Unser Gehirn ist ein unglaublich effektives und umfangreiches Werkzeug. Mit Mentaltraining und Meditation können wir unser Gehirn “auf Trab halten”. Doch auch die Ernährung hat einen großen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit unseres Gehirns. Wir stellen euch daher heute die 3 wichtigsten Nährstoffe für das Gehirn vor.
Omega-3-Fettsäuren:
Omega-3-Fettsäuren kommt in großer Menge in den Membranen menschlicher Gehirnzellen vor. Dort ist sie an der Übermittlung von Signalen beteiligt und sorgt für das normale Funktionieren des Gehirns.
Der Körper kann DHA kaum selbst herstellen; er muss es mit der Nahrung aufnehmen, etwa über fetten Fisch, worin DHA reichlich enthalten ist. Einige Paläontologen sind sogar überzeugt davon, dass der Zugang zu dieser Nahrungsquelle der Startschuss für die Entstehung des heutigen Menschen war: Erst nachdem die Hominiden des Fischfangs mächtig gewesen seien, sei das rasante Wachstum des Gehirns in Gang gekommen.
Wer nicht den Stoff nicht in ausreichendem Maße über die Ernährung einnimmt, dem droht eine Minderung der geistige Leistungsfähigkeit. Aufmerksamkeitsstörungen, Demenz, Rechtschreibschwäche und auch Schizophrenie – all das geht Studien zufolge mit einem Mangel an Omega-3-Fettsäuren einher.
Worin ist Omega 3 enthalten? Besonders reich an Omega-3-Fettsäuren sind fette Meeresfische wie Tunfisch, Hering, Makrele, Sardine und Lachs. Bereits drei Fischmahlzeiten pro Monat können das Schlaganfallrisiko senken. Außerdem sind die gesunden Fette in Walnüssen, Leinsamen, Spinat, Rapsöl, Sesamöl und Sojaöl reichlich enthalten. Ausserdem sind sie in Lamm-Fleisch und Kanguruh-Fleisch in größeren Mengen enthalten.
Magnesium:
Magnesium beruhigt das Nervensystem, es wird deswegen auch als “Salz der inneren Ruhe” bezeichnet. Das liegt daran, dass es die Erregungsweiterleitung der Nerven dämmt, die den Stress hervorrufen und somit zu Nervösität und Konzentrationsschwäche führen.
Magnesium-Defizite treten wegen den modernen Herstellungsverfahren in der westlichen Welt besonders häufig auf. Etwa die Hälfte der Bevölkerung in Industrieländern leidet unter Magnesium-Mangel.
Worin ist Magnesium enthalten? In Gewürzen, Nüssen, Kaffee, Kakao, Tee und Gemüse (vorallem Spinat).
Vitamin B12
Vitamin B12 unterstützt die reibungslose Funktion von Immun- und Nervensystem und fördert somit die körperliche sowie die geistige Leistungsfähigkeit. Eine Studie der Universität Oxford hat ergeben, dass Senioren, denen es an Vitamin B12 mangelt, ein sechsfach höheres Risiko haben, dass ihr Gehirn Volumen verliert als Gleichaltrige, die genug von dem Vitamin zu sich nehmen.
Vitamin B12 ist nur fast aussschliesslich in Fleischprodukten enthalten, so dass Vegetarier und Veganer oft unter einem Mangel leiden. Lediglich durch Milchsäuregärung haltbar gemachte Gemüse, manche Algensorten sowie Leguminosen – wie etwa Erbsen, Bohnen und Lupinen – und Zingiberales wie Ingwer, besitzen einen – wenn auch geringen – Gehalt an B12-Coenzymen. Mangelsymptome sind Gedächtnisprobleme, Müdigkeit, depressive Verstimmungen und Funktionsstörungen des Nervensystems.
Achten Sie darauf, dass Ihre Ernährung diese Stoffe in ausreichendem Maße enthält. Falls Sie dies nicht gewährleisten können, kann es Sinn machen speziell für das Gehirn entwickelte Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen.
Weitere Informationen zum Thema Brain Food erhalten Sie unter www.brain-effect.com/blog.
{lang: 'de'}