Archive for the ‘Interviews’ Category

Stephan Landsiedel beantwortet die Fragen der Blogleser

Vor zwei Wochen haben wir hier im Blog dazu aufgerufen, Fragen an Stephan Landsiedel zu stellen. In kürzester Zeit kamen zahlreiche Fragen zusammen. Wie versprochen habe ich mich mit Stephan zusammengesetzt und ihn auf Video interviewt. Viel Spaß mit dem Video (alle Links, die Stephan im Video erwähnt, findet ihr unter diesem Video):

Teil 1:

Teil 2:

Alle Informationen zum Einsteiger-Seminar “NLP in a week“, die nächsten Termine sowie die Anmeldemöglichkeiten findet ihr hier:
NLP in a Week von Stephan Landsiedel

Die angesprochenen Mind Machines könnt ihr hier kaufen:
2: Mind-Shop 468x60

Und hier die empfohlenen Bücher:

Ich hoffe, ihr hattet mit den Videos viel Spaß!

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30. August 2011 von admin

Eure Fragen an Stephan Landsiedel

Ab Freitag ist es soweit: ich werde für 10 Tage nach Bayern reisen, um den ersten Teil der NLP-Trainerausbildung bei Stephan Landsiedel zu absolvieren. 10 Tage NLP pur bei einem der besten NLPler Deutschlands – das wird genial!

Was ich mir grade spontan überlegt habe: ich nehme ohnehin meine Video-Cam mit. Was spricht also dagegen, Stephan für ein Video-Interview vor die Kamera zu zerren? :-)

Deshalb interessiert mich: was sind eure Fragen an Stephan Landsiedel? Wenn ihr einem renommierten NLP-Experten eine Frage stellen könntet, welche wäre das?

Postet eure Fragen hier unter dem Beitrag als Kommentar. Ich werde ihm diese Fragen stellen und das Video-Interview dann hier im Blog posten.

Als kleinen Anreiz: unter allen Fragen verlosen wir die Hemi-Sync-CD “Exploring other lives”. Also fragt fleißig :-)

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17. August 2011 von admin

Interview mit Dr. Jürgen Lang

Mentaltrainer Dr. Jürgen LangDer heutige Interviewpartner ist ein absoluter Profi im Bereich Neurofeedback und Mentaltraining. Ich habe ihn bei meiner Coaching-Ausbildung kennen gelernt und er hat sich bereit erklärt, uns ein Interview zu geben. Viel Spaß :-)

1. Hi Jürgen. Stell dich doch bitte unseren Lesern kurz vor (Werdegang, Tätigkeit etc.).

Ich habe nach dem Abi erst mal eine ausgesprochen öde Banklehre hinter mich gebracht und dann Wirtschaftspädagogik, BWL und Psycho studiert. Neben meinem Grundstudium habe ich u.a. als Barkeeper, Fish’n Chips Cook, Margarinepacker, Kameramann, Kirmesboxer, Möbelpacker und Finanzvertriebler gearbeitet. Im Hauptstudium bekam ich dann erst einige Dozentenjobs, dann schon sehr früh Lehraufträge und dann habe ich meine erste Beratungs- und Trainingsfirma gegründet. Seither bin ich selbständig. Mein Schwerpunkt hat sich dabei von der HR-Beratung und großen Vertriebs- und Changeprojekten erst mehr ins Prozess-Coaching entwickelt, dann – im Zusammenhang mit meiner berufsbegleitenden Promotion in Psychologie – hin zu meinen heutigen Seminaren und Vorträgen und meiner Praxis für Neurofeedbacktherapie und Mentaltraining.

2. Du hast dich intensiv mit dem Thema Emotionen beschäftigt. Welche Rolle spielen Emotionen beim persönlichen Erfolg?

Die ganz zentrale überhaupt. Während meiner Forschungsarbeit wollte ich mit graphentheoretischen Verfahren Emotionen in Vertriebs- und Führungssituationen sichtbar machen. Das Ergebnis übertraf in der Stärke der Ausprägungen alle Erwartungen: Die persönliche Langzeit-Entwicklung von Führungskräften ist durch und durch ein hoch-emotionale, Top-Verkäufer zeigen eine besonders hohe emotionale Stabilität und Frustrationstoleranz usw. In meiner Alltagspraxis habe ich das Ganze dazu ganz geballt in Veränderungssituationen erlebt- enorm emotionsgeladene Situationen, bei denen die hausinterne Führungsmannschaft schon mal in die Knie geht. Und für jeden einzelnen gilt: Du kannst alle Deine Ressourcen immer nur so gut nutzen, wie Deine Emotionen es zulassen. Egal, wie obergescheit und megaausgebildet und sophisticated.

3. Was sind denn aus deiner Erfahrung die besten Methoden, negative Emotionen schnell und effektiv zu überwinden bzw. umzuwandeln?

Sobald „das Tier“ in uns die Regie übernommen hat, wird’s schwierig. Davor steht jedoch immer eine Bewertung einer Situation durch uns selbst. Erst diese Bewertung macht die schlechten Gefühle, nicht die Situation selbst. Wenn man Gefühle mal vereinfacht als eher kurzfristige Verfassungen sieht und Emotionen als mehr andauernde, wird schon klar, in welche Richtung es geht: Bei ad hoc Situation muss ich versuchen, die negative „Spirale“ zu unterbrechen: Sofort Körperhaltung verändern, positive Anker nutzen und – der Tipp überhaupt: Stimme bewusst verändern. Dazu in eine positive Bewertung der Situation gehen. Mir als knallrotem Typ mit sizilianischem Temperament gelingt das manchmal nur, indem ich mich bewusst für einen Moment selbst verarsche und mir eine möglichst bescheuerte, absurde und witzige Deutung der Situation ausdenke. Ich weiß in dem Moment, dass das Quatsch ist und das die Möglichkeit, einen echten Idioten vor mir zu haben groß ist, aber es hilft mir, mich bewusst zu steuern, statt in den Affekt abzudriften.

Was Emotionen, also länger andauernde Gefühlszustände angeht, hilft freilich oft „raus zu kommen“ aus der alltäglichen Dauersituation, Sport usw. Schwerwiegendere emotionale Probleme sollten aber therapeutisch abgeklärt werden, weil sie sich letztlich in defizitären Hirnfunktionen manifestieren. Depressionen und Traumata betreffen als psychische Schmerzen z.B. die Schmerzzentren des Gehirns genau so, wie physische.

4. Du machst ja mittlerweile auch viel mit Neurofeedback. Kannst du kurz erklären, was das ist und wie du es einsetzt?

Neurofeedback funktioniert mittels EEG-gestützter Messung der Hirmströme und visuelles Feedback quasi in Form von Computerspielfrequenzen in Echtzeit. Als unmittelbares Gehirnwellentraining, hilft es dem Hirn, in seine jeweils optimalen Frequenzen zu finden und so zu lernen, selbst in optimale, gesunde und hoch leistungsfähige psychische Zustände hinein zu kommen. Das lässt sich therapeutisch bei einer enormen Bandbreite von sonst oft nur schwer therapierbaren Problemen und Krankheitsbildern äußerst erfolgreich einsetzen, wie Migräne und chronische Schmerzen, AD(H)S, Schlaganfall-Reha, Burn-out, Tinnitus usw. In letzte Zeit gibt es vielversprechende Anzeichen, dass auch Parkinson und MS mit NFB gut therapierbar sein könnten und vieles mehr. Der zweite Bereich ist das Peak Performance Training, einmal natürlich für Sportler (Golf, Tennis, Marathon…) zum anderen die Executive Performance für Manager aber auch z.B. die Auftrittsperformance von Politkern im Wahlkampf usw. und der militärische Einsatz. Ein dritter Bereich wird m.E. sein, NFB als Lifestyle-Element zu nutzen, um sich ein dauerhaft optimales Wohlbefinden, hohe Belastbarkeit, schnelle Erholung usw. im Alltag zu gönnen. Schon 5-10 NFB Sitzungen können zu einem meditativen Niveau führen, das Du sonst nur nach 10 Jahren Kloster in Tibet erreichst. Bisher gibt’s noch kaum Forschung in dem Bereich, aber es ist sogar vorstellbar, dass NFB auch einige Problemchen beim Lifestyle-Lieblingshema Sex lösen könnte…

Konkret habe ich im therapeutischen Bereich aktuell v.a. Klienten mit AD(H)S, post-traumatischen Belastungsstörungen und Burn-out. Im PPT Golfer und im Lifestyle-Bereich v.a. mich selber J

5. Kannst du unseren Lesern noch etwas mit auf den Weg geben: Was sind die drei wichtigsten Lektionen, die du in deinem Leben gelernt hast?

Erst Haben-wollen, dann Geben klappt nicht
Verteidige nie eine Verlustposition
Erst die Hose, dann die Schuhe

Vielen Dank, Jürgen. Ich freue mich auf die Veranstaltung, die du gerade planst. Mehr wird noch nicht verraten :-)

Wer mehr über die Rolle von Emotionen erfahren möchte, findet auf Jürgens Website jede Menge Material: www.businessfeeling.de

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19. April 2011 von admin

Vokabeln lernen mit dem Vokabeltrainer XXL – Interview

Vokabeln lernen fällt so gut wie allen Menschen schwer. Oder kennt ihr jemanden, der voller Vorfreude “Au ja fein, endlich wieder Vokabeln lernen” ruft? Ich hab noch niemanden getroffen :-)

Mittlerweile gibt es jedoch einige Methoden, das Vokabeln lernen deutlich effektiver zu gestalten. Gehirngerechte Methoden wie die von Vera F. Birkenbihl (die reines Vokabellernen im Übrigen komplett verbietet) oder Superlearning sind nur zwei solcher Methoden. Auch mit dem Neuro Programmer 3 lassen sich Vokabeln wunderbar lernen. Heute möchte ich euch jedoch noch eine andere Möglichkeit vorstellen: Vokabeln lernen mit dem XXL Vokabeltrainer (wer von euch schon Erfahrungen mit Silent Subliminals hat, aufgepasst!).

Der XXL Vokabeltrainer ist die neueste Kreation von Tim Daugs, dem Hersteller der Silent Subliminals. Er verspricht, das Vokabeln lernen radikal zu vereinfachen. Das ist natürlich eine große Behauptung, die mit Argumenten unterlegt werden will. Deshalb haben wir Tim zum Interview geladen (das ist im Übrigen nicht ganz so einfach, denn Tim ist ganz schön schwer zu greifen ;-) ). Und natürlich haben wir Tim nicht gehen lassen, ohne ihm ein paar Tipps zum besseren Vokabeln lernen abzuringen. Bitteschön:

Vokabeltrainer

1. Hi Tim. Ich habe erfreut festgestellt, dass du ein neues Produkt gelauncht hast: den XXL Vokabeltrainer. Erzähl doch mal, worum es sich dabei genau handelt.
Der XXL Vokabeltrainer sorgt für das, was den meisten Leuten fehlt, wenn Sie eine Fremdsprache lernen: er sorgt für den richtigen mentalen Zustand beim Lernen. Denn wir wissen ja inzwischen, dass unser Gehirn auf eine bestimmte Art ticken muss, damit es erfolgreich lernt.

Das gilt auch für das Lernen einer Fremdsprache. Auch hier muss man im Oberstübchen auf eine ganz bestimmte Weise ticken, damit man in die neue Sprache hineinfindet, damit die Wörter und Bilder haften bleiben.

Und eines der größten Hindernisse beim Lernen jeder Sprache sind die vielen Worte… Wir im Deutschen haben ja schon mehr Wörter zur Verfügung als die lateinischen Sprachen, und das Englische schießt mit 500.000 Wörtern so ziemlich jeden Vogel ab. Wie soll man sich das alles merken?

Antwort: es ist eigentlich kinderleicht. Kinder merken sich alles, obwohl sie es vielleicht nicht immer verstehen. Wir Erwachsene wollen immer erst verstehen bevor wir lernen, und damit stehen wir uns manchmal selbst im Wege. Oft hilft einfach das reine “Aufsaugen” der Infos. Der Aha-Effekt kann dann gerne später kommen.

Fakt ist, dass sich das “Merken” und “Einprägen” leichter von der Hand geht als man zu glauben gewohnt ist. Die Standard-Auflucht für alle ab 30 ist: “Ach, ich bin schon zu alt, ich kann mir nichts mehr merken.” Das ist ziemlicher Unsinn. Das aktive Gehirn kann bis ins hohe Alter neue Synapsen bilden und neue Dinge aufnehmen, und das mit erstaunlich hoher Leistung.

Das gleiche gilt für ein junges oder reifes Gehirn. Es kann immer dazulernen. Auch eine weitere Sprache. Alles was es braucht, sind die richtigen Zustände. Und diesen Zustand stellt der XXL Vokabeltrainer her. Er macht, dass die Vokabeln schneller haften bleiben. Er führt zu schnellerem Lernen, und zu einem besseren Vokabelgedächtnis.

Der Vokabeltrainer ist also KEIN Buch oder so. Der Vokabeltrainer ist ein Werkzeug, um das ganze Zeug, was in den Büchern steht, so schnell es geht oben in die Birne zu bekommen.

2. Für wen genau ist der XXL Vokabeltrainer geeignet?
Für alle, die es gewohnt sind, sich ab und an wirklich auch hinzusetzen und Vokabeln zu lernen. Und das machen immerhin doch recht viele, vor dem Urlaub oder vor einer Prüfung zum Beispiel.

Vokabeln sind die Bausteine einer Sprache und es hilft schon mal rabiat, statt 150 englischen Wörtern mal eben 5000 zu können. Die Welt ist danach nicht mehr dieselbe, wenn man plötzlich die Nachrichten auf CNN versteht. Der Herz pocht dann vor Freude.

Der XXL Vokabeltrainer ist aufgebaut wie das Vokabel-Lernen, von dem ich finde, dass es am besten funktioniert: Und zwar in dieser Reihenfolge: Einstimmen, Reinpauken, Halbschlaf und Vollkoma.

Das sind genau die 4 Zustände, die das Gehirn für ein paar Minuten durchlaufen sollte, damit eine Vokabel ein für allemal oben ankommt.

Die Zustände übrigens werden durch bestimmte Musik und bestimmte akustische Frequenzen erzeugt. Man lernt also mit Musik auf den Ohren. Manchmal mit Rauschen, und manchmal mit nichts, während man tief schläft und nichts mehr hören kann. Klingt furchterregend, oder?

Dabei ist es das Ganze vom Aufwand her ziemlich locker und mühelos, und vom Ergebnis her verblüffend. Und das hat mich zunächst auch misstrausich gemacht.

3. Und für wen ist der Vokabeltrainer nicht geeignet?
Für alle, die an den ganzen Mental-Quatsch nicht glauben, ist der Vokabeltrainer das gefundene Hass-Objekt. Und für alle Leute, die weiterhin finden, Sie müssten an einer Fremdsprache verzweifeln, um sie zu lernen, für die ist der Vokabeltrainer leider auch das falsche Instrument, denn am Ende ginge denen die ganze Frustration flöten, und das ist nicht leicht auszuhalten, also bitte Vorsicht beim Kauf.

4. Was unterscheidet dein Produkt von anderen Produkten zum Vokabellernen auf dem Markt, inklusive Superlearning-Anwendungen?
Dieses Produkt ist etwas für Autodidakten. Also für Leute die sich am liebsten selber was beibringen. Leute wie mich, die Lehrer und Schüler in einer Person sind, und die auf diese Art 3 Fremdsprachen gelernt haben. Mit Vokabel-Sammlungen in der Hand, mit Wörterbüchern auf dem Kopfkissen, mit Übungsbüchern, mit diesem ganzen Arsenal der Eroberung eines bizarren und fremden Universums: Spanisch. Ein Universum übrigens 5 mal so groß wie unser deutsches.

Superlearning ist klasse, allerdings sehr teuer, weil es einen “Showmaster” gibt, der einen anleitet und indoktriniert, und zum “französisch sprechen zwingt” obwohl man Schiss hat, sich zu blamieren. Das kann wirklich helfen.

Zielgruppe dieser Seminare sind allerdings in der Regel keine Autodidakten.

5. Auf der Website verwendest du den Namen “Johann (Pélé) Krebstock”. Was hat es damit auf sich?
Ach, den Namen “Johann Krebstock” habe ich wieder rausgenommen, ich heiße jetzt wieder Tim. Tja, wie kam das? Also der Text, den ich verfasst habe, um meinen Lesern den Vokabeltrainer unterzujubeln (lacht) also der ist sehr frech und sehr gewagt. Ich spreche ja immerhin aus der Zukunft zu den Leuten. Manche sagen da: “Mensch, wenn der so ein tolles Produkt hat, wie er behauptet, warum schreibt der nicht einen seriösen Text?”

Meine Antwort darauf ist? Weil seriös die Leute langweilt und weil seriös mich beim Schrieben langweilt, und, ganz wichtig, weil ich vom Typ her schon seriös genug bin, das ich es nicht auch noch beim Schreiben sein muss. Und daher habe ich mir für den Akt des Schreibens ein scheinbar lustiges, aber hochernstes Pseudonym gegeben: Krebstock.

Und zwar Kreb-Stock. Krebs-Steinbock. Mein Sternzeichen und mein Aszendent. Inzwischen wird “Krebstock” sogar gegoogelt. Daran sieht man, dass es ein Name ist der hängenbleibt: auf den ersten Blick deutlich bescheuert, aber dennoch höchst erfolgreich.

6. Welche Tipps kannst du meinen Lesern geben, um das Vokabel- und Sprachenlernen zu vereinfachen? (außer “kauf den Vokabeltrainer XXL” natürlich *g*)
Mit Muttersprachlern reden. Online-Talk-Radio hören, nebenbei. Singen…

Ja! Vokabeln singen wie eine Oper! Das hilft richtig. Oder jeden Satz mit einer anderen Stimme vortragen, also “schauspielen” mit den Vokabeln. Ich finde, um eine Sprache am Ende auch fließend zu sprechen, muss man quasi erstmal absichtlich schizophren werden.

Wenn du japanisch lernst, muss man ein Japaner werden. Man muss so atmen wie die, so gucken, und so klingen. Und die gleichen Gesten und Grimassen machen. So gehen wie die. Man muss eine völlig neue Identität entwickeln. So wie Dr. Jeckyll und Mr. Hyde.

Anders geht’s nicht.

Vielen Dank, Tim. Wieder einmal ein spannendes Interview. Wir sind gespannt, wie schnell sich dein XXL Vokabeltrainer im Markt durchsetzt.

Wer den XXL Vokabeltrainer jetzt testen möchte, kann das durch einen Klick auf den Banner unten tun. Ihr seid durch eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie geschützt und geht also kein Risiko ein:

Vokabeltrainer

Bildquelle: © contrastwerkstatt – Fotolia.com

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7. Februar 2011 von admin

Interview mit Clifford Opoku-Afari

Heute haben wir einen ehemaligen Leistungssportler und heutigen Motivations- und Gesundheitstrainer zum Interview geladen. Der eine oder andere von euch kennt Clifford vielleicht aus seinen diversen Fernsehauftritten.

Bitte stell dich und dein Projekt unseren Lesern kurz vor.

BeHealthy Motivation + Fitness ist aus meiner Überzeugung heraus entstanden, dass regelmäßige Bewegung und gesunde Ernährung, das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit erheblich verbessern kann! Bei jedem! In den 25 Jahren in denen ich Sport treibe, habe ich viele Menschen erlebt, denen es durch Fitnesstraining und angepasste Nahrung soviel besser ging, dass sie deutlich weniger Schlaf brauchten, leicht Gewicht verloren haben und ihr Energielevel erheblich anstieg. Was viele Menschen allerdings dringend benötigen ist die entsprechende Motivation und das richtige Wissen. Beides erhalten Interessierte in meinen Vorträgen, Seminaren und Coachings.

Wie hast du dein Wissen erlangt?

Zunächst durch eigene Recherche und dem, was ich aus meiner Leistungssportlerlaufbahn mitnehmen konnte. Weiter habe ich etliche Aus- und Fortbildungen im Fitness-, Ernährungs- und Psychologiebereich absolviert. Schliesslich habe ich an der Universität in Bonn Sportwissenschaft, theoretische Medizin und Erziehungswissenschaft studiert. Heute bilde ich mich regelmäßig über Kongresse, Fachfortbildungen, dem Studium von Literatur und durch Internetrecherche fort.

Wo kann man dich hören?

Am zuverlässigsten ist eine Teilnahme an einem meiner Seminare oder öffentlichen Vorträge. Hin und wieder auch im Fernsehen oder Radio ;-)

Kannst du unseren Lesern noch ein paar Tipps mitgeben, wie sie möglichst schnell zu mehr Motivation und Lebensenergie kommen?

Ein Tipp, der zügig zu mehr Energie führt: Nehmen Sie sich min. 1 mal pro Woche Zeit, um sich ihrer Entspannung und ihrer inneren Balance zu widmen. Denn in unserer heutigen häufig stressigen Zeit, bleibt Zeit für Erholung und Regeneration leider viel zu oft auf der Strecke.

Gönnen Sie sich regelmäßig eine Massage, einen Tag im Spa oder in der Sauna. Tun Sie etwas, dass Ihnen hilft Ihre Seele baumeln zu lassen und tanken Sie dadurch neue Energie.

Vielen Dank für die interessanten Antworten und weiterhin “viel Erfolg” :-)

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29. Januar 2011 von admin

Interview mit Ralf Gerstenlauer

Dieses Mal haben wir für euch einen NLP-Trainer zum Interview eingeladen, der ein ganz besonderes Thema bearbeitet: Geldblockaden. Wer könnte nicht etwas mehr Geld vertragen? :-) Vielleicht liegt ja bei dem einen oder anderen eine Geldblockade vor. Schaut einfch mal, was unser heutiger Interviewgast vorschlägt oder sprecht ihn direkt an.

1. Hallo Ralf. Stell doch bitte dich und deine Arbeit unseren Lesern kurz vor.

Ja gerne. Mein Name ist Ralf Gerstenlauer, 35 Jahre jung und stolzer Vater von einem wundervollen Sohn. Ich bin ausgebildeter Hypnosetherapeut (IKH) und lizensierter NLP Coach und Trainer, lebe und arbeite am Ammersee bei München.

Mit Hypnose und NLP-Techniken helfe ich meinen Klienten, ihre Geldblockade zu lösen. Betonen möchte ich, dass ich als Coach ihnen dazu verhelfe, letztlich lösen kann sie nur jeder für sich selbst. Dabei arbeite ich selbstverständlich auch mit Menschen, die ihren Geldfluss lediglich optimieren wollen, ohne unter einer tatsächlichen Blockade zu leiden.

Eine Geldblockade wie auch jede andere Blockade erfüllt meiner Meinung nach immer einen Zweck. Dieser kann für Außenstehende offensichtlich sein oder auch nicht. Dem Betroffenen selbst fehlt meist der bewusste Zugang zur eigentlichen Funktion seiner Blockade.

Wesentliche Bestandteile meiner Arbeitsweise sind immer wieder überraschende Richtungswechsel in der bislang gewohnten Sicht auf eigene Problembereiche und deren Bewertung. Einen hohen Stellenwert haben dabei insbesondere Emotionen und die je eigene Spiritualität.

Ein andere Teil meiner Arbeit ist das Schreiben von Beiträgen über Geld und Blockaden (keine Tipps zur Geldanlage!), zu finden in meinen Blog www.geldblockade.de .

2. Geldblockaden sind ein interessantes und wichtiges Thema, das mit Sicherheit viele Menschen betrifft. Wie bist du auf dieses Thema gestoßen?

Für mich ist das ein spannendes Thema. Mich fasziniert Geld. Es wirkt auf mich magisch. Eine Zeit lang habe ich mich intensiv mit Geld beschäftigt, habe viel darüber gelesen und habe so immer mehr über Geld und besonders über den Umgang mit Geld gelernt.

Geld wird verteufelt und geliebt, erarbeitet und ausgegeben. Geld ist wichtig und heutzutage unverzichtbar, genauso wie Sprache oder das Alphabet. Grundsätzlich ist Geld neutral, wir Menschen sind es, die dem Geld seine Bedeutung geben.

Nur nebenbei erwähnt: Geld hat die wunderbare Eigenschaft, dass es Arbeitsleistung speichern kann! Stellen Sie sich vor, wir hätten den Naturalientausch noch, das wäre richtig umständlich!

Geld ist zudem für viele Menschen ein heikles Thema, weit mehr tabuisiert als Sexualität!
So sind Paare in der Regel längst miteinander intim, bevor sie sich, wenn überhaupt, über ihr jeweiliges Vermögen austauschen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Menschen in besonderem Maße auf Geld reagieren und es einen herausragenden Stellenwert im Leben einnimmt (Beruf, Finanzierung, Altersvorsorge, Partnerwahl, Familienplanung, gesellschaftliche Stellung, Macht…).

Das Thema Geld ist also immer verbunden mit mehr oder weniger starken Emotionen, womit wir wieder bei meiner Arbeit als Coach angelangt wären.

3. Welche Geldblockaden kommen dir in deiner Arbeit am häufigsten unter?

Wie bei allen Blockaden sind die Ursachen und Funktionen auch bei Geldblockaden sehr individuell und vielschichtig, so dass es mir nicht möglich ist, diese Frage pauschal zu beantworten.

4. Wie stellt man denn fest, ob eine Geldblockade vorliegt? Und was kann man konkret dagegen tun?

In der Regel wird eine Geldblockade als solche wahrgenommen, wenn eigene Wünsche aufgrund fehlender Liquidität nicht oder nicht mehr realisierbar sind.

Das hat natürlich Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele. Viele fühlen sich dann nicht nur geistig blockiert, sondern spüren dies sogar im ganzen Körper! Die Konsequenzen davon zeigen sich sowohl beruflich als auch im familiären Umfeld.

Zum Weiterdenken:
Menschen, die gut Geld verdienen und dadurch glücklich sind, haben die Fähigkeit entwickelt, Geld zu verdienen.
Menschen, die eine Geldblockade haben, haben ebenso eine Fähigkeit entwickelt: die Fähigkeit, eine Geldblockade zu produzieren! Gerade weil diese Fähigkeit von den Betroffenen nicht als solche erkannt und der daraus resultierende Zustand darüber hinaus massiv abgelehnt wird, lohnt es sich, sich auf die Suche nach deren Sinn zu begeben…

Ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Geldfluss: Ein großes Ziel vor Augen zu haben. Je detaillierter und klarer dieses Bild ist, desto schneller wird es meiner Meinung nach erreicht.

5. Hast du noch 3 Tipps für unsere Leser auf Lager, die 2011 zum finanziell erfolgreichsten Jahr ihres Lebens machen möchten?

Wenn ich einen Tipp weitergeben kann, dann nur diesen einen:

Steigern Sie Ihre Wirkung!

Leistung ist nicht gleich Wirkung, d.h. wenn Sie bisher viel geleistet haben, muss das nicht unbedingt finanziell viel bewirkt haben. Oder anders herum gesagt: mit einer guten Idee und verhältnismäßig wenig Eigenleistung, können Sie sehr viel bewirken!

Es ist sehr wichtig, an den richtigen Dingen zu arbeiten. Wenn ich einer Tätigkeit nachgehe, frage ich mich, ob das, was ich aktuell tue, mich zu meinem gewünschten Ziel bringt.
Lautet die Antwort ja, dann “go for it”, wenn nein, dann sollten Sie sich die Frage stellen, welche Tätigkeit ein klares ja von Ihnen bekäme – und dieser Tätigkeit dann natürlich nachgehen!

Die Japaner haben den Begriff “Kaizen” geprägt, der übersetzt lautet: Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP). Gemeint ist letztlich das ständige Streben nach Verbesserung. Wählen Sie das als (Jahres)Motto und der Erfolg stellt sich quasi automatisch ein.

Ralf, vielen Dank für diese interessanten Einsichten. Dir weiterhin viel Erfolg bei deiner Arbeit!

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11. Januar 2011 von admin

Interview zum Luziden Träumen

Ein wichtiger Teil der Website beschäftigt sich ja mit dem Thema “Luzides Träumen“. Wir haben das große Glück, mit einem absoluten Experten zum Thema zu kooperieren. Jens Thiemann hat einen exzellenten Kurs erstellt und aktuell ein Sonderangebot laufen! Wir haben ihn deshalb zum Interview gebeten und ihm ein paar hilfreiche Tipps abgeluchst. Viel Spaß mit dem Interview!

Kurz vorab: Jens hat momentan ein tolles Sonderangebot, gültig bis zum 01.01.2011!

1. Hi Jens. Bitte stell doch dich und dein Projekt unseren Lesern kurz vor.
Hi Felix! Mein Name ist Jens Thiemann, ich bin 24 Jahre jung und studiere momentan im vierten Semester Sozialwissenschaft in Bochum. In meiner frühen Kindheit entwickelte ich ganz natürlich die Fähigkeit, meine Träume bewusst zu erleben und zu steuern, ohne damals zu wissen, dass dieses Phänomen offiziell unter dem Begriff “luzides Träumen” geführt wird.
Während der Pubertät und gleichzeitig wachsendem Stress seitens der Schule, verlor ich jedoch nach und nach jegliche Verbindung zur Welt meiner Träume, bis ich eines Tages durch den französischen Film La science des rêves erfuhr, dass meine bewusst erlebten Träume in der Kindheit auf einer lernbaren Fähigkeit beruhen, für die jeder von uns das Potential in sich trägt. Ich verschlang monatelang jegliche Fachliteratur, die ich zum Thema Klartraum in die Finger bekommen konnte und nach anfänglichen Schwierigkeiten erlebte ich kurz darauf meinen ersten, bewusst herbeigeführten Klartraum seit Jahren.
Da ich während meiner Recherchen, gerade im Internet, schnell bemerkte, dass die deutschsprachigen Informationen zum Thema doch eher lückenhaft sind, wenn man die offene Diskussion mit dem englischsprachigen Gegenstück vergleicht. Ich entschloss also, meine vorhandenen Erfahrungen im Bereich Webdesign und Medienproduktion zu nutzen, um das Thema aus praxisorientierter, methodischer Sicht und frei von “esoterischer Verfärbung” komplett neu aufzuarbeiten.
Dies ist mir auf meinen Seiten unter http://www.lebedeinentraum.tv überraschend erfolgreich gelungen und die bisherige Resonanz bestätigt mich darin, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe und der Umgang mit dem Thema Klartraum einen modernen, unvoreingenommenen Blickwinkel dringend gebrauchen konnte. Mein Klartraum Crashkurs und das umfangreiche Videoseminar samt einem privaten, interaktiven Teilnehmerbereich erfreuen sich wachsender Beliebtheit und mit jeder Erfolgsgeschichte, die mich per eMail erreicht, wächst auch meine Freude daran, mein kleines Projekt ständig weiter zu verbessern.

2. Wie hast du das Luzide Träumen gelernt? Wie bzw. wofür nutzt du es?
In meiner Kindheit entwickelte ich die Fähigkeit zum luziden Träumen als eine Art Schutzmechanismus, um mit den zu dieser Zeit verstärkt auftretenden Alpträumen umzugehen. Ich sagte mir einfach ständig “Das ist nur ein Traum, dir kann nichts geschehen!”, wenn ich in eine unangenehme Situation geriet und merkte schnell, dass ich die Traumwelt mit meinen Gedanken lenken und verändern konnte. Zu dieser Zeit konnte ich mir jedoch kaum ein Bild davon machen, was diese Fähigkeit wirklich ermöglicht. Ich war lediglich froh, dass ich den Monstern in meinen Träumen völlig selbstbewusst ins Gesicht lachen konnte, wenn Sie versuchten, mir Angst einzujagen.
Als ich, nach meiner unfreiwilligen “Abstinenz”, ein zweites Mal auf das Thema aufmerksam wurde, änderte sich das jedoch schlagartig. Ich war absolut begeistert davon, was erfahrene Klarträumer im Internet aus ihren nächtlichen Abenteuern zu berichten hatten. Da ich bereits die Erfahrung in meiner Kindheit machen durfte, meine Träume grob zu steuern, fiel es mir besonders leicht, diesen Berichten Glauben zu schenken und meine Motivation, diese Erfahrungen bald selbst machen zu können, war enorm.
Ich begann damit, mein Traumgedächtnis zu schulen. Zu Beginn meines “zweiten Erwachens” konnte ich mich, mit ein wenig Glück, vielleicht an drei oder vier Träume im Monat erinnern. Dank eines akribisch geführten Traumtagebuches, verbesserte sich diese Frequenz binnen Wochen drastisch, auf zwei bis drei Träume pro Nacht, an die ich mich glasklar erinnern konnte.
Den ersten Klartraum erreichte ich über die so genannte “DILD-Methode” (Dream-Induced Lucid Dream), bei der man, durch das gezielte Entwickeln einer kritischen Haltung dem Wachzustand gegenüber, in Verbindung mit so genannten “Reality Checks”, lernt, in einem gewöhnlichen Traum zu merken, dass man träumt um so das wache Bewusstsein in die Traumwelt zu übertragen. Bald reichte diese Methode jedoch nicht mehr aus, um meinen Durst nach Klarträumen zu stillen und ich begann damit, mich auf direkte Techniken, wie z.B. die “WILD-Methode! (Wake-Induced Lucid Dream) zu konzentrieren, mit der man direkt aus dem Wachzustand in einen Klartraum gelangen kann, sogar ohne dabei je das wache Bewusstsein verloren zu haben.
Bald konnte ich mich mehr oder weniger auf Wunsch in den luziden Traumzustand versetzen und begann damit, zu experimentieren. Die ersten Monate verbrachte ich darauf in einem Traumurlaub, wenn Sie so wollen, in dem ich mich, wie während einer Reise in ein fremdes Land, zunächst mit meiner neuen Umgebung und deren “Spielregeln” vertraut zu machen versuchte. Nachdem ich mir auf diesem Wege ein sehr genaues Bild davon machen konnte, wie man sich in dieser Umgebung zu verhalten hatte, wollte ich jedoch bald mehr und konzentrierte mich darauf, im Traumzustand einen positiven Effekt auf mein waches Leben zu schaffen.
Heute nutze ich das luzide Träumen verstärkt dazu, meine sozialen und zwischenmenschlichen Fähigkeiten zu verbessern, an meiner Persönlichkeit zu arbeiten, über die Lösung von Alltagsproblemen zu sinnieren und meine Zukunft zu gestalten. Ich habe zudem bereits einige, in der wachen Realität gründende Ängste erfolgreich überwinden können und merke, dass sich mein allgemeines, seelisches Wohlbefinden stark verbessert hat, seit dem ich mich in meinen Träumen in Ruhe mit Problemen befasse, bei denen ich im wachen Alltag gerne zur Verdrängung tendiert habe. Das schöne am luziden Träumen ist jedoch, dass man es als eine Art “Werkzeug” mit unbegrenzten Funktionen verstehen kann, welches erst in der persönlichen Verwendung seinen wahren Wert offenbart. Die Möglichkeiten sind wirklich nur von der eigenen Vorstellungskraft begrenzt.

3. Wie hilft dein Projekt, Luzides Träumen schneller zu lernen?
Da bereits unzählige Bücher zum Thema auf dem Markt sind, die zum Teil sicher von intelligenteren, erfahreneren Menschen verfasst wurden, habe ich mich vor Allem darauf konzentriert, den eigentlichen Lernprozess so angenehm und zugänglich wie möglich zu gestalten. Als eines der größten Probleme der bisherigen Methoden, sich diese Fähigkeit anzueignen, erkannte ich während meiner eigenen Bemühungen das Gefühl, auf sich allein gestellt zu sein. Man muss sehr viel Glück haben, um jemanden zu kennen, mit dem man sich wirklich über das Thema unterhalten kann. Ich selbst musste die Erfahrung machen, dass selbst Diskussionen mit guten Freunden meist einen gewissen negativen Unterton annahmen. Dieses Problem konnte ich, dem Internet sei Dank, glücklicherweise sehr leicht lösen. Die Teilnehmer meines Seminars haben im Mitgliederbereich jeder Zeit die Möglichkeit, mir direkt Fragen zu stellen oder eine bestimmte Problematik zur öffentlichen Debatte mit Gleichgesinnten zu stellen.
Das so entstehende Gefühl, zu einer engagierten Gruppe zu gehören, löst auch gleich ein weiteres, großes Problem herkömmlicher Lernmethoden. Es sorgt dafür, dass die nötige Motivation aufgebaut und aufrecht erhalten wird. Viele Menschen, die beispielsweise ein Buch zum Thema lesen und sich parallel mit den praktischen Methoden beschäftigen, gelangen oft an einen Punkt, an dem sie die Geduld verlieren oder vor einem Problem stehen, dass von einem, notwendigerweise auf eine gewisse Allgemeingültigkeit gefilterten, Text nicht zu lösen ist. So entstehen oft, gerade wenn man niemanden hat, mit dem man über diese Probleme sprechen kann, schnell Zweifel an den eigenen Fähigkeiten, die Erfolg weitestgehend unmöglich machen.
Ich denke, die Möglichkeit, den eigenen Lernprozess jeder Zeit, mit Hilfe erfahrener Klarträumer, diskutieren und analysieren zu können, bietet momentan einzigartige Chancen, schnell die gewünschten Erfolge zu erzielen. Sie schafft eine optimale Lernumgebung, in der das eigentliche Seminar, in Form von mittlerweile zwölf umfangreichen Videolektionen seine volle Wirkung entfalten kann. Wie bereits erwähnt, habe ich mich in erster Linie auf eine starke Praxisorientierung konzentriert und mich bewusst dazu entschlossen, weitestgehend darauf zu verzichten, meine persönliche Philosophie und Einstellung in die Inhalte einfließen zu lassen. Ich präsentiere vielmehr eine auf eigenen, praktischen Erfahrungen basierende, auf das wesentliche reduzierte Lernanleitung, die einen logischen, aufeinander aufbauenden Weg zum ersten Klartraum in verständliche Anweisungen verpackt. Man lernt ja schließlich in erster Linie, eine gute Pasta zu kochen, um das Ergebnis genießen zu können und nicht zwingend, um sich näher mit der Tradition der italienischen Küche vertraut zu machen.

4. Wofür könnte man Luzides Träumen einsetzen? Hast du noch ein paar abgefahrene Ideen?

Die höchste Priorität hat bei mir momentan eine Idee, die zwar nicht “abgefahren” ist, aber sich potentiell sehr positiv auf die Leben vieler Menschen auswirken könnte. Ich habe vor kurzem einen sehr interessanten Artikel gelesen, in dem an den Rollstuhl gefesselte Menschen von ihren Erfahrungen im Klartraum berichteten. Mein Ziel ist es, in Zukunft diesen Menschen freien Zugang zu meinem kompletten Seminar zu ermöglichen, um in einer Art privaten, interaktiven Studie herauszufinden, wie diese Menschen mit Hilfe von luziden Träumen ihre Lebensqualität verbessern und ihr Spektrum bewusst gemachter Erfahrungen vergrößern können. Da ich dieses Projekt jedoch komplett in meiner Freizeit betreue, fehlte mir bisher leider noch die nötige Zeit und auch ein wenig die finanzielle Sicherheit, um dieses kleine Experiment in einer, der potentiellen Auswirkungen würdigen Form, zu realisieren. Das ist jedoch buchstäblich nur eine Frage der Zeit und ich freue mich schon jetzt auf diese, hoffentlich mit positiven Resultaten verbundene, Aufgabe.
Im Zuge meines Projektes erreichen mich fast wöchentlich sehr interessante Ideen zu den Verwendungsmöglichkeiten des luziden Träumens, Viele Interessenten reizt offenbar nicht nur die Erfahrung, völlige Kontrolle über den Traumzustand zu erlangen sondern auch die Möglichkeiten, diese Fähigkeit produktiv einzusetzen. Die erste Anfrage, die mir dies verdeutlichte, kam von einem Mediendesigner, der plante, Klarträume dazu zu verwenden, dreidimensionale Konzepte im Traum zu visualisieren um in Echtzeit an deren Design arbeiten zu können. Kurze Zeit später erhielt ich eine Anfrage von einem Elektriker, der gerne seine Höhenangst in einer realistischen Simulation seiner Arbeit an Hochspannungsmasten überwinden wollte. Es wurde schnell deutlich, wie individuell die Erwartungen und Hoffnungen an das luzide Träumen gestrickt sind.
Vor kurzem erst erhielt ich eine Anfrage, die mich zuerst zum Schmunzeln brachte. Eine sehr nette Dame erkundigte sich, wie realistisch das Esserlebnis im Traum sei und plante, den Heißhunger, der Sie seit Monaten davon abhielt, mit Ihrer Diät Fortschritte zu machen, einfach demnächst mittels ungezügelter Fress-Orgien im Traum zu stillen. Ich erinnerte mich zu diesem Zeitpunkt nicht daran, jemals in einem luziden Traum etwas gegessen zu haben, wohl weil das Konzept Essen in einem bewusst erlebten Traum erst einmal keine wirkliche Gültigkeit mehr hat. Nach einigen Testläufen musste ich feststellen, dass diese zunächst belächelte Idee in Wirklichkeit genial war! Es viel mir schlagartig wesentlich leichter, auf eine gesunde Ernährung zu achten, solange ich die offensichtlich schlechten Angewohnheiten, die ohnehin weitestgehend auf das Geschmackserlebnis aus sind, einfach in die Traumwelt verschob. An dieser Stelle also wiederholt vielen Dank für die Inspiration! Man lernt nie aus…

5. Kannst du unseren Lesern noch ein paar Tipps mitgeben, wie sie möglichst schnell Klarträumen lernen können?
Der Zeitraum, in dem es möglich wird, luzides Träumen zu lernen, hängt von vielen Faktoren ab. Allen voran ist hier das Traumgedächtnis zu nennen. Wer bereits über ein ausgeprägtes Erinnerungsvermögen an seine Träume verfügt, dem fällt es wesentlich leichter, sein waches Bewusstsein auf diesen Zustand zu übertragen. Absolute Traumkontrolle ist vollkommen wertlos, wenn die im Traum gemachten Erfahrungen beim Aufwachen einfach aus dem Gedächtnis gelöscht werden, als wären Sie nie geschehen. Die Verbesserung des Traumgedächtnisses ist zwar leider der wohl zeitintensivste, gleichzeitig aber in der Praxis auch der leichteste Schritt in Richtung regelmäßiger, luzider Träume. Ich habe bereits in einem Gastbeitrag auf diesem Blog erklärt, wie man damit beginnt, sein Traumgedächtnis zu schulen und auch mein Seminar startet für jeden Teilnehmer damit, diese essentiellen Voraussetzung zu schaffen. Je früher Sie damit anfangen, desto schneller können Sie auch mit Erfolgen rechnen. Im Allgemeinen kann man sagen, dass man sich an mindestens einen Traum pro Nacht erinnern sollte, bevor man sich weiter mit den Klartraum einleitenden Techniken befasst.
Desweiteren sollte man verstärkt darauf achten, für optimale Bedingungen in Form einer gesunden, ungestörten Schlafphase zu sorgen. Achten Sie darauf, dass Sie möglichst ohne Alkohol und Coffein im Blut zu Bett gehen, schalten Sie den Fernseher mindestens eine Stunde zuvor ab und sorgen Sie dafür, dass Sie nicht durch innere und äußere Umstände, wie zum Beispiel Harndrang oder laute Geräusche, unnötig geweckt werden. Versuchen Sie, vor dem Einschlafen die Gedanken an den vergangenen Tag abzuschließen und sich vorausschauend auf die Traumphase zu freuen, mit der festen Intention, sich am Morgen an die dort gemachten Erfahrungen zu erinnern.

Erst wenn diese Voraussetzungen geschaffen sind, sollten Sie sich der eigentlichen Aufgabe, ihr waches Bewusstsein in den Traumzustand zu integrieren, widmen. Dies kann auf unterschiedlichste Art und Weise erreicht werden und die Wirksamkeit der diversen Techniken variiert von Mensch zu Mensch. In erster Linie sollten Sie sich zunächst darauf konzentrieren, die Unterschiede zwischen Traum- und Wachzustand zu erkennen und damit beginnen, im wachen Leben kritisch zu hinterfragen, ob Sie momentan wirklich materielle Realität erleben oder sich vielleicht in einem Traum befinden. Sobald diese kritisch-neugierige Haltung zur Gewohnheit wird und Sie weiterhin an Ihrer Traumerinnerung arbeiten, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Sie zum ersten Mal von der Erfahrung überwältigt werden, auf die Frage, ob Sie sich gerade in einem Traum befinden, eine bejahende Antwort zu erhalten. Langfristig gesehen wird diese Methode alle weiteren Techniken begünstigen, die einen direkteren, gezielten Weg in den Klartraum ermöglichen.
Abschließend möchte ich Ihnen einen letzten Tipp mit auf den Weg geben, wenn Sie selbst bald luzides Träumen lernen möchten: Versuchen Sie nicht, irgendetwas zu erzwingen, sondern glauben Sie einfach daran, dass es funktionieren wird, sobald Sie soweit sind. In diesem Fall ist das kein Klischee, denn es sind Ihre Gedanken, die Träume formen und der geringste Zweifel kann zu einer unüberwindbaren Blockade heranwachsen, mit der Sie sich letzten Endes nur selbst sabotieren.

Vielen Dank, Jens!
Jens hat auch ein tolles Video mit den 5 größten Fehlern beim Luzide-Träumen-Lernen erstellt. Viel Spaß damit!

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29. Dezember 2010 von admin

Interview mit Dr. Martin Emrich

Wie ihr vielleicht wisst, habe ich im Januar 2010 meine Ausbildung zum Systemischen Business Coach abgeschlossen. Der Ausbildungsleiter ist Dr. Martin Emrich aus Tübingen. Mit ihm verbindet mich bereits seit einigen Jahren eine gute Beziehung, sowohl geschäftlich als auch privat, weshalb ich mich freue, ihn hier im Blog vorstellen zu können. Martin macht Mentaltraining im Spitzensport, ihr dürft also gespannt sein :-)

1. Hallo Martin, stell dich doch bitte unseren Lesern kurz vor.

Wow, dieser Blog ist eine klasse Fundgrube für mich! Enthält für mich sehr viele wertvolle „News to use“!!

Ich freue mich, dass ich heute die Möglichkeit habe, mich hier vorzustellen. Ich bin Martin aus Tübingen. Bin 36 Jahre alt. Bin seit 20 Jahren Basketballer. Und seit 5 Jahren Hypnothiseur. Und mache heute in der 1. Basketball-Bundesliga eine Arbeit, die diese beiden Bereiche kombiniert!

Und für die Mentalcoachings mit Basketballern hilft es sicher, dass ich selbst knapp 2 Meter groß und promovierter Diplompsychologe bin.

Genauere Infos und auch ein Film zu meiner Arbeit finden sich auf www.emrich-consulting.de.

2. Wie setzt du Hypnose in deiner Arbeit ein?

Mit Führungskräften von Managern aus der Wirtschaft (z.B. HUGO BOSS, DAIMLER, Adidas,…) und mit Spitzensportlern setzte ich die Hypnose immer dann ein, wenn ich das Gefühl haben, dass meine Coaching-Klienten nur dann den Sprung auf ein höheres Leistungsniveau schaffen, wenn sie an ihren inneren Bildern arbeiten.

Zunächst mache ich eine Trance-Induktion. Die dauert ca. 3 Minuten. In Trance verschaffe ich meinen Coachees dann Zugang zu ihrem Unterbewusstsein. So entstehen im Unterbewusstsein meiner Klienten neue Metaphern, die ihnen nützen, Top-Leistung im Sport oder im Wirtschaftsleben zu realisieren. Das dauert circa 20 Minuten. Als Abschluss hole ich die wieder ins „Hier und Jetzt“, was nur ein paar Sekunden benötigt.

3. Wie setzt du die Erkenntnisse, die du durch die NLP- und Hypnose-Ausbildungen gewonnen hast, privat ein?

NLP setzte ich ein, indem ich versuche, schwierige Situationen in meinem Privatleben so zu „reframen“, dass ich auch das Positive daran erkennen kann.

Hypnose setze ich selten meinem privaten Umfeld ein. Gerade Frauen sind aber häufig ganz scharf darauf, von mir mal in Trance versetzt zu werden. Nur in besonders galant begründeten Einzelfällen gebe ich diesem Wunsch nach ;-)

4. Du arbeitest ja auch als Mentaltrainer für Sportvereine in den höchsten Ligen. Kannst du deine Arbeit dort ein bisschen beschreiben? Was machst du mit den Sportlern? Bei welchen Themengebieten bietest du die Hilfe an?

Ich setzte meine hypnotischen Fähigkeiten mit Handballern, Leichtathleten und Basketballern ein. In der 1. Beko BBL coache ich die Spieler der Walter Tigers Tübingen. Toll finde ich, dass meine hypnotherapeutische Arbeit hier logischerweise komplett auf Englisch abläuft, da keiner der Spieler deutsch spricht. Die Ziele an denen wir hier arbeiten sind beispielsweise:

  • Verbesserung der Freiwurfquote der Spieler
  • Spieler wollen weniger Fouls begehen
  • Spieler möchten eine stärkere Führungsrolle im Team einnehmen
  • Spieler möchten sich nicht durch störende Stimuli (z.B. Pfeifkonzert der gegnerischen Fans) ablenken lassen

5. Noch eine Frage zur Coaching-Ausbildung: für wen ist eine solche Ausbildung sinnvoll? Was sind die größten Vorteile einer solchen Ausbildung?

Bei unserer Ausbildung lernen die Teilnehmenden als professioneller Coach im Business-Kontext zu arbeiten.

Was wir im Unterschied zu anderen Anbieter machen:

  • Die Teilnehmer führen schon während der Ausbildung bezahlte Coaches durch
  • Die Teilnehmer bekommen am Ende eine international anerkannte Zertifizierung
  • Wir arbeiten mit 3 Ausbildern, die international als Top-Coaches tätig sind.

Auf meiner Website gibt’s weitere Informationen zur Coaching Ausbildung.

6. Zum Schluss noch etwas Privates: Was sind die drei wichtigsten Erkenntnisse, die du bisher in deinem Leben gewonnen hast?

  1. Wenn du Dich in irgendeinem Metier sicher fühlst, ist es höchste Zeit, was neues zu starten!
  2. Lebe Du selbst die Veränderung, die Du Dir von der Welt wünschst!
  3. Mache nur Arbeit, die Du mit Hingabe und Begeisterung tun kannst!

Vielen Dank, Martin! Dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Coachees und bei deiner Arbeit allgemein. Freu mich schon auf den NLP Trainer nächstes Jahr mit dir :-)

Übrigens, über die Coaching-Ausbildung könnt ihr mehr in meinem Coaching Ausbildung Blog lesen.

Hier noch ein Video, in dem Martin etwas über Mentaltraining erzählt:

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4. Dezember 2010 von admin

Interview mit Dieter Wetzel

Im Rahmen meiner NLP-Master-Ausbildung habe ich Dieter Wetzel kennen gelernt. Dieter ist ein totaler Workaholic und hat mich total beeindruckt, was er alles in seinem Leben macht. Mit über 40 drückt er nochmal die (Uni-)Schulbank, macht verschiedene Fortbildungen, treibt ständig Sport und hat nebenbei auch noch eine Familie UND arbeitet nebenbei als Life- und Hypnose-Coach. Respekt! Grund genug, ihn zum Interview zu bitten.
1. Hallo Dieter. Stell dich doch bitte unseren Lesern kurz vor.

Hallo Felix, erst einmal vielen Dank für deine Einladung mich hier vorzustellen. Ich bin 1964 geboren, verheiratet und habe einen Sohn. Neben meiner Tätigkeit in einem großen deutschen Telekomunikationsunternehmen interessiere ich mich schon einige Jahre für das menschliche Erleben und Verhalten. Im letzten viertel Jahrhundert habe ich im beruflichen Umfeld viele positve und leider auch negative Erfahrungen sammeln können, wie menschliches Erleben und Verhalten sich auf unsere Kommunikation, unsere Beziehungen und dadurch auch auf unsere berufliche und persönliche Entwicklung auswirkt. Durch meine Ausbildung zum
psychologischen Berater/Coach wurde mir sehr schnell klar, dass wir das sind oder werden, was wir denken. Positive Gedanken ziehen Positives an, negatives Denken zieht uns herunter und nimmt uns sogar im Extremfall den Lebensmut.

Durchschnittlich sind nur ca. 3% unserer täglichen Gedanken positiv und zielführend. Was also können wir tun, damit wir diesen Anteil erheblich steigern können, um dadurch mehr Positives in unserem Leben zu erschaffen ? Mit dieser Frage habe ich mich in den letzten Jahren, im Rahmen meines Coaching sehr stark auseinandergesetzt. Mein Coaching im beruflichen Kontext ist vor allem auf die Verbesserung der Kommunikation und dadurch auf die Steigerung der Lern- und Leistungsfähigkeit unter Berücksichtigung der individuellen Ressourcen meiner Klienten ausgerichtet. Über den beruflichen Bereich hinaus begleite ich meine Klienten in der Lebensberatung bei privaten Problemen und Konflikten. Ich fungiere als neutraler Gesprächs- und Interaktionspartner, um den Prozess der individuellen Weiterentwicklung zu eröffnen. Durch meine umfassende Ausbildung und einer kontinuierlichen Weiterbildung biete ich hierzu ein ganzheitliches Konzept. Es scheint mir zu gelingen, meine Klienten sowohl auf einer sachlichen, rationalen wie auch spirituellen Ebene zu erreichen.

Weitere Informationen zu mir und meiner Arbeit erhälst du unter www.bleep-your-brain.de und natürlich auch direkt über mich.

2. Wie setzt du Hypnose in deinen Coachings ein? Welche Erfolge erzielst du damit?

Jeder Mensch kann, wenn er dazu bereit ist, Hypnose erleben. Die Klienten empfinden den hypnotische Trancezustand als Tiefenentspannung. Hypnose lässt sich mit Tagträumen, Meditation usw. vergleichen. Im hypnotischen Zustand ist die Aufmerksamkeit nach innen gerichtet, die äussere Realität tritt in den Hintergrund. In der Trance erleben die Klienten manchmal lebhafte, traumartige innere Bilder oder Gefühle. Suggestionen werden in Trance von den Klienten leichter angenommen und können für Veränderungsprozesse benutzt werden. Mit direkten und indirekten Suggestionen helfe ich meinen Klienten den Zugang zu verborgenen und unbewussten Potentialen zu erhalten. Meine Klienten erfahren in Trance, dass Sie über innere Ressourcen verfügen, von denen Sie vorher nichts wussten. Die Hypnose erleichtert Ihnen den Zugang zu jenen Prozessen, die Lernen, Erinnern und Verändern ermöglichen. Das Hypnose-Coaching ist die perfekte Brücke zwischen klassischer Hypnose und Coaching.  Die Hypnose wird im Sport-Coaching seit über 30 Jahren erfolgreich eingesetzt und immer mehr Profi- aber auch Breitensportler nutzen sie, um ihre Leistung zu optimieren.

3. Was kann jemand selbst tun, der vor einer wichtigen Entscheidung steht, um eine gute Entscheidung zu fällen?

Als Coach und Berater würde ich natürlich sagen, dass jemand der vor einer wichtigen Entscheidung steht mich kontaktieren soll. Auf jeden Fall besitzt jeder Mensch genügend Ressourcen, um die vom Leben gestellten Aufgaben zu meistern. In einigen Fällen kann es aber vorkommen, dass diese Ressourcen nicht bewusst sind und der Mensch sie nicht abrufen kann. Da hilft auch der Ratschlag des österreichischen Satirikers Karl Kraus, “In zweifelhaften Fällen entscheide man sich für das Richtige.”, nicht ! Die psychologische und neurologische Forschung weiß, dass neben dem Verstand, der Fakten sammelt und logisch das Für und Wider abwägt, es auch noch ein zweites, unbewusst arbeitendes Entscheidungssystem, das auf Gefühlen beruht gibt. Dieses Entscheidungssystem ist der kühlen Vernunft teilweise überlegen, wenn es bei einer Entscheidung eine Vielzahl von Variablen zu berücksichtigen gibt und die Gefahr besteht sich zu verzetteln. Das Bauchgefühl, Unterbewusstsein oder die Intuition, lokalisieren Hirnforscher im emotionalen Erfahrungsgedächtnis. Unsere Lebenserfahrungen werden dort in Form von Emotionen und diffusen Körpersignalen gespeichert.

Jedes Erlebnis in unserem Leben haben wir als angenehm oder unangenehm bewertet und zusammen mit dem entsprechenden Gefühl
abgespeichert. Wenn nun eine neue Entscheidung ansteht, erzeugt das Gehirn ganz automatisch Bilder oder kurzen Filme die vor unserem inneren Auge ablaufen und ein mögliches Zukunftsszenario beschreiben. Wir vergleichen diese Vorstellungen in kürzester Zeit und meist völlig unbewusst mit ähnlichen Situationen aus unserem individuellen Erfahrungspool. Das Ergebnis dieses Vergleichs zeigt sich in Form eines Kribbelns im Magen, eines Kloßes im Hals oder einem guten Gefühls in der Brust. Aus heutiger Sicht der Forschung lässt sich ableiten, dass Menschen kluge Entscheidungen treffen, wenn sie sowohl den Verstand als auch ihre Gefühle berücksichtigen und optimal miteinander in Einklang bringen. Wenn wir unsere Gefühle nicht berücksichtigen und ausschließlich den Verstand bemühen, kann es zu chronischer Unentschlossenheit oder der Tendenz zu unbefriedigenden Entschlüssen kommen. Wir verzetteln uns im Abwägen unzähliger Vor- und Nachteile, Argumente und Gegenargumente. Wir machen uns selbst
entscheidungsunfähig.

4. Was hält deiner Erfahrung nach die meisten Menschen davon ab, ein erfülltes Leben zu führen?

Das menschliche Gehirn ist so gebaut, daß es Schmerz unterdrücken kann. Wir bezahlen dafür aber mit verminderter Wahrnehmungsfähigkeit, einem inneren Filter. Es entsteht ein sogenannter blinder Fleck oder eine Lücke in unserer Wahrnehmung. Der Unterdrückungsmechanismus von Angst, Unsicherheit und Schmerz kann z.B. bei einem Unfall hilfreich und sinnvoll sein, wenn wir dadurch Mut bekommen und in der Krisensituationen aufrecht gehalten werden. Geht es aber um Veränderungen, kann der blinde Fleck uns behindern. Er dämpft zwar vorübergehend die Angst und die Unruhe, doch gleichzeitig macht er und uns handlungsunfähig.

Wir glauben, dass alles in Ordnung ist oder wieder in Ordnung kommen wird. Wir stehen uns selbst und vor allem konstruktiven Lösungen und wichtigen Entwicklungsschritten im Weg. Wir halten uns an Vertrautes und Gewohntes und stellen uns das Neue nur noch als bedrohlich vor. Um Stabilität zu erhalten, wollen wir uns wenigstens auf uns selbst und unser Umfeld verlassen können. Weil wir uns für ein Ziel entschieden haben bleiben wir auch dann dabei, wenn es sich als falsch herausstellt. Wir wollen ja schließlich nicht als wankelmütig oder unzuverlässig dastehen. Die Angst, lässt uns passiv bleiben. Wer nichts tut, kann auch nichts falsch machen – nach diesem Motto halten wir an einer einmal getroffenen Entscheidung fest. Die Angst vor der Reue ist aber unbegründet wie Forschungen vom Max-Planck-Institut gezeigt haben. Menschen bereuen nicht ihre Dummheiten und Fehler, sondern das, was sie nicht gemacht haben. Verpasste Chancen belasten uns sehr viel mehr als die Folgen falscher Entscheidungen. Passivität verhindert ein erfülltes Leben. Wenn wir nicht loslassen, leben wir wie unter einer Glasglocke. Es gibt keine Höhen und Tiefen, zu intensiven Gefühlen sind wir nicht fähig, wir fühlen uns unbeweglich und behindert. Schlaflosigkeit, Schmerzen, Depressionen, können ein Zeichen dafür sein, dass wir eine längst fällige Entscheidungen vor uns herschieben.

Das Leben ist anstrengend und gleichzeitig anspruchslos, wenn wir zu starr an getroffenen Entscheidungen festhalten. Wichtige Ressourcen bleiben gebunden, wir fühlen uns nicht frei um Neues in Angriff zu nehmen. Dadurch geht wertvolle Zeit und Energie unwiederbringlich verloren. Wenn wir die blinden Flecke in unserer Wahrnehmung nicht entfernen, bringen wir uns um die Möglichkeit, unserem Leben eine neue, spannende Wendung zu geben. Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach sagen wir uns und bewegen uns nicht vom Fleck.

5. Was sind die drei wichtigsten Erkenntnisse, die du bisher in deinem Leben gewonnen hast?

Ich empfinde ganz tief in meinem Inneren, was wir alle wissen, dass nämlich alles Leben auf dieser Welt miteinander kommuniziert, alles miteinander verbunden ist. Wir Menschen haben leider vergessen, mit allen Sinnen die Welt zu erkennen. Traurigerweise glauben wir nur noch an unsere verbale Sprache. So verkümmern nicht nur unsere Sinne, sondern auch unsere Sicht für das intakte große Ganze. Leider zerstört diese Sichtweise unsere Umwelt und auch uns selbst. Dabei greift doch alles ineinander, die Natur, die Erde, das
Sonnensystem und die Universen. Unsere Leben wären um einiges erfüllter, würden wir uns mehr auf unsere Sinne verlassen. Uns würden sich ganz neue Wege eröffnen, wir würden spüren, dass wir mit allen und allem sehr eng verbunden sind. Die Liebe zueinander und der Respekt voreinander bekämen eine ganz neue Dimension. Das gesamte Universum schwingt, denn alles ist in Bewegung. Fest und ruhend scheint uns die Materie nur aufgrund unserer begrenzten Wahrnehmung.

Nicht nur alle Materie, sondern auch jeder Gedanke, jede Emotion und jeder geistige Zustand haben charakteristische Schwingungen. Wir Menschen haben die Möglichkeit, unseren Geist auf jede beliebige Stufe einzustellen. Wie wir die Außenwelt erleben, ist tatsächlich abhängig von der Frequenz, auf der wir emotional und gedanklich schwingen. Wir sind immer der Urheber unserer eigenen Realität. Mit allem, was wir denken, fühlen, sagen und tun, erzeugen wir ständig Schwingungen und senden diese aus – meist jedoch unbewusst. Da alles mit allem zusammen hängt und energetisch verbunden ist, wird die Schwingung vom Universum aufgenommen und kommt wie ein Bumerang in Form von Ereignissen auf uns und unsere Welt zurück. Die hermetische Philosophie (nach Hermes Trismegistos) besagt: „Wer das Prinzip der Schwingung versteht, hat das Zepter der Macht ergriffen.“

Vielen Dank, Dieter, dass du dir die Zeit für das Interview genommen hast und uns an deiner Sicht der Welt hast teilhaben lassen.

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3. Dezember 2010 von admin

Hans-Peter Zimmermann interviewt Dr. Norbert Preetz

Hans-Peter Zimmermann, vielen von euch bekannt von seiner tollen Website www.hpz.com, hat gestern den Hypnosetherapeuten Dr. Norbert Preetz (der auch die Selbsthypnose Kurse anbietet) interviewt. Das Interview ist sehr interessant und lohnt sich auf jeden Fall anzuschauen. Viel Spaß!

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27. August 2010 von admin