Archive for the ‘Allgemein’ Category

And the winner is…

Die große Verlosungsaktion ist beendet! Wir freuen uns sehr über die vielen Kommentare, 33 an der Zahl. Die teilweise sehr ausführlichen Kommentare beschreiben eindrucksvoll, wie breit das Spektrum an Methoden der Persönlichkeitsentwicklung ist und dass jeder seinen eigenen Weg finden muss; die Methode, die zu ihm passt.

Ach ja, das Wichtigste:

Gewonnen hat Kommentar Nummer 11!

Herzlichen Glückwunsch, Berit. Wir wünschen viel Spaß mit deiner Mind Machine.

Alle, die nicht gewonnen haben, finden in unserem Shop trotzdem Mind Machines zu günstigen Preisen. In den nächsten Tagen kommt eine Neulieferung an Proteus Mind Machines an! Wer jetzt schon vorbestellen möchte, kann das gerne tun.

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5. März 2010 von admin

Großer Test: Wirken Subliminals?

Seit einiger Zeit ist eine neue Form von Subliminals auf dem Markt: die so genannten Silent Subliminals. Nachdem immer klarer wurde, dass die alte Form von subliminalen Botschaften nicht funktionieren (können), kristallisiert sich momentan heraus, dass Silent Subliminals sehr wohl wirken und die Erwartungen der meisten Anwender deutlich übertreffen!

Allerdings ist es wichtig, eine “reale” Wirkung vom bloßen Placebo-Effekt abzugrenzen (der Placebo-Effekt beschreibt die Wirkung von völlig wirkungslosen Medikamenten oder Behandlungen, die allein durch den Glauben des Patienten eintritt). Aus diesem Grund hat Friedbert Becker, Hypnose-Ausbilder und Therapeut, einen großen Subliminal-Test gestartet: Unter http://www.hypnose-institut-phoenix.de/pageID_9182822.html könnt ihr daran teilnehmen.

Was ihr tun müsst? Ladet euch die Subliminal-Datei dort herunter und hört sie euch einige Zeit lang jeden Tag an (dauert 7 Minuten). Erfahrungsgemäß treten erste Wirkungen nach 3-6 Tagen auf. Macht das mal 10 Tage lang mit und berichtet Friedbert dann von euren Erfahrungen.

Wenn ihr euch selber Subliminals erstellen wollt, könnt ihr die tolle Silent Subliminal XXL-Software dafür verwenden:

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28. Februar 2010 von admin

Wir verlosen eine Sirius Mind Machine

Die Überschrift sagt es schon: es gibt eine Sirius Mind Machine zu gewinnen! Sirius ist eine hochwertige Mind Machine der Einsteiger-Klasse und verfügt über einige Funktionen, die man selber bei teuren Geräten vergeblich sucht, zum Beispiel ColorPulse, womit die Inputs von CDs in synchronisierte Lichteffekte umgewandelt werden. So nutzen Sie nicht nur AudioStrobe-CDs, sondern jegliches Musikstück als Entrainment.

Wie könnt ihr teilnehmen?

Die Teilnahme ist sehr einfach und kann auf zwei Arten erfolgen:

  1. Hinterlasst hier einen Kommentar von mindestens 200 Zeichen, in dem ihr euren besten Tipp zur Persönlichkeitsentwicklung beschreibt. Welche Methode hat euch geholfen? (z.B. NLP, Hypnose, Mentaltraining, Affirmationen, EFT, Visualisierung usw). Was hat euch bisher im Leben einen großen Schritt weitergebracht? Womit habt ihr ein bestimmtes Problem überwunden? Welchen Rat könnt ihr anderen Menschen geben, die an sich arbeiten möchten? Lasst es uns wissen und helft anderen Menschen damit. Jeder Kommentar nimmt automatisch an der Verlosung teil.
  2. Wenn ihr eine eigene Website oder einen Blog habt, könnt ihr auch auf diesen Beitrag verlinken. Setzt einen Trackback oder postet einen Kommentar hier, damit wir den Link mit in die Verlosung einbeziehen können. Natürlich zählen nur direkte Links (also keine Um- oder Weiterleitung).

Ihr könnt auch auf beiden Wegen teilnehmen und verdoppelt so eure Gewinnchance.

Die Verlosung läuft eine Woche, also bis Mittwoch 03.03.2010, 24:00 Uhr. Den Gewinner ermitteln wir über die Website random.org. Die Blogkommentare sind nummeriert, der Zufallsgenerator wird eine Nummer herauspicken, die von uns die Sirius Mind Machine zugeschickt bekommt.

Also, los gehts:

Welche Methode der Persönlichkeitsentwicklung hat euch bisher am meisten gebracht und wie ging das vor sich?

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24. Februar 2010 von admin

Limiting beliefs

“Ich bin zu alt dafür”

“Das schaff ich niemals”

“Ich konnte noch nie gut mit Geld umgehen”

“Eine lange Partnerschaft aufbauen können nur die anderen”.

Diese und weitere Aussagen sind Glaubenssätze – so genannte Limiting beliefs. So bezeichnet man Glaubenssätze, die einen in der Entwicklung und Entfaltung seiner Persönlichkeit einschränken, einen einengen und vom Erreichen der eigenen Ziele abhalten.

Solche limiting beliefs entstehen oft schon in der Kindheit. Durch oft gut gemeinte, aber destruktive erzieherische Maßnahmen der Eltern, durch Lehrer, religiöse Überzeugungen, aber auch durch schlechte Erfahrungen. Dummerweise wirken diese Glaubenssätze bis ins Erwachsenenalter hinein und schränken uns dort in unserem Leben ein.

Jeder Mensch schafft sich seine eigene Realität. Die Welt des Einzelnen wird geprägt durch das, was er glaubt. Jemand, der glaubt, er werde von der Mafia verfolgt, wird die Blicke anderer Fußgänger ganz anders aufnehmen als jemand, der sich für den tollsten Aufreisser der Welt hält. Vollkommen neutrale Ereignisse werden durch die Glaubenssätze zu positiven oder negativen Erlebnissen.

Was können Sie also tun, um Limiting beliefs aufzulösen?

Zum Glück gibt es eine ganze Reihe von Dingen, die Sie tun können, um sich nicht länger von den einengenden Glaubenssätzen fesseln zu lassen. In einem ersten Schritt müssen Sie herausfinden, welche negativen Glaubenssätze Sie haben. Denken Sie an Situationen, in denen Sie sich gehemmt gefühlt haben, in denen Ihnen etwas nicht gelungen ist. Welche Gedanken oder Emotionen steigen dabei in Ihnen hoch?

Wenn Sie sie identifiziert haben, können Sie verschiedene Techniken anwenden, um die Limiting beliefs anzugreifen:

  • Affirmationen: Affirmationen und Suggestionen sind formelhafte Sätze, mit denen sich Limiting beliefs auflösen lassen. Zum richtigen Bilden von Affirmationen gibt es hier eine Anleitung: Suggestionen bilden.
  • Selbsthypnose: Auch in der Selbsthypnose können Sie Glaubenssätze verändern. Viele Infos dazu gibt es auf unserer Selbsthypnose-Seite, oder hier im Blog.
  • EFT: Auch die Klopftechniken der Emotional Freedom Techniques (EFT) sind sehr wirksam beim Verändern der eigenen Glaubenssätze. Mehr dazu demnächst hier im Blog.
  • Gedankenhygiene: Achten Sie ganz gezielt darauf, was Sie denken. Wann immer ein negativer, selbstlimitierender Gedanke auftaucht, brechen sie Ihn ab und ersetzen ihn durch einen positiven, hilfreichen Gedanken.

Ein hervorragendes Buch haben wir bereits vorgestellt. Es enthält sehr viele Tipps und Strategien zum Überwinden negativer Glaubenseinstellungen:

Zur Rezension von “Das große Buch der Affirmationen”

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18. Februar 2010 von admin

3 Wege zur Kombination von Neuro Programmer und Proteus

Immer wieder taucht die Frage auf, wie sich der Neuro Programmer und die Proteus Mind Machine kombinieren lassen. Zwar lassen sich die Sitzungen des Neuro Programmers nicht auf die Mind Machine übertragen, da beide Produkte unterschiedliche Formate verwenden.

Da der Neuro Programmer jedoch audiostrobe-kompatible Signale erstellt, gibt es einige Möglichkeiten, wie der Proteus und der Neuro Programmer zusammen genutzt werden können.

  • Ihr könnt den Proteus direkt an den PC anschließen (Verbindungskabel ist im Lieferumfang enthalten). Dann könnt ihr den Neuro Programmer laufen lassen und die NP-Sessions direkt über den Proteus anhören. Proteus setzt die Audiosignale in LED-Impulse um.
  • Ihr könnt Neuro Programmer-Sessions exportieren und auf Audio-CD brennen. Dann einfach den Proteus an den CD-Player anschließen.
  • Schließlich könnt ihr die Sitzungen auch als Wav-Datei exportieren und auf euren MP3-Player ziehen. Das ist wahrscheinlich die bequemste Variante. So könnt ihr den MP3-Player einfach den den Proteus anschließen und die NP2-Sessions überall und jederzeit nutzen, kombiniert mit den LED-Signalen des Proteus.

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15. Februar 2010 von admin

Interview mit Fatigatio e.V.

Frau Zurhorst, die Vorsitzende des Vereins Fatigatio e.V., an den wir dieses Jahr einen Teil unseres Umsatzes spenden werden, hat sich zu einem Interview zur Verfügung gestellt. Wir sehen es als wichtige Aufgabe, über das Chronische Erschöpfungssyndrom zu informieren. Diese schwere Krankheit wird in der Öffentlichkeit noch immer nicht wahrgenommen oder leichtfertig als depressive Verstimmung abgetan. Die Betroffenen leiden jedoch schwer unter der Krankheit und den damit eingehergehenden Ausgrenzungen und Einschränkungen. Vielleicht können wir einen Teil dazu beitragen, dass sich diese Situation ändert.

Frau Zumhorst, vielen Dank für Ihre Zeit. Bitte stellen Sie doch Ihren Verband kurz vor.

Der Fatigatio e.V. (Bundesverband Chronisches Erschöpfungssyndrom CFS / ME / CFIDS) ist eine bundesweit arbeitende Selbsthilfeorganisation, in der sich über 1000 überwiegend CFS-Kranke zusammengeschlossen haben. Gegründet wurde er 1993 in Bonn. Seit 2002 ist der Hauptsitz Berlin. Es gibt aktive Regionalgruppen in Frankfurt, Heidelberg, München, Stuttgart und Berlin. Weitere Regionalgruppen sollen gegründet werden. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt 40 € (ermäßigt 25 €).

Die Tätigkeiten des Fatigatio e.V. sind vielfältig:

  • Eine Anlaufstelle für Betroffene sein
  • Kontakt unter Betroffenen herstellen, um sie aus ihrer häufig vorhandenen Isolation herauszuholen und Erfahrungsaustausch zu ermöglichen.
  • Beratung von Betroffenen: Betroffene suchen oft jahrelang nach einem Arzt, der auf ihr Leiden eine Antwort weiß. Wir versuchen Betroffenen Ärzte zu nennen, die offen für das Thema CFS sind und CFS-Patienten mit Respekt behandeln, auch wenn die Krankheit an sich bisher nur sehr eingeschränkt behandelt werden kann. Ebenso halten wir eine Datenbank über soziale Anlaufstellen bereit, an die wir Betroffene je nach Problemlage weiter verweisen können. Für sozialrechtliche Fragen (z.B. Arbeitsunfähigkeit, Krankengeldzahlung, Schwerbehindertenstatus, Antrag auf Erwerbsminderungsrente u.a.) verweisen wir Ratsuchende an einen juristischen Experten, der für Mitglieder eine kurze kostenlose Erstberatung anbietet.
    Aber: als Laien führen wir keine medizinische Beratung durch, empfehlen also weder bestimmte Ärzte, noch bestimmte Kliniken, noch bestimmte Therapien sondern geben Erfahrungen von Betroffenen an Betroffene (oder ihre Angehörigen) weiter.
  • Betroffene über die Krankheit und die neueste CFS-Forschung, die neuesten Behandlungsansätze informieren (über die Mitgliederzeitschrift, die Internetseite und regionale und nationale Vortragsveranstaltungen), damit sie als informierte Patienten besser mit der Krankheit und mit den behandelnden Ärzten umgehen können.
  • Die Krankheit in der Öffentlichkeit durch Medienarbeit (z.B. zum 12. Mai, dem Internationalen CFS-Tag) sowohl bei Ärzten als auch in der allgemeinen Öffentlichkeit bekannter machen und das Verständnis für die Krankheit verbessern.
  • Ärzte mit Informationen zu CFS überhaupt und zur neuesten CFS-Forschung versorgen.
  • Kontakt unter Ärzten herstellen, die sich mit dem CFS befassen (Wissenschaftlicher Beirat).
  • CFS-Forschung in Deutschland fördern oder zumindest – mit den vorhandenen bescheidenen Mitteln – eine Anschubfinanzierung leisten, damit in Zukunft auf der Basis erster anerkannter Ergebnisse Fördermittel aus öffentlichen Töpfen beantragt werden können.

Fernziele unserer Arbeit sind:

  • Anerkennung von CFS als primär körperliche Krankheit in der Ärzteschaft und damit auch bei Versicherungsträgern und sozialen Versorgungsstellen (Basis WHO, ICD-10 G 93.3).
  • Fortbildung und Ausbildung der Ärzte in diesem Sinne.
  • Damit auch: Beendigung der Falschbehandlung von CFS als vermeintlich psychische Erkrankung, Depression oder Wahrnehmungsstörung.
  • Aufbau von ambulanten CFS-Behandlungszentren oder CFS-Schwerpunktpraxen, wo in CFS-Diagnostik und -Behandlung geschulte Ärzte arbeiten.
  • Einrichtung von Pflege- und Versorgungsplätzen für Schwerstbetroffene, die nicht von Angehörigen oder anderen betreut und versorgt werden können
  • Die CFS-Forschung fördern, die das Ziel verfolgt, einen sicheren Bio-Marker für die Krankheit zu finden.
  • Die CFS-Forschung fördern, die nach effizienten Behandlungswegen sucht.
  • Ein besseres Verständnis der Ursachen und Mechanismen der Krankheit CFS sollte dazu führen, Möglichkeiten der Prävention zu entwickeln.

Auf welche Probleme stoßen CFS-kranke Menschen im Alltag?

Das erste Problem eines/r Betroffenen ist, zu erkennen, dass er/sie diese Krankheit  hat. Denn
da CFS von den meisten Ärzten nicht erkannt und diagnostiziert wird, herrscht in der Regel für Monate oder Jahre, in vielen Fällen sogar lebenslang Unwissenheit über die eigene Erkrankung
Unverständnis besteht auch seitens der menschlichen Umwelt (auch oft in dem Fall, dass der Betroffene schon weiß, was er hat und das auch zu erklären versucht), da es eine nicht sichtbare Erkrankung ist und sich Gesunde eine Erschöpfung, wie sie für CFS typisch ist, einfach nicht vorstellen können, weder in der Dauer noch in der Ausprägung.
Lang andauernde Arbeitsunfähigkeit gefährdet den Arbeitsplatz, man ist der Arbeitskraft als Existenzgrundlage beraubt. Finanzielle, existenzielle Probleme sind die Folge. Es kommt zum sozialen Abstieg, viele Betroffene werden zum “Sozialfall”. Glück haben die, die in dieser Not von ihrer Familie aufgefangen werden können.
Die für den Fall der Erwerbsunfähigkeit vorgesehenen Netze der sozialen Absicherung greifen nicht, da die Erwerbsunfähigkeit durch CFS von den Versicherungsträgern meist bestritten wird. Betroffene werden in sinnlose und falsche, oft verschlimmernde Reha-Maßnahmen gezwungen, wo zu allem Überfluss ihre “Arbeitsfähigkeit” im Auftrag der DRV festgestellt wird.
Jugendliche Betroffene können die Schule nicht abschließen oder die Schule versucht den Schulbesuch zu erzwingen, weil kein Arzt erkennt, dass CFS einen solchen unmöglich machen kann. Es ist extrem schwierig, die Beschulung eines betroffenen Kindes zu Hause unter CFS-kompatiblen Bedingungen (soweit das überhaupt möglich ist) zu erreichen.
Junge Erwachsene können die Ausbildung nicht beenden, nicht ins Leben starten, keine Beziehungen eingehen, keine Familie gründen, denn CFS bedeutet, zu Hause im Bett liegen zu müssen, n i c h t s tun zu können.  Junge Erwachsene kehren als Pflegefall zu ihren Eltern zurück und werden wieder völlig von ihnen abhängig. Und das ohne Perspektive der Besserung, da es keine effiziente Behandlungsmöglichkeit gibt, die den Betroffenen innerhalb einer irgendwie noch akzeptablen Zeitspanne wieder halbwegs fit machen könnte. Im zweiten, dritten, vierten …. der Krankheit haben Betroffene den Eindruck, dass das Leben an ihnen vorüberzieht.
Bei Alltagsdingen, z.B. einkaufen, können Menschen mit der unsichtbaren Krankheit CFS nicht erwarten, dass Ihnen geholfen wird, z.B. beim Tragen schwerer Einkaufstaschen oder Vorlassen in einer Schlange, denn sie sind ja meistens viel zu  jung, um als gebrechlich erscheinen zu können. Und viele sehen im Prinzip “gesund” aus.
Man glaubt ihnen die Krankheit nicht.

Wie wird CFS in der medizinischen Gemeinschaft gesehen?

Die Mainstream-Meinung unter den Medizinern ist: CFS ist doch nur eine eingebildete Krankheit, wieder so eine Modeerscheinung, die aus Amerika herübergekommen ist.
Allenfalls eine psychosomatisch bedingte mentale Erschöpfung oder eine durch Depression bedingte Antriebs- und Kraftlosigkeit, die durch bewährte psychotherapeutische Maßnahmen (Motivierung, Aktivierung, Verhaltens- und Gesprächstherapie) und evtl. Psychopharmaka (Antidepressiva) behandelt werden kann.
Oder: es handelt sich um schwierige Patienten, die eine falsche Krankheitswahrnehmung haben und Problemchen, die alle haben, völlig übertreiben und gerne krank sein wollen (”subjektiver Krankheitsgewinn”), um Aufmerksamkeit und Zuwendung von ihrer menschlichen Umwelt zu bekommen.
In Deutschland gibt es schätzungsweise nicht mehr als ein paar hundert Mediziner, die CFS als Krankheit ernst nehmen. Behandlungsansätze haben vielleicht 50 von ihnen. Wirkliche Experten für die Krankheit gibt es kaum, man kann sie buchstäblich an einer Hand abzählen.

Diese wenigen Ausnahmemediziner suchen nach der Ursache / den Ursachen für CFS in folgenden medizinischen Bereichen (wofür sie nicht selten von den “Mainstream-Medizinern” angefeindet oder belächelt werden):

  • Immunologische Erklärung
  • Neuro-endokrinologische Erkl.
  • Toxikologische Erkl.
  • Genetische Disposition und erworbene Genschäden

Welche Möglichkeiten haben Kranke aktuell, ihr Leiden zu mindern?

Wesentlich ist die Akzeptanz der neuen Situation, Identifikation mit dem Zustand, der zumindest mittelfristig nicht zu ändern ist.
Wichtig ist, zu verstehen, dass man auf jeden Fall für längere Zeit (CFS rechnet sich in Jahren, nicht in Wochen oder Monaten), nicht leistungsfähig sein wird. Hilfen organisieren, sich versorgen lassen, wenn möglich.
Aufhören, immer wieder Leistungen erbringen zu wollen, die man früher mal erbringen konnte. CFS setzt normale Leistungsmaßstäbe außer Kraft.
Aufhören, immer wieder gegen diese Wand zu laufen, also etwas leisten zu wollen, was man nicht kann. Denn das bedeutet, sich immer wieder auszupowern, seine Grenzen zu überschreiten, was langfristig eher zu Verschlimmerung als zu Besserung führt.
Stattdessen: Belastungsmanagement, Pacing: seine Kräfte realistisch beurteilen und einteilen. Sich genau überlegen: was kann ich, was kann ich nicht. Und dann das, was ich nicht kann, konsequent aus der Aktivitätenliste streichen. Ein Programm machen, bei dem die Belastungsgrenzen nicht überschritten werden. Erholung und Pausen präventiv einlegen, nicht an die Leistungsgrenze oder gar darüber hinaus gehen. Energie ansammeln, bevor man etwas davon wieder ausgibt (wie ein Sparkonto bei der Bank, wo man auch erstmal einiges anspart, bevor man etwas ausgibt). Gewonnene Energie für leichtes körperliches “Training” nutzen (wie viel und was hängt vom Schweregrad ab).
Eine weitere Säule der “Selbstbehandlung” ist die Ernährung: Unabdingbar ist die Umstellung auf eine konsequent gesunde Ernährung, Schadstoffe weitestgehend meiden, wertvolle Lebensmittel zu sich nehmen + Nahrungsergänzungmittel, Vitamine, Q 10, NADH. Viel Wasser oder gesunde Tees trinken (Ausleitung von Schadstoffen). Und das für lange Jahre.
Also: optimale Versorgung des Körpers sicherstellen, damit er sich langfristig erholen kann.

Wie schätzen Sie mentale Techniken (wie Selbsthypnose, Meditation, verschiedene Entspannungsmethoden usw.) bei der CFS-Therapie ein?

Sich Entspannungstechniken  (z.B. autogenes Training) anzueignen und diese Entspannungsübungen dann täglich anzuwenden, ist ebenso ein wichtiger Baustein des Krankheitsmanagements, d.h. des Umgehens des Kranken mit sich selbst. Tiefe Entspannung ist Voraussetzung, um Kraft zu schöpfen. Wichtig ist auch die Wiederherstellung eines guten, erholsamen Schlafs, evtl. kann man auch vorübergehend mit leichten Schlafmitteln etwas nachhelfen..

Wie geht man mit der Ungewissheit und der Angst vor einer Zukunft mit CFS um?

Schwierig. Es kann durchaus sinnvoll sein, hier psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen, um die neue, sehr belastende und sich mindestens über Monate, in der Regel über Jahre wenig ändernde Situation zu akzeptieren. Wichtig: sich neue Wertvorstellungen aneignen, neue und andere Ziele setzen, sich andere “schöne” Dinge erschließen, die auch das Leben mit CFS lebenswert machen. “Normale” Ziele wie beruflichen Erfolg und Fitsein etc. relativieren. Wissen, dass eine lange, vielleicht sehr lange Auszeit Voraussetzung ist, für die Wiederherstellung der Kräfte, für die Genesung des Energiehaushalts.

Welche Tipps können Sie CFS-Kranken geben, die gerade erst erkennen, dass sie sehr wahrscheinlich CFS haben?

Diese Frage wird zum Teil sicher schon durch die anderen Antworten abgedeckt. Aber um es hier noch mal auf den Punkt zu bringen:
Wenn die Diagnose gesichert ist (so gesichert sie eben sein kann), versuchen, m i t  der Krankheit – nicht gegen sie – zu leben. Belastungsmanagement (”Pacing”), gesunde Ernährung, Versorgung mit wichtigen Nährstoffen, tiefe Entspannung, sich helfen und versorgen lassen, Geborgenheit finden. Neu gewonnene Energie – mit Bedacht – für “Training” nutzen. Von den “normalen” Leistungs- und Erfolgsmaßstäben unserer Gesellschaft Abschied nehmen und sich neue, cfs-kompatible Beschäftigungen und schöne Erlebnisse finden. Hilfe durch einen CFS-sensibilisierten Mental-Trainer kann sinnvoll sein. Gut ist es, wenn zumindest die nahen Angehörigen eines/r Betroffenen die Krankheit und die neue Situation verstehen und den Kranken in seiner Krankheitsbewältigung aktiv unterstützen. Informationsbroschüren und -filme, Beratung durch den Fatigatio e.V. können dabei helfen.

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7. Februar 2010 von admin

Fast 800€ Spenden in 2009

Wie ihr bestimmt wisst, spenden wir einen Teil unseres Umsatzes an wohltätige Zwecke. So gehen zum Beispiel vom Neuro Programmer 2 Charity 4€ oder von der CD Die Reise in dein Inneres 2,5€ an eine gemeinnützige Einrichtung.

Im letzten Jahr war dies Dunkelziffer e.V.. Insgesamt sind Spenden in Höhe von 760€ zusammengekommen (dazu kommen noch 60€ an den WWF :-) ).

Als Nachweis, das wir euch auch nichts Falsches erzählen, haben wir die Spendenquittung eingescannt:

In diesem Jahr gehen unsere Spenden, dank eurer Abstimmung, an Fatigatio e.V.  Mehr dazu demnächst im Blog.

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3. Februar 2010 von admin

Und die Spendenchecks gehen an…

Die Abstimmung ist beendet. Die Leser des Neuro-Blogs haben entschieden, wohin unsere Spenden im Jahr 2010 gehen sollen. Das Ergebnis fiel folgendermaßen aus:

  • Fatigatio e.V.: 34%
  • Dunkelziffer e.V.: 29%
  • Deutsche Kinderkrebshilfe: 26%
  • Deutsches Rotes Kreuz: 6%
  • Weißer Ring e.V.: 6%

Damit ist es amtlich: die Spendenchecks dieses Jahr gehen an Fatigatio e.V., dem Bundesverband für Betroffene des Chronischen Erschöpfungssyndroms (CFS).

CFS ist eine schlimme Krankheit, die noch dadurch verschlimmert wird, dass sie in der Öffentlichkeit und in weiten Kreisen der Ärzteschaft nicht als “richtige” Krankheit anerkannt ist. Oft gilt sie noch als Burn-out-verwandte oder psychische Krankheit, obwohl das eigentlich schon längst widerlegt ist. Die Betroffnen leiden sehr darunter, sich immer und immer wieder erklären zu müssen. Vielleicht können wir mit unserer Aktion etwas dazu beitragen, dass CFS im öffentlichen Bewusstsein bekannter wird.

Wir haben bei Fatigatio angefragt, ob sie uns für ein kurzes Interview bereitstehen und warten gespannt auf die Antwort.

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22. Januar 2010 von admin

5 Tipps, wie Sie die wichtigste Zeit des Tages nutzen können

Die Zeit vor dem Einschlafen ist besonders wichtig! Wie Sie vielleicht wissen, verarbeitet Ihr Unterbewusstsein in der Nacht alles, womit Sie es den Tag zuvor gefüttert haben. Gerade das, womit Sie sich vor dem Einschlafen beschäftigen, wirkt in der Nacht nach. Der letzte Gedanke, den Sie abends im Kopf haben, ist der, mit dem sich das Unterbewusstsein die Nacht über beschäftigt, der folglich den größten Einfluss auf Ihr Leben hat.

Das ist umso bedeutsamer, als viele Menschen beim Fernsehen einschlafen oder sich so lange Sorgen machen, bis Ihnen die Augen zufallen. Wie soll das Unterbewusstsein so wertvolle Inputs erhalten?

Nutzen Sie die Zeit vor dem Einschlafen für Ihren Erfolg! Mit diesen 5 Tipps holen Sie das Meiste aus Ihrer Nacht heraus.

1. Abends nicht mehr fernsehen

Schalten Sie den Fernseher nicht erst direkt vor dem Schlafengehen, sondern möglichst schon etwas früher aus. Sonst geraten Sie in die Gefahr, dass Sie die meist negativen Inhalte des Programms in Ihre mentale Programmierung übernehmen.

2. Lesen Sie abends etwas aufbauendes

Viel besser ist die Zeit genutzt, indem Sie ein gutes, aufbauendes Buch zur Hand nehmen. Eine Auswahl an geeigneter Literatur finden Sie auch in unserer Literaturübersicht. Es sollte etwas sein, dass Sie Ihren Zielen näher bringt, Sie motiviert, Sie inspiriert und Sie positiv stimmt.

3. Beschäftigen Sie sich mit Ihren Zielen

Vielleicht nehmen Sie abends noch einmal den Zettel mit Ihren Zielen zur Hand. Lesen Sie sich die Ziele durch und stellen Sie sich in allen Einzelheiten vor, wie es sein wird, wenn Sie sie erreicht haben (siehe hierzu auch die Tipps zum Mentaltraining). Je plastischer Sie Ihre Ziele erleben, desto mehr brennen sie sich in Ihr Unterbewusstsein ein – das Unterbewusstsein kann nicht zwischen real Erlebtem und nur mental Erlebtem unterscheiden, wenn die imaginären Bilder lebendig genug waren.

4. Geben Sie sich positive Affirmationen

Mit das Beste, was Sie vor dem Einschlafen tun können, ist, sich mit positiven Suggestionen bzw. Affirmationen zu versorgen. Wenn Sie mit dem Gedanken an Liebe, Reichtum, Erfolg oder Gesundheit einschlafen, werden diese Werte über Nacht an Ihnen arbeiten. Nutzen Sie deshalb die Suggestionen, die Sie für sich ausgewählt haben, auch vor dem Einschlafen. Versuchen Sie, bis zum Einschlafen an nichts anderes mehr zu denken, als an Ihre Suggestionen. Ich glaube, es war M.R. Kopmeyer, der in einem seiner Bücher empfohlen hat, seine wichtigsten Werte einfach als Mantra lautlos zu denken. Denken Sie also immer und immer wieder “Liebe, Glück, Erfolg” (oder was eben Ihre Ziele und Werte sind), bis Sie einschlafen.

5. Beschäftigen Sie sich mit Luzidem Träumen

Sie können die Nacht aktiv nutzen – mit Luzidem Träumen. Das bedeutet, Sie sind sich während des Träumens bewusst, dass Sie träumen, und können die Träume aktiv gestalten. Stellen Sie sich vor, welche Möglichkeiten darin verborgen liegen. Es gibt Techniken, wie Sie schon das Einschlafen dazu nutzen können, Luzide Träume einzuleiten. Diese Tipps finden Sie in unserer Anleitung zum Luziden Träumen.

Mit diesen Tipps werden die Nächte für Sie ein wertvoller Baustein zu Ihrem Erfolg. Nach einiger Zeit werden Sie sicherlich einen enormen Unterschied bemerken – vor allem, wenn Sie bisher jemand waren, der einfach beim Fernsehen und noch in voller Kleidung eingeschlafen ist…

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4. Januar 2010 von admin

Was Ihr 2010 von uns erwarten könnt

Das Jahr geht nun wirklich zu Ende. Die letzten Wochen haben wir uns natürlich mit der Zielplanung für nächstes Jahr befasst. Wir möchten immer offen mit euch kommunzieren und deshalb stellen wir euch hier die wichtigsten Ziele für 2010 vor.

  1. Ausbau des Forums: Wir haben das Forum vor 2 Jahren online gestellt, uns aber nie so wirklich darum gekümmert. Das wird sich 2010 ändern. Wir werden das Forum aktiv pflegen und mehr in unsere Kommunikation einbeziehen.
  2. Nutzung von Videos: um etwas mehr Traffic über Nicht-Google-Quellen zu bekommen, werden wir verstärkt auf Videos setzen und diese dann bei den verschiedenen Videoportalen einstellen. Neben reinen Marketing-Videos wird es auch How-to-Videos geben, die z.B. einzelne Funktionen des Neuro Programmers erklären.
  3. 1000 neue NeuroLetter-Abonnenten: Aktuell geht der NeuroLetter an ca. 2000 Empfänger. Nächstes Jahr sollen 1000 neue dazukommen.
  4. Twitter ausbauen: Ganz neu sind wir jetzt auch bei Twitter vertreten. Hierbei fehlt uns allerdings die Erfahrung, um ein konkretes Ziel zu setzen. Wieviele Follower sind realistisch in einem Jahr? Natürlich geht es dabei nicht um eine möglichst hohe Zahl, sondern um die richtigen Follower. Deswegen gehen wir das Thema ganz locker an. Mal sehen, was wir bei Twitter erreichen können.
  5. 1000 Euro Spenden: dieses Jahr betrugen die Spenden des Mind Programming Shops ca. 800€. Nächstes Jahr wollen wir die Messlatte noch einmal höher legen und haben uns als Ziel gesetzt, im Laufe des Jahres 1000€ aus unserem Umsatz zu spenden. An wen die Spenden gehen, könnt ihr mitbestimmen.
  6. Größeres Produktprogramm: Dieses Jahr haben wir Mind Machines und Hemi-Sync-CDs neu ins Programm aufgenommen. Nächstes Jahr wollen wir das Produktprogramm noch etwas ausbauen. Was genau ins Programm kommt, wissen wir noch nicht genau, aber ein paar Ideen sind schon da. Ihr dürft gespannt sein :-)

Das sind erstmal die wichtigsten Ziele für 2010. Ihr seht, wir haben einiges vor. Unser Hauptziel ist dabei natürlich weiterhin: euch den größtmöglichen Nutzen zu bieten. Wir sind nur zufrieden, wenn ihr es auch seid. Das werden wir auch weiterhin so halten!

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28. Dezember 2009 von admin