Archive for the ‘Mentaltraining’ Category

Interview mit Dr. Jürgen Lang

Mentaltrainer Dr. Jürgen LangDer heutige Interviewpartner ist ein absoluter Profi im Bereich Neurofeedback und Mentaltraining. Ich habe ihn bei meiner Coaching-Ausbildung kennen gelernt und er hat sich bereit erklärt, uns ein Interview zu geben. Viel Spaß :-)

1. Hi Jürgen. Stell dich doch bitte unseren Lesern kurz vor (Werdegang, Tätigkeit etc.).

Ich habe nach dem Abi erst mal eine ausgesprochen öde Banklehre hinter mich gebracht und dann Wirtschaftspädagogik, BWL und Psycho studiert. Neben meinem Grundstudium habe ich u.a. als Barkeeper, Fish’n Chips Cook, Margarinepacker, Kameramann, Kirmesboxer, Möbelpacker und Finanzvertriebler gearbeitet. Im Hauptstudium bekam ich dann erst einige Dozentenjobs, dann schon sehr früh Lehraufträge und dann habe ich meine erste Beratungs- und Trainingsfirma gegründet. Seither bin ich selbständig. Mein Schwerpunkt hat sich dabei von der HR-Beratung und großen Vertriebs- und Changeprojekten erst mehr ins Prozess-Coaching entwickelt, dann – im Zusammenhang mit meiner berufsbegleitenden Promotion in Psychologie – hin zu meinen heutigen Seminaren und Vorträgen und meiner Praxis für Neurofeedbacktherapie und Mentaltraining.

2. Du hast dich intensiv mit dem Thema Emotionen beschäftigt. Welche Rolle spielen Emotionen beim persönlichen Erfolg?

Die ganz zentrale überhaupt. Während meiner Forschungsarbeit wollte ich mit graphentheoretischen Verfahren Emotionen in Vertriebs- und Führungssituationen sichtbar machen. Das Ergebnis übertraf in der Stärke der Ausprägungen alle Erwartungen: Die persönliche Langzeit-Entwicklung von Führungskräften ist durch und durch ein hoch-emotionale, Top-Verkäufer zeigen eine besonders hohe emotionale Stabilität und Frustrationstoleranz usw. In meiner Alltagspraxis habe ich das Ganze dazu ganz geballt in Veränderungssituationen erlebt- enorm emotionsgeladene Situationen, bei denen die hausinterne Führungsmannschaft schon mal in die Knie geht. Und für jeden einzelnen gilt: Du kannst alle Deine Ressourcen immer nur so gut nutzen, wie Deine Emotionen es zulassen. Egal, wie obergescheit und megaausgebildet und sophisticated.

3. Was sind denn aus deiner Erfahrung die besten Methoden, negative Emotionen schnell und effektiv zu überwinden bzw. umzuwandeln?

Sobald „das Tier“ in uns die Regie übernommen hat, wird’s schwierig. Davor steht jedoch immer eine Bewertung einer Situation durch uns selbst. Erst diese Bewertung macht die schlechten Gefühle, nicht die Situation selbst. Wenn man Gefühle mal vereinfacht als eher kurzfristige Verfassungen sieht und Emotionen als mehr andauernde, wird schon klar, in welche Richtung es geht: Bei ad hoc Situation muss ich versuchen, die negative „Spirale“ zu unterbrechen: Sofort Körperhaltung verändern, positive Anker nutzen und – der Tipp überhaupt: Stimme bewusst verändern. Dazu in eine positive Bewertung der Situation gehen. Mir als knallrotem Typ mit sizilianischem Temperament gelingt das manchmal nur, indem ich mich bewusst für einen Moment selbst verarsche und mir eine möglichst bescheuerte, absurde und witzige Deutung der Situation ausdenke. Ich weiß in dem Moment, dass das Quatsch ist und das die Möglichkeit, einen echten Idioten vor mir zu haben groß ist, aber es hilft mir, mich bewusst zu steuern, statt in den Affekt abzudriften.

Was Emotionen, also länger andauernde Gefühlszustände angeht, hilft freilich oft „raus zu kommen“ aus der alltäglichen Dauersituation, Sport usw. Schwerwiegendere emotionale Probleme sollten aber therapeutisch abgeklärt werden, weil sie sich letztlich in defizitären Hirnfunktionen manifestieren. Depressionen und Traumata betreffen als psychische Schmerzen z.B. die Schmerzzentren des Gehirns genau so, wie physische.

4. Du machst ja mittlerweile auch viel mit Neurofeedback. Kannst du kurz erklären, was das ist und wie du es einsetzt?

Neurofeedback funktioniert mittels EEG-gestützter Messung der Hirmströme und visuelles Feedback quasi in Form von Computerspielfrequenzen in Echtzeit. Als unmittelbares Gehirnwellentraining, hilft es dem Hirn, in seine jeweils optimalen Frequenzen zu finden und so zu lernen, selbst in optimale, gesunde und hoch leistungsfähige psychische Zustände hinein zu kommen. Das lässt sich therapeutisch bei einer enormen Bandbreite von sonst oft nur schwer therapierbaren Problemen und Krankheitsbildern äußerst erfolgreich einsetzen, wie Migräne und chronische Schmerzen, AD(H)S, Schlaganfall-Reha, Burn-out, Tinnitus usw. In letzte Zeit gibt es vielversprechende Anzeichen, dass auch Parkinson und MS mit NFB gut therapierbar sein könnten und vieles mehr. Der zweite Bereich ist das Peak Performance Training, einmal natürlich für Sportler (Golf, Tennis, Marathon…) zum anderen die Executive Performance für Manager aber auch z.B. die Auftrittsperformance von Politkern im Wahlkampf usw. und der militärische Einsatz. Ein dritter Bereich wird m.E. sein, NFB als Lifestyle-Element zu nutzen, um sich ein dauerhaft optimales Wohlbefinden, hohe Belastbarkeit, schnelle Erholung usw. im Alltag zu gönnen. Schon 5-10 NFB Sitzungen können zu einem meditativen Niveau führen, das Du sonst nur nach 10 Jahren Kloster in Tibet erreichst. Bisher gibt’s noch kaum Forschung in dem Bereich, aber es ist sogar vorstellbar, dass NFB auch einige Problemchen beim Lifestyle-Lieblingshema Sex lösen könnte…

Konkret habe ich im therapeutischen Bereich aktuell v.a. Klienten mit AD(H)S, post-traumatischen Belastungsstörungen und Burn-out. Im PPT Golfer und im Lifestyle-Bereich v.a. mich selber J

5. Kannst du unseren Lesern noch etwas mit auf den Weg geben: Was sind die drei wichtigsten Lektionen, die du in deinem Leben gelernt hast?

Erst Haben-wollen, dann Geben klappt nicht
Verteidige nie eine Verlustposition
Erst die Hose, dann die Schuhe

Vielen Dank, Jürgen. Ich freue mich auf die Veranstaltung, die du gerade planst. Mehr wird noch nicht verraten :-)

Wer mehr über die Rolle von Emotionen erfahren möchte, findet auf Jürgens Website jede Menge Material: www.businessfeeling.de

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19. April 2011 von admin

Selbstbewusstsein stärken – 7 Wege für mehr Selbstvertrauen

Der Erfolg im Leben hängt in großem Maße vom eigenen Selbstbewusstsein ab. Das gilt sowohl für den finanziellen Erfolg (wenn ich mir mehr zutraue, kann ich größere Projekte angehen und höhere Preise bzw. ein größeres Gehalt verlangen) und für die Partnerschaft (nur wenn ich mir selbst vertraue, kann ich auch dem Partner vertrauen) als auch für jeden anderen Bereich des Lebens.

Leider bekommen wir von unserer Umwelt und unserer Erziehung nur selten ein starkes Selbstbewusstsein „geliefert“. Die meisten Menschen hören im Laufe ihres Lebens immer und immer wieder, was sie alles nicht können, wofür sie zu klein, zu dumm, zu arm oder zu schwach sind. Wohlmeinende Eltern, die ihre Kinder auf dem „Boden der Tatsachen“ halten wollen, zerstören ungewollt das Selbstvertrauen der Kleinen.

Es liegt deshalb an uns, unser Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein zu stärken. Wenn wir es nicht tun, tut es niemand. Es gibt eine ganze Reihe von Techniken und Möglichkeiten, mit denen man das Selbstvertrauen stärken kann.

1. Erfolgstagebuch führen

In vielen Ratgebern liest man den Hinweis, dass man ein Erfolgstagebuch führen solle (z.B. in Bodos Schäfers sehr empfehlenswertem Buch Endlich mehr verdienen). Jeden Tag schreibt man alles hinein, was einem gut gelungen ist. Auch kleinste Erfolge trägt man hier ein. Das Ziel ist es, jeden Tag drei bis fünf Einträge vorzunehmen.

Was das bringt? Durch das Führen eines Erfolgstagebuchs lenkt man die Aufmerksamkeit vom Negativen weg zu den Erfolgen, die man im täglichen Leben hat. Man lernt, auch kleinste Erfolge wahrzunehmen, anzuerkennen und sich daran zu erfreuen. Schon nach kurzer Zeit ändert sich der Fokus und man sieht Erfolge, Chancen und Möglichkeiten, wo man früher nur grauen Alltag gesehen hat. Ein Erfolgstagebuch stellt eine großartige Möglichkeit dar, das Selbstbewusstsein zu stärken.

2. Visualisierung

Visualisierung stellt eine altbekannte Möglichkeit der Persönlichkeitsentwicklung dar. Auch zur Stärkung des Selbstbewusstseins eignet sich diese einfache Methode. Indem man sich immer wieder Situationen vorstellt und innerlich durchlebt, in denen man das gewünschte Selbstbewusstsein bereits hat, lernt das Unterbewusstsein, dieses Ziel zu verinnerlichen und zu verwirklichen.

Das Unterbewusstsein kann nicht zwischen lebhafter Imagination und der Wirklichkeit unterscheiden. Indem man sich also vorstellt, wie man sich in einer schwierigen Situation selbstbewusst verhält und diese Situation meistert, ist es für das Unterbewusstsein so, als ob man diese Situation tatsächlich erlebt hätte. So baut sich das Selbstbewusstsein Schritt für Schritt auf.

3. Suggestionen

Ergänzend zur Visualisierung helfen Suggestionen dabei, das Selbstbewusstsein zu trainieren. Sätze wie „Ich liebe mich und vertraue mir selbst!“ oder „Ich kann alles erreichen, was ich mir vornehme!“ pflanzen sich ins Unterbewusstsein ein und tragen so zu mehr Selbstbewusstsein bei.

Bei den Suggestionen gibt es mehrere Möglichkeiten: man kann sie sich im Laufe des Tages immer wieder bewusst sagen, laut oder leise. Diese Methode sollte nur als Ergänzung dienen, da sie allein nicht sehr stark wirkt.

Man kann sich Suggestionen aber auch in einem Trancezustand geben. Nachdem man sich in Trance gebracht hat (z.B. mit Selbsthypnose, dem Neuro Programmer 3 oder einer Mind Machine), sagt man sich die Suggestionen innerlich vor oder hört sich aufgenommene Suggestionen an. Dadurch, dass sich das Bewusstsein im Alpha-Zustand befindet, gelangen die Suggestionen besonders schnell und einfach ins Unterbewusstsein und können dort wirken. Besonders die Phase vor dem Einschlafen lässt sich gut nutzen, um sich Suggestionen für mehr Selbstvertrauen zu geben.

Eine dritte Möglichkeit bieten Silent Subliminals. Man kann sich aus aufgenommenen Suggestionen Silent Subliminals erstellen und diese einfach während des Tages abspielen. Da sie unhörbar sind, stören sie nicht.

Optimal ist eine Kombination aller drei Methoden: morgens und abends vor dem Spiegel laut und bewusst aufgesagte Suggestionen, einmal täglich während einer Mentaltrainings-Session Suggestionen im Alpha-Zustand und 1-2h Silent Subliminals im Hintergrund führen schnell zu mehr Selbstbewusstsein.

4. Körperhaltung

Selbstbewusstsein stärkenSchon in kleinen Änderungen wie zum Beispiel einer aufrechten Körperhaltung führen zu mehr Selbstbewusstsein. Die Körperhaltung ist eng verknüpft mit dem inneren Zustand. Wenn man leicht gebeugt steht, mit hängenden Schultern, einem gesenkten Blick und heruntergezogenen Mundwinkeln, wird es schwierig sich selbstbewusst zu fühlen.

Stellt man sich jedoch aufrecht hin, Schultern nach hinten, Kopf nach oben, leichtes Lächeln, dann merkt man sofort, wie man Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein ausstrahlt. Solche kleinen Änderungen der Körperhaltung können sofort viel bewirken.

5. Sport

Sport stellt eine weitere großartige Möglichkeit dar, das Selbstbewusstsein aufzubauen. Durch Sport kommt man in Kontakt mit dem eigenen Körper, fühlt sich selbst und lernt, wie der Körper sich unter Belastung verhält. Außerdem trägt Sport zu einer guten Körperhaltung und einer positiven Ausstrahlung bei.

Durch Krafttraining wird ein straffer und muskulöser Körper aufgebaut. Dabei sind Muskelberge wie bei Bodybuildern gar nicht das Ziel. Schon zwei Kilogramm mehr Muskelmasse und zwei Kilogramm weniger Fett können den Körper eines mittelschweren Menschen stark verändern. Dieses Ziel lässt sich gut in einem Jahr erreichen. Die Wirkung, die Sport durch die Veränderung des äußeren Erscheinungsbildes auf das Selbstbewusstsein hat, ist enorm.

6. Selbsterkenntnis

Ganz wichtig für mehr Selbstbewusstsein ist es, sich selbst zu kennen und sich mit all seinen Stärken und Schwächen anzunehmen. Jeder Mensch hat andere Gebiete, auf denen er gut ist, und Bereiche, die ihm nicht liegen. Das ist völlig normal. Je besser man sich selbst kennt, desto leichter kann man sich auch selbst vertrauen.

Folgende Fragen helfen bei der Selbsterkenntnis:

  • Was kann ich gut?
  • Was habe ich bisher erreicht, auf das ich wirklich stolz sein kann?
  • Welche Themen liegen mir überhaupt nicht?
  • Schränken diese mein Leben so sehr ein, dass ich daran arbeiten muss? (wenn nicht, nimm die Schwäche als „liebenswerte Macke“ an)

7. Neues ausprobieren

Nichts hilft so sehr, das Selbstbewusstsein zu stärken, wie ständig und immer wieder etwas Neues zu probieren. Wenn man die alten Grenzen hinter sich lässt, sich in neue Gebiete vorwagt und sich sogar seinen Ängsten stellt, wird man feststellen, wie viel mehr man eigentlich erreichen kann, wie viel einem bisher entgangen ist.

Dabei muss es sich gar nicht um etwas Großes handeln. Schon vermeintlich kleine Dinge wie Stricken lernen, einen Kochkurs machen oder Inline Skaten lernen, erweitern den Horizont und vergrößern den persönlichen Handlungsspielraum.

Hast du bisher Angst davor gehabt, fremde Menschen anzusprechen? Dann geh in eine Stadt, wo dich niemand kennt, kauf einen Strauß Blumen, stell dich in die Fußgängerzone und verteile die Blumen an Passanten. Die Leute werden dich für verrückt halten, aber wen kümmerts? Viele werden sich freuen, und du wirst mit dem Gefühl nach Hause fahren, etwas völlig Neues getan und etwas Bemerkenswertes geleistet zu haben.

Jeden Tag bieten sich Möglichkeiten, Neues zu probieren. Ein neuer Weg zur Arbeit, eine neue Speise, ein neuer Kontakt, neue Kleidung, neues Abendprogramm und und und.

Diese 7 Wege helfen dabei, das Selbstbewusstsein zu stärken. Allerdings nur, wenn man sie wirklich in sein Leben integriert. Nimm dir deshalb jetzt gleich einen Stift und ein Blatt Papier, und schreibe dir drei Dinge auf, die du ab morgen umsetzen willst.

Dann nimm davon eine Sache und tue sie sofort. Jetzt gleich. Das ist der erste Schritt zu mehr Selbstbewusstsein.

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10. März 2011 von admin

Verlosung: Lexikon der Mentaltechniken

Es gibt eine schier unüberschaubare Vielzahl von Mentaltechniken. Einige davon, wie Selbsthypnose, NLP-Techniken oder Biofeedback haben wir auf unserer Website näher erklärt. Trotzdem bleiben hunderte von weiteren Techniken, die zur Verbesserung der Lebensqualität, Leistung und Lebensfreude beitragen können, offen.

Hier setzt das Lexikon der Mentaltechniken an. Das Buch stellt über 300 Mentaltechniken übersichtlich, leicht verständlich und praxisnah vor. Pro Seite wird eine Technik behandelt, inkl. Anwendungshinweise, Dauer und Ablauf der jeweiligen Technik.

In dem Buch wird jede nur denkbare Technik beschrieben, z.B.

  • Visualisierung
  • Mind Machines
  • EEG-Neurofeedback
  • Autogenes Training
  • Freewriting
  • Atemtechniken
  • Dufttherapie
  • Meditation
  • Kurzschlaf
  • Progressive Muskelentspannung
  • Qigong
  • Stresstechniken

und unglaublich viele weitere Methoden.

Wir haben eine ausführliche Rezension erstellt. Wenn euch das Thema interessiert, schaut sie euch an.

Der Autor Michael Draksal, eine Koriphäe im Bereich Mentaltraining, hat uns angeboten, dass wir drei Exemplare des Lexikons verlosen können. Das machen wir doch gerne :-) . Alle Kommentare auf diesen Artikel nehmen an der Verlosung teil und erhalten das Lexikon direkt vom Autor zugeschickt (wir geben eure Adresse dann mit eurem Einverständnis an ihn weiter).

Also, was müsst ihr tun, um teilzunehmen? Beantwortet einfach diese Frage:

Mit welchen Mentalmethoden habt ihr die besten Erfahrungen gemacht?

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5. März 2011 von admin

Unterschied zwischen Neuro Programmer 3 und Silent Subliminals XXL

Immer wieder erreicht uns von Kunden die Frage, was denn der Unterschied zwischen dem Neuro Programmer 3 und der Silent Subliminal XXL-Software sei und ob man beide Programme brauche. Das nehme ich heute mal zum Anlass, darüber einen kleinen Blogbeitrag zu schreiben, denn die Frage ist durchaus interessant.

Kurz vorab: beides sind völlig verschiedene Programme mit verschiedenen Funktionen, verschiedenen Anwendungsgebieten und verschiedenen Zwecken, die aber dennoch optimal zusammenarbeiten.

Der Neuro Programmer 3

Der Neuro Programmer 3 ist ein Programm zur Stimulierung der Gehirnwellen. Er produziert Sounds, die das Gehirn dazu bringen, bestimmte Gehirnwellen verstärkt zu produzieren, zum Beispiel Alpha- oder Theta-Wellen. Damit hilft er, in gewünschte Zustände wie Entspannung, Schlaf oder auch konzentrierte Aufmerksamkeit zu kommen.

Im Neuro Programmer 3 sind bereits über 120 Sitzungen vorinstalliert. In der Ultimate-Version können auch beliebig viele weitere Sessions erstellt und alle Sessions vollständig angepasst werden.

Zusätzlich kann man auch Hintergrundsounds (gibt’s im Shop) wie Musikdateien etc. in die Sitzungen einbauen. Diese werden ebenfalls moduliert und verstärken so die Wirkung der Sessions.

Und schließlich lassen sich Affirmationen und Suggestionen in die Sitzungen einbauen. Dazu später mehr.

Mehr Infos über den Neuro Programmer 3.

Silent Subliminals XXL

silent subliminalsDie Silent Subliminal XXL-Software ist ein Programm, das aus normalen MP3-Aufnahmen unhörbare Silent Subliminals macht. Diese Silent Subliminals umgehen die bewusste Wahrnehmung und dringen so tiefer und schneller ins Unterbewusstsein vor. Man kann Suggestionen mit dem Programm unhörbar machen und so auch z.B. beim Einschlafen oder einfach während des Tages “anhören”, ohne dass sie stören. Vom Unterbewusstsein werden sie trotzdem aufgenommen.

Der Unterschied

Jetzt müsste der Unterschied eigentlich klar geworden sein. Der Neuro Programmer 3 stimuliert die Gehirnwellen, um in einen anderen Bewusstseinszustand zu kommen, Silent Subliminals XXL produziert unhörbare Subliminals, die sich direkt ins Unterbewusstsein einpflanzen. Ein Vergleich beider Programme wäre also wie ein Vergleich zwischen Fahrrad und Leiterwagen – keiner von beiden ist besser oder schlechter, sie dienen einfach verschiedenen Zwecken.

Die Kombination

Was passiert aber, wenn man den Leiterwagen an das Fahrrad anhängt? Man kann größere Lasten relativ problemlos über weitere Strecken schnell und bequem transportieren. Das gilt auch für die beiden Programme. Die einfachste und beste Möglichkeit der Kombination ist: man erstellt mit dem Silent Subliminals XXL unhörbare Suggestionen und baut diese in die Neuro Programmer 3-Sessions ein. So bringt einen der NP3 in den gewünschten mentalen Zustand, wo dann die Silents ihre volle Wirkung noch einfacher entfalten können. Zum Beispiel:

  • eine Alpha-Session fürs Mentaltraining, kombiniert mit Silent Subliminals zur Zielerreichung oder einfach zur besseren Entspannung
  • eine Beta-Session zur besseren Konzentration beim Lernen, kombiniert mit Silent Subliminals für mehr Selbstvertrauen und zum Abbau von Prüfungsstress
  • eine Theta-Session zur Tiefenentspannung, kombiniert mit Silent Subliminals für Regeneration und Aufladen der “Batterien”
  • usw.

Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Beide Programme ergänzen sich in ihren Funktionen und ihrer Wirkung wunderbar. Viele Kunden nutzen genau diese Kombinationsmöglichkeiten und sind hellauf begeistert.

Wie sind eure Erfahrungen?

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24. Februar 2011 von admin

Mentaltraining im Spiegel

Da staunte ich heute nicht schlecht, als ich im Spiegel die Artikelüberschrift “Introvision: Mentaltraining fasziniert Forscher und Sportler” fand. Mentaltraining im Spiegel? Das ist doch mal was…

Der Artikel beschreibt eine Mentaltrainings-Technik namens Introvision. Dabei geht es im Wesentlichen um das gezielte Beobachten innerer Wahrnehmungen und Gefühle. Dadurch lassen sich mentale Blockaden, innere Konflikte, Stresssituation und Depressionen abbauen und sogar Burn Out behandeln. Auch Sportler nutzen diese Technik zur Wettkampfvorbereitung.

Im Gegensatz zu “normalem” Mentaltraining, bei dem man sich auf positive Bilder und Emotionen fokussiert, stehen hier ganz bewusst negative Emotionen im Vordergrund. Durch das Zulassen und Beobachten dieser Gefühle sollen sie sich relativ schnell abbauen, wodurch sich dadurch entstehende Probleme auflösen.

Das Konzept scheint wissenschaftlich ziemlich fundiert und auf jeden Fall eine nähere Betrachtung wert zu sein. Im Moment wird sogar ein universitärer Masterstudiengang dazu entwickelt.

Wer mehr über Introvision lernen will, kann dies im Buch “Gelassenheit durch Auflösung innerer Konflikte: Mentale Selbstregulation und Introvision” der Entdeckerin dieser Technik Angelika C. Wagner tun.

Weitere Informationen zur Introvision gibt’s auch bei Wikipedia.

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22. Februar 2011 von admin

Vokabeln lernen mit dem Vokabeltrainer XXL – Interview

Vokabeln lernen fällt so gut wie allen Menschen schwer. Oder kennt ihr jemanden, der voller Vorfreude “Au ja fein, endlich wieder Vokabeln lernen” ruft? Ich hab noch niemanden getroffen :-)

Mittlerweile gibt es jedoch einige Methoden, das Vokabeln lernen deutlich effektiver zu gestalten. Gehirngerechte Methoden wie die von Vera F. Birkenbihl (die reines Vokabellernen im Übrigen komplett verbietet) oder Superlearning sind nur zwei solcher Methoden. Auch mit dem Neuro Programmer 3 lassen sich Vokabeln wunderbar lernen. Heute möchte ich euch jedoch noch eine andere Möglichkeit vorstellen: Vokabeln lernen mit dem XXL Vokabeltrainer (wer von euch schon Erfahrungen mit Silent Subliminals hat, aufgepasst!).

Der XXL Vokabeltrainer ist die neueste Kreation von Tim Daugs, dem Hersteller der Silent Subliminals. Er verspricht, das Vokabeln lernen radikal zu vereinfachen. Das ist natürlich eine große Behauptung, die mit Argumenten unterlegt werden will. Deshalb haben wir Tim zum Interview geladen (das ist im Übrigen nicht ganz so einfach, denn Tim ist ganz schön schwer zu greifen ;-) ). Und natürlich haben wir Tim nicht gehen lassen, ohne ihm ein paar Tipps zum besseren Vokabeln lernen abzuringen. Bitteschön:

Vokabeltrainer

1. Hi Tim. Ich habe erfreut festgestellt, dass du ein neues Produkt gelauncht hast: den XXL Vokabeltrainer. Erzähl doch mal, worum es sich dabei genau handelt.
Der XXL Vokabeltrainer sorgt für das, was den meisten Leuten fehlt, wenn Sie eine Fremdsprache lernen: er sorgt für den richtigen mentalen Zustand beim Lernen. Denn wir wissen ja inzwischen, dass unser Gehirn auf eine bestimmte Art ticken muss, damit es erfolgreich lernt.

Das gilt auch für das Lernen einer Fremdsprache. Auch hier muss man im Oberstübchen auf eine ganz bestimmte Weise ticken, damit man in die neue Sprache hineinfindet, damit die Wörter und Bilder haften bleiben.

Und eines der größten Hindernisse beim Lernen jeder Sprache sind die vielen Worte… Wir im Deutschen haben ja schon mehr Wörter zur Verfügung als die lateinischen Sprachen, und das Englische schießt mit 500.000 Wörtern so ziemlich jeden Vogel ab. Wie soll man sich das alles merken?

Antwort: es ist eigentlich kinderleicht. Kinder merken sich alles, obwohl sie es vielleicht nicht immer verstehen. Wir Erwachsene wollen immer erst verstehen bevor wir lernen, und damit stehen wir uns manchmal selbst im Wege. Oft hilft einfach das reine “Aufsaugen” der Infos. Der Aha-Effekt kann dann gerne später kommen.

Fakt ist, dass sich das “Merken” und “Einprägen” leichter von der Hand geht als man zu glauben gewohnt ist. Die Standard-Auflucht für alle ab 30 ist: “Ach, ich bin schon zu alt, ich kann mir nichts mehr merken.” Das ist ziemlicher Unsinn. Das aktive Gehirn kann bis ins hohe Alter neue Synapsen bilden und neue Dinge aufnehmen, und das mit erstaunlich hoher Leistung.

Das gleiche gilt für ein junges oder reifes Gehirn. Es kann immer dazulernen. Auch eine weitere Sprache. Alles was es braucht, sind die richtigen Zustände. Und diesen Zustand stellt der XXL Vokabeltrainer her. Er macht, dass die Vokabeln schneller haften bleiben. Er führt zu schnellerem Lernen, und zu einem besseren Vokabelgedächtnis.

Der Vokabeltrainer ist also KEIN Buch oder so. Der Vokabeltrainer ist ein Werkzeug, um das ganze Zeug, was in den Büchern steht, so schnell es geht oben in die Birne zu bekommen.

2. Für wen genau ist der XXL Vokabeltrainer geeignet?
Für alle, die es gewohnt sind, sich ab und an wirklich auch hinzusetzen und Vokabeln zu lernen. Und das machen immerhin doch recht viele, vor dem Urlaub oder vor einer Prüfung zum Beispiel.

Vokabeln sind die Bausteine einer Sprache und es hilft schon mal rabiat, statt 150 englischen Wörtern mal eben 5000 zu können. Die Welt ist danach nicht mehr dieselbe, wenn man plötzlich die Nachrichten auf CNN versteht. Der Herz pocht dann vor Freude.

Der XXL Vokabeltrainer ist aufgebaut wie das Vokabel-Lernen, von dem ich finde, dass es am besten funktioniert: Und zwar in dieser Reihenfolge: Einstimmen, Reinpauken, Halbschlaf und Vollkoma.

Das sind genau die 4 Zustände, die das Gehirn für ein paar Minuten durchlaufen sollte, damit eine Vokabel ein für allemal oben ankommt.

Die Zustände übrigens werden durch bestimmte Musik und bestimmte akustische Frequenzen erzeugt. Man lernt also mit Musik auf den Ohren. Manchmal mit Rauschen, und manchmal mit nichts, während man tief schläft und nichts mehr hören kann. Klingt furchterregend, oder?

Dabei ist es das Ganze vom Aufwand her ziemlich locker und mühelos, und vom Ergebnis her verblüffend. Und das hat mich zunächst auch misstrausich gemacht.

3. Und für wen ist der Vokabeltrainer nicht geeignet?
Für alle, die an den ganzen Mental-Quatsch nicht glauben, ist der Vokabeltrainer das gefundene Hass-Objekt. Und für alle Leute, die weiterhin finden, Sie müssten an einer Fremdsprache verzweifeln, um sie zu lernen, für die ist der Vokabeltrainer leider auch das falsche Instrument, denn am Ende ginge denen die ganze Frustration flöten, und das ist nicht leicht auszuhalten, also bitte Vorsicht beim Kauf.

4. Was unterscheidet dein Produkt von anderen Produkten zum Vokabellernen auf dem Markt, inklusive Superlearning-Anwendungen?
Dieses Produkt ist etwas für Autodidakten. Also für Leute die sich am liebsten selber was beibringen. Leute wie mich, die Lehrer und Schüler in einer Person sind, und die auf diese Art 3 Fremdsprachen gelernt haben. Mit Vokabel-Sammlungen in der Hand, mit Wörterbüchern auf dem Kopfkissen, mit Übungsbüchern, mit diesem ganzen Arsenal der Eroberung eines bizarren und fremden Universums: Spanisch. Ein Universum übrigens 5 mal so groß wie unser deutsches.

Superlearning ist klasse, allerdings sehr teuer, weil es einen “Showmaster” gibt, der einen anleitet und indoktriniert, und zum “französisch sprechen zwingt” obwohl man Schiss hat, sich zu blamieren. Das kann wirklich helfen.

Zielgruppe dieser Seminare sind allerdings in der Regel keine Autodidakten.

5. Auf der Website verwendest du den Namen “Johann (Pélé) Krebstock”. Was hat es damit auf sich?
Ach, den Namen “Johann Krebstock” habe ich wieder rausgenommen, ich heiße jetzt wieder Tim. Tja, wie kam das? Also der Text, den ich verfasst habe, um meinen Lesern den Vokabeltrainer unterzujubeln (lacht) also der ist sehr frech und sehr gewagt. Ich spreche ja immerhin aus der Zukunft zu den Leuten. Manche sagen da: “Mensch, wenn der so ein tolles Produkt hat, wie er behauptet, warum schreibt der nicht einen seriösen Text?”

Meine Antwort darauf ist? Weil seriös die Leute langweilt und weil seriös mich beim Schrieben langweilt, und, ganz wichtig, weil ich vom Typ her schon seriös genug bin, das ich es nicht auch noch beim Schreiben sein muss. Und daher habe ich mir für den Akt des Schreibens ein scheinbar lustiges, aber hochernstes Pseudonym gegeben: Krebstock.

Und zwar Kreb-Stock. Krebs-Steinbock. Mein Sternzeichen und mein Aszendent. Inzwischen wird “Krebstock” sogar gegoogelt. Daran sieht man, dass es ein Name ist der hängenbleibt: auf den ersten Blick deutlich bescheuert, aber dennoch höchst erfolgreich.

6. Welche Tipps kannst du meinen Lesern geben, um das Vokabel- und Sprachenlernen zu vereinfachen? (außer “kauf den Vokabeltrainer XXL” natürlich *g*)
Mit Muttersprachlern reden. Online-Talk-Radio hören, nebenbei. Singen…

Ja! Vokabeln singen wie eine Oper! Das hilft richtig. Oder jeden Satz mit einer anderen Stimme vortragen, also “schauspielen” mit den Vokabeln. Ich finde, um eine Sprache am Ende auch fließend zu sprechen, muss man quasi erstmal absichtlich schizophren werden.

Wenn du japanisch lernst, muss man ein Japaner werden. Man muss so atmen wie die, so gucken, und so klingen. Und die gleichen Gesten und Grimassen machen. So gehen wie die. Man muss eine völlig neue Identität entwickeln. So wie Dr. Jeckyll und Mr. Hyde.

Anders geht’s nicht.

Vielen Dank, Tim. Wieder einmal ein spannendes Interview. Wir sind gespannt, wie schnell sich dein XXL Vokabeltrainer im Markt durchsetzt.

Wer den XXL Vokabeltrainer jetzt testen möchte, kann das durch einen Klick auf den Banner unten tun. Ihr seid durch eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie geschützt und geht also kein Risiko ein:

Vokabeltrainer

Bildquelle: © contrastwerkstatt – Fotolia.com

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7. Februar 2011 von admin

Interview mit Dr. Martin Emrich

Wie ihr vielleicht wisst, habe ich im Januar 2010 meine Ausbildung zum Systemischen Business Coach abgeschlossen. Der Ausbildungsleiter ist Dr. Martin Emrich aus Tübingen. Mit ihm verbindet mich bereits seit einigen Jahren eine gute Beziehung, sowohl geschäftlich als auch privat, weshalb ich mich freue, ihn hier im Blog vorstellen zu können. Martin macht Mentaltraining im Spitzensport, ihr dürft also gespannt sein :-)

1. Hallo Martin, stell dich doch bitte unseren Lesern kurz vor.

Wow, dieser Blog ist eine klasse Fundgrube für mich! Enthält für mich sehr viele wertvolle „News to use“!!

Ich freue mich, dass ich heute die Möglichkeit habe, mich hier vorzustellen. Ich bin Martin aus Tübingen. Bin 36 Jahre alt. Bin seit 20 Jahren Basketballer. Und seit 5 Jahren Hypnothiseur. Und mache heute in der 1. Basketball-Bundesliga eine Arbeit, die diese beiden Bereiche kombiniert!

Und für die Mentalcoachings mit Basketballern hilft es sicher, dass ich selbst knapp 2 Meter groß und promovierter Diplompsychologe bin.

Genauere Infos und auch ein Film zu meiner Arbeit finden sich auf www.emrich-consulting.de.

2. Wie setzt du Hypnose in deiner Arbeit ein?

Mit Führungskräften von Managern aus der Wirtschaft (z.B. HUGO BOSS, DAIMLER, Adidas,…) und mit Spitzensportlern setzte ich die Hypnose immer dann ein, wenn ich das Gefühl haben, dass meine Coaching-Klienten nur dann den Sprung auf ein höheres Leistungsniveau schaffen, wenn sie an ihren inneren Bildern arbeiten.

Zunächst mache ich eine Trance-Induktion. Die dauert ca. 3 Minuten. In Trance verschaffe ich meinen Coachees dann Zugang zu ihrem Unterbewusstsein. So entstehen im Unterbewusstsein meiner Klienten neue Metaphern, die ihnen nützen, Top-Leistung im Sport oder im Wirtschaftsleben zu realisieren. Das dauert circa 20 Minuten. Als Abschluss hole ich die wieder ins „Hier und Jetzt“, was nur ein paar Sekunden benötigt.

3. Wie setzt du die Erkenntnisse, die du durch die NLP- und Hypnose-Ausbildungen gewonnen hast, privat ein?

NLP setzte ich ein, indem ich versuche, schwierige Situationen in meinem Privatleben so zu „reframen“, dass ich auch das Positive daran erkennen kann.

Hypnose setze ich selten meinem privaten Umfeld ein. Gerade Frauen sind aber häufig ganz scharf darauf, von mir mal in Trance versetzt zu werden. Nur in besonders galant begründeten Einzelfällen gebe ich diesem Wunsch nach ;-)

4. Du arbeitest ja auch als Mentaltrainer für Sportvereine in den höchsten Ligen. Kannst du deine Arbeit dort ein bisschen beschreiben? Was machst du mit den Sportlern? Bei welchen Themengebieten bietest du die Hilfe an?

Ich setzte meine hypnotischen Fähigkeiten mit Handballern, Leichtathleten und Basketballern ein. In der 1. Beko BBL coache ich die Spieler der Walter Tigers Tübingen. Toll finde ich, dass meine hypnotherapeutische Arbeit hier logischerweise komplett auf Englisch abläuft, da keiner der Spieler deutsch spricht. Die Ziele an denen wir hier arbeiten sind beispielsweise:

  • Verbesserung der Freiwurfquote der Spieler
  • Spieler wollen weniger Fouls begehen
  • Spieler möchten eine stärkere Führungsrolle im Team einnehmen
  • Spieler möchten sich nicht durch störende Stimuli (z.B. Pfeifkonzert der gegnerischen Fans) ablenken lassen

5. Noch eine Frage zur Coaching-Ausbildung: für wen ist eine solche Ausbildung sinnvoll? Was sind die größten Vorteile einer solchen Ausbildung?

Bei unserer Ausbildung lernen die Teilnehmenden als professioneller Coach im Business-Kontext zu arbeiten.

Was wir im Unterschied zu anderen Anbieter machen:

  • Die Teilnehmer führen schon während der Ausbildung bezahlte Coaches durch
  • Die Teilnehmer bekommen am Ende eine international anerkannte Zertifizierung
  • Wir arbeiten mit 3 Ausbildern, die international als Top-Coaches tätig sind.

Auf meiner Website gibt’s weitere Informationen zur Coaching Ausbildung.

6. Zum Schluss noch etwas Privates: Was sind die drei wichtigsten Erkenntnisse, die du bisher in deinem Leben gewonnen hast?

  1. Wenn du Dich in irgendeinem Metier sicher fühlst, ist es höchste Zeit, was neues zu starten!
  2. Lebe Du selbst die Veränderung, die Du Dir von der Welt wünschst!
  3. Mache nur Arbeit, die Du mit Hingabe und Begeisterung tun kannst!

Vielen Dank, Martin! Dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Coachees und bei deiner Arbeit allgemein. Freu mich schon auf den NLP Trainer nächstes Jahr mit dir :-)

Übrigens, über die Coaching-Ausbildung könnt ihr mehr in meinem Coaching Ausbildung Blog lesen.

Hier noch ein Video, in dem Martin etwas über Mentaltraining erzählt:

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4. Dezember 2010 von admin

Wissenschaftliche Studien zu Mind Machines

Hin und wieder werden wissenschaftliche Ergebnisse zu Brainwave Entrainment bzw. der Arbeit mit Mind Machines veröffentlicht. Da die Informationen hierzu im deutschsprachigen Raum noch sehr dünn sind, werden wir im Blog darüber berichten.

Die ersten Informationen stammen von Wikipedia, wo einige Studienergebnisse zusammengetragen wurden:

  • Eine Doppel-Blind-Studie mit dem Titel „Der Effekt von repetitiver audio-visueller Stimulation auf skelettmotorische und vasomotorische Aktivität“ wurde von Dr. Norman Thomas an der University of Alberta durchgeführt. Zwei Gruppen mit sogenannten hypnose-resistenten Personen wurden getestet, wobei eine optisch-akustisch mit 10 Hz stimuliert wurde und die andere Gruppe aufgefordert wurde, sich ein beruhigendes Bild vorzustellen und „normal“ zu entspannen.Gemessen wurden EEG, Muskelspannung und Fingertemperatur. Das Resultat wies aus, dass die Kontrollgruppe ohne Biostimulation sich entspannt fühlte, die Messdaten dies jedoch nicht stützten und die Muskelspannung größer geworden war. Die Anwender der Mindmachine wiesen einen erheblichen messbaren Entspannungseffekt auf, der auch über die Sitzung hinaus anhielt. Hieraus folgerte Thomas, „dass auto-suggestive Entspannung weniger effektiv ist als audio-visuell produzierte. Es scheint, dass die audio-visuelle Stimulierung eine einfache hypnotische Methode bei sonst resistenten Personen darstellt.“
  • Der Anästhesist Dr. Dr. Robert Cosgrove von der Stanford University, School of Medicine, führte 1988 Untersuchungen zum Thema optisch-akustische Stimulation durch. In einem Resume schreibt er, dass diese Methode „… bei den meisten Personen eine sehr starke Entspannung verursacht. Die Wirksamkeit war so deutlich, dass wir erwägen, die seditativen Eigenschaften solcher Geräte bei Patienten vor und nach einer Operation einzusetzen. Weiterhin untersuchen wir ihre Nützlichkeit in der Bekämpfung von chronischem Stress.“ Darüber hinaus sieht Cosgrove ein großes Potential der Stimulationsmaschinen in der nachdrücklichen Förderung optimaler cerebraler Leistung: „Die Langzeitwirkung eines regelmäßigen Gebrauchs dieser Geräte für den Erhalt und die Verbesserung der Gehirnleistung, sowie in Bezug auf die mögliche Verlangsamung der Abnutzung des Gehirns, wie sie traditionell mit dem Altern in Verbindung steht, scheint uns äußerst spannend zu sein.“
  • Dr. Bruce Harrah-Conforth von der Indiana University untersuchte in einer Studie ebenfalls die Wirkung von optisch-akustischen Mind Machines. Im EEG ließ sich die Stimulation des Gehirns deutlich nachweisen. Dieses Phänomen, das Harrah-Conforth Brain Entrainment nennt, konnte bei der Kontrollgruppe, die „rosa Rauschen“ ausgesetzt war, nicht nachgewiesen werden. Er kommt zu der Schlussfolgerung, dass „Brain Entrainment […] äußerst effektiv in der Induzierung von Bewusstseinsveränderungen und geradezu narrensicher.“ sei.

Quelle: Wikipedia

Natürlich sind Mind Machines kein Allheilmittel für alle Arten von Beschwerden und Zielen. Totzdem bieten sie oft eine wertvolle Hilfestellung, vor allem bei Themen wie:

  • Stress
  • Schlafstörungen
  • generelle Unruhe
  • Konzentrationsschwierigkeiten

und werden gerne eingesetzt zu

  • Hypnose und Selbsthypnose
  • Mentaltraining
  • besserem Lernen
  • Entspannung.

Eigene Experimente mit den verschiedenen Sitzungen bringen oft erstaunliche Resultate hervor. Da die Anwendung völlig harmlos ist (ausgenommen sind nur Menschen mit Epilepsie und ähnlichen Leiden), steht der Anwendung für vielerlei Zwecke nichts im Wege.

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17. August 2010 von admin

Hochwertige Mind Machines?

Im Shop bieten wir ja bereits einige Mind Machines an. Dabei handelt es sich jedoch um relativ preisgünstige Einsteiger-Modelle. Besteht eurerseits Interesse an hochwertigen, aber auch teureren Mind Machines? Wir planen zum Beispiel das Laxman Innertainment System ins Programm aufzunehmen. Das ist eine DER Top Mind Machines inkl. integriertem MP3-Player, kostet aber auch ca. 499 Euro.

Deshalb unsere Frage:

Habt ihr Interesse an hochwertigen, aber teureren Mind Machines?

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4. August 2010 von admin

Interview mit Tobias Knoof

Heute hat sich Tobias Knoof für ein Interview zur Verfügung gestellt. Tobias ist mir noch aus den Anfangszeiten dieser Website bekannt (2006). Damals hat Tobias gerade eine Community für Lerntechniken aufgebaut. Mittlerweile ist er einer der erfolgreichsten deutschen Internet-Marketer geworden. Er hat sich bereit erklärt, ein paar Fragen zu den Themen Lernen, Erfolg usw. zu beantworten. Viel Spaß!

1. Stell doch bitte dich und deinen Werdegang kurz vor.

Hallo Felix, vielen Dank für das Interview. Gerade das Thema Lernen macht mir sehr viel Spaß, da ich mich ja jahrelang intensiv damit beschäftigt habe. Früher war ich überhaupt nicht gut in der Schule, ich hatte es gehasst zu lernen. Heute liebe ich es, weil Lernen mit den richtigen Methoden immer spielend ist. Solange etwas schwer fällt und kompliziert ist, solange man keinen Flowzustand bei einer Aktivität erreicht und sich eher verkrampft, sind die Lerneffekte sehr gering.

Vor vielen Jahren hatte ich das Projekt Superlearn.de ins Leben gerufen und hatte mich intensiv mit Superlearning, Suggestopädie, NLP, Psychologie, Neurologie und Mindtools beschäftigt. Das war eine super spannende Zeit und ich habe viel gelernt über das menschliche Gehirn, über Konditionierungen und Glaubenssätze. Diese Erkenntnisse helfen mir heute noch und haben mein Leben auf großartige Art und Weise bereichert.

Zur Zeit braue ich das Projekt http://www.digitale-infoprodukte.de auf, welches sich in den letzten Monaten super entwickelt hat. Privat beschäftige ich mich jedoch nach wie vor sehr intensiv mit psychologischen Themen und NLP im allgemeinen. NLP ist für mich ein sehr mächtiges Werkzeug, besonders was die Bereiche Modelling und Reframing angeht. Wer diese Dinge wirklich versteht, kann aus seinem Leben ein Meisterwerk machen, und das ist nichtmal übertrieben. Viele erfolgreiche Menschen beschäftigen sich mit NLP, es hat die Macht zum Umprägen der eigenen Glaubenssätze und Überzeugungen. Und diese Dinge sind letztendlich alles, was eine Person ausmacht. „Design your Life“ könnte man sagen, wenn man über NLP spricht…

2. Du hast gerade die Lernplattform Superlearn.de erwähnt. Welche drei Tipps kannst du den Lesern geben, mit denen das Lernen sofort erfolgreicher wird?

Lernen wird als allererstes durch Wiederholung leichter. Je öfter man eine Sache wiederholt, desto stärker wird natürlich eine neuronale Bahn im Gehirn angelegt. Immer wenn man denkt, funken die Synapsen und je stärker und je öfter sie funken – je mehr man also eine bestimmte Information wiederholt – desto kräftiger ist die neuronale Ausprägung im Gehirn und es fällt einem leichter zu Erinnern bzw. die Information abzurufen.

Ein weiterer guter Tipp beim Lernen wäre das Lernen mit allen Sinnen, also über alle oder zumindest mehrere Sinneskanäle. Diese Art des Lernens ist auch unter dem Namen Suggestopädie oder Superlearning bekannt und oftmals sind hier erheblich weniger Wiederholungen beim Lernen notwendig als normalerweise. Ich kenne einige Hochleistungslerner, welche praktisch nur durch einmalige Aufnahme des Lernstoffes diesen sicher und ausführlich wiedergeben können. Der Zusammenhang ist hier folgender:

Jede Wahrnehmung über einen der 5 Sinne wird in einem bestimmten Bereich des Gehirns abgelegt. Nutzt man nun beim Lernen mehrere Sinne, z.B. Sehen, Hören und Kinästhetik, wird die neue Information in 3 verschiedenen Gehirnbereichen abgespeichert und kann sich untereinander neuronal vernetzen. Dies führt dazu, dass die gelernte Information viel eher abgerufen und erinnert werden kann, denn es stehen gedanklich gesehen 3 verschiedene „Einstiegspunkte“ in die Erinnerung zur Verfügung. Anders wenn man nur durch hören oder nur durch sehen lernt, hier steht nur ein „Einstiegspunkt“ zur Verfügung und die Information kann schwerer abgerufen und erinnert werden.

Das bedeutet praktisch, dass man beispielsweise beim Pauken vor einer Prüfung einen Pfirsich-Duftbaum auf deinem Schreibtisch legen sollte – der Lernstoff wird nun auch über den Geruchssinn im Gehirn neuronal verankert. Zur Prüfung legt man sich dann einfach ein Pfirsich-Duftbaum unter den Schreibblock. Dies mag verrückt klingen aber es funktioniert zweifelsfrei und ganze pädagogische und wissenschaftliche Fachrichtungen beschäftigen sich mit diesen Zusammenhängen.

Der dritte wichtige Lerntipp, den ich geben kann ist Technologie beim Lernen einzusetzen. Es gibt hervorragende, tiefgründig wirkende und vor allem nachhaltige Lerntechnologien… ich meine damit richtig Hardware oder Software… Allerdings keine herkömmliche Lernsoftware, ich rede von Biofeedbacksoftware, von Neurofeedbacktools, Brainmaschines, Mindtools oder der Neuro-Programmer-Software, die du ja selber vertreibst. All diese Technologien sind vor Jahren kaum denkbar gewesen und auch heute noch schaut der Großteil der Menschen skeptisch auf diese Technologien, wenn sie überhaupt bekannt sind. Ich selbst nutze beispielsweise das Neurophone von Dr. Patrick Flanagan, einem der größten Genies und Wissenschaftler der USA, welcher bereits mit 13 Jahren Projekte für die NASA durchgeführt hat. Solche Menschen sind natürlich absolute Ausnahmen, doch sie haben bestimmte geistige Prinzipien derart klar verstanden, dass es ihnen möglich ist, diese in Technologien für Hochleistungslernen und Lernbeschleunigung umzuformen. Überaus bemerkenswert…

3. Was ist die wichtigste Lektion, die du bisher in deinem Leben gelernt hast, bezüglich a) Beruf/Karriere, b) Beziehungen, c) Geld und d) persönliche Entwicklung?

Der wichtigste Punkt in Bezug auf Beruf und Karriere ist der Umgang mit Problemen und Fehlern. Früher bin ich Problemen und Fehlern ausgewichen und wenn sie doch mal unvermeidbar waren, habe ich sie noch bei anderen gesucht. Ich habe es immer als schlimm und schlecht empfunden, Fehler zu machen. Fehler galt es in jedem Fall zu vermeiden. Der Witz an der Sache war, das genau diese Geisteshaltung der größte Fehler von allen war, denn erfolgreich wird man nur, wenn man besonders viele Fehler gelöst und Probleme überwunden hat. Leider hat hierzulande die „Kultur der Fehler“ eine sehr negative Assoziation, alles was falsch läuft, Probleme verursacht und Fehler erzeugt ist schlecht. Heutzutage betrachte ich das ganze genau anders herum, denn Fehler zeigen doch nur, wo das eigene Potential noch nicht auf dem Level ist, wie man das gern möchte. Es ist also ein Hinweis nach dem Motto „…hier musst du noch lernen, hier musst du noch etwas tun…“. Natürlich erzeuge ich nicht absichtlich Fehler und Probleme für mich, aber die innere Einstellung ist anders… Probleme sind ok, sie zeigen mir, was ich noch zu tun habe, wo noch Potenzial gehoben werden muss, was man noch verbessern kann…

In Bezug auf Beziehungen habe ich gelernt, dass man immer zuerst geben muss, ebenso wie in Bezug auf Geld. Man kann kein Geld verdienen, wenn man vorher nicht investiert hat und ebenso kann man keine Beziehung aufbauen oder führen, wenn man vorher nicht etwas gibt und sich bemüht. Es scheint eine universelle Tatsache zu sein, dass erst das Geben kommt wenn man erfolgreich sein will, denn alles muss sich wieder ausgleichen. Wer nur nimmt, wird zum Geben gezwungen bis es sich ausgleicht. Wer laufend gibt, wird die gewünschten Dinge zwangsläufig bekommen, bis es sich ausgleicht. Daher bekommt man umso mehr, je mehr man gibt. Dieser Grundtenor ist in allen spirituellen und religiösen Lehren und Büchern zu finden, von der Antike bis heute.

4. Welche Methoden aus dem NLP setzt du bei dir selber ein und wie haben sie dein Leben bereichert?

Seit Jahren visualisiere ich regelmäßig über neue Ideen, Projekte, Lebensumstände und vieles mehr. Das geht soweit, dass ich im Denken die Sachen nicht nur sehen, sondern auch fühlen, riechen und schmecken kann. Ich sehe glasklar die Bilder, die Kontraste, höre die Töne und schaue mir das Lebensgesamtbild an. Es ist wie eine virtuelle Stadt die man sich in Gedanken aufbaut. Es gibt zwar Leute, die dies kopfschüttelnd als „Realitätsflucht“ beschreiben würden, doch sie verstehen nicht, dass die Realität durch Denken und Visualisieren doch erst erzeugt wird. Regelmäßig über den eigenen Traumurlaub zu visualisieren steigert die Wahrscheinlichkeit des objektiven Erlebens ganz erheblich. Schöpferisches Denken und Visualisieren ist sehr mächtig und hat tiefgreifenden Einfluss auf das eigene Unterbewusstsein. Menschen, welche die Prinzipien des Visualisierens und NLPs wirklich verinnerlicht haben, werden freiwillig täglich visualisieren, denn es ist die einzige Möglichkeit überhaupt, sein Leben zu steuern.

Übrigens wird auch im Hochleistungssport das Visualisieren – und allgemein auch Mentaltraining, wo auch viele NLP-Skills dazugehören – angewandt. Bobfahrer stellen sich vor, wie sie sauber die Bobbahn hinunter kommen. Skispringer visualisieren vor dem Sprung, wie sie optimal in der Luft fliegen. Leichtathleten visualisieren vor dem Start, wie sie fehlerfrei über alle Hürden springen. Das Visualisieren ist im Spitzensport praktisch Tagesgeschäft. Der Punkt dabei ist, dass die innerlich visualisierten Bilder den selben Trainingseffekt haben, wie ein Trainingssprint auf der 100m-Bahn selbst. Und zwar auf die Muskeln, die Zellen, das komplette Gewebe, das Gehirn, die Knochen, das Blut… einfach auf alles. Dies wurde seit Jahrzehnten zweifelsfrei in Tausenden Versuchen wissenschaftlich belegt und dokumentiert. Und wer nicht visualisiert, verpasst somit eine sehr effektive Möglichkeit, sein Leben positiv zu beeinflussen und zu steuern. Denn letztendlich brauch man ja immer nur an das zu denken und zu visualisieren, was sein soll im eigenen Leben. Träumer sind daher die wahren Realisten!

5. Welche Erfahrungen hast du mit Selbsthypnose und Mentaltraining gemacht?

Mentaltraining betreibe ich seit Jahren sehr intensiv, einfach nur durch Visualisieren oder Meditation oder mit Hilfe von Technologie wie Hardware (Neurophone) oder Software (Neuro-Programmer). Es gibt dabei so viele hilfreiche Tools, dass man ein Buch damit füllen könnte… Felix, vielleicht hast du ja Lust (lacht)… lass uns ein Buch über Mindtools schreiben!

Am meisten habe ich bisher das Neurophone benutzt, welches die beiden Gehirnhälften snychronisiert und einen damit in eine Art Flowzustand versetzt. Dadurch entstehen mehr und mehr Alphawellen im Gehirn, welche für das Lernen sehr zuträglich sind. Viele Technologien arbeiten damit und bringen den Anwender zuerst in den Alphazustand, da hier die „Pforten zum Unterbewusstsein“ – und damit die Möglichkeiten zur gezielten Umprägung von Einstellungen, Überzeugungen und Glaubenssätzen – am weitesten geöffnet sind. Besonders gut funktioniert daher Lernen kurz vor dem einschlafen und kurz nach dem aufwachen.

Ich nutze z.B. regelmäßig ein Kopfkissen mit einer kleinen eingebauten Box. Diese ist so groß wie ein Pfennigstück und tief im Kopfkissen eingewoben. Solche „Soundkissen“ kann man im Internet käuflich erwerben. Dann verbindet man das Kopfkissen mit einem Kabel zur Musikanlage, mit welcher man sich jeden früh wecken lassen kann. Natürlich nicht mit destruktiven Radio-Nachrichten, sondern mit eigenen CD´s, vorzugsweise Hörbüchern zu dem Thema, welches man lernen will. Dieser Mechanismus ist so einfach und so simpel und trotzdem nutzen es kaum Leute. Dabei ist der Lerneffekt enorm und die Umprägung oder bewusste Konditionierung auf die eigenen Glaubenssätze ebenfalls. So lässt man sich jeden früh eine Stunde berieseln, ohne das man angestrengt pauken muss.

6. Gibt es noch einen Rat, den du unseren Lesern mit auf den Weg geben willst?

Ja, habt keine Angst vor Lerntechnologie wie dem Neurophone, Biofeedbacksoftware, dem Neuro-Programmer oder anderen Lernstimulationsgeräten. Wir leben in einer technologischen Hochkultur und es gibt Technologien, welche das Gehirn praktisch auf Knopfdruck in einen äußerst lernfähigen und aufnahmefähigen Zustand versetzen kann. Die Wissenschaft ist hier schon sehr, sehr weit. Diese Dinge abzulehnen ist zu kurzsichtig gedacht. Es ist vollkommen natürlich, Mentaltraining zu betreiben und wird das eigene Leben auf vielfache und bedeutsame Weise bereichern. Tools wie den Neuro-Programmer oder das Neurophone kann ich nur wärmstens empfehlen!

Tobias, vielen vielen Dank für das tolle Interview und besonders für die vielen Tipps! Weiterhin viel Erfolg bei deinen Projekten und vielleicht ergibt sich ja nochmal die Gelegenheit zu einer Zusammenarbeit.

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20. Juni 2010 von admin