Introvision: Mentaltraining für Sportler, Gestresste und Depressive

MentaltrainingIntrovision ist eine spezielle Art von Mentaltraining, das ständig gestressten Menschen und ebenso Sportlern helfen soll, Blockaden zu lösen. Die Erfinderin Angelika Wagner, Professorin für pädagogische Psychologie, sowie Burnout-Forscher sind vom Erfolgsrezept Introvision überzeugt.

Mentaltraining als "Innenschau"

Vor wenigen Jahren hat Angelika Wagner, Psychologieprofessorin an der Universität Hamburg, eine neue Psychotechnik empirisch untersucht und praktisch erprobt - Introvision. In ihrem Buch "Gelassenheit durch Auflösung innerer Konflikte. Mentale Selbstregulation und Introvision" beschreibt sie die Technik des neuen mentalen Trainings: Bei der Introvision geht es darum, sich in Gedanken unangenehmen Gefühlen so lange auszusetzen, bis sie ihren Schrecken verlieren (siehe auch unser Artikel hier im Blog). Dadurch sollen mentale Blockaden gelöst werden. Personen, die Introvisionsübungen anwenden, sollen laut Wagner gelassener und leistungsfähiger werden. Wörtlich bedeutet Introvision "Innenschau": Gefühle wie Wut oder Angst sollen innerlich beobachtet werden. Durch gezielte Fragestellungen soll man sich seinen Ängsten stellen, auch wenn sie Bauchschmerzen verursachen. Je öfter man die Konfrontation mit dem inneren Feind übt, desto weniger wird der Magen schmerzen, so die Psychologieprofessorin Wagner.

Die Wirkung der Introvision

Bei der Introvision ist die Wahrnehmung von negativen Gefühlen, Ängsten und Schmerzen sehr wichtig. Das konstatierte Wahrnehmen basiert auf ähnlichen Prinzipien wie das Achtsamkeitstraining, das schon in der Behandlung von Depressionen Erfolge erzielte. Nach elf Sekunden aufmerksamen Beobachtens der eigenen Gefühle sinkt der Erregungspegel im Angstzentrum des Gehirns - das ist wissenschaftlich von Zürcher Forschern bestätigt. Auch andere Studien bestätigen die Wirksamkeit von Introvision. Der Burnout-Forscher Matthias Burisch probierte einige Übungen - auf Change dein Leben nachzulesen - selbst aus und war von der Wirkung überzeugt: Zuerst stellte er sich seinen Problemen und Ängsten und packte sie sinnbildlich in Pakete. Weiterhin lenkte er seine Aufmerksamkeit auf die eigene Stimmung und körperlichen Empfindungen, um das Innerste zu erspüren. Als letztes fokussierte er sich auf eine besonders angenehme und schöne Situation. Bilder, Gerüche und bestimmte Emotionen sollen einen Kurzurlaub für die Seele ermöglichen. Allerdings: Jede einzelne Übung muss trainiert werden und wird nicht auf Anhieb funktionieren.

Einsatzgebiete der Introvision

Das Mentaltraining Introvision soll laut Erfinderin Angelika Wagner bei fast allem helfen: Burnout, Schwerhörigkeit, chronischen Nackenverspannungen, Migräne, Depressionen, chronischem Stress und sogar für Hochleistungssportler, die mit den Übungen konzentrierter in Wettkämpfe starten sollen.

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