Archive for the ‘Interviews’ Category

Hans-Peter Zimmermann interviewt Dr. Norbert Preetz

Hans-Peter Zimmermann, vielen von euch bekannt von seiner tollen Website www.hpz.com, hat gestern den Hypnosetherapeuten Dr. Norbert Preetz (der auch die Selbsthypnose Kurse anbietet) interviewt. Das Interview ist sehr interessant und lohnt sich auf jeden Fall anzuschauen. Viel Spaß!

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27. August 2010 von admin

Interview mit Teodora Ungureanu

Es macht einfach Spaß, die Transformation treuer Kunden zu beobachten. Manche Kunden gestalten ihr Leben komplett um. Ähnliches hat auch Teodora Ungureanu vor. Sie zählt zu den treuen Stammkunden und hat auch bereits mehrere Ausbildungen in Hypnose, Coaching etc. durchlaufen. Wir freuen uns sehr, dass sie uns für ein Interview zur Verfügung stand. Sie hat gerade die Ausbildung zum Hypnose- und Regressionscoach bei Friedbert Becker durchlaufen und berichtet über ihre Erfahrungen.

1. Hallo Frau Ungureanu, Sie haben vor Kurzem die Hypnose-Ausbildung bei Friedbert Becker besucht. Was hat Ihre Entscheidung, gerade diese Ausbildung zu buchen, beeinflusst?

Hallo Herr Beilharz, Sie waren nicht ganz unbeteiligt daran. In Ihrem Sonder-Neuroletter vom 1. März 2010 haben Sie uns auf die Studie von Friedbert Becker über die Wirksamkeit von Silent Subliminals aufmerksam gemacht. Da ich mich selbst schon seit Oktober 2009 mit diesem Thema befasst hatte, habe ich mich anschließend auf der Homepage von Herrn Becker umgesehen und war sofort von seinem Gedankengut beeindruckt, insbesondere zu den Themen Hypnose und Mentaltraining.

Nachdem ich schon früher mit dem Gedanken gespielt hatte, eine Hypnoseausbildung zu machen, habe ich mich zunächst bei Herrn Becker für den kostenlosen Hypnose-Kurs angemeldet, der 10 einführende e-mail Lektionen zum Thema “Hypnose, Regression und Mentaltraining” umfasst, und habe gleichzeitig den ebenfalls kostenlosen Onlinekurs “Gestaltung der persönlichen Realität” belegt.

Durch diese Kurse bin ich nicht nur mit Herrn Beckers Theorien und seinem immensen Wissen konfrontiert worden, sondern auch in meiner Überzeugung bestärkt worden, dass ich meinen idealen Hypnoselehrer gefunden hatte. Auf der Grundlage dieser Erfahrungen habe ich mich dann zu dem Fernkurs “Hypnose, Reinkarnation, Regression” angemeldet und bin gleichzeitig Mitglied bei der IGFH (Internationale Gesellschaft zur Förderung der Hypnose) geworden.

2. Können Sie einmal skizzieren, wie die Ausbildung abläuft?

Die Teilnehmer des Fernkurses erhalten 10 Lernmodule, die insgesamt ca. 400 Seiten Theorie umfassen, verschiedene DVDs zur Demonstration von Hypnose- und Rückführungstechniken, sowie mehrere CDs mit Audiomaterialien zu den Kursinhalten. Der Lernerfolg wird nach jedem Modul durch die Beantwortung eines Fragebogens nachgewiesen, der zur Korrektur an Herrn Becker geschickt wird. Integraler Bestandteil der Vollausbildung ist ein 3-tägiges Praxisseminar, das in verschiedenen Städten Deutschlands absolviert werden kann. Der Erfolg der gesamten Ausbildung wird dann durch ein Zertifikat bestätigt.

3. Was hat Ihnen an der Ausbildung besonders gefallen?

Als ich diese Ausbildung gebucht habe, war für mich die Person und das fachliche Ansehen des Lehrers sehr wichtig, aber auch die Tatsache, dass ich mir die üblichen Kosten für auswärtige Seminarbesuche sparen und zu Hause lernen konnte. Die theoretischen Module des Kurses sind klar aufgebaut und sehr verständlich geschrieben und die zur Verfügung gestellten DVDs und CDs haben sich als äußerst hilfreich erwiesen. Von besonderem Nutzen sind für mich die CDs, weil ich persönlich auch die Möglichkeit habe, den darauf enthaltenen Lernstoff mit geeigneten Gehirnwellen zum leichteren Lernen und Memorieren zu unterlegen. Zusätzlich zur Qualität der Lehrmaterialien hat mich auch die Tatsache beeindruckt, dass es Herrn Becker vorzüglich gelingt, die Kursteilnehmer während der ganzen Ausbildung über e-mail, Telefon, icq oder Skype persönliche Betreuung zukommen zu lassen. Besonders nützlich empfinde ich auch den sogenannten “Gründungsplaner”, den Herr Becker als 11. Modul gratis zur Verfügung stellt. Dabei handelt es sich um einen Report für eine erfolgreiche Existenzgründung.

Das Praxis-Seminar in der Nähe von München, bei dem auch Frau Angelika Ebersbach und Herr Herbert Schiffmann dabei waren, habe ich als große Bereicherung empfunden. Die intensive Übungsarbeit in Zweiergruppen war äußerst effektiv und wir waren alle von der ruhigen, bescheidenen und professionellen Art begeistert, mit der uns Herr Becker über drei Tage hinweg bei der praktischen Arbeit angeleitet hat und uns gleichzeitig Einblick in sein umfassendes Wissen auf den Gebieten der Hypnose, Regression, Reinkarnation, des Mentaltrainings und der Direkten Kommunikation mit dem Unbewussten (DK-Verfahren) gewährt hat.

4. Wie planen Sie, das Gelernte einzusetzen?

Ich habe mit der Ausbildung erst im April dieses Jahres begonnen und möchte, wenn ich sie abgeschlossen habe, als Hypnose-Coach arbeiten. Der oben genannte Gründungsplaner wird mir dabei sicherlich auch von großem Nutzen sein.

5. Können Sie die Ausbildung weiterempfehlen?

Ganz klar JA – und zwar wärmstens und uneingeschränkt!

Vielen Dank Frau Ungureanu für die ausführlichen Antworten. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg auf Ihrem Weg!

Die nächsten Termine der Hypnose-Ausbildung bei Friedbert Becker finden im Oktober und November in der Nähe von Hamburg, Frankfurt und München statt. Es gibt noch offene Plätze. Alle, die sich über den Mind Programming Shop anmelden, erhalten dauerhaft 10% Rabatt auf alle Produkte im Shop.

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1. August 2010 von admin

Interview mit Ralf Senftleben

Über Ralf Senftleben werden viele von euch schon gestolpert sein, vielleicht ohne es zu wissen. Ihm gehört nämlich die Website Zeit-zu-leben.de, eine unerreicht umfangreiche Quelle an Artikeln, Checklisten und Downloads (die erhält man bei Anmeldung zum spannenden Newsletter). Wir haben Ralf für ein Interview gewinnen können. Viel Spaß.

1. Hallo Ralf. Stell’ dich doch bitte sich und deine Seite unseren Lesern kurz vor.

Hallo an alle Leser hier. Ich freue mich, dass ich für dieses Interview eingeladen wurde und das ich hier sein darf. Mein Name ist Ralf Senftleben und ich betreibe seit 11 Jahren – zusammen mit meiner Frau Tania Konnerth – einen Online-Ratgeber zum Thema Persönlichkeitsentwicklung: http://www.zeitzuleben.de

Ich bin 42 Jahre alt, eigentlich Informatiker, habe aber mein Hobby zum Beruf gemacht und das war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Heute verbringe ich meine Tage damit, zu schreiben, zu planen oder Produkte zu entwickeln. Wer noch mehr über mich erfahren möchte, kann das hier tun: http://www.zeitzuleben.de/profile/ralfsenftleben.html

2. Deine Seite ist ja zu einer der umfang- und einflussreichsten deutschsprachigen Informationsquellen zu den Themen Zeit- und Selbstmanagement, persönlicher Erfolg etc. geworden. Welche Themen werden von Lesern häufig an dich herangetragen? Gibt es Häufungen
bei den Problemen, die die Menschen beschäftigen?

Es gibt tatsächlich einige Kernthemen, die unsere Besucher übergreifend beschäftigen. Diese Themen sind unter anderem:

  • Selbstwert,
  • Angst vs. Mut,
  • Klarheit/Sinn,
  • Einsamkeit vs. Gemeinsamkeit und
  • Sattheit vs. Entschlossenheit.

Die meisten Probleme, die an uns herangetragen werden, sind Ausprägungen dieser Grundthemen.

Wenn jemand sich nicht traut, für sich einzustehen oder wenn jemand sich selbst immer wieder sabotiert, dann steckt oft ein ausbaufähiges Selbstwertgefühl dahinter.

Oder wenn jemand weiß, was er möchte, sich aber nicht traut auch etwas in dieser Richtung zu unternehmen, dann ist das Grundthema oft Angst. Genauso, wenn man in einer Beziehung bleibt, die einem nicht gut tut (Angst, alleine zu sein). Angst ist das Meta-Thema.

Dann irren viele Menschen durchs Leben, ohne eine klare Richtung zu haben. Die heutige Zeit erschlägt einen ja mit Möglichkeiten. Deswegen sind die Fragen “Was will ich?” oder “Wo will ich hin?” oder “Wozu bin ich auf dieser Welt?” ein Riesenthema für viele.

Einsamkeit ist nach meiner Erfahrung ein weiterer, großer Frustfaktor für die Menschen, in unserer Zeit, in der die einzelnen immer unabhängiger voneinander werden. Früher brauche man einander zum Überleben. Heute sind wir alle, kleine, unabhängige Wirtschaftseinheiten geworden, die sich immer weiter einigeln und voneinander wegbewegen. Die meisten Menschen haben aber das Bedürfnis, Teil von etwas zu sein, Gemeinschaft zu erleben und nicht alleine durchs Leben zu gehen. Teil von etwas Größerem zu sein ist ein Riesenbedürfnis vieler Menschen, das aber heute immer öfter unerfüllt bleibt.

Zuletzt mein Lieblingsthema: Fehlende Entschlossenheit. Unglaublich viele Menschen bewegen sich im Spannungsfeld zwischen “Ich würde ja gerne etwas ändern” und “Das Alte ist ja doch gar nicht so schlecht.”

Wir sind unzufrieden und die vielen Möglichkeiten dieser Welt locken. Aber wir haben eben auch unsere bequemen und ängstlichen Anteile. Und für die meisten Menschen gilt: Solange mich die Umstände nicht zwingen, träume ich erst mal weiter. Ich mal mir aus, wie es wäre. Aber den ersten Schritt mache ich dann morgen. Also meistens nie.

Wenn einem das Wasser bin zum Hals steht, ist es einfacher in die Gänge zu kommen. Wir leben aber in einer relativ sicheren behüteten Zeit (was ja auch gut ist). Und das führt dazu, dass viele von einem noch besseren Leben träumen, ohne sich zu bewegen und dann werden sie unzufrieden mit sich. Die meisten von uns sind zu satt. Es fehlt uns der Biss, der Drive und die Entschlossenheit dazu, das einigermaßen Gute für etwas Besseres aufs Spiel zu setzen.

Das sind die Themen, die uns auf unserer Seite am häufigsten begegnen.

3. Wenn jemand dich um 3 einfache Ratschläge fragt, um sein Leben glücklicher zu gestalten, was rätst du ihm? Und was, wenn es ihm um beruflichen Erfolg geht?

Hui. Knifflich. Weil es ja auch immer auf den jeweiligen Menschen ankommt und seine Situation. Aber wenn ich generische Tipps für den persönlichen Erfolg formulieren sollte, dann vieleicht einige Dinge, die wahrscheinlich jeder schon 1000 mal gehört hat:

1. Lerne dich selbst besser kennen. Verstehe dich besser. Finde heraus, wer du bist, was du kannst, was du nicht so gut kannst. Finde heraus, was dir wichtig ist. Finde heraus, was du brauchst, um glücklich und zufrieden zu sein.

2. Mach dein Ding. Hör nicht so sehr auf die anderen. Glaub auch nicht alles, was du hörst. Hab auch den Mut deine Fehler zu machen und daraus zu lernen. Versuch nicht jemand anderes zu werden sondern der beste “Du” zu werden.

3. Erkenne und überwinde deine Ängste. Ängste sind ein ziemlich guter Wegweiser für das persönliche Wachstum und meistens geht der Weg durch die Angst hindurch.

Und für den beruflichen Erfolg:

1. Siehe “Nr. 1″ vom persönlichen Erfolg :-)

2. Das Berufsleben ist ein Markt mit Angebot und Nachfrage. Und wenn ich einen hohen Preis auf diesem Markt erzielen wil (Gehalt) und wenn ich mir den Ort meines Wirkens aussuchen will (Firma, Arbeitsplatz, Aufgabe), dann muss das Produkt “Meine Arbeit” einen hohen Wert haben. Und einen hohen Wert hat das, was man nicht überall bekommt, was also selten ist. So wie Gold. Deswegen wäre mein Tipp hier, immmer weiter zu schauen, was meine Wunschunternehmen brauchen, bei und bei welchen gefragten Kenntnissen / Fähigkeiten ein wirklicher Mangel besteht. Was also Unternehmen als Gold betrachten. Und dann lerne und trainiere ich mich selbst, bis ich auf diesem Gold-Gebiet so richtig gut geworden bin, so dass ich mir meinen Arbeitgeber aussuchen kann. Es geht darum, was die eigene Arbeitskraft angeht, von einem Käufer- in einen Verkäufermarkt zu kommen, so dass man seine eigenen Bedingungen diktieren kann.

3. Das Berufsleben besteht in vielen Fällen zu einem Großteil in zwischenmenschlicher Kommunikation. Deswegen würde ich jedem empfehlen, in diesem Bereich (noch) besser zu werden. Also zum Beispiel zuhören zu lernen, gewaltfrei zu kommunizieren, seinen Punkt in wenigen Worten rüberzubringen usw.

Das wären meine Tipps für den Erfolg, aber wie gesagt, sie sind eher allgemein.

4. Was ist der größte Hemmschuh bei der persönlichen Produktivität der Menschen und wie lässt sich diese verbessern?

Auch das kann man so nicht allgemein sagen, weil ja jeder anders tickt.

Aber ganz oft steckt hinter einer schlechten Produktivität irgendeine Art von innerem Konflikt.

  • Ich will! Aber ich will auch nicht.
  • Ich sollte eigentlich! Aber ich komme damit durch, es nicht zu tun!
  • Ich sollte es tun! Aber ich habe Angst zu versagen!
  • Wenn ich es nicht tue, gibt es Ärger! Aber ich will es nicht tun!

Hier hilft es meistens, wenn man innere Konflikte erkennt, den Konflikt aus dem Halbbewussten hervorholt und dann anfängt mit sich selbst zu verhandeln.

“Ja, ich will das jetzt nicht tun … aber wenn ich es tue, dann hat es den Vorteil, dass …”

“Ok, die Aufgabe ist anstrengend und uncool… aber willst du deswegen jeden Tag ein schlechtes Gewissen haben oder willst du jetzt lieber 20 Minuten investieren und die Sache hinter dich bringen?”

Mit sich selbst reden hilft manchmal :-)

Oft haben wir auch nicht gelernt, Frust und Druck auszuhalten, die manchmal damit einher gehen, wenn man produktiv sein will. Viele tragen noch die kindliche Vorstellung mit sich rum, dass alles Spaß machen muss, damit ich es tue. Manche Dinge machen keinen Spaß. Oder sie machen zumindest am Anfang keinen Spaß. Wer lernt, diese Hürde zu überwinden, der wird automatisch produktiver. Das kann man gut trainieren, indem man jeden Tag ritualmäßig eine kleine, unangenehme Aufgabe erledigt.

Auch ganz wichtig: Die produktivsten Menschen, die ich kenne, beherschen meistens eine Sache: Die Kunst anzufangen. Anfangen ist oft das Schwerste und gleichzeitig schon 50% des Erfolgs. Das heisst, wer sich selbst routiniert dazu bringen kann, mit seinen Aufgaben zügig anzufangen, der hat das Spiel Produktivität schon beinahe gewonnen.

5. Welche drei Veränderungen würden unsere Gesellschaft am stärksten positiv verändern, wenn sie jeder umsetzen würde?

Wow, das nenne ich eine Frage! Ich habe natürlich überhaupt keine Ahnung. Einzelne Menschen sind ja schon kompliziert und wenn man 80 Millionen Menschen nimmt (also unsere Gesellschaft), macht es die Sache nicht einfacher.

Aber ich glaube, dass die Idee, bei sich selbst anzufangen, transformierende Wirkung haben könnte. Also wenn sich jeder bei einem Konflikt, Problem oder einem Missstand immer zuerst fragen würde:

  • “Was ist mein Anteil daran?”
  • “Was habe ich getan oder unterlassen, so dass es dazu kommen konnte?”
  • “Was kann ich tun, um einen kleinen Teil dazu beizutragen, diesen Missstand zu beheben?”

Es geht letzlich um das Thema Verantwortung. Zu erkennen, dass wir Teil eines großen Ganzen sind und dass jeder von uns Einfluss auf die Gesellschaft nehmen kann, wenn er will und wenn er die Energie dazu aufbringt.

Vielleicht brauchen wir ein 11. Gebot: Fang immer bei dir an.

Etwas anderes fällt mir in diesem Zusammenhang leider nicht ein. Die Frage ist mir zu groß :-)

So… prima… Felix, ich danke dir für die Einladung zu diesem Interview. Es hat mir Spaß gemacht, deine Fragen zu beantworten.

Herzlichen Dank, Ralf, für die spannenden Antworten auf die – zugegebenermaßen – schwierigen Fragen. Ich dachte mir einfach, einen Mann deines Kallibers kann man schon mal mit “großen” Fragen herausfordern. Deine Antworten bestätigen meine These :-)

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29. Juli 2010 von admin

Interview mit Maximilian Pütz

Heute haben wir wieder ein besonders interessantes Interview für euch (insbesondere für die Männer :-) ). Maximilian Pütz ist der wohl bekannteste Flirt-Coach Deutschlands, er hatte Auftritte in zahlreichen TV-Sendungen und ist in der Flirtszene bekannt wie ein bunter Hund (Spitzname “Joker”). In diesem Interview verrät er uns, was er in Bezug auf mentale Strategien empfiehlt.

1. Hi Maximilian, stell doch bitte kurz dich und deinen Werdegang vor.

Ich bin 32 Jahre alt,  gelernter Erzieher und Schauspieler sowie NLP-Master. Durch eigene Schwierigkeiten mit Frauen wurde ich 2004 auf die Pickup-Community aufmerksam und habe sie seitdem verfolgt. Mittlerweile könnte man sagen, dass ich sie fast hinter mir gelassen habe und meine Persönlichkeit mir die arbeit abnimmt :-)

Ich habe der Community aber viel zu verdanken und durch sie viel gelernt. Wer sich in Deutschland  ein wenig mit der Materie auskennt, wird früher oder später auf meinen Namen stossen. Man könnte mich sozusagen den Vater der deutschen Seduction Community nennen :-)

2. Welche Fehler machen Männer und Frauen am Häufigsten, wenn es um den Umgang mit dem anderen Geschlecht geht?

Nun, ich könnte hier Tausend Taktiken aufführen oder die ganzen tollen Tipps aus den Verführungsratgebern, aber ich merke immer wieder auch in der Beratung von Leuten: den meisten mangelt es in erster Linie an “Ehrlichkeit” und sie sind viel zu bedürftig.

Das sind die beiden Grundeigenschaften, die fast jede Beziehung zerstören oder gar nicht erst entstehen lassen. Seit einigen Jahren
lebe ich beziehungstechnisch im Paradies. Ich habe eigentlich immer Frauen in meinem Leben und das ohne Arbeit und ohne Stress
und diese “erlauben” mir Dinge, wie Sex mit anderen Frauen, von denen andere Männer nur träumen.

Probleme gibt es eigentlich keine. Wenn man immer ehrlich ist und bei sich bleibt, dann lösen sich die meisten Dinge sehr schnell von selbst.

3. Welche mentalen Techniken sind für dich am effektivsten zur Überwindung von Schüchternheit bzw. mehr Selbstbewusstsein?

Ich bin ja NLP-Master und habe diesbezüglich auch vieles gelernt (z.B. Hypnose), aber ganz ehrlich halte ich in Bezug auf das Frauen Ansprechen nicht so viel von Gedankenakrobatik. Ich meine, wir reden hier von Frauen ansprechen. Nicht Angst vor Höhen oder Spinnen. Also Frauen sind weder gefährlich noch eklig, deswegen brauchst Du keine mentalen Techniken, sondern musst es einfach tun und wenn du das alleine nicht schaffst, such Dir einen Coach, der Dich dazu bringt.

4. Was ist die wichtigste Lektion, die du bisher in deinem Leben gelernt hast?

Ich könnte hier Tyler Durden zitieren: Du bist nicht Dein Auto, Du bist nicht Dein Haus.
Ich habe in meinem Leben so ziemlich jede Untiefe mitgemacht, die man sich vorstellen kann. Richtig Geld hatte ich eigentlich auch nie bis vor ein paar Jahren, aber da hat mir ein Ex-Geschäftspartner alles genommen und ich war wieder bei Null.

Trotzdem bin ich über die Maßen zufrieden und gehe aus jeder dieser “Krisen” gestärkt heraus. Wenn ich jetzt Leute coache, dann können sie davon ausgehen, dass ich ihr Leid verstehe, weil ich meistens selber da schon war.

5. In 3 Sätzen: Wie wird man im Leben erfolgreich?

Hier möchte ich gerne Robert Betz zitieren: “Erfolgreich ist man nur wenn man glücklich ist. Glücklich ist man wenn man den Blick von aussen nach innen richtet und einen ordenltlichen Frühjahrsputz durchführt.”

Vielen Dank, Maximilian, für die ehrlichen Antworten.

Wer Maximilian Pütz kontaktieren möchte, kann dies über seine Website www.casanovacode.de tun. Dort bietet Maximilian auch Flirt-Workshops und Einzelcoachings an.

Ganz neu ist auch das Erfolgsforum UCount.de. Dort könnt ihr euch kostenlos anmelden und euch zum Thema Erfolg austauschen. Maximilian gibt dort auch Tipps und hilft mit seinen Erfahrungen weiter.

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19. Mai 2010 von admin

Interview mit NLP-Mastertrainer Julian Wolf

Heute haben wir einen ganz besonderen Interviewpartner für euch an Land gezogen: Julian Wolf. Julian war nicht nur der erste NLP Master Trainer, von Richard Bandler persönlich ernannt; eine Ehre, die bis heute nur einer Handvoll Menschen weltweit zuteil wurde. Er ist auch der Erfinder des Studentenpractitioners und der Mann, der auf jedem Bild komplett anders aussieht :-)

1. Hallo Julian. Vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst, unsere Fragen zu beantworten. Stell dich doch bitte kurz vor (falls dich jemand noch nicht kennen sollte).

Puh … bis ich 29 Jahre alt war wusste ich nicht so recht, was ich auf diesem Planeten tun soll. Vier Jahre bei der Bundeswehr, eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten und jahrelange Tätigkeit im Kundenservice für eine Softwarefirma waren der verzweifelte Versuch, etwas „sinnvolles“ zu finden. NLP habe ich zu der Zeit rein privat kennen- und lieben gelernt. Es war stets sehr leidenschaftlich, immer präsent, und daß ich heute dafür bezahlt werde ist ein Sahnehäubchen. Es ist meine Berufung, meine Leidenschaft und, ganz nebenbei, auch mein Beruf.

2. Wie unterscheiden sich deine NLP-Ausbildungen von anderen (der Society oder anderer Verbände)?

Jede Ausbildung wird von dem entsprechenden Trainer geprägt. Die Verbände geben den Rahmen, viel entscheidender ist aber der Trainer. Da meiner Meinung nach kein einzelner Trainer das gesamte Spektrum von NLP abdecken kann sind meine Ausbildungen von sehr viel Zusammenarbeit geprägt: Als erstes kam Eva Thiel dazu, Deutschlands führende Trainerin für Statusarbeit, Körperstatus und natürlich auch Körpersprache. Mit Tom Krause fand ich etwas später einen Vollprofi der das Thema „Hypnose“ abdeckt und unser jüngster Zugewinn ist Jürgen Schmid, einer der wenigen zugelassenen Therapeuten, die NLP sehr hoch einschätzen und einsetzen. Die Bereiche „Business“ und „Coaching“ werden von Axel Wehner, Ilja Grzeskowitz und phasenweise Benedikt Ahlfeld abgedeckt, und natürlich bin ich als „Master-Trainer“ selbst auch mit dabei.

Der NLP-Studentenpractitioner

In unseren Ausbildungen arbeiten diese Trainer sehr eng zusammen und es geht immer wieder darum, sich gegenseitig zu fördern und zu unterstützen. Dies prägt die Ausbildungen natürlich deutlich: So einige Seminartage gehen bis spät in die Nacht, einfach weil es viele Trainer gibt, die viel zu sagen haben, und auch die verschiedenen Interessensgebiete, sei es mehr Business- und Karriere-Orientiert oder sei es der Wunsch, später mit einer Heilpraktiker-Ausbildung eher im therapeutischen zu arbeiten, werden alle gut und harmonisch ergänzt, da es eben zu jedem Bereich Spezialisten gibt.

3. Was ist die wichtigste Lektion, die du bisher in deinem Leben gelernt hast?

Probleme sind nur vorrübergehende Erscheinungen, Lebensfreude dagegen ist ein Begleiter, der auf Wunsch für immer bleibt. Es lohnt sich nicht, mit der Lebensfreude zu warten, bis Probleme zuende gehen. Es lohnt sich vielmehr, die Lebensfreude zu nutzen, um dann motiviert und fröhlich, Probleme anzugehen. Zumal Probleme ja auch was positives sind. Wären Probleme was negatives, dann müssten sie ja „Kontra-Bleme“ heißen anstatt „PRO-Bleme“.

Unter´m Strich: Laß Dir von einem Problem nicht die gute Laune verderben, dann wird es auch lösbar bleiben!

4. Welche Methoden sind generell gesprochen die besten, wenn es darum geht, ungewünschte Verhaltensweisen dauerhaft zu ändern?

Die, die funktionieren.

Egal, wie „gut“ eine Methode ist: Wen sie für Dich nicht funktioniert, dann taugt sie nichts. Und egal, wie seltsam die Methode scheint: Wenn sie Dich weiterbringt, dann ist sie gut!

5. Was kannst du Menschen raten, denen es schwer fällt, zu visualisieren?

Normalerweise „lege ich sie rein“. In der Tag: Jeder kann visualisieren, das ist eine essentielle Überlebensstrategie. Wenn jemand meint, er könne nicht visualisieren, dann ist es normalerweise ein Perfektionist, der es nicht „greifen“ kann, oder jemand, der das Wort „visualisieren“ so lange hinterfragt, bis nichts mehr übrig bleibt. Es gibt ganz einfache Fragen, mit denen man jemandem bewusst machen kann, daß er sich eben doch „innere Bilder macht“. Du brauchst ihn z.B. nur nach seinem Traumauto, nach seinem Traumpartner oder nach der Wunschfarbe seiner Wohnung befragen, sobald er Dir eine Antwort gibt, hat er sich ein Bild gemacht. Auch mit „Bildern aus der Erinnerung“ funktioniert das: Wenn er den Ort seines letzten Urlaubs beschreibt … wie kann er das, ohne „innere Bilder“?

6. Wenn du unseren Lesern einen letzten Tipp mitgeben könntest, den sie sofort umsetzen können, um eine positive Veränderung in ihrem Leben zu bewirken, was wäre das?

Nicht auf „positive Veränderungen“ zu warten, sondern so zu tun, als wären sie schon passiert. Dann zurückblicken und überlegen: Was hat sich verändert, damit es positiver wurde? Die Antwort ist die Antwort. ;-)

Vielen lieben Dank, Julian, für die spannenden Antworten und weiterhin viel Erfolg mit deinen NLP-Ausbildungen. Wir sehen uns nächstes oder übernächstes Jahr beim Master :-)

Julian Wolf ist übrigens auch Initiator der größten NLP Community Deutschlands sowie Inhaber eines umfangreichen NLP Online Shops.

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7. April 2010 von admin

Interview mit Detlef Schoenherr

Und wieder ein neues Interview in unserer Reihe – dieses Mal mit einem absoluten Hypnose-Spezialisten. Dr. Detlef Schoenherr ist nicht nur Doktor der Philosophie, sondern auch Ausbilder in der wichtigsten amerikanischen Hypnose-Vereinigung. Doch lassen wir ihn selbst zu Wort kommen :-)

1. Stell dich doch bitte unseren Lesern kurz vor.

Detlef Schönherr, 56 Jahre alt, in den USA promovierter Philosoph, Berufsstart als Journalist und Ghostwriter für Politiker, dann Prokurist und Leiter des Qualitätsmanagements bei der Dresdner Bank, seit 2002 selbständig als Berater, Coach und Trainer für Führungskräfte in deutsch- und englischsprachigen Unternehmen, seit 2005 auch als Hypnose-Therapeut tätig. Ich bin bei der amerikanischen “National Guild of Hypnotists” als “Clinical Hypnotherapist” und als “Certified Instructor” zertifiziert und bilde Hypnosetherapeuten nach den Richtlinien der NGH in deutscher Sprache aus.

Die Entscheidung für die NGH ist gefallen, weil die Deutsche Gesellschaft für Hypnose nur Ärzte, Zahnärzte und Psychologische Psychotherapeuten zertifiziert. Die NGH dagegen zertifiziert jeden, der beweist, dass er nach ihren hohen Standards hypnotisieren kann. Alle Teilnehmer meiner Hynose-Ausbildung können sich bei der HGH als Hypnosetherapeuten zertifizieren. Weitere Infos dazu auf meiner Homepage http://www.schoenherrhypnosis.de .

2. Was zeichnet deiner Meinung nach Hypnose anderen Therapieformen gegenüber aus?

Als Heilpraktiker für Psychotherapie bevorzuge ich Methoden der Kurzzeit-Therapie, um meinen Klienten, die nicht über die Krankenkasse abrechnen, schnelle Hilfe zu leisten. Mit Hypnose geht das: schnell, direkt, wirksam.

3. Was kannst du Menschen empfehlen, die nur schwer in Hypnose gehen können?

Jeder durchschnittlich intelligente Mensch, der Vorstellungskraft besitzt, kann hypnotisiert werden. Ist Ihnen schon einmal passiert, dass Sie so sehr in ein Buch oder einen Film vertieft waren, dass es Ihnen vorkam, als sei die Zeit im Flug vergangen? Das ist ein hypnotisches Erlebnis! Unterschiede gibt es bei der Schnelligkeit, mit der Menschen in Hypnose gehen, und bei der spontan erreichbaren Tiefe der Hypnose. Das hat aber nichts mit der Fähigkeit zu tun, in Hypnose zu gehen. Sondern mit dem Vertrauen, das mir ein Klient entgegen bringt, und mit der Furcht vor Kontrollverlust, die viele Menschen haben. Deshalb führe ich vor der Hypnose mit jedem Klienten ein Vorgespräch, um mich auf ihn einzustellen.

4. Welche Eigenschaften sollte ein guter Hypnotiseur mitbringen?

Ich trage Verantwortung für das Wohl meiner Klienten. Deshalb stelle ich meine Therapie und Lehre in den Dienst der Menschlichkeit. Ich habe den Glauben, dass Hypnose die Kraft unseres Unterbewusstseins mobilisiert, um die Balance von Körper und Geist wieder herzustellen. Ich habe das Vertrauen in mich und meine Fähigkeiten, die ich in Aus- und Weiterbildungen erweitere. Meine Klienten spüren das unbewusst. Sie schenken mir ihr Vertrauen und lassen sich auf mein Angebot zur Hypnose ein.

5. Hast du noch ein paar Tipps für unsere Leser, wie sie Selbsthypnose zur Verbesserung ihrer Lebensqualität einsetzen können?

Klar! Schauen Sie bei der “Hör-Bar” meiner Homepage http://www.schoenherrhypnosis.de vorbei. Ich werde dort in den nächsten Wochen Selbsthypnose-Suggestionen zum Download bereitstellen. Das sind allerdings Standards. Jeder Klient hat seinen persönlichen Weg zur wirksamen Selbsthypnose, die für mich ein wichtiger Schritt in der Therapie ist. Mit Selbsthypnose leisten meine Klienten ihren Beitrag zum schnellen Therapie-Erfolg.

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20. März 2010 von admin

Interview mit Stephan Landsiedel

Heute haben wir einen weiteren, sehr interessanten Interview-Partner: den NLP-Trainer Stephan Landsiedel.

1. Stell dich doch bitte kurz meinen Lesern vor.

Ich bin Stephan Landsiedel, 36 Jahre und Diplom-Psychologe. Seit vielen Jahren bilde ich in meinem Seminarhaus und inzwischen mit meinem Trainer-Team in ganz Deutschland in NLP aus. Vor etwa 18 Jahren hatte ich eine persönliche Krise und bin dadurch auf NLP gestoßen. Der pragmatische und lösungsorientierte Ansatz hat mir sehr gut gefallen und mich seitdem nicht mehr losgelassen. Mit 23 Jahren habe ich mein erstes NLP-Buch veröffentlicht. Inzwischen verstehe ich mich vor allem als Trainer-Trainer und verhelfe anderen Trainern dazu erfolgreiche NLP-Trainer zu werden.

2. Welche Methoden benutzt du (persönlich bzw. in Seminaren/Coachings), um in den Alpha-Zustand zu kommen?

Während meinem Psychologie-Studium habe ich eine Ausbildung zum Kursleiter für Entspannungsverfahren gemacht. Dort ging es vor allem um Autogenes Training und Progressive Muskelrelaxation. Seit ich 16 bin, habe ich immer wieder Audio-Programme genutzt. Besonders geprägt hat mich sicher auch meine Trainertätigkeit für brainLight, die ja auch MindMachines entwickeln und vertreiben. Für brainLight habe ich in einer Ausbildung zum Fitness-Mental-Trainer unterrichtet und das Messe-Vertriebsteam trainiert. Dabei kamen zahlreiche verschiedene Verfahren zum Einsatz. Je mehr ich mich auf NLP konzentriert habe, umso mehr habe ich natürlich auch selbst NLP-Methoden angewendet. Besonders wirkungsvoll, um einen Alpha-Zustand oder andere „erleuchtet Zustände“ zu erreichen, finde ich die Core-Transformation aus dem NLP. Nur ein paar Schritte, wenige Minuten und ich sehe die Welt mit ganz anderen Augen, viel wacher, viel klarer und gleichzeitig tief in mir selbst ruhend. Es ist als würde man Weisheit durchdrungen sein, ohne Überheblichkeit, ein in sich selbst Ruhen und gleichzeitig in harmonischer Beziehung zu allem um einen herum.

Am einfachsten funktioniert für mich folgende Methode: Ich schließe meine Augen und visualisiere, dass von oben kommend Licht durch meinen Scheitel in mich hineinfließt. Das ist eine ganz besondere Verbindung. Während meiner ersten Reiki-Weihung war die Meisterin ganz erstaunt, was da plötzlich ab geht und musste innerlich schmunzeln, weil ich es ganz genau wusste. Ein anderes Mal hat ein Teilnehmer so ein Messgerät mitgebracht und meinte, dass nur ZEN-Mönche so extreme Ausprägungen auf dem Gerät haben könnten. Als ich ins Zimmer rein kam, wo sie abends damit experimentierten, wollten sie gleich, dass ich das Gerät auch mal ausprobieren. Also haben sie mich angeschlossen. Sie verbanden Energiekontakte mit meinen Fingerspitzen und um den Kopf herum. Dann haben sie gewartet. Ich wußte erst nicht so richtig, was sie jetzt erwarten, aber dann habe ich mich innerlich mit dieser Quelle verbunden und ab ging die Post auf dem Messgerät für alle sichtbar. Bisher habe ich mich noch nicht so dafür interessiert, das anderen beizubringen – vielleicht später.

3. Welche NLP-Techniken, die der einzelne für sich selbst anwenden kann, sind deiner Meinung nach am effektivsten für persönliche Veränderungen und Persönlichkeitsentwicklung?

Im Grunde finde ich 80% der NLP-Techniken herausragend gut. Es fällt mir schwer einzelne herauszuheben. Ich versuche es dennoch: Die Core-Transformation. Das Arbeiten mit der Zeitlinie. Die Dilts Pyramide, weil sie neue Horizonte eröffnet und Glaubenssätze und Werte beinhaltet. Die Diamond-Technik finde ich sehr wertvoll um neue Perspektiven zu bekommen. In den letzten Jahren habe ich auch immer mehr Gefallen am Graves-Modell (in letzter Zeit bekannter als Spiral Dynamics) gefunden, weil es bewusst macht dafür wo wir stehen und wie sich die Menschheit als Ganzes entwickelt oder eben nicht entwickelt. Die Teile-Modelle im NLP finde ich sehr wirkungsvoll.

4. Was kann man aus dem NLP in die Selbsthypnose einbauen?

Die Arbeit von Milton Erickson hat ja einen ganz breiten Einfluss im NLP hinterlassen. Ich habe oft für mich selbst Trancen geschrieben und dabei bevorzugt das Milton-Modell der Sprache verwendet. Milton lädt ein, indirekt zu sein, kunstvoll vage, so dass man selbst innerlich immer wieder neue Eindrücke und Bilder haben kann. Darüber hinaus lebt eine Selbsthypnose von den inneren Bildern, Klängen und Gefühlen. Hierzu gibt es im NLP ja sehr viele Techniken, insbesondere die Arbeit mit den Submodalitäten. Es ist längst bekannt, dass wir uns auf das zubewegen, was wir uns innerlich vorstellen. Durch NLP wissen wir, dass es nicht nur entscheidend ist, was wir uns vorstellen, sondern auch wie wir das tun. Nicht nur der Inhalt ist entscheidend, sondern auch die Art wie. Stelle Dir vor, Du würdest an einem riesigen Mischpult sitzen und darüber Deine inneren Vorstellungen beeinflussen können. Schlüpfe in die Rolle von Steven Spielberg und dann gestalte Deine innere Vorstellung. Mach die Bilder größer, die Farben kräftiger, spiele Sound in den Hintergrund ein, schöpfe Deinen Sinnesreichtum voll aus. In Deinem inneren können Deine kühnsten Träume Wirklichkeit werden und das beeinflusst ganz nachhaltig langfristig unsere innere Einstellung die Art und Weise, wie wir die Dinge in unserem Leben angehen.

5. Kannst du unseren Lesern noch ein paar Tipps mitgeben, wie sie ihr Mentaltraining effektiver gestalten können?

Beim Mentaltraining alle Sinne mit einbeziehen. Mach Dir Bilder davon, was Du wirklich willst. Verändere die Bildeinstellungen wie oben beschrieben. Nimm auch den auditiven Kanal dazu und den kinästhetischen. Versuche mit allen Sinnen zu spüren, wie Du Dein Ziel erreichst, Dein Vorhaben realisierst oder die persönliche Eigenschaft entwickelst, die Du entwickeln möchtest.

Wenn Du mit CDs arbeitest, dann bleibe für länger Zeit bei der gleichen CD. Gib Dir und Deinem Unbewussten Zeit für die Suggestionen. Arbeit für 30 Tage mit einem Programm, dann erst wechsle das Programm.

Nimm Dir am besten jedoch Tag 5 Minuten und visualisiere Deine Träume und Ziele. Trage dabei ruhig dick auf – Deine Träume und Zielen sollten Dich total begeistern und Energie für den Alltag in Dir frei setzen.

Man sagt, eine halbe Stunde Entspannung am Tag ersetzt zwei Stunden Schlaf pro Nacht. Gönne Dir selbst diese Zeit, um mehr aus Dir und Deinem Leben zu machen.

Fang einfach an. Vergiss alle Ausreden: „Ich habe kein Zeit für Mentaltraining. Ich kann nicht gut visualisieren.“ Ganz egal. Fang einfach an und mach es so gut Du kannst!

Viele Vergnügen beim TUN

Stephan

Vielen herzlichen Dank, Stephan, für das tolle Interview! Wer mehr über Stephan Landsiedel erfahren möchte, kann das auf seiner Website tun (NLP Ausbildung Landsiedel) oder bei einem der vielen Videos auf Youtube, zum Beispiel:

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14. März 2010 von admin

Interview mit Bernhard Tille

Meine NLP-Master-Ausbildung mache ich bei Bernhard Tille und habe ihn auf ein kleines Interview eingeladen. Bernhard ist ein sehr kompetenter und einfühlsamer Trainer, der darüber hinaus auch menschlich sehr sympathisch ist und auf eine lange NLP-Laufbahn zurückblicken kann. Sind wir also gespannt, was er uns zu berichten hat :-)

1. Stell doch bitte dich und deine Arbeit kurz vor.

Nach 20-jähriger Tätigkeit im Personalwesen bildete ich mich 1985 – 1995 im Bereich Kommunikationspsychologie und NLP berufsbegleitend weiter und startete 1995 meine freiberufliche NLP-Ausbildungs- und -Coachingtätigkeit durch die Gründung des Instituts für Kommunikation und Gesundheit. In Zusammenarbeit mit Medizinern, Tiefenpsychologen, Verhaltenstherapeuten erweiterte ich das Ausbildungsangebot 1999 um Aus- und Weiterbildungen zum Heilpraktiker Psychotherapie.

2. Welche Vorteile hat eine NLP-Ausbildung im Gegensatz zum Selbstlernen durch Bücher etc.?

Da NLP sich auf eigene Selbsterfahrungsprozesse sowie Interventionen mit anderen Menschen bezieht und im Bereich Coaching und Psychotherapie als berufliche Qualifizierung dient, ist nachvollziehbar, dass dies nicht autodidaktisch geschehen kann. Wer andere Menschen in Veränderungsprozessen professionell begleiten will, sollte diese Veränderungsprozesse vorher an sich selbst erlebt haben, und das ist meiner Erfahrung nach nur im Gruppenprozess möglich.

3. Welche NLP-Techniken sind aus deiner Sicht am effektivsten, um eigene Verhaltensweisen zu ändern?

In meiner 16-jährigen Tätigkeit war die kombinierte Anwendung von Timeline, Dilts (logische) Ebenen, Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen sowie Wahrnehmungspositionen (Ich-Du-Meta) am effektivsten.

Ankertechniken, Meta- sowie Milton-Modell, Reframing und Submodalitätentechniken sind hilfreiche Basistechniken, die bei allen Veränderungsprozessen zusätzlich sinnvoll einsetzbar sind, aber meiner Meinung nach in der nachhaltigen Veränderungsarbeit nicht den eigenständugen Stellenwert haben, wie die vorher genannten Anwendungen.

4. Du hast sehr lange Aikido trainiert und bist auch Aikido-Meister. Welche Parallelen siehst du zwischen Aikido und NLP?

Aikodo wird häufig als geistiges NLP bezeichnet. Viele Parallelen sind deutlich erkennbar. Grundlegende Übereinstimmung ist, dass man in beiden Disziplinen mit der Energie des Gegenübers arbeitet und nicht gegen sie (kein kämpfen bzw. Recht haben wollen. Weiterhin durch den Einsatz von unerwarteten Interventionen in Form von paradoxen Reaktionen die kreative Lücke such und Impulse zur Einsicht/Lösung setzt.

Wer mehr dazu lesen möchte ist herzlich eingeladen unter:
http://www.nlp-trainings-tille.de/nlp/blog/nlp-und-aikido-als-modelle-fuer-konfliktmanagement-397.html

5. Kannst du unseren Lesern noch ein paar Tipps mit auf den Weg geben, wie sie ihr Leben erfolgreich, glücklich und selbstbestimmt gestalten können?

Aus meiner eigenen Selbsterfahrung und langjährigen Lehrtätigkeit kann ich nur das Zitat von Heinz v. Förster unterstreichen: “Handele stets so, dass die Anzahl Deiner Möglichkeiten wächst.
Weiterhin: Versuche alternative Blickwinkel einzunehmen, anstatt an Dogmen festzuhalten. Versöhne Dich mit denen, die Dir wichtig sind (z.B Ursprungsfamilie, Gegenwartsfamilie), einschließlich Dir selbst. Gehe das aktiv an, was in Deiner Macht steht zu ändern (Ziele) und akzeptiere/integriere das in Deinen Lebensweg, was schicksalhaft gegeben ist.

Vielen Dank für das interessante Interview. Wir sehn uns im März in Wiesbaden :-)

Bei Youtube gibt es eine ganze Reihe an Videos von Bernhard Tille. Ein interessantes Video mit einem weiteren Interview stellen wir euch hier vor:

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24. Februar 2010 von admin

Interview mit Fatigatio e.V.

Frau Zurhorst, die Vorsitzende des Vereins Fatigatio e.V., an den wir dieses Jahr einen Teil unseres Umsatzes spenden werden, hat sich zu einem Interview zur Verfügung gestellt. Wir sehen es als wichtige Aufgabe, über das Chronische Erschöpfungssyndrom zu informieren. Diese schwere Krankheit wird in der Öffentlichkeit noch immer nicht wahrgenommen oder leichtfertig als depressive Verstimmung abgetan. Die Betroffenen leiden jedoch schwer unter der Krankheit und den damit eingehergehenden Ausgrenzungen und Einschränkungen. Vielleicht können wir einen Teil dazu beitragen, dass sich diese Situation ändert.

Frau Zumhorst, vielen Dank für Ihre Zeit. Bitte stellen Sie doch Ihren Verband kurz vor.

Der Fatigatio e.V. (Bundesverband Chronisches Erschöpfungssyndrom CFS / ME / CFIDS) ist eine bundesweit arbeitende Selbsthilfeorganisation, in der sich über 1000 überwiegend CFS-Kranke zusammengeschlossen haben. Gegründet wurde er 1993 in Bonn. Seit 2002 ist der Hauptsitz Berlin. Es gibt aktive Regionalgruppen in Frankfurt, Heidelberg, München, Stuttgart und Berlin. Weitere Regionalgruppen sollen gegründet werden. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt 40 € (ermäßigt 25 €).

Die Tätigkeiten des Fatigatio e.V. sind vielfältig:

  • Eine Anlaufstelle für Betroffene sein
  • Kontakt unter Betroffenen herstellen, um sie aus ihrer häufig vorhandenen Isolation herauszuholen und Erfahrungsaustausch zu ermöglichen.
  • Beratung von Betroffenen: Betroffene suchen oft jahrelang nach einem Arzt, der auf ihr Leiden eine Antwort weiß. Wir versuchen Betroffenen Ärzte zu nennen, die offen für das Thema CFS sind und CFS-Patienten mit Respekt behandeln, auch wenn die Krankheit an sich bisher nur sehr eingeschränkt behandelt werden kann. Ebenso halten wir eine Datenbank über soziale Anlaufstellen bereit, an die wir Betroffene je nach Problemlage weiter verweisen können. Für sozialrechtliche Fragen (z.B. Arbeitsunfähigkeit, Krankengeldzahlung, Schwerbehindertenstatus, Antrag auf Erwerbsminderungsrente u.a.) verweisen wir Ratsuchende an einen juristischen Experten, der für Mitglieder eine kurze kostenlose Erstberatung anbietet.
    Aber: als Laien führen wir keine medizinische Beratung durch, empfehlen also weder bestimmte Ärzte, noch bestimmte Kliniken, noch bestimmte Therapien sondern geben Erfahrungen von Betroffenen an Betroffene (oder ihre Angehörigen) weiter.
  • Betroffene über die Krankheit und die neueste CFS-Forschung, die neuesten Behandlungsansätze informieren (über die Mitgliederzeitschrift, die Internetseite und regionale und nationale Vortragsveranstaltungen), damit sie als informierte Patienten besser mit der Krankheit und mit den behandelnden Ärzten umgehen können.
  • Die Krankheit in der Öffentlichkeit durch Medienarbeit (z.B. zum 12. Mai, dem Internationalen CFS-Tag) sowohl bei Ärzten als auch in der allgemeinen Öffentlichkeit bekannter machen und das Verständnis für die Krankheit verbessern.
  • Ärzte mit Informationen zu CFS überhaupt und zur neuesten CFS-Forschung versorgen.
  • Kontakt unter Ärzten herstellen, die sich mit dem CFS befassen (Wissenschaftlicher Beirat).
  • CFS-Forschung in Deutschland fördern oder zumindest – mit den vorhandenen bescheidenen Mitteln – eine Anschubfinanzierung leisten, damit in Zukunft auf der Basis erster anerkannter Ergebnisse Fördermittel aus öffentlichen Töpfen beantragt werden können.

Fernziele unserer Arbeit sind:

  • Anerkennung von CFS als primär körperliche Krankheit in der Ärzteschaft und damit auch bei Versicherungsträgern und sozialen Versorgungsstellen (Basis WHO, ICD-10 G 93.3).
  • Fortbildung und Ausbildung der Ärzte in diesem Sinne.
  • Damit auch: Beendigung der Falschbehandlung von CFS als vermeintlich psychische Erkrankung, Depression oder Wahrnehmungsstörung.
  • Aufbau von ambulanten CFS-Behandlungszentren oder CFS-Schwerpunktpraxen, wo in CFS-Diagnostik und -Behandlung geschulte Ärzte arbeiten.
  • Einrichtung von Pflege- und Versorgungsplätzen für Schwerstbetroffene, die nicht von Angehörigen oder anderen betreut und versorgt werden können
  • Die CFS-Forschung fördern, die das Ziel verfolgt, einen sicheren Bio-Marker für die Krankheit zu finden.
  • Die CFS-Forschung fördern, die nach effizienten Behandlungswegen sucht.
  • Ein besseres Verständnis der Ursachen und Mechanismen der Krankheit CFS sollte dazu führen, Möglichkeiten der Prävention zu entwickeln.

Auf welche Probleme stoßen CFS-kranke Menschen im Alltag?

Das erste Problem eines/r Betroffenen ist, zu erkennen, dass er/sie diese Krankheit  hat. Denn
da CFS von den meisten Ärzten nicht erkannt und diagnostiziert wird, herrscht in der Regel für Monate oder Jahre, in vielen Fällen sogar lebenslang Unwissenheit über die eigene Erkrankung
Unverständnis besteht auch seitens der menschlichen Umwelt (auch oft in dem Fall, dass der Betroffene schon weiß, was er hat und das auch zu erklären versucht), da es eine nicht sichtbare Erkrankung ist und sich Gesunde eine Erschöpfung, wie sie für CFS typisch ist, einfach nicht vorstellen können, weder in der Dauer noch in der Ausprägung.
Lang andauernde Arbeitsunfähigkeit gefährdet den Arbeitsplatz, man ist der Arbeitskraft als Existenzgrundlage beraubt. Finanzielle, existenzielle Probleme sind die Folge. Es kommt zum sozialen Abstieg, viele Betroffene werden zum “Sozialfall”. Glück haben die, die in dieser Not von ihrer Familie aufgefangen werden können.
Die für den Fall der Erwerbsunfähigkeit vorgesehenen Netze der sozialen Absicherung greifen nicht, da die Erwerbsunfähigkeit durch CFS von den Versicherungsträgern meist bestritten wird. Betroffene werden in sinnlose und falsche, oft verschlimmernde Reha-Maßnahmen gezwungen, wo zu allem Überfluss ihre “Arbeitsfähigkeit” im Auftrag der DRV festgestellt wird.
Jugendliche Betroffene können die Schule nicht abschließen oder die Schule versucht den Schulbesuch zu erzwingen, weil kein Arzt erkennt, dass CFS einen solchen unmöglich machen kann. Es ist extrem schwierig, die Beschulung eines betroffenen Kindes zu Hause unter CFS-kompatiblen Bedingungen (soweit das überhaupt möglich ist) zu erreichen.
Junge Erwachsene können die Ausbildung nicht beenden, nicht ins Leben starten, keine Beziehungen eingehen, keine Familie gründen, denn CFS bedeutet, zu Hause im Bett liegen zu müssen, n i c h t s tun zu können.  Junge Erwachsene kehren als Pflegefall zu ihren Eltern zurück und werden wieder völlig von ihnen abhängig. Und das ohne Perspektive der Besserung, da es keine effiziente Behandlungsmöglichkeit gibt, die den Betroffenen innerhalb einer irgendwie noch akzeptablen Zeitspanne wieder halbwegs fit machen könnte. Im zweiten, dritten, vierten …. der Krankheit haben Betroffene den Eindruck, dass das Leben an ihnen vorüberzieht.
Bei Alltagsdingen, z.B. einkaufen, können Menschen mit der unsichtbaren Krankheit CFS nicht erwarten, dass Ihnen geholfen wird, z.B. beim Tragen schwerer Einkaufstaschen oder Vorlassen in einer Schlange, denn sie sind ja meistens viel zu  jung, um als gebrechlich erscheinen zu können. Und viele sehen im Prinzip “gesund” aus.
Man glaubt ihnen die Krankheit nicht.

Wie wird CFS in der medizinischen Gemeinschaft gesehen?

Die Mainstream-Meinung unter den Medizinern ist: CFS ist doch nur eine eingebildete Krankheit, wieder so eine Modeerscheinung, die aus Amerika herübergekommen ist.
Allenfalls eine psychosomatisch bedingte mentale Erschöpfung oder eine durch Depression bedingte Antriebs- und Kraftlosigkeit, die durch bewährte psychotherapeutische Maßnahmen (Motivierung, Aktivierung, Verhaltens- und Gesprächstherapie) und evtl. Psychopharmaka (Antidepressiva) behandelt werden kann.
Oder: es handelt sich um schwierige Patienten, die eine falsche Krankheitswahrnehmung haben und Problemchen, die alle haben, völlig übertreiben und gerne krank sein wollen (”subjektiver Krankheitsgewinn”), um Aufmerksamkeit und Zuwendung von ihrer menschlichen Umwelt zu bekommen.
In Deutschland gibt es schätzungsweise nicht mehr als ein paar hundert Mediziner, die CFS als Krankheit ernst nehmen. Behandlungsansätze haben vielleicht 50 von ihnen. Wirkliche Experten für die Krankheit gibt es kaum, man kann sie buchstäblich an einer Hand abzählen.

Diese wenigen Ausnahmemediziner suchen nach der Ursache / den Ursachen für CFS in folgenden medizinischen Bereichen (wofür sie nicht selten von den “Mainstream-Medizinern” angefeindet oder belächelt werden):

  • Immunologische Erklärung
  • Neuro-endokrinologische Erkl.
  • Toxikologische Erkl.
  • Genetische Disposition und erworbene Genschäden

Welche Möglichkeiten haben Kranke aktuell, ihr Leiden zu mindern?

Wesentlich ist die Akzeptanz der neuen Situation, Identifikation mit dem Zustand, der zumindest mittelfristig nicht zu ändern ist.
Wichtig ist, zu verstehen, dass man auf jeden Fall für längere Zeit (CFS rechnet sich in Jahren, nicht in Wochen oder Monaten), nicht leistungsfähig sein wird. Hilfen organisieren, sich versorgen lassen, wenn möglich.
Aufhören, immer wieder Leistungen erbringen zu wollen, die man früher mal erbringen konnte. CFS setzt normale Leistungsmaßstäbe außer Kraft.
Aufhören, immer wieder gegen diese Wand zu laufen, also etwas leisten zu wollen, was man nicht kann. Denn das bedeutet, sich immer wieder auszupowern, seine Grenzen zu überschreiten, was langfristig eher zu Verschlimmerung als zu Besserung führt.
Stattdessen: Belastungsmanagement, Pacing: seine Kräfte realistisch beurteilen und einteilen. Sich genau überlegen: was kann ich, was kann ich nicht. Und dann das, was ich nicht kann, konsequent aus der Aktivitätenliste streichen. Ein Programm machen, bei dem die Belastungsgrenzen nicht überschritten werden. Erholung und Pausen präventiv einlegen, nicht an die Leistungsgrenze oder gar darüber hinaus gehen. Energie ansammeln, bevor man etwas davon wieder ausgibt (wie ein Sparkonto bei der Bank, wo man auch erstmal einiges anspart, bevor man etwas ausgibt). Gewonnene Energie für leichtes körperliches “Training” nutzen (wie viel und was hängt vom Schweregrad ab).
Eine weitere Säule der “Selbstbehandlung” ist die Ernährung: Unabdingbar ist die Umstellung auf eine konsequent gesunde Ernährung, Schadstoffe weitestgehend meiden, wertvolle Lebensmittel zu sich nehmen + Nahrungsergänzungmittel, Vitamine, Q 10, NADH. Viel Wasser oder gesunde Tees trinken (Ausleitung von Schadstoffen). Und das für lange Jahre.
Also: optimale Versorgung des Körpers sicherstellen, damit er sich langfristig erholen kann.

Wie schätzen Sie mentale Techniken (wie Selbsthypnose, Meditation, verschiedene Entspannungsmethoden usw.) bei der CFS-Therapie ein?

Sich Entspannungstechniken  (z.B. autogenes Training) anzueignen und diese Entspannungsübungen dann täglich anzuwenden, ist ebenso ein wichtiger Baustein des Krankheitsmanagements, d.h. des Umgehens des Kranken mit sich selbst. Tiefe Entspannung ist Voraussetzung, um Kraft zu schöpfen. Wichtig ist auch die Wiederherstellung eines guten, erholsamen Schlafs, evtl. kann man auch vorübergehend mit leichten Schlafmitteln etwas nachhelfen..

Wie geht man mit der Ungewissheit und der Angst vor einer Zukunft mit CFS um?

Schwierig. Es kann durchaus sinnvoll sein, hier psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen, um die neue, sehr belastende und sich mindestens über Monate, in der Regel über Jahre wenig ändernde Situation zu akzeptieren. Wichtig: sich neue Wertvorstellungen aneignen, neue und andere Ziele setzen, sich andere “schöne” Dinge erschließen, die auch das Leben mit CFS lebenswert machen. “Normale” Ziele wie beruflichen Erfolg und Fitsein etc. relativieren. Wissen, dass eine lange, vielleicht sehr lange Auszeit Voraussetzung ist, für die Wiederherstellung der Kräfte, für die Genesung des Energiehaushalts.

Welche Tipps können Sie CFS-Kranken geben, die gerade erst erkennen, dass sie sehr wahrscheinlich CFS haben?

Diese Frage wird zum Teil sicher schon durch die anderen Antworten abgedeckt. Aber um es hier noch mal auf den Punkt zu bringen:
Wenn die Diagnose gesichert ist (so gesichert sie eben sein kann), versuchen, m i t  der Krankheit – nicht gegen sie – zu leben. Belastungsmanagement (”Pacing”), gesunde Ernährung, Versorgung mit wichtigen Nährstoffen, tiefe Entspannung, sich helfen und versorgen lassen, Geborgenheit finden. Neu gewonnene Energie – mit Bedacht – für “Training” nutzen. Von den “normalen” Leistungs- und Erfolgsmaßstäben unserer Gesellschaft Abschied nehmen und sich neue, cfs-kompatible Beschäftigungen und schöne Erlebnisse finden. Hilfe durch einen CFS-sensibilisierten Mental-Trainer kann sinnvoll sein. Gut ist es, wenn zumindest die nahen Angehörigen eines/r Betroffenen die Krankheit und die neue Situation verstehen und den Kranken in seiner Krankheitsbewältigung aktiv unterstützen. Informationsbroschüren und -filme, Beratung durch den Fatigatio e.V. können dabei helfen.

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7. Februar 2010 von admin

Interview mit Mike Wetzel

Um die neue Blog-Kategorie “Interviews” gleich mal etwas zu füllen, kommt hier schon das nächste Interview. Heute habe ich einen Kunden interviewt, der sich seit vielen Jahren mit Gehirnwellen, aber auch mit therapeutischer Arbeit beschäftigt: Mike Wetzel. Er hat einige sehr interessante Dinge zu sagen, wie ihr selber feststellen werdet.

1. Stell doch dich, deinen Werdegang und deine Tätigkeit kurz vor.

Mein Name ist Mike, ich bin gelernter Landmaschinenmechaniker und Metallbauer (Fachrichtung Konstruktion). Momentan arbeite ich hauptberuflich in der Sicherheitsbranche. Durch postnatal selbst erfahrene schwere Traumata bedingt, habe ich vor Jahren begonnen, mich mit Alternativen (Hypnotherapie, Regressionstherapie, Atemtherapie) theoretisch auseinanderzusetzen. Wer sich einmal ernsthaft mit Erickson auseinandergesetzt hat, wird leicht verstehen, dass man von dieser Thematik nicht mehr loskommt, denn neben der Schulmedizin gibt es auch noch ein Links und ein Rechts. Während meiner theoretischen Phase habe ich immer mehr erkennen dürfen, wie man in “Abhängigkeiten” gehalten wird, wenn man nicht die Kraft aufbringt, Dinge zu hinterfragen und selbst aktiv zu werden. Über 10 Jahre habe ich schließlich benötigt, den Schritt zu wagen, und eine Ausbildung zum Hypnose- und Regressionscoach zu absolvieren. Derzeitig bereite ich mich nebenberuflich auf die Prüfung zum HP vor.
Neben anfänglichen Erfolgen beschäftigte ich mich auch intensiv mit Frequenzen, die neuronal spezifische Effekte bewirken, dazu aber später mehr.

2. Wo liegen die Schwerpunkte deiner Tätigkeit? Welche Methoden setzt du ein?

Die Schwerpunkte meiner Tätigkeit sind individuell sehr verschieden, da ich mit meinen Klienten intensive Vorgespräche führe. Wichtig finde ich, dass keine sogenannten zudeckenden Methoden eindesetzt werden, welche zwar kurzfistig eine unglaubliche Erleichterung bringen, aber langfristig zu Symptomverschiebungen führen. Ich persönlich finde es sehr wichtig, die exakte Ursache einer “Störung” (Ängste, Selbstwert, Süchte usw.) herauszufinden, diese dann kognitiv, emotional und vor allem auch auf der unterbewussten Ebene zu lösen (bitte nicht mit dem viel propagiertem “Loslassen” verwechseln!).
Auch meine angewandten Methoden sind äußerst individuell, da jeder Mensch verschieden auf Außenreize reagiert. So kommen bei mir auch völlig unspezifische Methoden zum Einsatz. Sagt mir ein Klient z.B., dass er sich auf keinen Fall entspannen kann, versichere ich ihm, dass ich das auch gar nicht möchte. Im Gegenteil, ich brauche seine gesamte Konzentration, deshalb ist es mir auch lieber, wenn er erst mal einen starken Mokka trinkt….
Dann habe ich Klienten, die ich aufgrund der Entfernung nicht persönlich betreuen kann. Hier kommen wir zur 3. Frage.

3. Wie hast du vom Neuro Programmer bzw. dem Brainwave Entrainment erfahren und wie nutzt du die Technologie?

Wenn man die Augen offen hält, kommt man doch irhgendwann unweigerlich zu Anbietern, die z.B. CD’s mit Brainwavetechnologie verkaufen. Selbst habe ich sehr viel Geld investiert und wurde zu 98% enttäuscht. Schließlich fragte ich mich, ob ich derartige Dateien nicht selbst erstellen kann, so kam ich dann zum Neuro Programmer und MindWorkStation. Auch hier machte ich große Fehler und zahlte Lehrgeld, da ich mich mich auf bekannte Frequenztabellen verlassen, dabei aber die Individualität des Menschen vergessen habe. Wieder ein Reinfall? Nein, denn auch mit Frequenzen muss man m.M. nach Klientzentriert umgehen können, um Erfolge zu erzielen. Natürlich ist das ein Mehraufwand, aber der lohnt sich. Der Neuro Programmer und die Mind WorkStation sind für meine therapeutische Arbeit eine unbezahlbare Bereicherung, auf die ich nicht mehr verzichten möchte!
Das hört sich zwar etwas theatralisch an, entspricht aber den Tatsachen.

4. Welche Erfahrungen hast du gesammelt?

Diese Frage beantworte ich mit gemischten Gefühlen. Ich habe z.B. eine Klientin mit massiven Migräneattacken. Die laut Frequenztabelle beschriebene Frequenz hat nichts gebracht, außer einer leichten Entspannung. Erst intensive Tests haben ergeben, dass sie eine Frequenz (unabhängig vom Hintergrund) benötigte, welche den gängigen Aussagen absolut widersprach. Innerhalb von 5 Minuten gehörte die Migräne der Vergangenheit an, die erstellte Datei hatte aber eine Länge von 45 Minuten. Klientin hörte diese regelmäßig über einen Zeitraum von 3 Wochen, seit dem sind 2 Monate vergangen, die angebliche chronische Migräne ist nicht mehr aufgetreten.
Ich möchte damit folgendes sagen: Glaubt nicht – prüft! Für Euren Eigenbedarf könnt Ihr machen, was Ihr wollt, aber wenn Ihr Dateien für andere Menschen erstellen wollt, nehmt Euch bitte die Zeit und schaut, was ihnen wirklich gut tut. Selbst die Händigkeit (Hirnigkeit) beeinflusst die Effekte bestimmter Frequenzen.

5. Was würdest du Menschen raten, die sich und ihr Leben verändern wollen?

Da es hier hauptsächlich um auditive Stimulationen geht, kann ich in dieser Hinsicht nur folgendes empfehlen: Spielt mit der Software, bis Ihr etwas gefunden habt, was Euch wirklich nach vorn spült. Habt Ihr Eure momentan effektive Frequenz ausfindig gemacht, hinterlegt sie mit verschiedenen Hintergründen und hört sie eine Zeit lang regelmäßig! Gebt Euch Zeit und seid nicht zu ungeduldig. Wenn Ihr nach einiger Zeit meint, dass Euch das nichts mehr bringt, testet andere Frequenzen. Ich konnte oft beobachten, dass binaural, isochron oder dissoziative Frequenzen völlig unterschiedlich aufgenommen werden. Abschließend möchte ich sagen, dass die zur Verfügung gestellte Software eine riesengroße Hilfe zur (wenigstens) Selbsthilfe ist, allerdings sollte man sich wirklich Zeit nehmen, um zu erforschen, was neurobiologisch abläuft. Denn man kann auch das Gegenteil von dem erreichen, was man eigentlich möchte.

Abschließend möchte ich mich ganz herzlich bei Felix und seinem Team für die große Hilfe bedanken, die mir so professionell zuteil wird!

Vielen Dank, Mike. Besonders für die Hinweise zur Individualität der Menschen. Da hast du vollkommen recht. Zwar wirken die meisten Frequenzen bei vielen Menschen gleich, aber oft gibt es auch starke Abweichungen. Um das Testen und Ausprobieren kommt man nicht herum. Deswegen sollen unsere Kunden die Software vor dem Kauf auch 14 Tage lang testen, damit sie nicht die Katze im Sack kaufen.

Wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg bei deiner Arbeit!

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15. Januar 2010 von admin