Archive for the ‘Erfolg’ Category

Die Macht des Unterbewusstseins (bei Spiegel Online)

Und wieder greift Spiegel Online das Thema Unterbewusstsein auf – zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage.

Das Portal zitiert eine Studie, bei der subliminale Bilder zur Angstbewältigung und Phobiebekämpfung eingesetzt wurden. Zeigte man Probanden für kürzeste Momente, die unterhalb der Wahrnehmungsschwelle liegen, Bilder von Spinnen, nimmt die Phobie deutlich ab.

Doch auch weitere Einsatzgebiete für die Macht des Unterbewusstseins nennt der Artikel. Zum Beispiel für das Treffen besserer Entscheidungen. Die Inuition, die eigentlich nichts anderes ist als das unbewusste Abwägen und Vergleichen bekannter Erfahrungen mit der neuen Situation, verhilft in vielen Entscheidungsprozessen tatsächlich zu besseren Ergebnissen.

Aus dem gut recherchierten Artikel lassen sich mehrere Tipps mitnehmen:

  1. Bei einem wichtigen Problem zwischendurch etwas anderes tun und auch eine Nacht drüber schlafen. Die richtigen Eingebungen kommen selten während des Grübelns, sondern bei völlig anderen Tätigkeiten.
  2. Das Unterbewusstsein kann nur arbeiten, wenn man sich vorher ausgiebig mit der Situation beschäftigt hat. Ein mögliches Vorgehen könnte also lauten: Sammeln und Sortieren aller Optionen, Auflisten von Vor- und Nachteilen, dann das Ganze ruhen lassen. Irgendwann wird die richtige Idee kommen.
  3. In diese Kategorie fällt auch der alte Trick, dem Unterbewusstsein vor dem Einschlafen etwas zum Nachdenken mitzugeben. So kann man sich im Bett zum Beispiel eine Frage stellen, die einen gerade beschäftigt und dem Unterbewusstsein die Aufgabe geben, eine Lösung dafür zu finden. Oft ist man überrascht, wie oft man mit einer tollen Lösung aufwacht.
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27. Februar 2011 von admin

Interview mit Ralf Gerstenlauer

Dieses Mal haben wir für euch einen NLP-Trainer zum Interview eingeladen, der ein ganz besonderes Thema bearbeitet: Geldblockaden. Wer könnte nicht etwas mehr Geld vertragen? :-) Vielleicht liegt ja bei dem einen oder anderen eine Geldblockade vor. Schaut einfch mal, was unser heutiger Interviewgast vorschlägt oder sprecht ihn direkt an.

1. Hallo Ralf. Stell doch bitte dich und deine Arbeit unseren Lesern kurz vor.

Ja gerne. Mein Name ist Ralf Gerstenlauer, 35 Jahre jung und stolzer Vater von einem wundervollen Sohn. Ich bin ausgebildeter Hypnosetherapeut (IKH) und lizensierter NLP Coach und Trainer, lebe und arbeite am Ammersee bei München.

Mit Hypnose und NLP-Techniken helfe ich meinen Klienten, ihre Geldblockade zu lösen. Betonen möchte ich, dass ich als Coach ihnen dazu verhelfe, letztlich lösen kann sie nur jeder für sich selbst. Dabei arbeite ich selbstverständlich auch mit Menschen, die ihren Geldfluss lediglich optimieren wollen, ohne unter einer tatsächlichen Blockade zu leiden.

Eine Geldblockade wie auch jede andere Blockade erfüllt meiner Meinung nach immer einen Zweck. Dieser kann für Außenstehende offensichtlich sein oder auch nicht. Dem Betroffenen selbst fehlt meist der bewusste Zugang zur eigentlichen Funktion seiner Blockade.

Wesentliche Bestandteile meiner Arbeitsweise sind immer wieder überraschende Richtungswechsel in der bislang gewohnten Sicht auf eigene Problembereiche und deren Bewertung. Einen hohen Stellenwert haben dabei insbesondere Emotionen und die je eigene Spiritualität.

Ein andere Teil meiner Arbeit ist das Schreiben von Beiträgen über Geld und Blockaden (keine Tipps zur Geldanlage!), zu finden in meinen Blog www.geldblockade.de .

2. Geldblockaden sind ein interessantes und wichtiges Thema, das mit Sicherheit viele Menschen betrifft. Wie bist du auf dieses Thema gestoßen?

Für mich ist das ein spannendes Thema. Mich fasziniert Geld. Es wirkt auf mich magisch. Eine Zeit lang habe ich mich intensiv mit Geld beschäftigt, habe viel darüber gelesen und habe so immer mehr über Geld und besonders über den Umgang mit Geld gelernt.

Geld wird verteufelt und geliebt, erarbeitet und ausgegeben. Geld ist wichtig und heutzutage unverzichtbar, genauso wie Sprache oder das Alphabet. Grundsätzlich ist Geld neutral, wir Menschen sind es, die dem Geld seine Bedeutung geben.

Nur nebenbei erwähnt: Geld hat die wunderbare Eigenschaft, dass es Arbeitsleistung speichern kann! Stellen Sie sich vor, wir hätten den Naturalientausch noch, das wäre richtig umständlich!

Geld ist zudem für viele Menschen ein heikles Thema, weit mehr tabuisiert als Sexualität!
So sind Paare in der Regel längst miteinander intim, bevor sie sich, wenn überhaupt, über ihr jeweiliges Vermögen austauschen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Menschen in besonderem Maße auf Geld reagieren und es einen herausragenden Stellenwert im Leben einnimmt (Beruf, Finanzierung, Altersvorsorge, Partnerwahl, Familienplanung, gesellschaftliche Stellung, Macht…).

Das Thema Geld ist also immer verbunden mit mehr oder weniger starken Emotionen, womit wir wieder bei meiner Arbeit als Coach angelangt wären.

3. Welche Geldblockaden kommen dir in deiner Arbeit am häufigsten unter?

Wie bei allen Blockaden sind die Ursachen und Funktionen auch bei Geldblockaden sehr individuell und vielschichtig, so dass es mir nicht möglich ist, diese Frage pauschal zu beantworten.

4. Wie stellt man denn fest, ob eine Geldblockade vorliegt? Und was kann man konkret dagegen tun?

In der Regel wird eine Geldblockade als solche wahrgenommen, wenn eigene Wünsche aufgrund fehlender Liquidität nicht oder nicht mehr realisierbar sind.

Das hat natürlich Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele. Viele fühlen sich dann nicht nur geistig blockiert, sondern spüren dies sogar im ganzen Körper! Die Konsequenzen davon zeigen sich sowohl beruflich als auch im familiären Umfeld.

Zum Weiterdenken:
Menschen, die gut Geld verdienen und dadurch glücklich sind, haben die Fähigkeit entwickelt, Geld zu verdienen.
Menschen, die eine Geldblockade haben, haben ebenso eine Fähigkeit entwickelt: die Fähigkeit, eine Geldblockade zu produzieren! Gerade weil diese Fähigkeit von den Betroffenen nicht als solche erkannt und der daraus resultierende Zustand darüber hinaus massiv abgelehnt wird, lohnt es sich, sich auf die Suche nach deren Sinn zu begeben…

Ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Geldfluss: Ein großes Ziel vor Augen zu haben. Je detaillierter und klarer dieses Bild ist, desto schneller wird es meiner Meinung nach erreicht.

5. Hast du noch 3 Tipps für unsere Leser auf Lager, die 2011 zum finanziell erfolgreichsten Jahr ihres Lebens machen möchten?

Wenn ich einen Tipp weitergeben kann, dann nur diesen einen:

Steigern Sie Ihre Wirkung!

Leistung ist nicht gleich Wirkung, d.h. wenn Sie bisher viel geleistet haben, muss das nicht unbedingt finanziell viel bewirkt haben. Oder anders herum gesagt: mit einer guten Idee und verhältnismäßig wenig Eigenleistung, können Sie sehr viel bewirken!

Es ist sehr wichtig, an den richtigen Dingen zu arbeiten. Wenn ich einer Tätigkeit nachgehe, frage ich mich, ob das, was ich aktuell tue, mich zu meinem gewünschten Ziel bringt.
Lautet die Antwort ja, dann “go for it”, wenn nein, dann sollten Sie sich die Frage stellen, welche Tätigkeit ein klares ja von Ihnen bekäme – und dieser Tätigkeit dann natürlich nachgehen!

Die Japaner haben den Begriff “Kaizen” geprägt, der übersetzt lautet: Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP). Gemeint ist letztlich das ständige Streben nach Verbesserung. Wählen Sie das als (Jahres)Motto und der Erfolg stellt sich quasi automatisch ein.

Ralf, vielen Dank für diese interessanten Einsichten. Dir weiterhin viel Erfolg bei deiner Arbeit!

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11. Januar 2011 von admin

Ziele für 2011

Und wieder geht ein Jahr zu Ende, bla bla bla :-) . Ich bin sicher, ihr könnt es auch nicht mehr hören.

Trotzdem hat das Jahresende schon etwas besonderes an sich. Welche Zeit eignet sich besser, sich mit der aktuellen Situation zu befassen und damit, wohin man noch will? Die Einteilung in 12 Monate als mittelfristige Basis für die eigenen Ziele hat sich zumindest bei uns gut bewährt. Der Zeitraum ist lang genug, um einiges zu erreichen, zum anderen aber auch kurz genug, um ihn noch gut überblicken zu können.

Deshalb soll auch dieses Jahresende wieder dazu dienen, die Ziele für das kommende Jahr zu definieren. Wie wichtig schriftlich festgelegte, klar formulierte Ziele sind, kann man ja in jedem Ratgeber, der seinen Namen verdient, nachlesen. Darauf gehe ich hier jetzt nicht näher ein. Ich möchte nur nochmal auf das Beispiel Arnold Schwarzeneggers verweisen, der die Wirksamkeit von schriftlich formulierten Zielen zum Jahresende immer wieder unter Beweis stellte.

Was 2010 gebracht hat

Dieses Jahr war für mich wieder einmal sehr ereignisreich. Neben den Ausbildungen zum Systemischen Business Coach und NLP Master sowie dem Abschluss meines Studiums habe ich den Ausbau dieser Website und des Shops vorangetrieben. Die Seite steht mittlerweile bei Google für fast alle wichtigen Begriffe (Selbsthypnose, Mentaltraining, Unterbewusstsein, Luzides Träumen etc.) in den Top 10 oder sogar in den Top 3. Die Besucherzahlen steigen ständig, Maximum war der August mit über 14.000 Besuchern! Insgesamt hat die Domain neuro-programmer.de dieses Jahr ca. 140.000 Besucher angezogen, was ein Plus von ca. 50% gegenüber dem Vorjahr bedeutet.

Das neue Website-Layout konntet ihr ja schon gestern bestaunen. Alles in allem deutlich aufgeräumter, moderner und übersichtlicher.

Auch was die generierten Spenden angeht, sah das Jahr sehr gut aus: ziemlich genau 1.000€ gingen im Laufe des Jahres an Fatigatio e.V.

Leider waren auch einige weniger erfreuliche Erfahrungen mit der sinkenden Zahlungsmoral mancher Kunden dabei. Das bleiben aber glücklicherweise Einzelfälle. Die überwiegende Mehrheit der Neuro Programmer-Kunden ist grundehrlich und auch an dieser Stelle einmal an alle Kunden: herzlichen Dank für die tolle Zusammenarbeit!

Ziele für 2011

Wie jedes Jahr lautet unser Motto für 2011: “Dieses Jahr wird das beste Jahr meines/unseres Lebens!” Wir haben uns einiges vorgenommen, sowohl was die persönliche Weiterentwicklung angeht, als auch was den Ausbau dieser Seite angeht.

2011 werde ich den NLP Trainer (DVNLP) bei Stephan Landsiedel machen. Anmeldung ist bereits abgeschickt, im August gehts los. Auch ein zweiter, berufsbegleitender Uni-Abschluss steht auf dem Plan, da ist aber noch nichts endgültig entschieden.

Der Shop wird grundlegend umstrukturiert. Wir werden das Programm deutlich erweitern und dabei mit unserem schärfsten Wettbewerber, aber gleichzeit auch Platzhirsch und bisherigen Zulieferer kooperieren. Für euch heißt das: noch bessere Preise und mehr Auswahl.

Das Thema “Seminare” haben wir bisher immer vor uns hergeschoben, einfach aus Zeitgründen. Eventuell kommt aber dieses Jahr ein Seminar zur Selbsthypnose oder zum Mentaltraining, mal gucken. Wäre das interessant?

In jedem Fall werden die Spenden wieder nach oben geschraubt. Das Jahresziel lautet: 1.200€. Dazu werden wir weiterhin an Fatigatio e.V. spenden, übernehmen zusätzlich aber eine Patenschaft bei Plan Deutschland e.V.

Was die Besucherzahlen angeht, setzen wir uns als Ziel, die 200.000er-Marke zu knacken. Das ist natürlich happig, aber Ziele müssen ja groß und herausfordernd sein. Und ganz unrealistisch ist es ja auch nicht.

Was die Abonnenten-Zahlen des Neuroletters angeht, kratzen wir gerade an der (für dieses Jahr als Ziel gesetzten) 3000er-Marke. Könnte noch klappen bis Ende des Jahres. Für nächstes Jahr lautet das Ziel: 4.500 Abonnenten.

Wie sieht’s bei euch aus?

Jetzt seid ihr dran. Was sind eure Ziele für 2011? Habt ihr schriftlich festgelegte und klar forumlierte Ziele? Oder schaut ihr einfach mal, was kommt?

Schreibt eure Ziele in das Kommentarfeld hier unten. Unter allen Teilnehmern verlosen wir die Hemi-Sync-CD “Egyptian Sun” mit wunderschönen Melodien und starken Hemi-Sync-Sounds für Kreativität und innere Einsichten.

Wir wünschen euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und viel Spaß, Erfolg und Lebensfreude im besten Jahr eures Lebens 2011!

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28. Dezember 2010 von admin

Interview mit Dr. Martin Emrich

Wie ihr vielleicht wisst, habe ich im Januar 2010 meine Ausbildung zum Systemischen Business Coach abgeschlossen. Der Ausbildungsleiter ist Dr. Martin Emrich aus Tübingen. Mit ihm verbindet mich bereits seit einigen Jahren eine gute Beziehung, sowohl geschäftlich als auch privat, weshalb ich mich freue, ihn hier im Blog vorstellen zu können. Martin macht Mentaltraining im Spitzensport, ihr dürft also gespannt sein :-)

1. Hallo Martin, stell dich doch bitte unseren Lesern kurz vor.

Wow, dieser Blog ist eine klasse Fundgrube für mich! Enthält für mich sehr viele wertvolle „News to use“!!

Ich freue mich, dass ich heute die Möglichkeit habe, mich hier vorzustellen. Ich bin Martin aus Tübingen. Bin 36 Jahre alt. Bin seit 20 Jahren Basketballer. Und seit 5 Jahren Hypnothiseur. Und mache heute in der 1. Basketball-Bundesliga eine Arbeit, die diese beiden Bereiche kombiniert!

Und für die Mentalcoachings mit Basketballern hilft es sicher, dass ich selbst knapp 2 Meter groß und promovierter Diplompsychologe bin.

Genauere Infos und auch ein Film zu meiner Arbeit finden sich auf www.emrich-consulting.de.

2. Wie setzt du Hypnose in deiner Arbeit ein?

Mit Führungskräften von Managern aus der Wirtschaft (z.B. HUGO BOSS, DAIMLER, Adidas,…) und mit Spitzensportlern setzte ich die Hypnose immer dann ein, wenn ich das Gefühl haben, dass meine Coaching-Klienten nur dann den Sprung auf ein höheres Leistungsniveau schaffen, wenn sie an ihren inneren Bildern arbeiten.

Zunächst mache ich eine Trance-Induktion. Die dauert ca. 3 Minuten. In Trance verschaffe ich meinen Coachees dann Zugang zu ihrem Unterbewusstsein. So entstehen im Unterbewusstsein meiner Klienten neue Metaphern, die ihnen nützen, Top-Leistung im Sport oder im Wirtschaftsleben zu realisieren. Das dauert circa 20 Minuten. Als Abschluss hole ich die wieder ins „Hier und Jetzt“, was nur ein paar Sekunden benötigt.

3. Wie setzt du die Erkenntnisse, die du durch die NLP- und Hypnose-Ausbildungen gewonnen hast, privat ein?

NLP setzte ich ein, indem ich versuche, schwierige Situationen in meinem Privatleben so zu „reframen“, dass ich auch das Positive daran erkennen kann.

Hypnose setze ich selten meinem privaten Umfeld ein. Gerade Frauen sind aber häufig ganz scharf darauf, von mir mal in Trance versetzt zu werden. Nur in besonders galant begründeten Einzelfällen gebe ich diesem Wunsch nach ;-)

4. Du arbeitest ja auch als Mentaltrainer für Sportvereine in den höchsten Ligen. Kannst du deine Arbeit dort ein bisschen beschreiben? Was machst du mit den Sportlern? Bei welchen Themengebieten bietest du die Hilfe an?

Ich setzte meine hypnotischen Fähigkeiten mit Handballern, Leichtathleten und Basketballern ein. In der 1. Beko BBL coache ich die Spieler der Walter Tigers Tübingen. Toll finde ich, dass meine hypnotherapeutische Arbeit hier logischerweise komplett auf Englisch abläuft, da keiner der Spieler deutsch spricht. Die Ziele an denen wir hier arbeiten sind beispielsweise:

  • Verbesserung der Freiwurfquote der Spieler
  • Spieler wollen weniger Fouls begehen
  • Spieler möchten eine stärkere Führungsrolle im Team einnehmen
  • Spieler möchten sich nicht durch störende Stimuli (z.B. Pfeifkonzert der gegnerischen Fans) ablenken lassen

5. Noch eine Frage zur Coaching-Ausbildung: für wen ist eine solche Ausbildung sinnvoll? Was sind die größten Vorteile einer solchen Ausbildung?

Bei unserer Ausbildung lernen die Teilnehmenden als professioneller Coach im Business-Kontext zu arbeiten.

Was wir im Unterschied zu anderen Anbieter machen:

  • Die Teilnehmer führen schon während der Ausbildung bezahlte Coaches durch
  • Die Teilnehmer bekommen am Ende eine international anerkannte Zertifizierung
  • Wir arbeiten mit 3 Ausbildern, die international als Top-Coaches tätig sind.

Auf meiner Website gibt’s weitere Informationen zur Coaching Ausbildung.

6. Zum Schluss noch etwas Privates: Was sind die drei wichtigsten Erkenntnisse, die du bisher in deinem Leben gewonnen hast?

  1. Wenn du Dich in irgendeinem Metier sicher fühlst, ist es höchste Zeit, was neues zu starten!
  2. Lebe Du selbst die Veränderung, die Du Dir von der Welt wünschst!
  3. Mache nur Arbeit, die Du mit Hingabe und Begeisterung tun kannst!

Vielen Dank, Martin! Dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Coachees und bei deiner Arbeit allgemein. Freu mich schon auf den NLP Trainer nächstes Jahr mit dir :-)

Übrigens, über die Coaching-Ausbildung könnt ihr mehr in meinem Coaching Ausbildung Blog lesen.

Hier noch ein Video, in dem Martin etwas über Mentaltraining erzählt:

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4. Dezember 2010 von admin

Anker im Alltag

Anker sind ein Konzept im NLP. Das dahinterliegende Prinzip stammt aus der Psychologie und nennt sich Konditionierung. Anker sind Dinge, die automatisch eine bestimmte Reaktion auslösen, ohne dass man sich dessen bewusst zu sein braucht bzw. ohne dass man es verhindern kann.

Wir alle haben jede Menge Anker. Denke zum Beispiel an ein Musikstück, das du während einer bestimmten Zeit in deinem Leben oft gehört hast. Bemerkst du, wie die Gefühle von damals in dir aufsteigen? In diesem Beispiel sind die Gefühle an das Musikstück geankert. Schon die rein innerliche Vorstellung des Musikstücks löst die gleichen Gefühle aus, die du damals gehabt hast.

Anker können zum Beispiel Gerüche sein, oder der Geschmack von etwas. Es kann sich um ein Geräusch handeln oder Tätigkeit.

Anker im Alltag erkennst du an der Formulierung “Immer wenn ich…”.

Zum Beispiel:

“Immer wenn ich an dem Geschäft vorbei laufe, muss ich an meine Ex-Freundin denken.”
“Immer wenn ich daran denke, wie er sich verhalten hat, werde ich wütend.”
“Immer wenn ich an meinem Fitnessstudio vorbeifahre, bekomme ich ein schlechtes Gewissen.”

Anker können positiv oder negativ besetzt sein. Im NLP setzt man sich auch ganz bewusst Anker, um ressourcenreiche Zustände jederzeit wieder hervorrufen zu können. “Macken” bei Spitzensportler (z.B. das Berühren des Rasens vor dem Spiel oder eine bestimmte Schuhbindetechnik) können als Anker dienen, um sich in einen mentalen Zustand der Spitzenleistung zu bringen.

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3. August 2010 von admin

Interview mit Ralf Senftleben

Über Ralf Senftleben werden viele von euch schon gestolpert sein, vielleicht ohne es zu wissen. Ihm gehört nämlich die Website Zeit-zu-leben.de, eine unerreicht umfangreiche Quelle an Artikeln, Checklisten und Downloads (die erhält man bei Anmeldung zum spannenden Newsletter). Wir haben Ralf für ein Interview gewinnen können. Viel Spaß.

1. Hallo Ralf. Stell’ dich doch bitte sich und deine Seite unseren Lesern kurz vor.

Hallo an alle Leser hier. Ich freue mich, dass ich für dieses Interview eingeladen wurde und das ich hier sein darf. Mein Name ist Ralf Senftleben und ich betreibe seit 11 Jahren – zusammen mit meiner Frau Tania Konnerth – einen Online-Ratgeber zum Thema Persönlichkeitsentwicklung: http://www.zeitzuleben.de

Ich bin 42 Jahre alt, eigentlich Informatiker, habe aber mein Hobby zum Beruf gemacht und das war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Heute verbringe ich meine Tage damit, zu schreiben, zu planen oder Produkte zu entwickeln. Wer noch mehr über mich erfahren möchte, kann das hier tun: http://www.zeitzuleben.de/profile/ralfsenftleben.html

2. Deine Seite ist ja zu einer der umfang- und einflussreichsten deutschsprachigen Informationsquellen zu den Themen Zeit- und Selbstmanagement, persönlicher Erfolg etc. geworden. Welche Themen werden von Lesern häufig an dich herangetragen? Gibt es Häufungen
bei den Problemen, die die Menschen beschäftigen?

Es gibt tatsächlich einige Kernthemen, die unsere Besucher übergreifend beschäftigen. Diese Themen sind unter anderem:

  • Selbstwert,
  • Angst vs. Mut,
  • Klarheit/Sinn,
  • Einsamkeit vs. Gemeinsamkeit und
  • Sattheit vs. Entschlossenheit.

Die meisten Probleme, die an uns herangetragen werden, sind Ausprägungen dieser Grundthemen.

Wenn jemand sich nicht traut, für sich einzustehen oder wenn jemand sich selbst immer wieder sabotiert, dann steckt oft ein ausbaufähiges Selbstwertgefühl dahinter.

Oder wenn jemand weiß, was er möchte, sich aber nicht traut auch etwas in dieser Richtung zu unternehmen, dann ist das Grundthema oft Angst. Genauso, wenn man in einer Beziehung bleibt, die einem nicht gut tut (Angst, alleine zu sein). Angst ist das Meta-Thema.

Dann irren viele Menschen durchs Leben, ohne eine klare Richtung zu haben. Die heutige Zeit erschlägt einen ja mit Möglichkeiten. Deswegen sind die Fragen “Was will ich?” oder “Wo will ich hin?” oder “Wozu bin ich auf dieser Welt?” ein Riesenthema für viele.

Einsamkeit ist nach meiner Erfahrung ein weiterer, großer Frustfaktor für die Menschen, in unserer Zeit, in der die einzelnen immer unabhängiger voneinander werden. Früher brauche man einander zum Überleben. Heute sind wir alle, kleine, unabhängige Wirtschaftseinheiten geworden, die sich immer weiter einigeln und voneinander wegbewegen. Die meisten Menschen haben aber das Bedürfnis, Teil von etwas zu sein, Gemeinschaft zu erleben und nicht alleine durchs Leben zu gehen. Teil von etwas Größerem zu sein ist ein Riesenbedürfnis vieler Menschen, das aber heute immer öfter unerfüllt bleibt.

Zuletzt mein Lieblingsthema: Fehlende Entschlossenheit. Unglaublich viele Menschen bewegen sich im Spannungsfeld zwischen “Ich würde ja gerne etwas ändern” und “Das Alte ist ja doch gar nicht so schlecht.”

Wir sind unzufrieden und die vielen Möglichkeiten dieser Welt locken. Aber wir haben eben auch unsere bequemen und ängstlichen Anteile. Und für die meisten Menschen gilt: Solange mich die Umstände nicht zwingen, träume ich erst mal weiter. Ich mal mir aus, wie es wäre. Aber den ersten Schritt mache ich dann morgen. Also meistens nie.

Wenn einem das Wasser bin zum Hals steht, ist es einfacher in die Gänge zu kommen. Wir leben aber in einer relativ sicheren behüteten Zeit (was ja auch gut ist). Und das führt dazu, dass viele von einem noch besseren Leben träumen, ohne sich zu bewegen und dann werden sie unzufrieden mit sich. Die meisten von uns sind zu satt. Es fehlt uns der Biss, der Drive und die Entschlossenheit dazu, das einigermaßen Gute für etwas Besseres aufs Spiel zu setzen.

Das sind die Themen, die uns auf unserer Seite am häufigsten begegnen.

3. Wenn jemand dich um 3 einfache Ratschläge fragt, um sein Leben glücklicher zu gestalten, was rätst du ihm? Und was, wenn es ihm um beruflichen Erfolg geht?

Hui. Knifflich. Weil es ja auch immer auf den jeweiligen Menschen ankommt und seine Situation. Aber wenn ich generische Tipps für den persönlichen Erfolg formulieren sollte, dann vieleicht einige Dinge, die wahrscheinlich jeder schon 1000 mal gehört hat:

1. Lerne dich selbst besser kennen. Verstehe dich besser. Finde heraus, wer du bist, was du kannst, was du nicht so gut kannst. Finde heraus, was dir wichtig ist. Finde heraus, was du brauchst, um glücklich und zufrieden zu sein.

2. Mach dein Ding. Hör nicht so sehr auf die anderen. Glaub auch nicht alles, was du hörst. Hab auch den Mut deine Fehler zu machen und daraus zu lernen. Versuch nicht jemand anderes zu werden sondern der beste “Du” zu werden.

3. Erkenne und überwinde deine Ängste. Ängste sind ein ziemlich guter Wegweiser für das persönliche Wachstum und meistens geht der Weg durch die Angst hindurch.

Und für den beruflichen Erfolg:

1. Siehe “Nr. 1″ vom persönlichen Erfolg :-)

2. Das Berufsleben ist ein Markt mit Angebot und Nachfrage. Und wenn ich einen hohen Preis auf diesem Markt erzielen wil (Gehalt) und wenn ich mir den Ort meines Wirkens aussuchen will (Firma, Arbeitsplatz, Aufgabe), dann muss das Produkt “Meine Arbeit” einen hohen Wert haben. Und einen hohen Wert hat das, was man nicht überall bekommt, was also selten ist. So wie Gold. Deswegen wäre mein Tipp hier, immmer weiter zu schauen, was meine Wunschunternehmen brauchen, bei und bei welchen gefragten Kenntnissen / Fähigkeiten ein wirklicher Mangel besteht. Was also Unternehmen als Gold betrachten. Und dann lerne und trainiere ich mich selbst, bis ich auf diesem Gold-Gebiet so richtig gut geworden bin, so dass ich mir meinen Arbeitgeber aussuchen kann. Es geht darum, was die eigene Arbeitskraft angeht, von einem Käufer- in einen Verkäufermarkt zu kommen, so dass man seine eigenen Bedingungen diktieren kann.

3. Das Berufsleben besteht in vielen Fällen zu einem Großteil in zwischenmenschlicher Kommunikation. Deswegen würde ich jedem empfehlen, in diesem Bereich (noch) besser zu werden. Also zum Beispiel zuhören zu lernen, gewaltfrei zu kommunizieren, seinen Punkt in wenigen Worten rüberzubringen usw.

Das wären meine Tipps für den Erfolg, aber wie gesagt, sie sind eher allgemein.

4. Was ist der größte Hemmschuh bei der persönlichen Produktivität der Menschen und wie lässt sich diese verbessern?

Auch das kann man so nicht allgemein sagen, weil ja jeder anders tickt.

Aber ganz oft steckt hinter einer schlechten Produktivität irgendeine Art von innerem Konflikt.

  • Ich will! Aber ich will auch nicht.
  • Ich sollte eigentlich! Aber ich komme damit durch, es nicht zu tun!
  • Ich sollte es tun! Aber ich habe Angst zu versagen!
  • Wenn ich es nicht tue, gibt es Ärger! Aber ich will es nicht tun!

Hier hilft es meistens, wenn man innere Konflikte erkennt, den Konflikt aus dem Halbbewussten hervorholt und dann anfängt mit sich selbst zu verhandeln.

“Ja, ich will das jetzt nicht tun … aber wenn ich es tue, dann hat es den Vorteil, dass …”

“Ok, die Aufgabe ist anstrengend und uncool… aber willst du deswegen jeden Tag ein schlechtes Gewissen haben oder willst du jetzt lieber 20 Minuten investieren und die Sache hinter dich bringen?”

Mit sich selbst reden hilft manchmal :-)

Oft haben wir auch nicht gelernt, Frust und Druck auszuhalten, die manchmal damit einher gehen, wenn man produktiv sein will. Viele tragen noch die kindliche Vorstellung mit sich rum, dass alles Spaß machen muss, damit ich es tue. Manche Dinge machen keinen Spaß. Oder sie machen zumindest am Anfang keinen Spaß. Wer lernt, diese Hürde zu überwinden, der wird automatisch produktiver. Das kann man gut trainieren, indem man jeden Tag ritualmäßig eine kleine, unangenehme Aufgabe erledigt.

Auch ganz wichtig: Die produktivsten Menschen, die ich kenne, beherschen meistens eine Sache: Die Kunst anzufangen. Anfangen ist oft das Schwerste und gleichzeitig schon 50% des Erfolgs. Das heisst, wer sich selbst routiniert dazu bringen kann, mit seinen Aufgaben zügig anzufangen, der hat das Spiel Produktivität schon beinahe gewonnen.

5. Welche drei Veränderungen würden unsere Gesellschaft am stärksten positiv verändern, wenn sie jeder umsetzen würde?

Wow, das nenne ich eine Frage! Ich habe natürlich überhaupt keine Ahnung. Einzelne Menschen sind ja schon kompliziert und wenn man 80 Millionen Menschen nimmt (also unsere Gesellschaft), macht es die Sache nicht einfacher.

Aber ich glaube, dass die Idee, bei sich selbst anzufangen, transformierende Wirkung haben könnte. Also wenn sich jeder bei einem Konflikt, Problem oder einem Missstand immer zuerst fragen würde:

  • “Was ist mein Anteil daran?”
  • “Was habe ich getan oder unterlassen, so dass es dazu kommen konnte?”
  • “Was kann ich tun, um einen kleinen Teil dazu beizutragen, diesen Missstand zu beheben?”

Es geht letzlich um das Thema Verantwortung. Zu erkennen, dass wir Teil eines großen Ganzen sind und dass jeder von uns Einfluss auf die Gesellschaft nehmen kann, wenn er will und wenn er die Energie dazu aufbringt.

Vielleicht brauchen wir ein 11. Gebot: Fang immer bei dir an.

Etwas anderes fällt mir in diesem Zusammenhang leider nicht ein. Die Frage ist mir zu groß :-)

So… prima… Felix, ich danke dir für die Einladung zu diesem Interview. Es hat mir Spaß gemacht, deine Fragen zu beantworten.

Herzlichen Dank, Ralf, für die spannenden Antworten auf die – zugegebenermaßen – schwierigen Fragen. Ich dachte mir einfach, einen Mann deines Kallibers kann man schon mal mit “großen” Fragen herausfordern. Deine Antworten bestätigen meine These :-)

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29. Juli 2010 von admin

Zwei Arten der Zielplanung

Ziele erreichen mit NLPHin und wieder beschäftigen wir uns hier im Neuro-Blog mit dem Thema Ziele. Denn ihr wisst bereits: Nur wer sich (richtig) Ziele steckt, kann sein Potenzial voll ausschöpfen und wirklich Großes erreichen. Für gute Ziele gibt es wichtige Kriterien wie zum Beispiel die SMART-Formel. Diese Kriterien helfen, dass man das Ziel auch wirklich erreicht.

Es gibt jedoch noch ein anderes Merkmal, anhand dessen sich Ziele unterscheiden lassen: die Richtung!

Grundsätzlich gibt es zwei Arten der Zielsetzung:

  1. Von der aktuellen Situation ausgehend: man kann sich hinsetzen, sich die aktuelle Situation anschauen und dann planen, was realistisch zu erreichen ist. Hat man heute z.B. ein Monatseinkommen von 3.000€, wäre es ein realistisches Ziel, dieses innerhalb eines Jahres auf 3.500€ zu erhöhen. Diese Art der Zielsetzung (von der Ist-Situation ausgehend) lernt man in der Schule bzw. auf der Uni, das ist die “normale” Art, sich Ziele zu setzen.
  2. Von der Wunschsituation ausgehend: Richtig große Ziele werden aber nur erreicht, wenn man sich von der Ist-Situation löst und die Ziele dort hinlegt, wo man wirklich hinmöchte. Solche Ziele sind zwangsläufig größer als bei der ersten Variante, und damit auch schwerer zu erreichen. Aber sie motivieren auch sehr viel stärker und ermöglichen größere Erfolge. So kann das Ziel zum Beispiel lauten, innerhalb eines Jahres das Monatseinkommen auf 6.000€ zu erhöhen. Dieses Ziel ist sehr hoch gesteckt, eine Verdoppelung von 100%. Mit Sicherheit schwer zu erreichen, aber nur solch ein hohes Ziel weckt wirklich Energien und motiviert, um auch wirklich ins Handeln zu kommen.

Arnold Schwarzenegger hat die zweite Methode verwendet. Er hat sich jedes Jahr an Sylvester hingesetzt und sich 5 große Ziele fürs nächste Jahr überlegt. Von der Ist-Situation sahen diese Ziele wohl unmöglich aus, aber er hat sie Jahr für Jahr erreicht.

Und selbst wenn man die großen, unrealistischen Ziele nicht erreicht: die Ergebnisse werden in jedem Fall besser ausfallen als bei den “realistischen”, kleineren Zielen.

Wie setzt ihr euch Ziele? Welche Methode verwendet ihr?

Fotoquelle: Stefan Rajewski – Fotolia.com

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23. Juli 2010 von admin

Informationsdiät – schon mal probiert?

In vielen Erfolgsbüchern liest man davon, dass man sich auf eine “Informationsdiät” setzen soll. Zuletzt ist mir dieses Konzept bei Timothy Ferris in seiner 4 Stunden Woche begegnet.

Unter “Informationsdiät” versteht man das bewusste Von-sich-Fernhalten von Informationen, insbesondere aus den Massenmedien. Zu vermeiden sind

  • Fernsehen
  • Radio
  • Zeitungen und Zeitschriften
  • Internetseiten
  • Werbung jeglicher Art (so gut wie möglich)
  • und alle sonstigen Informationen, die einen nicht direkt weiterbringen.

Der Hintergrund ist folgender: Wir alle werden ständig mit Informationen überschüttet. Die überwiegende Mehrheit davon ist negativer Natur. Wir werden über Kriege und Naturkatastrophen informiert, über Skandale in der Politik oder die Ausschweifungen irgendwelcher Promi-Sternchen. Nichts davon ist für ein erfolgreiches und erfülltes Leben wichtig.

Deshalb raten Ferris und andere dazu, sich einer konsequenten Informationsdiät zu unterziehen. Also kein Fernsehen mehr, keine Zeitungen (auch keine Online-Angebote der Zeitungen), kein Radio mehr beim Autofahren etc. Wichtige Informationen kann man auch beim Gespräch mit Bekannten erfragen (Ferris rät zur Formulierung wie “Ich habe heute noch keine Zeitung gelesen. Ist irgend etwas Wichtiges in der Welt passiert?”).

Das Ganze soll mehrere positive Nutzen haben:

  • man hält negative Dinge, die einen nur belasten, aus seinem Leben fern
  • man steigert die eigene Lebensfreude und denkt positiver
  • man hat deutlich mehr Zeit, weil “verlorene Zeit” wie die vor dem Fernseher wegfällt
  • man nutzt Zeit mit anderen Menschen intensiver, anstatt sich vor dem Fernseher anzuschweigen oder sich hinter der Zeitung zu verkriechen.

Was denkt ihr darüber? Habt ihr so eine Informationsdiät schon einmal ausprobiert? Oder lebt ihr gar schon danach?

Ist das ein lohnenswertes Konzept? Oder gehört es zu den Pflichten eines modernen Menschen, sich über die Geschehnisse auf der Welt zu informieren? Wie ist eure Meinung dazu?

Ist eine Informationsdiät sinnvoll?

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Bildquelle: © frugola @ Pixelio.de

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14. Juli 2010 von admin

Interview mit Tobias Knoof

Heute hat sich Tobias Knoof für ein Interview zur Verfügung gestellt. Tobias ist mir noch aus den Anfangszeiten dieser Website bekannt (2006). Damals hat Tobias gerade eine Community für Lerntechniken aufgebaut. Mittlerweile ist er einer der erfolgreichsten deutschen Internet-Marketer geworden. Er hat sich bereit erklärt, ein paar Fragen zu den Themen Lernen, Erfolg usw. zu beantworten. Viel Spaß!

1. Stell doch bitte dich und deinen Werdegang kurz vor.

Hallo Felix, vielen Dank für das Interview. Gerade das Thema Lernen macht mir sehr viel Spaß, da ich mich ja jahrelang intensiv damit beschäftigt habe. Früher war ich überhaupt nicht gut in der Schule, ich hatte es gehasst zu lernen. Heute liebe ich es, weil Lernen mit den richtigen Methoden immer spielend ist. Solange etwas schwer fällt und kompliziert ist, solange man keinen Flowzustand bei einer Aktivität erreicht und sich eher verkrampft, sind die Lerneffekte sehr gering.

Vor vielen Jahren hatte ich das Projekt Superlearn.de ins Leben gerufen und hatte mich intensiv mit Superlearning, Suggestopädie, NLP, Psychologie, Neurologie und Mindtools beschäftigt. Das war eine super spannende Zeit und ich habe viel gelernt über das menschliche Gehirn, über Konditionierungen und Glaubenssätze. Diese Erkenntnisse helfen mir heute noch und haben mein Leben auf großartige Art und Weise bereichert.

Zur Zeit braue ich das Projekt http://www.digitale-infoprodukte.de auf, welches sich in den letzten Monaten super entwickelt hat. Privat beschäftige ich mich jedoch nach wie vor sehr intensiv mit psychologischen Themen und NLP im allgemeinen. NLP ist für mich ein sehr mächtiges Werkzeug, besonders was die Bereiche Modelling und Reframing angeht. Wer diese Dinge wirklich versteht, kann aus seinem Leben ein Meisterwerk machen, und das ist nichtmal übertrieben. Viele erfolgreiche Menschen beschäftigen sich mit NLP, es hat die Macht zum Umprägen der eigenen Glaubenssätze und Überzeugungen. Und diese Dinge sind letztendlich alles, was eine Person ausmacht. „Design your Life“ könnte man sagen, wenn man über NLP spricht…

2. Du hast gerade die Lernplattform Superlearn.de erwähnt. Welche drei Tipps kannst du den Lesern geben, mit denen das Lernen sofort erfolgreicher wird?

Lernen wird als allererstes durch Wiederholung leichter. Je öfter man eine Sache wiederholt, desto stärker wird natürlich eine neuronale Bahn im Gehirn angelegt. Immer wenn man denkt, funken die Synapsen und je stärker und je öfter sie funken – je mehr man also eine bestimmte Information wiederholt – desto kräftiger ist die neuronale Ausprägung im Gehirn und es fällt einem leichter zu Erinnern bzw. die Information abzurufen.

Ein weiterer guter Tipp beim Lernen wäre das Lernen mit allen Sinnen, also über alle oder zumindest mehrere Sinneskanäle. Diese Art des Lernens ist auch unter dem Namen Suggestopädie oder Superlearning bekannt und oftmals sind hier erheblich weniger Wiederholungen beim Lernen notwendig als normalerweise. Ich kenne einige Hochleistungslerner, welche praktisch nur durch einmalige Aufnahme des Lernstoffes diesen sicher und ausführlich wiedergeben können. Der Zusammenhang ist hier folgender:

Jede Wahrnehmung über einen der 5 Sinne wird in einem bestimmten Bereich des Gehirns abgelegt. Nutzt man nun beim Lernen mehrere Sinne, z.B. Sehen, Hören und Kinästhetik, wird die neue Information in 3 verschiedenen Gehirnbereichen abgespeichert und kann sich untereinander neuronal vernetzen. Dies führt dazu, dass die gelernte Information viel eher abgerufen und erinnert werden kann, denn es stehen gedanklich gesehen 3 verschiedene „Einstiegspunkte“ in die Erinnerung zur Verfügung. Anders wenn man nur durch hören oder nur durch sehen lernt, hier steht nur ein „Einstiegspunkt“ zur Verfügung und die Information kann schwerer abgerufen und erinnert werden.

Das bedeutet praktisch, dass man beispielsweise beim Pauken vor einer Prüfung einen Pfirsich-Duftbaum auf deinem Schreibtisch legen sollte – der Lernstoff wird nun auch über den Geruchssinn im Gehirn neuronal verankert. Zur Prüfung legt man sich dann einfach ein Pfirsich-Duftbaum unter den Schreibblock. Dies mag verrückt klingen aber es funktioniert zweifelsfrei und ganze pädagogische und wissenschaftliche Fachrichtungen beschäftigen sich mit diesen Zusammenhängen.

Der dritte wichtige Lerntipp, den ich geben kann ist Technologie beim Lernen einzusetzen. Es gibt hervorragende, tiefgründig wirkende und vor allem nachhaltige Lerntechnologien… ich meine damit richtig Hardware oder Software… Allerdings keine herkömmliche Lernsoftware, ich rede von Biofeedbacksoftware, von Neurofeedbacktools, Brainmaschines, Mindtools oder der Neuro-Programmer-Software, die du ja selber vertreibst. All diese Technologien sind vor Jahren kaum denkbar gewesen und auch heute noch schaut der Großteil der Menschen skeptisch auf diese Technologien, wenn sie überhaupt bekannt sind. Ich selbst nutze beispielsweise das Neurophone von Dr. Patrick Flanagan, einem der größten Genies und Wissenschaftler der USA, welcher bereits mit 13 Jahren Projekte für die NASA durchgeführt hat. Solche Menschen sind natürlich absolute Ausnahmen, doch sie haben bestimmte geistige Prinzipien derart klar verstanden, dass es ihnen möglich ist, diese in Technologien für Hochleistungslernen und Lernbeschleunigung umzuformen. Überaus bemerkenswert…

3. Was ist die wichtigste Lektion, die du bisher in deinem Leben gelernt hast, bezüglich a) Beruf/Karriere, b) Beziehungen, c) Geld und d) persönliche Entwicklung?

Der wichtigste Punkt in Bezug auf Beruf und Karriere ist der Umgang mit Problemen und Fehlern. Früher bin ich Problemen und Fehlern ausgewichen und wenn sie doch mal unvermeidbar waren, habe ich sie noch bei anderen gesucht. Ich habe es immer als schlimm und schlecht empfunden, Fehler zu machen. Fehler galt es in jedem Fall zu vermeiden. Der Witz an der Sache war, das genau diese Geisteshaltung der größte Fehler von allen war, denn erfolgreich wird man nur, wenn man besonders viele Fehler gelöst und Probleme überwunden hat. Leider hat hierzulande die „Kultur der Fehler“ eine sehr negative Assoziation, alles was falsch läuft, Probleme verursacht und Fehler erzeugt ist schlecht. Heutzutage betrachte ich das ganze genau anders herum, denn Fehler zeigen doch nur, wo das eigene Potential noch nicht auf dem Level ist, wie man das gern möchte. Es ist also ein Hinweis nach dem Motto „…hier musst du noch lernen, hier musst du noch etwas tun…“. Natürlich erzeuge ich nicht absichtlich Fehler und Probleme für mich, aber die innere Einstellung ist anders… Probleme sind ok, sie zeigen mir, was ich noch zu tun habe, wo noch Potenzial gehoben werden muss, was man noch verbessern kann…

In Bezug auf Beziehungen habe ich gelernt, dass man immer zuerst geben muss, ebenso wie in Bezug auf Geld. Man kann kein Geld verdienen, wenn man vorher nicht investiert hat und ebenso kann man keine Beziehung aufbauen oder führen, wenn man vorher nicht etwas gibt und sich bemüht. Es scheint eine universelle Tatsache zu sein, dass erst das Geben kommt wenn man erfolgreich sein will, denn alles muss sich wieder ausgleichen. Wer nur nimmt, wird zum Geben gezwungen bis es sich ausgleicht. Wer laufend gibt, wird die gewünschten Dinge zwangsläufig bekommen, bis es sich ausgleicht. Daher bekommt man umso mehr, je mehr man gibt. Dieser Grundtenor ist in allen spirituellen und religiösen Lehren und Büchern zu finden, von der Antike bis heute.

4. Welche Methoden aus dem NLP setzt du bei dir selber ein und wie haben sie dein Leben bereichert?

Seit Jahren visualisiere ich regelmäßig über neue Ideen, Projekte, Lebensumstände und vieles mehr. Das geht soweit, dass ich im Denken die Sachen nicht nur sehen, sondern auch fühlen, riechen und schmecken kann. Ich sehe glasklar die Bilder, die Kontraste, höre die Töne und schaue mir das Lebensgesamtbild an. Es ist wie eine virtuelle Stadt die man sich in Gedanken aufbaut. Es gibt zwar Leute, die dies kopfschüttelnd als „Realitätsflucht“ beschreiben würden, doch sie verstehen nicht, dass die Realität durch Denken und Visualisieren doch erst erzeugt wird. Regelmäßig über den eigenen Traumurlaub zu visualisieren steigert die Wahrscheinlichkeit des objektiven Erlebens ganz erheblich. Schöpferisches Denken und Visualisieren ist sehr mächtig und hat tiefgreifenden Einfluss auf das eigene Unterbewusstsein. Menschen, welche die Prinzipien des Visualisierens und NLPs wirklich verinnerlicht haben, werden freiwillig täglich visualisieren, denn es ist die einzige Möglichkeit überhaupt, sein Leben zu steuern.

Übrigens wird auch im Hochleistungssport das Visualisieren – und allgemein auch Mentaltraining, wo auch viele NLP-Skills dazugehören – angewandt. Bobfahrer stellen sich vor, wie sie sauber die Bobbahn hinunter kommen. Skispringer visualisieren vor dem Sprung, wie sie optimal in der Luft fliegen. Leichtathleten visualisieren vor dem Start, wie sie fehlerfrei über alle Hürden springen. Das Visualisieren ist im Spitzensport praktisch Tagesgeschäft. Der Punkt dabei ist, dass die innerlich visualisierten Bilder den selben Trainingseffekt haben, wie ein Trainingssprint auf der 100m-Bahn selbst. Und zwar auf die Muskeln, die Zellen, das komplette Gewebe, das Gehirn, die Knochen, das Blut… einfach auf alles. Dies wurde seit Jahrzehnten zweifelsfrei in Tausenden Versuchen wissenschaftlich belegt und dokumentiert. Und wer nicht visualisiert, verpasst somit eine sehr effektive Möglichkeit, sein Leben positiv zu beeinflussen und zu steuern. Denn letztendlich brauch man ja immer nur an das zu denken und zu visualisieren, was sein soll im eigenen Leben. Träumer sind daher die wahren Realisten!

5. Welche Erfahrungen hast du mit Selbsthypnose und Mentaltraining gemacht?

Mentaltraining betreibe ich seit Jahren sehr intensiv, einfach nur durch Visualisieren oder Meditation oder mit Hilfe von Technologie wie Hardware (Neurophone) oder Software (Neuro-Programmer). Es gibt dabei so viele hilfreiche Tools, dass man ein Buch damit füllen könnte… Felix, vielleicht hast du ja Lust (lacht)… lass uns ein Buch über Mindtools schreiben!

Am meisten habe ich bisher das Neurophone benutzt, welches die beiden Gehirnhälften snychronisiert und einen damit in eine Art Flowzustand versetzt. Dadurch entstehen mehr und mehr Alphawellen im Gehirn, welche für das Lernen sehr zuträglich sind. Viele Technologien arbeiten damit und bringen den Anwender zuerst in den Alphazustand, da hier die „Pforten zum Unterbewusstsein“ – und damit die Möglichkeiten zur gezielten Umprägung von Einstellungen, Überzeugungen und Glaubenssätzen – am weitesten geöffnet sind. Besonders gut funktioniert daher Lernen kurz vor dem einschlafen und kurz nach dem aufwachen.

Ich nutze z.B. regelmäßig ein Kopfkissen mit einer kleinen eingebauten Box. Diese ist so groß wie ein Pfennigstück und tief im Kopfkissen eingewoben. Solche „Soundkissen“ kann man im Internet käuflich erwerben. Dann verbindet man das Kopfkissen mit einem Kabel zur Musikanlage, mit welcher man sich jeden früh wecken lassen kann. Natürlich nicht mit destruktiven Radio-Nachrichten, sondern mit eigenen CD´s, vorzugsweise Hörbüchern zu dem Thema, welches man lernen will. Dieser Mechanismus ist so einfach und so simpel und trotzdem nutzen es kaum Leute. Dabei ist der Lerneffekt enorm und die Umprägung oder bewusste Konditionierung auf die eigenen Glaubenssätze ebenfalls. So lässt man sich jeden früh eine Stunde berieseln, ohne das man angestrengt pauken muss.

6. Gibt es noch einen Rat, den du unseren Lesern mit auf den Weg geben willst?

Ja, habt keine Angst vor Lerntechnologie wie dem Neurophone, Biofeedbacksoftware, dem Neuro-Programmer oder anderen Lernstimulationsgeräten. Wir leben in einer technologischen Hochkultur und es gibt Technologien, welche das Gehirn praktisch auf Knopfdruck in einen äußerst lernfähigen und aufnahmefähigen Zustand versetzen kann. Die Wissenschaft ist hier schon sehr, sehr weit. Diese Dinge abzulehnen ist zu kurzsichtig gedacht. Es ist vollkommen natürlich, Mentaltraining zu betreiben und wird das eigene Leben auf vielfache und bedeutsame Weise bereichern. Tools wie den Neuro-Programmer oder das Neurophone kann ich nur wärmstens empfehlen!

Tobias, vielen vielen Dank für das tolle Interview und besonders für die vielen Tipps! Weiterhin viel Erfolg bei deinen Projekten und vielleicht ergibt sich ja nochmal die Gelegenheit zu einer Zusammenarbeit.

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20. Juni 2010 von admin

Trainingseinheiten für die Seele

Vor einigen Jahren erschien im Focus ein Artikel zum Thema “Positive Psychologie”. Darin ging es um die Frage, ob der eigene Charakter gezielt entwickelt werden kann.

Besonders spannend war aber ein “Trainingsprogramm” für den Charakter. Mit einfachen Schritten kann man an seinen Charaktereigenschaften arbeiten und bestimmte Züge ändern.

Auszug:

Aktuelle Forschungsergebnisse legen den Schluss nahe, dass sich der Charakter durch bestimmtes Verhalten formen, ja verbessern lässt. Die Persönlichkeitspsychologen der Universität Zürich entwickelten dazu jetzt erste Lernprogramme.

Beispiele:

Neugier: Essen Sie jede Woche etwas Neues, das Sie ansonsten nie probiert hätten.

Dankbarkeit: Schreiben Sie einer Ihnen nahe stehendenPerson einen Dankesbrief, und zählen Sie darin alles auf, was die Person schon alles Gutes für Sie getan hat. Der Effekt verstärkt sich, wenn Sie diesen Brief tatsächlich abschicken. Am besten besuchen Sei die betreffende Person überraschend und lesen ihr den Brief persönlich vor.

Tapferkeit: Setzen Sie sich für einen Menschen ein – auch wenn Sie eine andere Meinung als dieser vertreten.

Selbstregulation: Fassen Sie den Entschluss, über andere nicht mehr hinter ihrem Rücken zu sprechen. Ertappen Sie sich doch einmal dabei, verbieten Sie es sich erneut.

Der ganze Artikel ist auf jeden Fall sehr lesenswert. Darin enthalten sind noch viele weitere Tipps und Denkanstöße. Oft sind es ja die kleinen Sachen, die einen großen Unterschied machen.

Viel Spaß beim Verändern! :-)

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18. Juni 2010 von admin