleben.

Wenn euch das Thema interessiert, schaut euch mal hier um:

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18. Mai 2010 von admin